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Messen & Märkte

Art Antiques London

Ein Pavillon in den Kensington Gardens genau gegenüber der Royal Albert Hall ist vom 24.-30.6. 2016 Schauplatz der Art Antiques London. 70 Kunsthändler bieten ihr Programm an, das von antiken Schachteln und Acessoires, Möbeln des 18. Jh. und Interior Design bis zu Malerei des 19. und 20. Jh. reicht. www.haughton.com

Hochschulen

Hochschulen kooperieren bei Künstlerbuch-Projekt

Katrin von Maltzahn und Anna Lena von Helldorff initiierten ein Projekt zum Thema „Künstlerbuch“ und „Publizieren als künstlerische Praxis“. Es wurde im Verbund mit der HfK Bremen, dem Zentrum für Künstlerpublikationen Bremen, der Universität für angewandte Kunst Wien, dem Royal College of Art London, der norwegischen Bergen Academy of Art and Design sowie dem Royal Institute of Art Stockholm durchgeführt und dort jeweils individuell bearbeitet. Ab Frühsommer 2016 mündet das Projekt in gemeinsame Ausstellungen in Bremen, Bergen, Wien, Stockholm und London. www.hfk-bremen.de

Hochschulen

Bremen: Gastdozenturen für performative Künste werden fortgesetzt

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert für zwei weitere Jahre das Programm „Antonin Artaud Gastlehrstuhl für experimentelle Aufführungsformen zwischen Kunst und Musik“ an der HfK-Hochschule für Künste Bremen. Für jeweils ein Semester werden Gastdozenten im Bereich der performativen Künste an die Hochschule berufen. Jeweils zum Semesterende führen die Studierenden Performances öffentlich auf. www.hfk-bremen.de

Messen & Märkte

Art Bodensee

Die Art Bodensee Dornbirn (8. bis 10. Juli 2016) ist laut Eigendarstellung die „einzigen“ Sommer-Kunstmesse im deutschsprachigen Raum“ und listet in jedem Jahr 50-60 Galerien in ihrem Programm auf. Das ist ein relativ überschaubarer Parcours, weshalb sich die Veranstaltung denn auch eher als „Salonmesse“ begreift. Auch die Besucherzahlen sind mit 5.000 bis 6.000 pro Jahr eher bescheiden, weswegen die meisten Galerien sich dazu entscheiden, einen möglichst breiten Querschnitt aus ihrem Programm zu präsentieren. Nach 16 Jahren hat die Messe eine Phase der Konsolidierung und Neupositionierung hinter sich und kann in ihrem Teilnehmerfeld inzwischen auch eine wichtige österreichische Galerien aufweisen. Zu den Galerien, die in diesem Jahr ihre Werke zeigen, zählen unter anderen Lindner (Wien), Kunst und Handel (Graz), Werner Bommer (Zürich), Ambacher Contemporary (München) oder Semjon Contemporary (Berlin). Daneben finden sich aber auch vereinzelt Galerien, die hervorragende Werke der klassischen Moderne anbieten, so wie die Galerie Valentin aus Stuttgart. Aus der Vorarlberger Szene stellen die Galerien Feurstein, Lisi Hämmerle, c.art, Maximilian Hutz, am Hofsteig und Arthouse Arbeiten von vorwiegend regionalen Künstlern vor. www.artbodensee.messedornbirn.at

Hochschulen

Neue Hochschulratsmitglieder

Der Berliner Rechtsanwalt und Kunstförderer Prof. Dr. Peter Raue und der Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigung (BSR) Werner Kehren sind neue Mitglieder des Hochschulrats der weißensee kunsthochschule berlin. Die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft bestellte sie unlängst für eine Amtszeit von vier Jahren. www.kh-berlin.de

Ausschreibungen

Schloss Wiepersdorf

Das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf fördert Arbeitsaufenthalte von unterschiedlicher Dauer (ca. 2 bis 6 Monate) für Schriftsteller, bildende Künstler, Komponisten und Musiker sowie für Geisteswissenschaftler. Der Träger, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, vergibt selbst keine Stipendien. Deswegen sind Direktbewerbungen nicht möglich.Stattdessen vergeben die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, das Saarland, Thüringen sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit Jeunesses Musicales, die Finnish Cultural Foundation und das Österreichische Bundeskanzleramt Stipendien für das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Interessenten finden Infos auf den Internetseiten dieser Partner. www.schloss-wiepersdorf.de/kuenstlerfoerderung.html

Ausschreibungen

Bildhauerei-Förderwettbewerb für NRW

Der Förderpreis der LebensArt-Stiftung wird jetzt von der Stiftung einfach helfen vergeben (10.000 Euro). Die Ausschreibung richtet sich ohne Altersbegrenzung an Künstler in NRW, die noch keine größere Museumsausstellung hatten. Die aktuelle Auslobung gilt für das Medium Bildhauerei. Deadline: 15. August 2016. Infos und Antragsformulare unter www.diakonie-michaelshoven.de/fileadmin/downloads/ueber-uns/merkblatt-foerderpreis-skulptur.pdf

