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Preise

The Rhine Prize

Frauke Eckhardt

Frauke Eckhardt empfing für ihre Klangskulptur „Klangwellen“ den Bonner The Rhine Prize (8.000 Euro). Die Arbeit ist zusammen mit anderen Wettbewerbsbeiträgen noch bis zum 13. Oktober 2017 im Bonner Katharinenhof zu sehen. Zum Abschluss dieser Ausstellung wird noch ein Publikumspreis vergeben. Der Verein The Rhine Art e.V. möchte bildende Künstler der Region jenseits des arrivierten Galeriebetriebes durch Veranstaltungen auf dem Katharinenhof oder anderen geeigneten Plätzen der Öffentlichkeit präsentieren.“ www.therhineart.de

Ausschreibungen

Videofestival in Basel

Im Rahmen der diesjährigen ∑-Summe, stellen die unabhängigen Kunsträume in Basel (A Roland for an Oliver, Ausstellungsraum Klingenthal, bikini, Deli Projects, deuxpiece, dock Basel, Dr. Kuckucks Labrador, Fabrik Culture, FAQ Galerie, flatterschafft, Hebel_121, Kasko, M54, Kunsthalle Kleinbasel, Pataphysisches Institut Basel, Plattfon Basel, thekitchenaufderhöhe, Waschmaschienengruppe) das Medium Video in den Mittelpunkt. Bis zum 14. August 2017 sind Einreichungen von Videos aus den letzten zwei Jahren möglich. Ausgewählte Beiträge zum Projekt "nachtflimmern" werden im Projektraum M54 "in installativer Form präsentiert und laden mit der einsehBar zum Verweilen ein.2 Anmeldeformulare und Infos unter mediathek.hgk.fhnw.ch/apply/summe2017/

Kulturpolitik

Nürnberg: Finanzstreit um Museums-Filiale

2019 soll eine Filiale des Deutschen Museums in Nürnberg ihren Betrieb aufnehmen. Die Miete für diese 5.500 qm große Außenstelle in der Innenstadt übernimmt der Freistaat Bayern, doch über deren Höhe von 2,8 Mill. Euro pro Jahr schlugen im Landtag die Oppositionsparteien der SPD, Grünen und Freien Wähler Krach: der Mietvertrag sei „aberwitzig“, es gäbe billigere Standorte. Die Standortentscheidung träfe das Deutsche Museum, nicht die CSU-geführte Landesregierung, wie Finanzminister Markus Söder in seiner Replik erwiderte. Das Museum habe 14 Standorte geprügt und sich dann für die günstige Lage in der Innenstadt entschieden. www.deutsches-museum.de

Messen & Märkte

Art Stage Jakarta

Etwa 50 Galerien aus Indonesien und seinen Nachbarstaaten nehmen an der Art Stage Jakarta (11.-13.8. 2017) teil, aber auch einige Aussteller aus Europa. Austragungsorte sind das Sheraton Grand Jakarta und das Gandaria City Hotel. Die Veranstaltung wendet sich in erster Linie an indonesische Sammler, die sich als einflussreicher Unterstützerkreis im Board of Art Patrons zusammen geschlossen haben. Ein zweiter Sammlerkreis spricht als Board of Young Collectors die nachwachsende Sammlergeneration an. www.artstage.com

Museen & Institutionen

Lucian Freud im Martin Gropius Bau

Lucian Freud, Head and Shoulders of a Girl, 1990, Radierung. Öl auf Leinwand, 166 x 191 cm © The Lucian Freud Archive/Bridgeman Images, UBS Art Collection

Lucian Freud (1922-2011) wurde in Berlin geboren und war Enkel des Begründers der Psychoanalyse Sigmund Freund. 1933 musste die Familie vor den Nazis nach England fliehen. Im Zweiten Weltkrieg wurde er aus der britischen Handelsmarine ausgemustert und konnte in London Kunst studieren. Bereits 1944 hatte er seine erste Einzelausstellung und durfte 1954 auf der Biennale von Venedig ausstellen. Am bekanntesten sind seine Porträts, sie gelten als „Beispiele intensiver analytischer Betrachtung und zugleich bewegende Studien der Vergänglichkeit“. Im Berliner Martin Gropius Bau sind bis zum 22. Oktober 2017 nunmehr 50 seiner Radierungen zu sehen. Alle Exponate wurden von der UBS Art Collection für Berlin ausgeliehen. www.berlinerfestspiele.de

Personalien

Frankfurt: Neue Leitung bei Graphischer Sammlung

Dr. Regina Freyberger, neue Leiterin der Graphischen Sammlung ab 1750, Pressefoto, Foto und Courtesy: Städel Museum Frankfurt/Main

Dr. Regina Freyberger wechselte von der Berliner Nationalgalerie ans Frankfurter Städel Museum und übernahm dort die Leitung der Graphischen Sammlung ab 1750. Sie ist dort Nachfolgerin von Dr. Jutta Schütt, die im Oktober 2016 verstarb. Freyberger schrieb ihre Doktorarbeit über Darstellungen zu Grimms Märchen im Zeitraum 1819 bis 1945 und gewann damit auch den Lutz-Röhrich-Preis. www.staedelmuseum.de

