Preußen-Stiftung: Solidarität mit amerikanischen Museen

Der US-Präsident Donald Trump greift mit einem neuen Dekret weiter amerikanische Kultureinrichtungen an. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz zeigt sich nun solidarisch mit amerikanischen Museen.
Trump hat jüngst ein Dekret verabschiedet, das den Titel „Wiederherstellung von Wahrheit und Vernunft in der amerikanischen Geschichte“ trägt. Denn die US-Geschichte würde von vielen Institutionen falsch dargestellt, so etwa dem Smithsonian Institut. Das Museum sei laut Trump „unter den Einfluss einer spalterischen, auf ethnische Zugehörigkeit ausgerichteten Ideologie geraten.“ Umsetzen soll das Dekret Vizepräsident J.D. Vance.
Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und seine designierte Nachfolgerin Marion Ackermann erklärten sich mit den US-amerikanischen Museen solidarisch. Beide wollen die Zusammenarbeit mit den US-Museen „gerade jetzt“ fortsetzen, wo sie von Präsident Donald Trump scharf angegriffen werden. Parzinger und Ackermann sehen in Trumps Dekret einen Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit und im Falle der Smithsonian Institution auch einen Angriff auf die Unabhängigkeit der Museen. „In freien Gesellschaften führen wir Diskurse, handeln wir Dinge, aber lassen nicht zu, dass per Dekret gedacht und gezeigt wird“, erklärten Parzinger und Ackermann.
Dazu in Band 207 erschienen: