Bodenproben Berlin - Eine audiovisuelle Rauminstallation
Wie sah Berlin zur Eiszeit vor 12.000 Jahren aus? Das Gelände der heutigen Hauptstadt lag „unter einer über 200 Meter dicken Eisdecke. Der Fernsehturm wäre kaum zu sehen gewesen. Die Folgen der Kaltzeit sind bis heute erkennbar. Prenzlauer Berg und Kreuzberg waren die Abbruchkanten der Gletscher und Berlins Mitte war das Becken für das Tauwasser, bis heute fließt die Spree. Schlamm, Sand und Geröll, aus Skandinavien hier her geschoben, bilden bis heute die realen Grundlagen für das Leben in Berlin.“ Die Künstler Uwe Gössel (Künstlerischer Projektleiter, Autor und Dramaturg), Wolfgang Menardi (Bühnenbildner), Niclas Reed Middleton (Dokumentarfilmer), Mark Polscher (Komponist und Musiker), Bernhard Siegl (Bühnen- und Kostümbildner) sowie der Kurator und Kulturwissenschaftler Sven Sappelt (Gründer des CLB Berlin) haben dazu eine audiovisuelle Rauminstallation „Bodenproben Berlin“ konzipiert. Sie „besteht aus einem komponierten Zusammenspiel von eigens produzierten Filmaufnahmen, einer 8-Kanal-Klanginstallation, einer räumlichen Inszenierung mit geologischen und naturwissenschaftlichen Objekten aus den Beständen des Stadtmuseums und der Senatsverwaltung…“ und ist bis Anfang November 2019 im Aufbau Haus am Berliner Moritzplatz öffentlich zugänglich. http://www.clb-berlin.de
Dazu in Band 199 erschienen: