Durch diesen Band blättern

Band 251

Museumsboom

WANDEL EINER INSTITUTION

Mit dem Boom an Museumsneugründungen weltweit hat sich auch die Bedeutung und Funktion des Museums selbst verändert. In welche Richtungen wandelt sich die Institution Museum und wie beeinflusst der Museumsboom die Gegenwartskunst selbst? In diesem Themenband wird in den Beiträgen der Autoren und in Gesprächen mit Architekten, Museumsleitern und den eigentlichen Hauptakteuren des Museums- den Künstlern- der fortschreitende Museumsboom vor dem Hintergrund von Globalisierung, Digitalisierung und Ökonomisierung kritisch diskutiert.


Zum Inhaltsverzeichnis      Diesen Band bestellen

Aus diesem Band

Newsletter:

Abonnieren Sie unseren regelmäßigen Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus dem internationalen Kunstbetrieb

Newsletter:

Abonnieren Sie unseren regelmäßigen Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus dem internationalen Kunstbetrieb

Biennalen

10. Berlin Biennale: "We don't need another hero"

1985 veröffentlichte Tina Turner den Titelsong für den Actionfilm „Mad Max-Jenseits der Donnerkuppel“ mit dem Refrain „We don't need another hero“. Diese Textzeile ist Leitmotiv der diesjährigen Berlin Berlinale, wie die Kuratorin Gabi Ngcobo und ihr Team bekannt gaben. In den künstlerischen Beiträgen geht es also nicht um Heldenmut, sondern ganz im Gegenteil um die „anhaltenden Ängste und Sorgen in unserer heutigen Zeit“ und um den „aktuell weitverbreiteten Zustand einer kollektiven Psychose“. Konkret gemeint sind damit die derzeitigen geopolitischen Verschiebungen, die mit Regimewechseln und neuen historischen Protagonisten einhergehen – denn die alten Parameter, nach denen man im späten 20. Jh. die Welt in politische Machtblöcke mit ihren jeweiligen Hegemonialsphären aufteilte, stimmen nicht mehr; und auch auf den Gebieten von technologischem Pioniergeist und Fortschrittsoptimismus kommen heute aus einigen ehemaligen „Schwellenländern“ mehr innovative Impulse als aus manchem strukturpolitisch schwerfälligen und von Kkulturpessimismus geprägten Industriestaat der westlichen Hemissphäre. Allerdings will die Berlin Biennale „keine kohärente Interpretation von Geschichte(n) oder Gegenwart“ bieten; es geht mithin nicht in vordergründiger Weise um die Tagespolitik, die in Washington, Peking, Riad, Teheran oder Pjöngjang gemacht wird. „Wie der Song“ lehnt die Berliner Veranstaltung die Sehnsucht nach einer Heldenfigur ab. „Demgegenüber erkundet die 10. Berlin Biennale das politische Potenzial von Strategien der Selbsterhaltung. Dabei verweigert sie sich jedoch starren Wissenssystemen und standardisierten historischen Narrativen, die zur Entstehung toxischer subjektiver Sichtweisen beitragen“. Künstlerisch thematisiert werden daher stattdessen „alternative Konfigurationen von Wissen und Macht, die Widersprüche und Komplikationen zulassen.“ www.berlinbiennale.de

...weiterlesen

Dazu in Band 241 erschienen:

Gabriele Horn - Direktorin der Berlin Biennale

Gabriele Horn, Direktorin KW Institute for Contemporary Art Berlin, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Soziologie. Seit 1982 arbeitet sie als freie Ausstellungskuratorin, beispielsweise für die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst. Von 1985 bis 1993 als Stellvertretende Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Berlin, von 1996 bis 2003 als Referentin für Bildende Kunst in der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und seit 2004 Direktorin der KW Institute for Contemporary Art und der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. 

von Heinz-Norbert Jocks

lesen

Preise

Goslarer Kaiserring für Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans ist in diesem Jahr Träger des Kaiserrings der Stadt Goslar. Die Auszeichnung wird nur an renommierte Künstler vergeben und zählt zu den wichtigsten Preisvergaben in Deutschland. Die Verleihung findet immer im Herbst statt. Wolfgang Tillmans (Jahrgang 1968) lebt als Fotograf in Berlin und London. Im Jahr 2000 wurde er als erster Fotograf und auch als erster Nicht-Engländer mit dem britischen Turner Prize bedacht. Seit 2010 werden seine Arbeiten in großen Museumsausstellungen gezeigt, so z.B. 2012 im Moderna Museet Stockholm oder 2017 in der Tate Modern London und in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel. Zuletzt gestaltete er eine Plakat-Kampagne gegen den Brexit und zur Bundestagswahl 2017 ebenfalls eine Kampagne gegen den Rechtsruck in Deutschland. www.goslar.de

