Berlinale: Staatsschutz ermittelt nach „Völkermord“-Rede
Nach einer Rede des iranischen Schauspielers Erfan Shekarriz, die der Hongkonger Regisseur Jun Li, der bei der Premiere seines Films “Queerpanorama” auf der Berlinale verlas, ermittelt nun der Staatsschutz.
In der Rede sprach Jun Li vom “Völkermord” an Palästinensern und zitierte die Parole “From the river to the sea, palestine will be free”. Der Videomitschnitt der Rede, der in den Sozialen Medien kursiert, dokumentiert Textpassagen wie „Millionen von Palästinensern“ erstickten unter „Israels brutalem Siedlerkolonialstaat.“ Auch gab es scharfe Kritik seitens der Bundesregierung.Ihr und ihren Kulturinstitutionen, einschließlich der Berlinale, wird vorgeworfen, sie „leisteten ihren Beitrag zur Apartheid, zum Völkermord und dem brutalen Auslöschen des palästinensischen Volkes.”