Ausschreibungen

ILAA-Lichtkunst-Wettbewerb

Der Wettbewerb um den ILAA-International Light Award endet am 21. Juli. Ausrichter ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna in Kooperation mit der RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft. Einjuriert werden drei Finalisten zur Realisierung ihrer Konzepte. Die Preisverleihung und Begleitausstellung finden 2017 in Unna statt. Einzureichen sind Projekte mit künstlichen Licht.“ Das Licht kann in jeder Kombination verwendet werden, zum Beispiel indem transparente, lichtdurchlässige oder reflektierende Materialien verwendet werden, aber auch in Kombination mit Holz, Stahl, Plastik, auditiven Elementen und so weiter.“ Die Bewerbung kann auf Papier, als Video, 3-D-Grafik oder 3-D-Modell eingesandt werden. Produktionskosten werden pro einjuriertem Kunstwerk bis max. 10.000 Euro übernommen, zusätzlich zu Reise- und Übernachrtungskosten. Der Gewinner erhält 10.000 Euro Preisgeld. Kontakt: Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, Lindenplatz 1, D-59423 Unna, Tel. 0049-(0)2303-103-770, www.ilaa.eu.

Galerien & Auktionshäuser

Miro-Enkel: Benefiz-Versteigerung

Joan Punyet Miró, Enkel des spanischen Malers Joan Miró, hat bei Christie's in London für umgerechnet 61.000 Euro 20 Bilder seines Großvaters versteigert. Den Erlös überwies er an das Rote Kreuz zugunsten der Flüchtlingshilfe. Joan Miro war bei Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs 1936 nach Paris emigriert und lebte dort bis zur Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht, kehrte dann nach Spanien zurück. www.christies.com

Hochschulen

Braunschweiger Meisterschüler: Klangkunst in Reutlingen

Heiko Wommelsdorf, ehemaliger Meisterschüler der HBK Braunschweig, zeigt bis zum 24. Juli 2016 seine materialreduzierten Klanginstallationen in der Städt. Galerie Reutlingen. Die Ausstellung findet im Rahmen des Stipendiums für bildende Kunst der HAP Grieshaber Stiftung Reutlingen statt. Der Meisterschüler von Prof. Ulrich Eller erforscht mit seinen Klanginstallationen „Geräusche aus dem täglich erlebten Umfeld“. www.hbk-bs.de

Personalien

Russischer Aktionskünstler verurteilt

Pjotr Pawlenski, russischer Aktionskünstler, soll eine Geldstrafe von 500.000 Rubel (ca. 6.800 Euro) bezahlen. Er hatte am Sitz des Inlandsgeheimdiensts FSB Feuer gelegt und wurde deswegen monatelang inhaftiert und nun wegen „Beschädigung eines Kulturdenkmals“ verurteilt.

Museen & Institutionen

Penzberger Museum: Neubau und neuer Name

Unter dem neuen Namen Museum Penzberg – Sammlung Campendonk ist das Museum im gleichnamigen Ort Penzberg nach dreijähriger Sanierung und Errichtung eines Neubaus wieder geöffnet. Die 3 Mill. Euro teuren Baumaßnahmen führte der Architekt Thonas Grubert durch. Der neue Name betont, dass ein wesentlicher Sammlungsschwerpunkt auf den Werken Heinrich Campendonks liegt: die Stadt Penzberg besitzt nämlich die größte Sammlung mit Werken des Expressionisten und hat nun genügend Raum für die Präsentation in einer Dauerausstellung. Campendonk lebte zwischen 1911 und 1922 in der Umgebung von Penzberg. www.museum-penzberg.de

Hochschulen

Fluchtpunkte. Kunst Handeln Denken in der Krise

Fluchtpunkte. Kunst Handeln Denken in der Krise“ ist der Titel der Tagungsreihe der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart) zu den Themen Flucht, Angst, Recht und Identität. Die zweite Runde findet am 17. Juni 2016 statt und zwar zum Stichwort "Motion Discomfort". Tagungsort ist der Vortragssaal des Neubaus 2 der Akademie. Dieser des Symposiums steht unter der Leitung von Ülkü Süngün. "Die Diskussion über die Rolle einer künstlerischen Praxis hinsichtlich eines gesellschaftlichen und politischen Aktivismus für, mit und von Geflüchtete/n steht im Mittelpunkt des 2. Akts – „Motion Discomfort“. Neben kritischen Reflexionen über sozial engagierte Hilfe, über die Arbeit mit Geflüchteten im kulturellen Bereich und ihre mögliche Politisierung werden auch die strukturellen und auch inhaltlichen Herausforderungen an Bildungseinrichtungen wie Kunsthochschulen diskutiert. Die Formulierung möglicher Interventionen aus der Perspektive von Künstlerinnen und Künstlern, Aktivistinnen und Aktivisten sind darüber hinaus Teil der Debatte." Referentenliste:Ülkü Süngün, Julia Eckert, Can Gülcü, Burcu Dogramaci, Cathrine Blubatzky und Kerstin Pinther, Ulf Aminde, La Toya Manly-Spain, Rex Osa u.a.. Mit einem Diskussionsbeitrag von Felix Ensslin. www.fluchtpunkte.abk-stuttgart.de