...weiterlesen

Dazu in Band 250 erschienen:

Wolfgang Tillmans: Fotografie als Statement

Einen entscheidenden Beitrag für den Aufstieg der Fotografie im Kunstfeld leisteten seit den Siebziger- und Achtzigerjahren die Fotografen und Fotografinnen der „Düsseldorfer Schule“. Wolfgang Tillmans, der in Bournemouth studierte, setzt seit den Neunzigerjahren einen neuen Akzent und gehört heute zu den am meisten beachteten Fotografen. Bereits die frühen Fotos aus seinem sozialen Umfeld machten ihn bekannt. Fotos wie „Lutz and Alex sitting in the trees“ wurden zu Fotoikonen, in denen sich ein freiheitliches, bestehende Tabus unterlaufendes Lebensgefühl abbildet. Tillmans richtet den Blick gleichermaßen auf Bedeutendes und Marginales. Fotografie ist für ihn nicht nur Abbild, sondern immer auch ein konkreter Gegenstand. Die unhierarchische Art der Bildhängung, die ein wesentlicher Teil seiner Arbeit ist, produziert immer wieder neue Bedeutungsfelder. Mit seinen über die Fotografie hinausweisenden truth study center, mit seinem Blick auf die Gesellschaft und im Umgang mit seinem Material erweist sich Tillmans als immens politischer Künstler. 

Ein Gespräch von Heinz Schütz

lesen

Kulturpolitik

Lea Rosh fordert: Kein Kuratoriumssitz für AfD

In Paragraph fünf schreibt das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung für das Mahnmal in Berlin (JudDenkmStiftG) fest, dass jede Bundestagsfraktion je angefangene 100 Mitglieder Anspruch auf einen Sitz im Kuratorium hat. Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtete, „aus Parteikreisen“ der AfD verlaute, ihre Fraktion werde demnächst entscheiden, wen sie in das Kuratorium entsenden wolle. „Unmöglich“ findet dies Lea Rosh, Mitinitiatorin des Holocaust-Mahnmals. Sie forderte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble dazu auf, juristisch zu prüfen, ob eine Präsenz der AfD im Kuratorium zu verhindern sei. Rosh hält das Parteiprogramm der AfD für „so drastisch demokratiefeindlich..., dass eine Teilnahme der AfD eigentlich ausgeschlossen sein müsste. Das gilt natürlich erst recht nach dem, was der thüringische AfD-Chef Höcke über das Holocaust-Mahnmal gesagt hat.“ Höcke hatte gegen die Gedenkstätte als „Mahnmal der Schande“ gewettert. Schäuble, der als Parlamentspräsident auch automatisch Vorsitzender des Stiftungskuratoriums ist, äusserte sich bislang nicht zur Verteilung der Sitze in dem Gremium. www.stiftung-denkmal.de

...weiterlesen

Galerien & Auktionshäuser

New York: David Zwirner plant Galeriebau von Renzo Piano

Im New Yorker Stadtteil Chelsea will David Zwirner in der West 21St. Street ein Galeriegebäude errichten und zu seinem Hauptquartier für die multinationalen Aktivitäten seiner Galerie machen. Für das 50 Millionen Dollar teure Projekt hat er den Star-Architekten und Prizker Prize-Gewinner Renzo Piano engagiert. Das wäre dann die vierte Adresse der Galerie neben seinen Filialen im Stadtteil Manhattan und die siebte weltweit neben den weiteren Dependancen in London und Hongkong. Für den Architekten Piano, der schon mehrere Museumsbauten entwarf, ist es der erste Auftrag für eine kommerzielle Galerie. Der 1964 als Sohn des Galeristen Rudolf Zwirner in Köln geborene Kunsthändler zählt zu den weltweit erfolgreichsten und umsatzstärksten seiner Branche. In diesen Wochen feiert er das 25jährige Bestehen seiner Galerie. Neben Gerd Harry Lybke (Leipzig/Berlin) vertritt er exklusiv Neo Rauch und den Nachlass von Franz West, außerdem Isa Genzken und Wolfgang Tillmans. www.davidzwirner.com