Aktionen & Projekte

Documenta-Halbzeit: gute Besucherzahlen

Ticketverkauf zur d 14, Foto: S. Kallnbach

Die Kritiken in den Feuilletons über die diesjährige documenta waren zu großem Teil verheerend, doch in Sachen Re-Finanzierung liegen die Verantwortlichen des Kasseler Kunst-Spektakels vorerst im Soll: zur Halbzeit kamen bis Ende Juli 2017 rund 445.000 Besucher. Das sind 17 Prozent mehr als zur Hälfte der 2012er documenta. Trotz unbeständigen Wetters war im Juli auch der neue Kasseler Campingplatz ausgebucht. Damit erweist sich die documenta als Selbstläufer: sie ist für viele Kunstinteressierte wohl auch ein Mythos, und ob man anch Kasel reist oder nicht, entscheiden die meisten nicht anhand der Kunstkritik: für die Fachwelt von Künstlern und Museumsleuten ist der Kasseltrip unumgänglich, und für viele Kunsttouristen so selbstverständlich wie der Louvre-Besuch bei einem Paris-Aufenthalt. 

Museen & Institutionen

Intermezzo im Kunstmuseum Ahlen

Michael Cleff, Impromptu Nr. 60, 2016, Steinzeug, Foto: Christian Schlüter

Während der Sommermonate präsentiert das Kunstmuseum Ahlen alljährlich in der Reihe „Intermezzo“ „nach- und nebeneinander Einzelausstellungen zeitgenössischer künstlerischer Positionen unter einer übergeordneten Thematik, in diesem Jahr Farbe & Körper im Raum. Die parallel im Alt- und Neubau präsentierten Ausstellungen von Michael Cleff und Werner Pokorny“ laufen vom 6. August bis 1. Oktober 2017. „Eine reduzierte Formensprache, die dem Material seinen Eigenwert belässt, und teils monumentale Dimensionen zeichnen die Skulpturen von Werner Pokorny aus, ehemals Professor an der Staatlichen Akademie der Künste in Stuttgart. Vor allem das Haus als Urform und Metapher ist ein wesentliches Motiv innerhalb seines künstlerischen Schaffens. Auch Michael Cleff versteht sich als Bildhauer, doch birgt sein Material Ton besondere Erfordernisse. System und Abweichung, weiße Glasur und farbige Akzentuierung sowie eine spielerische Konkretion sind die vornehmlichen Qualitäten seiner sensiblen Skulpturen, die häufig architektonische Anmutung besitzen. In der Gegenüberstellung der Keramik von Michael Cleff im Altbau des Kunstmuseums und den Holz- und Stahlskulpturen von Werner Pokorny im Neubau stellen sich grundsätzliche Fragen nach unserem Dasein in einem architektonisch definierten Raum.“ www.kunstmuseum-ahlen.de

Museen & Institutionen

Kölnisches Stadtmuseum: Wasserschaden

Kölnisches Stadtmuseum im Zeughaus, Foto: Raap

Ein Wasserschaden führte zu einer mindestens sechs Monate andauernden Schließung der Dauerausstellung im Kölnischen Stadtmuseum. Aus einem defekten Wasserhahn lief Wasser knöchelhoch unter das Parkett und tropfte dann nach unten in die Ausstellunsräume, woraufhin 6.500 Exponate in diverse Depots evakuiert werden mussten. Einen Monat nach dem Unglück lag noch immer kein technisches Gutachten vor, wodurch der Hahn sich quasi von selbst öffnete. Sanierungsbedürftig ist das Gebäude ohnehin, und das Museum bedarf auch dringend einer räumlichen Erweiterung. In Politik und Verwaltung gibt es daher Überlegungen, die „Historische Mitte" in Domnähe städtebaulich neu zu ordnen: das Gebäude des ehemaligen Diözesanmuseums soll abgerissen werden, auf den Grundstücken neben dem Römisch-Germanischen Museum könnten dieses dann einen neuen Verwaltungsbau und auch das Kölnische Stadtmuseum einen Neubau bekommen. Doch derzeit setzt sich unter den Ratspolitikern eher die realistische Einsicht durch, erst einmal die zeitlich und finannziell aus dem Ruder gelaufenen aktuellen Kulturbauprojekte (Opernsanierung etc.) fertig zu stellen, bis man etwas Neues anfängt. Bislang wird Historische Mitte in der Straße Am Hof nur durch den Heinzelmännchen-Brunnen visualisiert: er erinnert die Kölner daran, dass einst diese Kobolde nachts zügig die Arbeit der Handwerker erledigten, während diese selig in ihren Betten schliefen. www.museenkoeln.de/koelnisches-stadtmuseum

