GrenzWertig
Ein derzeit stattfindendes künstlerisches Experiment am Hürther Bahnhof ist Teil der Projektreihe „GrenzWertig“ des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI). Es wir in Kooperation mit vier Hochschulen des Landes (Alanus Hochschule, RWTH Aachen, TH Köln, FH Dortmund) über vier Jahre hinweg durchgeführ. Die Idee dahinter: “Architektur-Studenten sollen für ihre Projektideen auch Öffentlichkeit finden. Denn der Beruf des Architekten verlangt heute nicht mehr nur reizvolle Entwürfe, sondern auch zunehmend kommunikative Fähigkeiten.” An der Bahnstrecke von Köln nach Bonn “liegt der Bahnhof Hürth-Hermülheim seit langem brach – ein Symbol für ungenutztes Potenzial der Region. Architektur-Studenten der Alanus Hochschule nehmen dies zum Anlass und verwandeln den Bahnhof ab dem 6. Februar in einen Kunstort. Als Baumaterial der Kunstinstallation dient Folie, mit der das Gebäude temporär verändert und dadurch neu erlebbar gemacht wird. Zugleich werden im Inneren des Gebäudes Einblicke in architektonische Entwürfe der Studenten gegeben, die sich ein Semester mit Orten, Bauten und Fragen entlang der Straßenbahnlinie 18 beschäftigt haben. Höhepunkt der temporären Kunstaktion ist eine öffentliche Veranstaltung am Samstag, 11. Februar 2017. Die Öffentlichkeit ist dann ab 16 Uhr eingeladen, die Installation in einer Entdeckungstour und im Gespräch mit Studenten und Fachleuten zu erkunden. Vom 12. bis zum 17. Februar 2017 wird die Installation wieder schrittweise zurückgebaut.”