...weiterlesen

Messen & Märkte

Art Cologne: Teilnehmerfeld steht fest

Vom 19. bis zum 22. 4. 2018 wird mit der Art Cologne die weltweit älteste Kunstmesse zum 52. Mal ausgerichtet. Zugelassen sind rund 200 Galerien, die in die Sektoren „Galerien” mit Klassischer Moderne, Nachkriegskunst und Gegenwartskunst sowie „Neumarkt“ mit der „neuesten Generation von Galerien“ und„Collaborations“ mit 22 kuratierten Projekten aufgeteilt sind. Neu oder nach Abwesenheit jetzt wieder dabei sind u.a. die Galerien Ernst Hilfger (Wien), Buchmann (Berlin/Lugano), Lelong (Zürich/Paris/New York), Setareh (Düsseldorf), Julian Sander (Köln) und Kanalidarte (Brescia). Messeleiter Daniel Hug hat in den vergangenen Jahren beharrlich, aber auch behutsam an einem Relaunch gearbeitet, und das zahlt sich jetzt mit der Anmeldung von internationalen Blockbuster-Galerien wie Gagosian, Hauser und Wirth, Michael Werner oder Karsten Greve aus. Solche etablierten „Zugpferde“ wie auch Daniel Buchholz, Gisela Capitain, Sprüth Magers, White Cube, Max Hetzler oder die Berliner König Galerie sind wichtig für das Imageprofil der Art Cologne im internationalen Vergleich. Mit der Abteilung „Neumarkt“ öffnet sich die Art Cologne zugleich der jüngeren Generation: unter den elf Ausstellern hat z.B. die Alma Galerie aus Riga ihren ersten Messeauftritt in Köln. Um „jede Form“ der Zusammenarbeit geht es in der Sektion „Collaboration“, wo u.a. eine Einzelpräsentation von Isa Melsheimer als Kooperation der Galerien nächst St. Stephan sowie Esther Schipper und Jocelyn Wolff zu sehen ist. Hier trifft man ebenso auf eine Präsentation der Wolfgang-Hahn-Preisträgerin Haegue Yang (Galerie Barbara Wien & Wien Verlag), die eine Retrospektive im Rahmen der ART COLOGNE im Museum Ludwig Köln hat. www.artcologne.de

...weiterlesen

Hochschulen

Portikus: Neue Kuratorin

Christina Lehnert ist neue Kuratorin der Portikus-Ausstellungen der Frankfurter Städelschule. Lehnert war zuletzt Interimsdirektorin des Kunstvereins Braunschweig, wo sie zuletzt die Einzelausstellung der Künstlerin Georgia Sagri kuratierte. Der Portikus ist seit 1987 essentieller Bestandteil der Städelschule zum „Ausstellen, dem Publizieren und der Diskussion von jungen und aufstrebenden sowie etablierten Künstlerinnen, Künstlern und ihrem Wer“ und befindet sich heute in einem Gebäude auf einer Maininsel. Die nächste Ausstellung dort bestreitet Candice Lin vom 10. Februar bis zum 8. April 2018 unter dem Titel „A Hard White Body, a Soft White Worm“. www.portikus.de

...weiterlesen

Aktionen & Projekte

Berlin: Lecture Performance und Performance-Ausstellung

Die Berliner nGbK - neue Gesellschaft für bildende Kunst lädt für Sonntag, 14. Januar 2018, 18 Uhr, zu einer Lecture Performance mit Riikka Tauriainen
ein. Die Künstlerin gibt einen "Einblick in ihre Recherche zu Feminotopien und zu Flora Tristan, einer französischen Schriftstellerin, (Früh-)Sozialistin und Frauenrechtlerin des 19. Jahrhunderts, die selten Erwähnung in konventionellen Geschichtsbüchern findet. Tauriainen geht der Frage nach, wie privilegierte Frauen in der Kolonialzeit gereist sind und untersucht die Beziehungen von Kolonialismus und Kapitalismus in der patriarchalischen Gesellschaft." Außerdem zeigt die nGbK ab dem 3. Februar 2018 die Ausstellung "Left Performance Histories" mit Beispielen von 25 Künstlern als Vertreter osteuropäischer Aktionskunst seit den 1970er Jahren. www.ngbk.de

...weiterlesen

Museen & Institutionen

Baselitz: Geburtstagsausstellung

Zum 80. Geburtstag des Malers Georg Baselitz stellt das Kunstmuseum Basel seine Arbeiten auf Papier aus. (21. Januar – 29. April 2018). Gleichzeitig widmet ihm die Fondation Beyeler eine fokussierte Retrospektive mit einer Auswahl an Gemälden und Skulpturen. Dem Kunstmuseum Basel ist Georg Baselitz bereits seit 1970 verbunden. Damals kuratierte Dieter Koepplin für das Kupferstichkabinett eine Ausstellung mit Zeichnungen, was für den damals 32jährigen Künstler einen Karrieresprung bedeutete. „Die neuesten Werke zeichnen sich durch eine lockere und souveräne Arbeitsweise aus und zeugen von der Reflexion über Vergänglichkeit, aber auch vom Blick auf das eigene umfangreiche und vielseitige Werk.“ www.kunstmuseumbasel.ch

...weiterlesen

Dazu in Band 136 erschienen:

Georg Baselitz: Alles Falsche auf einem Bild macht es richtig

Georg Baselitz, in der DDR aufgewachsen, ist im Westen als unbequemer Künstler groß geworden. Seine Bejaher sprachen von ihm als dem "Tabubrecher", konzedierten seinen Skulpturen, sie seien "direkt, brutal und von barbarischer Kraft". Er, der 1938 im sächsischen Deutschbaselitz als Hans Georg Kern zur Welt kam, wurde 1957 von den DDR-Behörden wegen "gesellschaftspolitischer Unreife" der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Ost-Berlin verwiesen. Er setzte das Studium im Westen der Stadt bei Hann Trier an der Hochschule für bildende Künste fort und verließ 1966 Berlin ganz. Er ist ein Maler, der gegen andere Malerei aufbegehrt, um im Dazwischen eine eigene Position zu erobern. Ein Berserker, der sich die "Methode der unmittelbaren Aggression" zunutze macht und wütet und nichtet und unter dem Zwang steht, nach hinten zu schauen, um von dort her die Welt zu sehen. Er, Melancholiker von Geburt, versteht sich als ein erdverbundener Archäologe, dem sich der Reichtum verlorener Zeit vergegenwärtigt. Mit ihm sprach in Derneburg Heinz-Norbert Jocks.  

Ein Gespräch von Heinz-Norbert Jocks

lesen

Aktionen & Projekte

Helmut Newton Foundation: Radical Chic

Die Berliner Helmut Newton Foundation-Museum für Fotografie zeigt bis zum 13. Mai 2018 die Ausstellung „Guy Bourdin. Image Maker / Helmut Newton. A Gun for Hire / Angelo Marino. Another Story." Bourdin und Newton arbeiteten für die gleichen Modemagazine, und sie haben in den 1960er und 1970er Jahren gleichermaßen die Modefotografie ästhetisch revolutioniert. Unabhängig voneinander entwickelten sie das Stilmittel des „Radical Chic“. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus dem Spätwerk Newtons in einer Gegenüberstellung mit früheren Arbeiten Bourdins. Newtons ehemaliger Assistent Angelo Marino ist mit Fotos vertreten, die er mit seinem iphone shcnappschussartig bei Eisenbahnfahrten von seinen Mitreisenden oder von der Landschaft machte. www.helmutnewton.com

...weiterlesen

Dazu in Band 089 erschienen:

Helmut Newton: Porträts, Mode, Akte«im Rheinisches Landesmuseum Bonn, 1987

Er gilt als der Fotograf der Reichen und Erfolgreichen und zählt selber zu den einfluß- und erfolgreichsten Fotografen unserer Zeit: der Deutsch-Australier Helmut Newton, dem das Rheinische Landesmuseum in Bonn nun seine mit rund 250 Fotografien bisher umfangreichste Retrospektive einrichtete. Die Ausstellung, die noch in mehreren europäischen Städten Station machen und schließlich 1988 in Berlin zu Ende gehen wird, spannt einen Bogen von Newtons frühen Selbstporträts der 30er Jahre bis hin zu seinen unterkühlt-erotischen Szenarios der jüngsten Zeit.

von Sabine Schütz

lesen

Aktionen & Projekte

Transmediale

Die Berliner transmediale 2018 wird unter dem Leitmotiv "face value" am 31. Januar 2018 im HKW-Haus der Kulturen der Welt eröffnet. Die transmediale versteht sich als "ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Unter Technologie versteht sie dabei jedoch mehr als die digitale Welt – und unter Kultur mehr als das, was in institutionalisierten Bereichen der Kulturproduktion entsteht." In diesem Jahr dauert das Festival bis zum 4. Februar 2018. Als Highlights sind u.a. eine "Hate Library" von Nick Thurston, eine Performance mit James Ferraro und die Gastausstellung "A Becoming Resemblance" von Heather Dewey-Hagborg und Chelsea Manning angekündigt. Sie untersucht "neue Technologien der genomischen Identitätskonstruktion in Verbindung mit den gesellschaftlichen Zuständen unserer Zeit. Herzstück der Ausstellung ist die Installation Probably Chelsea, bestehend aus dreißig algorithmisch erzeugten Porträts von Manning – der Whistleblowerin, die Anfang des Jahres vorzeitig durch den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama aus dem Gefängnis entlassen wurde." www.transmediale.de/de