Preview

Preisträgerausstellung in Rottweil

Vom 25. Juni bis zum 31. Juli 2016 stellen die ehemaligen Werkstattpreisträger in der Rottweiler Kunststiftung Erich Hauser aus. Benjamin Appel, Karin Hueber, Kalin Lindena, Tino Panse, Thomas Rentmeister, Hans Schüle, Sonja Vordermaier und Wolfgang Weileder präsentieren unter dem Titel „Über alle Maßen“ ihre Skulpturen, Objekte und Rauminstallationen in den Werkstätten sowie im Skulpturenpark der Stiftung.

Museen & Institutionen

Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow im Basler Schaulager

Das Schaulager in Münchenstein/Basel präsentiert vom 12. Juni bis zum 2. Oktober 2016 eine Inszenierung in drei Räumen, die sozusagen als „Kammerstück“ von den Künstlern Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow in intensivem Austausch entwickelt haben. Auf diese Weise entstand ein Konvolut von Zeichnungen und Skulpturen. Damit entwerfen sie einen „atmosphärischen, bühnenartigen Ort“, an dem sich die Exponate zu „einem intensiven Bild verdichten“. Das Schaulager wurde 2003 mit der Idee gegründet, die Lagerung und das Sichtbarmachen zeitgenössischer Kunst zu vereinen.

Preview

Duisburg: An der Oberfläche

„Wohin führt uns die Oberfläche eines Kunstwerks? Was sieht, was fühlt unser tastender Blick? Was erzählt uns die Oberfläche vom Prozess des Gemachtseins...?“ Um diese Fragen geht es in der Ausstellung „An der Oberfläche_On Surface“ im Duisburger Lehmbruck Museum (2. Juli bis 23. Oktober 2016). Im Zentrum der Werkschau stehen die Sinnlichkeit der Skulptur, ihre Oberfläche und ihr Material“. Die Ausstellung präsentiert Beispiele des 20. Jahrhunderts mit Schlüsselwerken der Wegbereiter der Moderne wie Auguste Rodin und Medardo Rosso. Positionen des 21. Jahrhunderts markieren Werke von Berlinde De Bruyckere, Jeppe Hein, Rebecca Horn, Georg Baselitz, Carsten Nicolai, Janet Cardiff & George Bures Miller, Jenny Holzer, Tony Cragg u.a. www.lehmbruckmuseum.de

Galerien & Auktionshäuser

Manifest zum digitalisierten Kunstmarkt

Wie sieht der digitalisierte Kunstmarkt der Zukunft aus? Der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) und die Independent Collectors haben zu dieser Frage ein „Beta Manifesto for the Future Art Market“ entwickelt: Darin sind zehn Thesen formuliert zu den „aktuellen digital dominierten Tendenzen auf dem Kunstmarkt“ und mit einem „Blick gen Zukunft“. Das Manifest wird am 23. Juni 2016 mit begleitenden Symposium in den Hamburger Deichtorhallen vorgestellt. www.beta-manifesto.com

Preise

Deutsche Börse Photography Foundation Prize

Trevor Paglen wurde mit dem Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2016 bedacht. Die Auszeichnung würdigt seine Ausstellung „The Octopus“ 2015 im Frankfurter Kunstverein. „Die Bilderserien Trevor Paglens beschäftigen sich mit den Schattenseiten des Informationszeitalters: der staatlichen Überwachung. Mittels aufwändiger Technik gelingt es dem Künstler zu zeigen, was nicht gezeigt werden soll – seien es die Zentrale der NSA, entlegene Abhörstationen oder Spionagesatelliten im Weltraum. Die Werke Paglens rücken hochbedeutende Fragen der heutigen Gesellschaft in den Fokus so wie die geheime Überwachung der Privatsphäre seitens des Staates, die Besetzung des öffentlichen Raumes durch geheimdienstliche Behörden sowie deren politische Einflussnahme.“

Ausschreibungen

Kurator für Biennale-Pavillon gesucht

Das Institut Ramon Llull setzt den 23. Juni 2016, 12:00 Uhr, als Deadline für die Bewerbung als Kurator fest. Einzureichen ist ein maximal zwei Seiten umfassendes Exposé plus Vita für die Entwicklung eines Projekts für den Katalonischen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2017. Für das Budget stehen 185.000 Euro zur Verfügung. Für die zweite Bewerbungsphase wählt die Jury max. drei Projekte aus. Detaillierte Infos unter www.llull.cat/espanyol/quisom/perfil_contractant.cfm

Preise

Gabriele Münter-Preis an Beate Passow

Beate Passow, Münchner Installations-, Foto- und Collagekünstlerin, bekommt den Gabriele Münter-Preis für Künstlerinnen ab 40 Jahren verliehen. Ausgelobt wird der Preis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), dem Frauenmuseum Bonn sowie der GEDOK, dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer. Benannt ist de Preis nach Gabriele Münter (1877-1962), die zur Künstlergruppe „Blauer Reiter“ gehörte und als Pionierin der abstrakten Malerei gilt. www.gabrielemuenterpreis.de

Museen & Institutionen

Sudetendeutsches Museum für München

2018/19 soll der 24 Mill. teure Neubau des Sudetendeutschen Museums in München fertig sein. Sieger des Architektenwettbewerbs war 2014 das Büro pmp Architekten GmbH aus München. Den Bauauftrag für das Museum als „kulturhistorisches Zentrum“ dazu haben das Bayerische Finanzministerium und das Sozialministerium im Frühjahr 2016 erteilt.

Museen & Institutionen

Berliner Skulpturenfund in Neu-Ulm

Das Edwin Scharff Museum Neu-Ulm zeigt vom 11. Juni bis zum 28. August 2016 die Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ wiederentdeckt“. Vorgestellt werden 16 Werke der Klassischen Moderne aus Keramik, Bronze, Messing, Marmor und Steinguss. Sie wurden bei einer archäologischen Grabung im Vorfeld von Bauarbeiten zur Verlängerung der U-Bahnlinie 5 vor dem Berliner Roten Rathaus im Bomben- und Brandschutt eines kriegszerstörten Hauses entdeckt. Die Skulpturen der Künstler Edwin Scharff, Otto Baum, Richard Haizmann, Emy Roeder, Karl Knappe, Marg Moll, Karel Niestrath, Milly Steger u.a. entstanden zwischen 1913 und dem Beginn der 1930er Jahre und gehörten einst zu den bedeutendsten deutschen Kunstsammlungen, bis die Nazis sie – zumeist um 1937 – aus den Museen als „entartete Kunst“ beschlagnahmten.

Aktionen & Projekte

Stadt_Klausur

Die Evangelische Akademie Frankfurt führt im Rahmen ihrer Reihe "Sinn-Orte" bis zum 23. Juni 20916 ein Projekt "Stadt-Klausur" durch. Heike Weber, Andrea Diefenbach und Levent Kunst unternehmen künstlerische Interventionen in drei Klöstern. So hat Andrea Diefenbach das Leben der Ordensbrüder im Kapuzinerkloster Leibfrauen fotografisch dokumentiert und durfte dabei auch Räume betreten, die für externe Besucher sonst tabu sind. Heike Weber inszeniert im Hof des Dominikanerklosterns eine kreisförmige Bodeninstalltion aus verspiegeltem Kies.  Levent Kunt hat eine Arbeit entworfen, die mittwels Sky Beamer nachts in drei Klöstern zu sehen ist: "Der Künstler untersucht das für die sakralen Orte wesentliche Phänomen des Lichts. Jedoch wird dieses in den Architekturen nicht eingefangen, sondern freigegeben..." www.evangelische-akademie.de

Aktionen & Projekte

48 Stunden Neukölln

Unter dem Jahresthema „Satt“ findet das Kunstfestival „48 STUNDEN NEUKÖLLN“ vom 24. bis 26. Juni 2016 statt. Mehr als 1.200 künstlerische Teilnehmer präsentieren an über 200 Orten in Berlin-Neukölln „ihre Gedanken zum Festivalthema“.100 Ateliers und Projekträume sind in das Festival eingebunden und bieten vor allem jüngeren Künstlern „eine laborartige Plattform, um sich in der Öffentlichkeit auszuprobieren und zu präsentieren.“ Zudem hat sich das Festival international vernetzt: „Die litauische Tanzkompagnie Aura aus Kaunas tritt zur Festivaleröffnung im Neuköllner Körnerpark auf, das südkoreanische Kim Whan Ki International Art Festival gestaltet einen Teil der zentralen Ausstellung und Vertreter des Trekantfestes aus Dänemark reisen zum Erfahrungsaustausch an. Führungen durch das Festivalgebiet bieten Einblicke in die Kieze und in Kunst- und Kulturorte – auch in englischer und spanischer Sprache.“ Einer der Programmschwerpunkte liegt auf Klang- und Medienkunst. So untersuchen etwa Studenten der Kunstuniversität (Masterstudiengangs Sound Studies) „in ihrer Klangkunstausstellung „Limit“ die Grenze zwischen Sättigung und Zuviel-Haben“. Ein anderer Beitrag von Thomas Seher besteht aus einer Musikmaschine, die Börsenkurse in Klänge übersetzt. www.48-stunden-neukoelln.de

Aktionen & Projekte

PAErsche-Performances in Bonn

Die Performance-Initiative PAErsche bespielt am 24. Juni 2016 das Künstlerforum Bonn mit einer Open Source-Veranstaltung von 10 bis 22 Uhr. Dazu Konzept mut Auftritten von 10 Künstlern beschreibt der Künstler Boris Nieslony folgendermaßen: „Jeder hat eine Stunde, um diese Zeit und diesen Raum experimentell zu füllen. Die Übergänge und Stundensprünge sind fließend. Jedes Experiment kann eine Stunde fest umreißen oder länger ausfallen und in das Gesamte einfallen. Dann laufen Versuchsanordnungen parallel oder kooperieren, vernetzen im 'Freien Spiel der Kräfte und Emotionen... Zur Verfügung steht das ganze Künstlerforum Bonn – vollständig. Nichts an den Wänden, nichts steht und liegt auf den Boden.“ Was der Zuschauer erlebt, sind „Experimente“, mit denen die Akteure im Raum Spuren hinterlassen, „die aus dem Umgang mit Materialien kommen“. Das sind manchmal kleine, lakonische Gesten, manchmal auch opulentere Aktionen mit Körper und Material: „Die Experimente können Spuren zu Tage bringen, die Hinweise auf innere, tiefere Schichten der eigenen Arbeit aufdecken...“ www.paersche.org

Aktionen & Projekte

Erste Flüchtlingsakademie in Düsseldorf

Die Künstler Hermann-Josef Hack und Andreas Pohlmann gründeten die „Erste Flüchtlingsakademie der Freien Künste“, führten mit Flüchtingskindern Malaktionen im Libanon und in Erstaufnahmeeinrichtungen in Köln und Siegburg durch. Am 22. Juni 2916 führen Hack und Pohlmann eine solche Aktion auch im NRW-Forum Düsseldorf im Rahmen der Ausstellung „Planet B-Ideen für eine neue Welt“ durch. Die Künstler nutzen auf diese Weise „Kunst als Medium zur Kommunikation und Integration auf Augenhöhe.“ www.erstefluechtlingsakademie.de

Museen & Institutionen

Jan Fabre-Retrospektive

Het Noordbrabants Museum in der niederländischen Stadt s'Hertogenbosch begleitet die "Grand Bosch Tour", die bis Jahresende 2016 in der Stadt mit verschiedenen Programmen über Hieronymus Bosch informiert, während der Sommerwochen mit einer Jan Fabre-Retrospektive. Als "Tribute to Congo" reflektiert der Künstler Belgiens Kolonialvergangenheit im Kongo: der damalige König Leopold II. betrachtete die Kolonie als seinen Privatbesitz und ließ sich rücksichtslos und brutal ausplündern. Erst, als der König trotz dieser Methoden in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, übertrug er die Kolonie an den belgischen Staat. Jan Fabre bedient sich in seiner Werkserie der Bildsprache von Hiernonymus Bosch - für "The Garden of Early delights" in Anspielungs an Boschs "Garten der Lüste" setzt Farbe z.B. bizarre Vogelmotive ein.  Die Ausstellung läuft bis zum 18. September 2016. www.hnbm.nl

 

Galerien & Auktionshäuser

Spitzenpreis für James Ensor

Für 1.022.500 Euro, und dies weit über dem Schätzwert, kam im Wiener Auktionshaus Dorotheum das Bild „Baptême de masques“ (1925/30) von James Ensor unter den Hammer. Für das Spötwerk des belgischen Künstlers gilt dies als absoluter Spitzenpreis. Ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis erzielte eine Skulptur von Botero mit 344.600 Euro. www.dorotheum.com

Personalien

Geschäftsführer verlässt NRW-Kunstsammlung

Hagen Lippe-Weißenfeld gibt den Posten des kaufmännischen Direktors an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen auf und wechselt am 1. September 2016. Das ist der zweite aktuelle Personalwerchsel in der Führungsetage der landeseigenen Sammlung, denn auch die jetzige Direktorin Marion Ackermann verlässt Düsseldorf: Sie wird ab 1. November neue Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Aktionen & Projekte

Impulse Festival

Vom 15. bis zum 25. Juni 2016 bietet das Impulse Theater Festival freien Theatergruppen und Performern zusammen mit seinen FFT Düsseldorf, studiobühneköln und Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim eine Plattform für ihre Aufführungen und Auftritte. Zentraler Spielort ist Düsseldorf als Schauplatz für "Performances, Diskussionen und natürlich für Konzerte und Partys. Das Festivalzentrum, ein neuer Raum der FFT Kammerspiele in der Jahnstraße, den das Düsseldorfer/Kölner Kreativkollektiv labour fou gerade gestaltet, wird am 16. Juni 2016 mit einer House Warming-Party eingeweiht: ein offener Raum zum gemeinsamen Essen, Trinken und Tanzen, für Konzerte, Vorträge, ein Hörspiel, Live-Kritik.." www.festivalimpulse.de

Personalien

Edgar Hofschen gestorben

Edgar Hofschen starb im Alter von 75 Jahren. Als Maler ging es ihm in erster Linie um die psychologische Wirkung von Farbe. Er ordnete seine Bilder in einzelnen Werkgruppen in alphabetischer Reihenfolge, die er als „Modifikation“ bezeichnet. Solche Modifikationen etikettierte er z.B. als „Leinwand, genäht/Felder, getrennt/Verbindende Ordnung.“

Personalien

Meese schimpft auf Bayreuther Festspiele

Eric Laufenberg, Intendant des Wiesbadener Staatstheaters, eröffnet am 25. Juli 2016 die Bayreuther Festspiele mit seiner „Parsifal“-Inszenierung. Eigentlich hätte der Künstler Jonathan Meese in diesem Jahr dort Regie führen sollen, doch sein „Parsifal“-Konzept lehnte die Festspielleitung 2014 offiziell als „zu teuer“ ab. Noch andertthalb Jahre nach seinem Rauswurf läßt Meese an den Bayreuthern kein gutes Haar und beschimpfte in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ das Opernhaus auf dem Festspielhügel als „Popelhannes-Haus“ und „kleines, blödes CSU-Schauspielhaus“.

Biennalen

Manifesta eröffnet

Die Manifesta ist eine wandernde europäische Biennale, die seit 20 Jahren jedesmal an einem anderen Ort stattfindet. Die künstlerischen beiträge reagieren "auf die Vielfalt sozialer, politischer und geografischer Bedingungen im heutigen Europa. Sie wurde in diesem Jahr am 11. Juni eröffnet und dauert bis zum 18. September 2016. Schauplätze sind verschiedene Standorte in Zürich. "Die diesjährige Manifesta unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures ist von dem deutschen Künstler Christian Jankowski kuratiert. In der Ausstellung geht es um die Arbeits- und Lebensbedingungen in einer modernen Grossstadt wie Zürich mit ihren spezifischen Bedingungen. Manifesta 11 besteht aus verschiedenen Teilen mit insgesamt über 250 Arbeiten von 130 Künstlern und Künstlerkollektiven: Den 30 Neuproduktionen in den über die Stadt Zürich verteilten Satelliten sowie im Löwenbräukunst und Helmhaus, die aus der Zusammenarbeit von Künstlern und ihren Gastgebern (Menschen aus verschiedenen Berufsgattungen) entstanden sind; der Ausstellung The Historical Exhibition: Sites Under Construction, ebenfalls in den Kunstinstitutionen, die Christian Jankowski gemeinsam mit Francesca Gavin entwickelt hat; dem Pavillon of Reflections, auf dem filmisch das gesamte Projekt gespiegelt wird; und dem Cabaret der Künstler – Zunfthaus Voltaire, einer Spielstätte für Joint-Venture-Performances als neugegründete Zunft der Künstler." KUNSTFORUM Band 241 wird sich in einem Schwerpunktthema mit der Züricher Ausstellung beschäftigen - in einem umfangreichen, kommentierten Rundgang, in zahlreichen Interviews (Christian Jankowski, Manifesta-Direktorin Hedwig Fijen, sowie zahlreichen Künstlern), in Essays und Kommentaren. www.manifesta.org

In eigener Sache

Diskussion in prominenter Runde: Manifesta 11 und KUNSTFORUM International im Cabaret Voltaire, Zürich:

Book Launch des Kunstforum-Bandes 240, "Get involved!" Ab wann denkt ein Künstler in seiner Produktion an sein Publikum? Wie bezieht er es ein und welche Verantwortung übernimmt er dabei? Diese Fragen rund um das Thema „Aufmerksamkeitsökonomien in der Kunst“ wurden am vergangenen Sonntag bei der Book Launch des Kunstforum-Bandes 240, Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie an prominentem Ort, dem Zürcher Cabaret Voltaire, vor 100 Jahren die Wiege von Dada, in prominenter Runde diskutiert. Neben dem künstlerischen Leiter der tags zuvor für das Publikum eröffneten Zürcher Manifesta11, Christian Jankowski, waren Carmen Weisskopf und Domagoj Smolio von der Zürcher !Mediengruppe Bitnik dabei. Deren Arbeit Delivery to Mr. Assange sorgte 2014 für kontroverse Reaktionen. Get involved! betrachtet sie unter dem Aspekt des Reenactments eingehend. Mit Mathilde ter Heijne und Christian Falsnaes waren weiter zwei Künstler anwesend, die mit Interviews in dem von Publikum und Kritik begeistert aufgenommenen Band Get involved! vertreten sind. Das Grußwort der Leiterin der Manifesta11, Hedwig Fijen, strich daher auch die Aktualität des gelungenen Themenbandes heraus. Während ter Heijne auf die Transformationen ihrer Arbeiten in verschiedene Kontexte und die dadurch entstehenden neuen Lesarten hinwies, beschrieb Falsnaes die Problematik von Macht und Ritual in seinen performativ-partizipatorischen Arbeiten. Die Frage nach Kontrolle und Kontrollverlust des Künstlers vertieften daran anschließend die Beiträge der !Mediengruppe Bitnik anschaulich.

Aktionen & Projekte

Documenta-Vorbereitung

Ein Jahr vor der Eröffnung der documenta 14 nimmt an den Ausstellungsorten Athen und Kassel das Konzept allmählich konkrete Formen an. Soeben erschien auch die zweite Ausgabe des documenta-Magazins „South as a state of mind", das in der jetzigen Vorbereitungsphase das Spektakel begleitet: „Das Schreiben und Publizieren, in all seinen Formen, wird ein integraler Bestandteil der documenta 14 sein, und dieses Magazin ein Vorbote dieses Prozesses.“ Zur zweiten Ausgabe heißt es: "Während die erste Ausgabe sich mit Formen und Figuren der Vertreibung und Enteignung sowie den darin aufzuspürenden Praktiken des Widerstands beschäftigte, untersucht die zweite Ausgabe die eher hintergründigen Tropen der Stille und der Masken als Mittel der kritischen Auseinandersetzung und des ästhetischen und politischen Engagements." An beiden Orten Athen und Kassel dauert die Werkschau -wie es documenta-Tradition ist – jeweils 100 Tage. Fünf Wochen lang überschneiden sich dabei die Laufzeiten in Athen (8. April bis 16. Juli 2017) und Kassel (10. Juni bis 17. September 2017). Das Motto „Von Athen lernen“ setzt der künstlerische Leiter Adam Szymczyk in Kassel mit der Wahl außer-musealer Plätze um: nicht nur die klassischen Spielorte wie das Museum Fridericianum oder die Neue Galerie sind Schauplätze, sondern auch die strukturschwache Kasseler Nordstadt. www.documenta.de

Messen & Märkte

Art Basel: "Weltmuseum auf Zeit"

Die Art Basel (Publikumstage 16. bis 19. Juni 2016) sei auch in diesem Jahr wieder ein „Weltmuseum auf Zeit“, bescheinigte Christoph Heim der Messe in der Basler Zeitung, monierte aber auch: „Es fällt auf, dass der Auftritt der Galerien an der diesjährigen Art etwas bescheidener ist als in vergangenen Jahren. Das Angebot ist ganz allgemein etwas braver als auch schon, etwas weniger grell, etwas leichter konsumierbar.“ Die „Neue Zürcher Zeitung“ differenziert in ihrem Bericht über die weltweit führende Kunstmesse und promotet gleichzeitig eine lokal stattfindende Biennale: „Hier in Basel also spielt ganz der Markt, während Kunst in Reinform, also ohne spekulative Absichten, in Zürich an der Kunstbiennale Manifesta 11 zu geniessen ist.“ Spektakulär wie immer ist auf der Art Basel 2016 vor allem der „Unlimited“-Sektor mit großformatigen dreidimensionalen Arbeiten: hier fallen von Ai Weiwei ein weißes Tempelgerüst auf Glassockeln ins Auge („Whte House“, bei neugeriemschneider, Berlin) und ein Konvolut an Koffern, das der Künstler Chiharu Shiota an roten Schnüren von der Hallendecke baumeln lässt (bei Galerie Daniel Templon, Paris/Brüssel).www.artbasel.com

Biennalen

Liverpool Biennal

37 Künstler sind zur neunten Liverpool-Biennale eingeladen (9. Juli bis 10. Oktober 2016). Ihre Beiträge verteilen sich über das gesamte Areal der Stadt, und zwar als eine Erzählung in sieben Kapiteln: Brachflächen und Hotels gehören ebenso dazu wie Bahnhöfe, Kneipen und Museen oder Galerien, in denen die Künstler fiktionale Welten inszenieren. Zum ersten Mal arbeiten bei dieser Biennale auch Künstler mit Kindern zusammen und konzipieren ein Programm speziell auch für ein jüngeres Publikum. Künstlerliste: Lawrence Abu Hamdan, Alisa Baremboym, Lucy Beech, Mariana Castillo Deball, Yin-Ju Chen, Ian Chen, Marvin Gaye Chetwynd, Céline Condorelli, Audrey Cottin, Koenraad Dedobbeleer, Jason Dodge, Lara Favaretto, Danielle Freakley, Fabien Giraud & Raphaël Siboni, Ana Jotta, Samson Kambalu, Oliver Laric, Mark Leckey, Adam Linder, Jumana Manna, Rita McBride, Dennis McNulty, Elena Narbutaite, Lu Pingyuan, Michael Portnoy, Sahej Rahal, Hesam Rahmanian, Ramin and Rokni Haerizadeh, Koki Tanaka, Villa Design Group, Krzysztof Wodiczko, Betty Woodman, Arseny Zhilyaev. www.biennial.com/2016

Ausschreibungen

Autocenter Summer Academy 2016 @HMKV

Zu seinem 20jährigen Bestehen widmet der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) im Dortmunder U seine Autocenter Summer Academy 2016 @HMKV der künstlerischen Weiterbildung und Qualifikation. Die "ACSA 2016" wird in enger Kooperation mit dem "Autocenter" realisiert, einem Berliner Projektraum für zeitgenössische Kunst, der 2009 das Konzept dieser Akademie entwickelt und bis 2015 durchgeführt hat. Die Veranstaltung wird in zwei Blöcken mit fünf einwöchigen Klassen abgehalten, und zwar vom 29. August - 3. September 2016 mit den Klassen 1-3 (+ eine Klasse zur Praxis des Ausstellungsmachens) und 5.-10. September 2016 mit den Klassen 4-5. Jede Klasse umfasst max. 15 Teilnehmer. Die Kosten betragen 250 Euro incl. Workshops, Tagesverpflegung und Abschlusspräsentation. Dozenten und Gastdozenten mit Vorträgen sind Markus Ambach (Düsseldorf), Armen Avanessian (Berlin), DIS (New York), Carl Michael von Hausswolff (Stockholm), Brendan Howell (Berlin), Kito Nedo (Berlin), Dan Perjovschi (Sibiu), Kolja Reichert (Berlin), Thibaut de Ruyter (Berlin), Heidi Specker (Berlin/Leipzig), Suzanne Treister (London), Tobias Zielony (Berlin). Infos und Anmeldung unter www.autocenter-summeracademy.de/

Preise

Jan Wellem-Ring für Heinz Mack

Heinz Mack erhielt den Jan Wellem-Ring der Stadt Düsseldorf. Der goldene Ring zeigt ein Abbild des pfälzischen Kurfürsten Johann Wilhelm (1658-1716). Aufgrund des Pfälzer Erbfolgekriegs residierte er nicht in Heidelberg, sondern in Düsseldorf, wo er auch Herzog von Jülich und Berg war. Der nach ihm benannte Ring zählt zu den höchsten Auszeichnungen, die die Stadt Düsseldorf zu vergeben hat.

Preise

Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim

Adelina von Fürstenberg, Christian Philipp Müller und Martin Steinmann nahem den diesjährigen Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim entgegen (40.000 Franken). Die Auszeichnung wird vom Schweizer Bundesamt für Kultur an schweizerische Künstler und Kulturschaffende vergeben. Adelina von Fürstenberg ist Kuratorin und gründete 1996 in genf die Nicht-Regierungsorganisation (NGO) „Art for the World“. Auf der Biennale von Venedig 2015 erhielt sie einen Goldenen Löwen für das Kuratieren des Armenischen Pavillons. Christian Philipp Müller ist Konzeptkünstler, Bildhauer und Fotograf und war 1985 Assistent von Kasper König an dessen Lehrstuhl für „Kunst im öffentlichen Raum“ an der Düsseldorfer Kunstakademie. Martin Steinmann war Redakteur an verschiedenen Architekturzeitschriften und bis 2006 Professor für Entwerfen an der TH Lausanne.

Museen & Institutionen

Pückler-Garten in Bonn

Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau (1785-1871) ist nicht nur durch das „Fürst Pückler-Eis“ bekannt, dessen Rezept aus drei gleichzeitig eingefrorenen Sahneeissorten ihm 1839 der preußische Hofkoch Louis Ferdinand Jungius widmete, sondern auch als Landschaftsplaner und Gartenarchitekt. Das Prinzip des englischen Gartens und Panoramaparks erweiterte er in Muskau zu einem weiträumig angelegten Landschaftspark. Bis zum 18. September 2016 huldigt die Bonner Bundeskunsthalle dem Fürsten mit der Anlage eines blühenden Dachgartens: der begehbare Garten folgt den gestalterischen Prinzipien Pücklers und wurde von der Gartenarchitektin Christine Orel entsprechend konzipiert. Dazu gehören u.a. eine Rosenlaube nach historischem Vorbild und der Nachbau einer „Baum-Maschine“, mit der Fürst Pückler seinerzeit Großbäume verpflanzte. www.bundeskunsthalle.de

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