Aktionen & Projekte

X mal Mensch Stuhl

Photo © 2001 VG Bild-Kunst, Bonn, for Roland Kaiser Performer: Ana Lilia Abello Project © 2001 VG Bild-Kunst, Bonn, for Angie Hiesl and Roland Kaiser

Seit nunmehr 20 Jahren arbeiten die beiden Performer Angie Hiesl und Roland Kaiser zusammen, organisieren größere Projekte mit internationalen Performer-Kollegen. Eines der ersten Projekte, mit denen Angie Hiesl international bekannt wurde, ist x mal Mensch Stuhl, 1995 in der Kölner Innenstadt uraufgeführt und seitdem weltweit in 33 Städten erneut inszeniert, so u.a. in Amsterdam, Barcelona, Bogotá, Hamburg, Lima, Montreal, Prag und Rio de Janeiro. Hoch über den Köpfen sitzt in drei bis sieben Meter eine Person auf einem Stuhl, der an eine Häuserfassade montiert ist. Die Personen auf den Stühlen „führen ganz alltägliche, auf zurückhaltende Weise inszenierte Handlungen aus: das Lesen einer Zeitung, das Schneiden eines Brotes, das Zusammenlegen von Wäsche ... Tätigkeiten, die mit ihrem Privat- leben in Verbindung stehen.“ Vom 3. bis zum 5. August 2017 ist x mal Mensch Stuhl Programmpunkt beim „La Strada“-Festival in Graz. www.angiehiesl.de

Aktionen & Projekte

Berlin: Kunst am Bau

Roland Fuhrmann, „Zusammenhalt“, Courtesy: R. Fuhrmann

Vor zweieinhalb Jahren bezog das Bundesinnenministerium in Berlin seine neue Liegenschaft zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof. Für dieses Jahr wurde nun ein Kunst am Bau-Wettbewerb für die Außenanlagen durchgeführt. Am 9. August 2017 wird das Siegerprojekt eingeweiht: Roland Fuhrmann setzte sich gegen 76 Mitbewerber durch und durfte seine Arbeit „Zusammenhalt“ realisieren. Sie besteht aus einem Feld mit vielfarbigen Stelen, „das sich je nach Standpunkt zu einem konkreten Gruppenbild wandelt.“

Ausschreibungen

Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg

Die Erzdiözese Freiburg lobt für das Jahr 2019 einen Kunstpreis in der Sparte zum Thema WAS IST WAHR aus. Ein erster Preis ist mit 5.000,- € dotiert, ein zweiter mit 3.000,- € und ein dritter mit 2.000,- €. Der Kunstpreis richtet sich an Profi-Künstler sowie an Studierende an einer Kunsthochschule .Die nominierten Finalisten (max. 20 Arbeiten) werden in 3 Ausstellungen zwischen Winter 2018/19 und Sommer 2019 präsentiert. Die Preisträger werden im Rahmen einer der Ausstellungen ausgewählt. Eine Materialaufwandspauschale in Höhe von 200,- €, sowie Reise- bzw. Transportkosten im begrenzten Umfang werden erstattet. Die Arbeiten dürfen nicht vor 2015 entstanden sein. Urhebererklärung unter www.kultur-ebfr.de. Bewerbungen mit Unterlagen im Format max. DIN A 4 bis 30. November 2017 an: Referat Kunst, Kultur und Kirche der Erzdiözese Freiburg | Widerholdstr. 24 | 78224 Singen oder ausschließlich per E-Mail in einem PDF-Dokument an: info@kultur-ebfr.de

Ausschreibungen

Künstlerhaus Bremen: Stellenausschreibung

Das Künstlerhaus Bremen vergibt zum 1. Februar 2018 die Position der Leitung der Galerie als Teilzeitstelle (50 Prozent) mit Zeitaufwand auch am Wochenende. Der Verrtrag läuft zunächst für zwei Jahre. Der Aufgabenbereich besteht u.a. aus eigenständiger Entwicklung und Umsetzung eines zeitgenössischen Ausstellungs- und Vermittlungsprogramms, Entwicklung und Umsetzung von Jahresgaben und Publikationen, Ausstellungsdokumentation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Drittmittelakquise sowie kooperativer Zusammenarbeit mit Vorstand, Geschäftsführung und Mitgliedern. Wer sich bewirbt, sollte ein abgeschlossenes Studium (Kunstgeschichte) und institutionelle Erfahrungen im Ausstellungsbetrieb vorweisen können. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bis zum 16. September 2017 per E-Mail (pdf) an die Geschäftsführung, Nicole Nowak, E-Mail: nnowak@kuenstlerhausbremen.de

Personalien

Heinz-Norbert Jocks: Professur in China

Heinz-Norbert Jocks, seit Jahrzehnten Korrespondent von KUNSTFORUM International, zudem Herausgeber diverser Themen-Bände wie „Ankunft in China“, „Künstler in Peking“, China-Experte, seit Jahren Gastprofessor an der Tianjin Academy of Fine Arts, kurz TAFA in Tianjin, China, zudem Lehrbeauftragter an der Filmakademie in Tsingtao, ab Oktober diesen Jahres auch Gastprofessor an der Zentralakademie, CAFA, Beijing, wurde jetzt zum ordentlicher Professor am TAFA, Tianjin ernannt.

Preise

Bundespreis für Kunststudierende

Acht Studierende von sechs Kunsthochschulen teilen sich 30.000 Euro Preisgeld und 18.000 Euro Produktionsstipendien als Sieger im Wettbewerb um den Bundespreis für Kunststudierende. Die acht Gewinner sind Stephanie Glauber, Kunsthochschule für Medien Köln · Ivana Matic, Kunsthochschule Mainz · Vera Palme, Städelschule Frankfurt, Lukas Rehm und Tilmann Rödiger, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe · Jonas Roßmeißl, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig · Paul Spengemann, Hochschule für bildende Künste Hamburg · Andrzej Steinbach, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Die Preisverleihung ist am 9. November 2017 in der Bonner Bundeskunsthalle. Die Gewinenr zeigen ihre Werke dort bis zum 28. Januar 2017. www.kunst-wettbewerb.de

 

Aktionen & Projekte

Lesung in Münster

Martina Hefter im Freihaus ms, Foto: Hubertus Huvermann

Am 6. August 2017 findet eine Lesung "Kur und Kür" mit Martina Hefter und Katharina Merten statt. Solche Lesungen begleiten die Skulptur Projekte Münster auf literarischer Ebene. Zehn Autoren verbringen einen  Aufenthalt in Münster und Marl. Die dabei entstandenen Texte werden online publiziertt; zusätzlich gibt es alle 14 Tage an den Sonntagen eine Lesung. Hefter und Merten lesen am kommenden Sonntag um 19 Uhr in Münster im Freihaus ms, Hüfferstr. 20. www.skulptur-projekte.de

Preise

Neuer Kritikerpreis in Österreich

Nina Schedlmayer wurde für den erstmals vergebenen Österreichischen Staatspreis für Kunstkritik ausgewählt (10.000 Euro). Die Auszeichnung wird künftig alle zwei Jahre vergeben und würdigt Rezensionen und Aufsätze in Fachzeitschriften, Ausstellungskatalogen, Monografien oder im Feuilleton. Schedlmayer schreibt seit 2003 für das Kulturressort des österreichischen Nachrichtenmagazins „Profil“. Die Jury bemerkte dazu:: „Sie ist freiberufliche Kunstkritikerin und Journalistin, damit auch von ihren Auftraggebern nicht direkt abhängig; sie schreibt regelmäßig für Kunstzeitschriften im In- und Ausland und für ein auflagenstarkes österreichisches Nachrichtenmagazin mit entsprechender Reichweite...“

Messen & Märkte

Bewerbungen zur Art Cologne

Ab sofort können sich die Aussteller zur Teilnahme an der 52. Ausgabe der ART COLOGNE online bewerben, und zwar ausschließlich online. Im kommenden Jahr kehrt die ART COLOGNE zu ihrer alten Tagefolge (Mittwoch bis Sonntag) zurück und findet vom 19. bis 22. April 2018 in Halle 11 der Koelnmesse statt. Vernissagentag ist der 18. April 2018.Die Bewerbungsphase für die etablierten Galerien endet am Mittwoch, 20. September 2017 und für die jungen Galerien im Sektor NEUMARKT am Freitag, 20. Oktober 2017. Die Bewerbungsunterlagen sowie die Details zu den Teilnahmebedingungen sowie den Richtlinien zum Zulassungsverfahren können über folgenden Link heruntergeladen werden: www. artcologne-bewerbung.koelnmesse.online.

Aktionen & Projekte

Karlsruhe: Digitale Architekturen

Am Freitag, 4. August 2017, sind im Medientheater des ZKM Karlsruhe diverse Architekten zu Gast: „Das mit dem prestigeträchtigen Friedrich-Kiesler-Preis für Architektur und Kunst (2004) ausgezeichnete Architektenduo Asymptote: Hani Rashid + Lise Anne Couture, Patrik Schumacher und Helmut Kinzler vom Studio der Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid (Pritzker-Preis 2004) sowie der amerikanische Architekt Greg Lynn (Preisträger des Goldenen Löwen der Architektur-Biennale Venedig 2008).“ Sie geben Einblicke in die digitalen Entwurfsmethoden, mit denen sie im Alltag arbeiten. „Mit der digitalen Transformation wird auch das Bauen revolutioniert: Entwurf und Umsetzung, ehemals voneinander getrennt, fallen mit dem Einsatz digitaler Tools zusammen. Jeder Entwurf ist von Anfang an informationsbasiert und kann damit unmittelbar umgesetzt werden. Das künstlerische Genre des Projection Mappings ermöglicht neue Perspektiven für die Architektur: Die bestehende Gebäudestruktur wird aufgelöst und mittels virtueller Architekturen neu interpretiert...“ www.zkm.de