...weiterlesen

Hochschulen

Leipzig: Pictures for Donald

Die Professoren Juergen Teller und Torsten Hattenkerl führten mit mit Studierenden der Kunsthochschulen Nürnberg und Leipzig in der Künstlerresidenz Libken in der Uckermark ein Projekt durch. Die Ergebnisse sind nun bis zum 25. Februar 2018 unter dem Titel „Pictures für Donald“ in der Leipziger Baumwollspinnerei WERKSCHAU (Halle 12, Spinnereistraße 7) zu besichtigen. Bei dem Projekt ging es um die Fragen: „Welche Rolle spielt das fotografische Bild des Menschen in der gegenwärtigen Gesellschaft? Inwiefern beeinflussen (Selbst)Inszenierungen via Instagram, Facebook & Co und das ständige Zirkulieren von Bildern die Auseinandersetzung mit dem Portrait als traditionellem Genre der bildenden Kunst?“ www.hgb-leipzig.de

...weiterlesen

Personalien

Frankfurt: Neuer Sammlungsleiter

Alexander Eiling wird im Februar 2018 neuer Sammlungsleiter für die Kunst der Moderne am Städel Museum in Frankfurt am Main. Sein Vorgänger Felix Krämer wechselte bereits im Oktober auf den Posten des Generaldirektors der Stiftung Museum Kunst Palast in Düsseldorf. Eiling war bis jetzt Kurator für Neuere Malerei und Plastik seit 1800 an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und gilt als Experte für die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts. www.staedelmuseum.de

...weiterlesen

Museen & Institutionen

Takako Saito: Performance und Symposion in Siegen

Die Fluxus-Künstlerin Takao Saito hat im Museum für Gegenwartskunst Siegen bis zum 18. Februar 2018 eine umfassende Retrospektive unter dem Titel "YOU AND ME". In ihren Performances und in ihrer Objektkunst inszeniert sie interaktive Spiele, die das Publikum aus der Rolle des passiven Zuschauers heraus holen. Die Ausstellung wandert anschließend in das Ausstellungshaus Spoerri in Hadersdorf am Kamp, Österreich und in das Musée d'art contemporain de Bordeaux (CAPC). Für Samstag, 13. Januar 2018, ist um 16 Uhr die Performance "Kopfwürfelspiel" mit Takako Saito angekündigt. Vorher findet ab 13 Uhr ein Symposion mit Ruth Gilbwerger und Johannes Stahl statt. www.mgk-siegen.de

...weiterlesen

Dazu in Band 084 erschienen:

Takako Saito 1986 in der Galerie Hundertmark

Takako Saito gehört zu jenen Künstlerinnen, deren Namen in aller Munde ist, deren Arbeiten jedoch weithin unbekannt bleiben. Ihr Ruhm gründet sich auf die Zeit ihrer Teilnahme an der FLUXUS-Bewegung 1964-1974. Sie wurde vor allem mit ihren Variationen auf das Schachspiel bekannt, wie sie die große FLUXUS-Retrospektive vor vier Jahren in Wiesbaden noch einmal breit präsentierte: »Frog Music Chess Set«, ein Schachspiel mit Knackfröschen auf Kunstrasen; das Likör- und Weinschachspiel, bei denen die Figuren durch verschiedene Geschmackskomponenten der Alkoholika unterschieden werden konnten, u.a.m.  

von Friedemann Malsch

lesen

Aus dem Archiv

„KUNSTFORUM ist ein Magazin, das so gut wie jedes Thema, das wichtig ist, beackert hat, und es ist so umfangreich, dass ich manchmal noch einmal in Heften von vor zehn Jahren schaue, und nicht selten erweist sich KUNSTFORUM als eine Fundgrube…“ (Kaspar König)

Selbst überzeugen - KUNSTFORUM Probe lesen

Volltextsuche im Online-Archiv

Suchen Sie nach Personen, Abbildungen, Orten, Institutionen oder sonstigen Schlagworten in allen 251 bisher erschienen Bänden.