Aktionen & Projekte

Schlosslichtspiele Karlsruhe

Structures of Life, Projection Still ©Maxin10sity 2017

Vom 3. August bis zum 10. September 2017 veranstalten das ZKM Karlsruhe und die Karlsruher Event GmbH wieder die Schlosslichtspiele Karlsruhe. Kurator ist Peter Weibel. Der Schwerpunkt liegt auf „neuen Formen von Architektur, die die Verbindung zwischen digitalen Elementen und analogen Artefakten eingehen, um effiziente Antworten auf die Frage zu geben, wie Lebensräume künftig gestaltet werden können“. So wurde auch das Architektenduo Hani Rashid und Lise Anne Couture eingeladen, da es „stellvertretend für diese visionären Baukonstruktionen, die nicht zwangsläufig in real Gebautem münden“ steht. Außerdem präsentiert die ungarische Künstlergruppe Maxin10sity „ihre neue Arbeit »Structures of Life« [Strukturen des Lebens]. Maxin10sity erzählen die Geschichte der Entstehung des Lebens, von der ersten Zelle bis zum menschlichen Pulsschlag“. Insgesamt sind sechs Künstlerprojekte in dem Programm vertreten, darunter auch das Studio der Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid sowie der amerikanische Architekt und Goldene Löwe-Preisträger Greg Lynn. Als Projektionsfläche dient das 170 m lange Karlsruher Schloss, dessen Fassade von 24 Hochleistungsbeamern angestrahlt wird. Der Eintritt zu allen Events ist frei. Nähere Infos s. www.schlosslichtspiele.info

Aktionen & Projekte

Performance „OnlyHuman“

„OnlyHUman“, Foto: Robert Flynt

Für den 12. + 13. sowie 17., 18. + 19. August 2017 (jeweils 19 Uhr) ist im Berliner „Dock11“ (Kastanienallee 79) eine Solo-Performance der New Yorker Künstlerin Christine Bonansea angekündigt. Nachdem sie bereits im Berliner Tanzhaus mit ihrem Ko-Produktionen „Floaters - a trilogy“ (2013/14) und "Asteria" (2015/16) gastierte, kommt das Publikum nun in den Genuss der Performance „OnlyHuman“. „Inspiriert von Friedrich Nietzsches philosophischer Schrift 'Menschliches, Allzumenschliches - ein Buch für freie Geister' erkundet Christine Bonansea durch ihren Körper verschiedene Zustände und Bilder, die das Paradigma dessen, was menschlich ist, auslösen: von der Emanzipation und Schönheit des Menschseins bis hin zu den absurdesten und wahnhaftesten Verhaltensweisen, die Entfremdung vom Menschlichen verursachen.“ www.dock11-berlin.de

Hochschulen

Bremen: Meisterschülerausstellung

Die Meisterschülerausstellung an der HfK Bremen läuft noch bis zum 22. Oktober 2017. Mit dieser Gemeinschaftsausstellung verabschieden sich die Absolventen aus der Hochschule. Viele der Arbeiten werden zu ersten Mal in der Öffentlichkeit dargeboten. Ausstellungsort ist das Museum Weserburg. Teilnehmerliste: Anna Baumgart, Andreas Bernhardt, Jasmin Bojahr, Amina Brotz, Felix Dreesen, Stephan Fritsch, Tanja Hehn, Elise Müller, Myong-Hee Ki, Norman Neumann, Nora Olearius, Daniel Rossi, Andre Sassenroth, Ina Schoof, Malte Stiehl, Yue Sun und Jónína Mjöll Thormodsdottir. www.weserburg.de

Galerien & Auktionshäuser

Galerie Ebensperger: Umzug

Galerist Patrick Ebensperger ist von Graz nach Salzburg umgezogen und hat dort im Kremsischen Haus in der Kaigasse neue Räume in Betrieb genommen. in Salzburgs südlicher Altstadt. Die erste Ausstellung „Center of the World“ dort bestreiten u.a. John Bock, Julius Deutschbauer, Lea Draeger, Benjamin Heisenberg, David Moises, Hajnal Németh und Isa Schmidlehner. www.galerieebensperger.net

Aktionen & Projekte

Münster: Einbruchdiebstahl

Koki Tanaka, Provisional Studies: Workshop #7 How to Live Together and Sharing the Unknown [Provisorische Studien: Workshop #7 Wie zusammen Leben und das Unbekannte teilen], © Skulptur Projekte 2017, Foto: Henning Rogge

Nach der Beschädigung einer Skulptur von Nicole Eisenman und dem Diebstahl eines LED-Panels aus einer Installation von Ei Arakawa melden die Skulptur Projekte Münster nun schon dritten Fall einer Straftat: Bislang unbekannte Täter brachen in das Projekt von Koki Tanaka, Provisional Studies: Workshop #7 How to Live Together and Sharing the Unknown [Provisorische Studien: Workshop #7 Wie zusammen Leben und das Unbekannte teilen] ein. Bis die Technik wieder neu installiert ist, bleibt der Standort geschlossen.

Aktionen & Projekte

Karlsruhe: Kunst statt Werbung

Markus Lüpertz, Portrait, 2017 © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Felix Grünschloß

In Karlsruhe baut man eine U-Bahn, und was Kunst am Bau angeht, so will man sich hier nicht mit einfallslosen Kachelungen der Bahnhöfe begnügen, die dann mit Werbetafeln überdeckt werden, wie dies andernorts zumeist der Fall ist. Jedenfalls stimmte der Gemeinderat darüber ab, anstatt dieser Werbetafeln lieber Kunst dort zu installieren. In den Nischen der unterirdischen Stationen sollen nach deren baulicher Fertigstellung großformatige Keramiktafeln von Markus Lüpertz angebracht werden. Die Karlsruher Grünen stimmten allerdings dagegen – sie bemängeln mangelnde Transparenz. Ihnen wäre die öffentliche Ausschreibung eines Kunst am Bau-Wettbewerbs lieber gewesen, wohingegen sich eine private Initiative um Anton Goll für das Lüpertz-Projekt stark macht und für dessen Realisierung Spenden sammeln will. Goll war früher Chef der Keramikmanufaktor Majolika und hat nach eigenen Angaben bereits Zusagen für eine halbe Million Euro – das wären etwa 50 Prozent der veranschlagten Kosten. Pikant: im Frühsommer 2017 hatte Lüpertz eine Ausstellung im ZKM-Karlsruhe (s. hierzu die Rezension von Hans-Dieter Fronz „Kunstforum“ Bd. 248, S. 571), und jetzt spricht sich ausgerechnet der ZKM-Direktor Peter Weibel gegen das U-Bahn-Projekt aus: Dass Markus Lüpertz auf sieben Haltestellen seine künstlerische Darstellung der Schöpfungsgeschichte („Genesis – die sieben Tage des Herren“) aufteilen will, empfindet Weibel indessen als „keramische Kirchenkunst“, die nicht in eine moderne IT-Metropole wie Karlsruhe passe. Der Karlsruhe OB Frank Mentrup (SPD) hingegen verspricht sich durch den Lüpertzschen Keramik-Zyklus einen „Imagegewinn für die Stadt“ und verpasste den Kritikern um Weibel und die Grünen eine rhetorische Retourkutsche: auch die vom ZKM veranstalteten sommerlichen Schlosslichtspiele seien nicht öffentlich ausgeschrieben worden. Tatsächlich ist es im Kunstbetrieb gang und gäbe, Kuratoren zu beauftragen, die dann die Künstler auswählen und einladen – auch die Kasseler „documenta“ ist kein Künstler-Wettbewerb.

Hochschulen

Städelschule: Jubiläum

Erste Spielstätte des Frankfurter Portikus

Aus dem Nachlassvermögen des Frankfurter Bürgers Johann Friedrich Städel wurden ab 1817 Stipendien für ei Studium „in der Baukunst und den in das Kunstfach einschlagenden Wissenschaften“ ausgeschüttet. Dies gilt als das Gründungsdatum der Kunstakademie Städelschule Frankfurt, die mithin in diesem Jahr ihr 200jähriges Bestehen feiert. Ein zweites Jubiläum kann jetzt auch gefeiert werden: seit 1987, d.h. seit dreißig Jahren „ist die Ausstellungshalle Portikus integraler Bestandteil der Städelschule. Der „Portikus“ der Frankfurter Städelschule besteht seit nunmehr 30 Jahren. Ursprünglich war er als kleine Ausstellungshalle für Projekte der Hochschule eingerichtet worden; heute residiert er auf einer Insel im Main. Dazu wird jetzt ein Jubiläumsprojekt „Portikus XXX“ mit verschiedenen Künstlern umgesetzt. Bis zum 14. Oktober 2017 finden an verschiedenen Orten in Frankfurt Ausstellungen, Lesungen und andere Aktivitäten statt. So realisieren vom 10. bis zum 14. Oktober 2017 die Installationskünstler Tobias Rehberger und Rirkrit Tiravanika im Rahmen der „Portikus XXX“-Reihe in der Kleinmarkthalle ein Projekt, bei dem sie mit lokalen Erzeugern zusammen arbeiten. Ebenfalls bis zum 14. Oktober 2017 sind im Frankfurter Flughafen (Gepäckausgabe Terminal 1) Videos mit Texten von Ellen Yeon Kim, Dan Kwon, François Pisapia und Mikhail Wassme zu sehen („On Display“). Im Portikus selbst war als jüngstes Projekt soeben die Ausstellung Teaxths and Angeruage des britischen Künstlers Michael Dean zu sehen. „Obgleich Skulptur zu den zentralen Medien des Bildhauers gehört, sind es Sprache und Text, welche den einzelnen Arbeiten und teils ganzen Ausstellungen zu Grunde liegen. Sprache als Fragment und Handlung, ähnlich einem Sprechakt, der nicht nur Aussage, sondern auch Handlung ist, übersetzt Michael Dean Textfragmente und Typographien in physische Erfahrungen.“ www.staedelschule.de

Preise

Lovis Corinth-Preis

Roman Ondak, Foto: © Benoit Linero

Roman Ondak empfängt den Lovis-Corinth-Preis 2018. Mit der Auszeichnung ist eine Ausstellung im Kunstforum ostdeutsche Galerie Regensburg ab Mai 2018 verbunden. 2009 durfte Ondak den tschechischen und slowakischen Pavillon auf der Biennale von Venedig bespielen. Ondak ist Konzeptkünstler und schlägt mit seinem Werk „Brücken zwischen Menschen und ist darin einem humanistischen Ideal verpflichtet, das zeitlos und denkbar aktuell ist.“ www.kunstforum.net

Preise

Karl-Sczuka-Preis 2017

Olaf Nicolai

Olaf Nicolai empfing den Karl-Sczuka-Preis 2017 für sein Hörstück „In The Woods There Is A Bird…“. Er schuf dieses Werk im Auftrag der Documenta 14 sowie Deutschlandfunk Kultur für das Radioprogramm „Every Time A Ear di Soun“. Nicolai bat dafür Korrespondenten der ARD und des Deutschlandradios um Geräuschaufnahmen von Demonstrationen und Protestveranstaltungen. Der Karl-Sczuka-Preis ist mit 12.500 Euro dotiert und wird während der Donaueschinger Musiktage überreicht. www.documenta14.de/de/public-radio/14736/in-the-woods-there-is-a-bird

Museen & Institutionen

William Kentridge in Salzburg

William Kentridge Second Hand Reading, 2013 Daumenkino-Film aus Zeichnungen auf einzelnen Seiten des Shorter Oxford English Dictionary, High-definitionVideo (Farbe, Ton), 7:01 Min. (Loop) Courtesy William Kentridge, Marian Goodman Gallery, Goodman Gallery and Lia Rumma Gallery

Bis zum 5. November 2017 bespielt das Museum der Moderne Salzburg beide Häuser am Mönchsberg und im Rupertinum mit einer großen Ausstellung des Künstlers William Kendridge. Die Werkschau „Thick Time. Installationen und Inszenierungen“ trägt erstmals auch der Theater- und Opernarbeit von Kentridge Rechnung. Ein Teil der Ausstellung war bereits im Herbst 2016 in der Londoner Whitechapel Gallery zu sehen. Die Salzburger Ausstellung geht auf das Programm der Salzburger Festspiele 2017 ein, da William Kentridge die Oper „Wozzeck“ von Alban Berg inszeniert. www.museumdermoderne.at

Hochschulen

Sinopale-Biennale

leavinghomefunktion, On the Landway to New York, 2017, Megafloat, Kolyma River, Sibirien, Juni 2016, Foto: leavinghomefunktion

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist Kooperationspartner der Sinopale, einer Biennale in der türkischen Stadt Sinop. Wegen der innenpolitisch äusserst heiklen Situation in der Türkei musste die Veranstaltung im vergangenen Jahr verschoben werden. Jetzt aber entschloss sich das Kuratorenteam, die Biennale in diesem Sommer auf jeden Fall durchzuführen, und zwar vom 19. August bis zum 17. September 2017. Das Motto lautet „Transposition“. „Der Begriff impliziert den Tausch, den Wechsel, die Übertragung ebenso wie die Verschlüsselung. Transposition erlaubt das Spiel mit dem Zwischenraum, eröffnet einen Denk- und Handlungsraum sowie ein Feld der Imagination. Dieser Handlungsraum beinhaltet auch Aktionen, welche die Spuren der Geschichte sowie Erinnerungen herauslösen und ins Heute transponieren. Aspekte des Sammelns, der Schichtungen, der Erzählung und der Ordnung der Dinge werden bedeutsam.“ Die Veranstaltung „bringt internationale mit lokal verorteten Künstlern und Künstlergruppen zusammen und lädt diese im Vorfeld der Ausstellungslaufzeit ein, im Austausch mit Bürgern der Region ortspezifische Arbeiten zu entwickeln. Hierbei liegt der Fokus der Biennale auf der Zusammenarbeit mit lokalen NGOs sowie Initiativen der Zivilgesellschaft und setzt auf Prozesse der Teilhabe.“ Eingeladen sind 30 Künstler, darunter auch 12 Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. www.burg-halle.de

Ausschreibungen

Nürnberg: Blaue Nacht

o.T.875, Installation von Stefan Reiss, Gewinner des Publikumspreises der N-Ergie 2017, Foto und Copyright: Berny Meyer

Am 4. (Preview) und am 5. Mai 2018 findet wieder die Blaue Nacht als Nürnbergs Lange Nacht der Kunst und Kultur statt. Das Thema lautet diesmal: „Horizonte“. Zwölf dKunst- und Kulturorte in der Nürnberger Innenstadt werden von Projekten (Lichtinszenierungen, akustischen Projekten, Installationen, Aktionen/Performances, mediale Inszenierungen) bespielt. Der Projektetat beträgt jeweils max. 5.000 €, zusätzlich wird ein Publikumspreis, gestiftet von der N-Energie, in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Bewerbungsschluss: 13. Dezember 2017. Ausschreibung und weitere Infos: www.blauenacht.nuernberg.de

Ausschreibungen

Urban Space Videowalk

Pressefoto zur Ausschreibung, Foto: Anika Füger

Filmemacher und Videokünstle können bis zum 20. August 2017 Kurzfilme und Videoarbeiten zum Urban Space Videowalk am 23. Sept. 2017 in Düsseldorf bei „Weltkunstzimmer“ einsenden. Die Beiträge sollten einen direkten Bezug zum Thema „common space/private property“ über Gemeinschaft und Privatheit erkennen lassen. „In welchen gemeinschaftlichen und privaten Räumen, globalen und lokalen Communities, sozialen Netzwerken und Nachbarschaften leben wir heute? Welche Räume, welches Wissen, welche Werte und welche Ressourcen werden gemeinschaftlich geteilt und in welchen Bereichen wird Privatsphäre wichtig?“ Ausgelobt sind ein Filmpreis mit 1.000 Euro und ein Publikumspreis mit 350 Euro. Einsendungen sind als DVD per Post oder als Dateidownload im Format .mp4 oder .mov per Mail möglich. Bewerbungen, Rückfragen und weitere Infos über: info@weltkunstzimmer.de

Aktionen & Projekte

Ludwigshafen: Kunstweltmeisterschaft

Kunstweltmeisterschaft, Foto: Courtesy Buero für angewandten Realismus

Die Slam-Poeten haben es vor gemacht, als sie in den 1990er Jahren im Boxring eine „Deutsche Literaturmeisterschaft“ austrugen. Jetzt ist Ludwigshafen zum vierten mal in Folge Austragungsort einer „Kunstweltmeisterschaft“. Am Samstag, den 12. August 20176 führt das Buero für angewandten Realismus in Kooperation mit dem Kunstverein Ludwigshafen in dessen Ausstellungshalle den Wettbewerb durch. „Bei einer Kunstweltmeisterschaft treten jeweils zwei Künstler in einem zentralen Ring gegeneinander an. Ziel ist es, in mehreren Runden möglichst viel gute Kunst zu produzieren. Die Wahl der künstlerischen Mittel ist dabei völlig frei gestellt; Gewalt gegenüber dem Gegner (oder gar dem Ringrichter) ist jedoch streng verboten. Vor den Augen einer hochkarätig besetzten Jury präsentieren die Allerbesten ihr Können in einem quadratischen Ring und treten in Runden à drei Minuten gegeneinander an...“ www.kunstverein-ludwigshafen.de

Museen & Institutionen

Bern: Gerüchte

Lutz Bacher, Wham, 2016 Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Köln/New York

Um Gerüchte geht es in der Ausstellung "Sie sagen, wo Rauch ist, ist auch Feuer", die am 12. August 2017 in der Kunsthalle Bern eröffnet wird. "Gerüchte schillern, verführen und sind in ihren Wirkungen schwer berechenbar. Als informelle Erzählungen stören sie gängige Begriffe von Wahrheit und Moral. Dass sich ihre Mechanismen analysieren lassen, tut ihrer anziehenden und geheimnisvollen Energie meist kaum Abbruch. Gerüchte schaffen durch ihr Spiel mit der Erfindung Nähe und Übereinkünfte. Sie setzen die Fantasie in Gang und regen spekulatives Denken an. Lässt man sich auf sie ein, wird ungesichertes Terrain beschritten. Was die Neugierde und manchmal die Sensationslust nährt, kann kippen und eine andere Dynamik annehmen. Der Ruf ist ruiniert oder die aufregende Erzählung löst sich in manchmal banale Erkenntnis auf, das Lauffeuer erlischt, höchstens bleibt Rauch." Künstlerliste: Lutz Bacher, Bernadette Corporation, Vern Blosum, Kim Seob Boninsegni, Daniel Bosse,r Claire Burrus, Bonnie Camplin, Ulises Carrión, castillo/corrales, Henry Codax, Verena Dengler, John Dogg, Trenton Duerksen, Bernd Fischerauer / Wolfgang Bauer, Guerrilla Girls, Nancy Halt, Thomas Julier, Tom Kummer, Danny McDonald, Gianni Motti, Puppies Puppies, Rrose Sélavy, Reena Spaulings, St. Bernard, Werner von Delmont, Ramaya Tegegne, Philippe Thomas, Werner von Delmont sowie Seyoung Yoon. Parralel dazu läuft die Ausstellung "Section Litteraire". www.kunsthalle-bern.ch

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In eigener Sache

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