Durch diesen Band blättern

Band 246

Public Image

Unbedingte Aufmerksamkeit

Anfang der 1990er Jahre schockt Jeff Koons die Öffentlichkeit, indem er den italienischen Pornostar Cicciolina heiratet, sich in eindeutigen pornografischen Posen abbilden lässt und massenmedial inszeniert. Mit diesem Ereignis hob Koons die Frage nach Kunst und Leben auf ein neues Niveau. Die digitalen Techniken, deren Entwicklung damals begonnen hat, erweitern heute zum Beispiel über Facebook und Instagram die Verbreitungs möglichkeiten der Selbstinszenierung. Damit stellt sich die Frage, welche Funktionen Bilder in der Öffentlichkeit haben und wie Sie unseren Alltag neu bestimmen. Welche Erwartungen werden in diesem Kontext heute an den Künstler heran getragen? Welche Kongruenzen oder Differenzen entstehen zwischen der Person und dem öffentlichen Bild?


Der Band Public Image beschäftigt sich mit den Erwartungen, Enttäuschungen und Potentialen zwischen privatem und öffentlichem Bild und zeigt neue Perspektiven der Verbindung von Kunst und Leben in der heutigen mediendominierten Zeit auf. Gleichzeitig wird in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten der Umgang mit Bildern in der Öffentlichkeit thematisiert und dargestellt, welche Funktion die Medien dabei einnehmen.


Zum Inhaltsverzeichnis      Diesen Band bestellen

Aus diesem Band

Newsletter:

Abonnieren Sie unseren regelmäßigen Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus dem internationalen Kunstbetrieb

„KUNSTFORUM ist ein rauschendes Kompendium der Zeitgenossenschaft“
(Gregor Jansen, 2012)

„KUNSTFORUM ist nicht nur am Puls der Zeit, sondern ist ihm nicht selten eine Nasenlänge voraus. Auch Jahre später kann man sich noch ein Themenband erneut vorknöpfen und sich bereichern lassen, einfach unglaublich."
(Jürgen Klauke, 2014)

Selbst überzeugen - KUNSTFORUM Probe lesen

Newsletter:

Abonnieren Sie unseren regelmäßigen Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus dem internationalen Kunstbetrieb

Museen & Institutionen

Löwenpreisträgerin Carolee Schneemann: Retrospektive in Frankfurt

Die Retrospektive von Carolee Schneemann wurde vom Museum der Moderne Salzburg in Kooperation mit dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main organisiert. Sie ist nun vom 31. Mai bis zum 24. September 2017 im Frankfurter MMK 1 unter dem Titel Carolee Schneemann. Kinetische Malerei zu sehen. „Als Pionierin der Performance-Kunst ist Schneemann in die Geschichte der Kunst eingegangen. Ihre Arbeiten über Geschlechterrollen, Sexualität und die Verwendung des Körpers in der Kunst sind von wegweisendem Einfluss auf nachfolgende Künstlergenerationen. Das MMK präsentiert in dieser Werkschau Schneemanns berühmte Arbeiten und Performances gleichzeitig mit bisher noch nie oder selten gezeigten Werken... Ausgehend von Schneemanns früher Landschafts- und Portraitmalerei aus der Mitte der 1950er-Jahre, die sich zu objekthaften 'Gemälde-Konstruktionen' entwickelt, wird die Rolle von Malerei in Verbindung mit ihren Performances, Choreografien und experimentellen Filmarbeiten untersucht... Sie begann früh, ihre Gemälde mit einfachen Mechanismen in Bewegung zu setzen – eine kinetische Malerei zu forcieren... Zahlreiche Werke aus dieser Gruppe, in denen sie unter anderem auch Feuer als gestalterisches Material einsetzte, sind in der Ausstellung zum ersten Mal zu sehen... Der Wunsch, die Malerei über die Leinwand hinauszutragen und zugleich Schöpferin und Darstellerin ihrer Bilder zu sein, führte zu einer hybriden Form von Performance und Fotografie, in der sie ihren Körper maßgeblich einbrachte...“

...weiterlesen

Dazu in Band 238 erschienen:

Carolee Schneemann: »Kinetische Malerei« Museum der Moderne Salzburg

Die nun in Frankfurt präsentierte umfassendste Retrospektive der "Ikone der performativen Kunst", deren Lebenswerk in diesem Jahr in Venedig mit dem Goldenen Löwen geehrt wurde, rezensierte Heinz Schütz für KUNSTFORUM bei ihrer ersten Station im Museum der Moderne Salzburg 2016.

lesen

Museen & Institutionen

Haus Konstruktiv: zwei Ausstellungen und ein Denkraum

Das Museum Haus Konstruktiv Zürich widmet dem argentinischen Künstler Tomás Saraceno die erste grosse Einzelausstellung in der Schweiz und würdigt das Schaffen des Schweizer Künstlers Jürg Stäuble mit einer retrospektiv angelegten Soloschau. Beide Ausstellungen beginnen am 1. Juni und laufen bis zum 3. September 2017. Auf dem Museumsvorplatz wird außerdem am 7. Juni 2017 ein «Counter Space Beton-Inkubator» eingeweiht. Das "ist ein Denkmodell, ein Test-Raum, ein begehbares Denkmal und eine materialisierte Utopie. Er entsteht aus der Frage: Was könnte ein Raum im 21. Jahrhundert sein? Was liegt zwischen den Brachen, Lücken, Leerstellen einer Stadt und einem Entwurf für die Ewigkeit? Was könnte eine ewige Zwischennutzung sein? Sieben Künstler_innen – Esther Mathis, Sebastian Utzni, Ursula Sulser, Chris Bünter, Michael Meier & Christoph Franz, Andreas Waldmeier – sind eingeladen, Teil des Entstehungsprozesses und Vorhabens zu sein. Mithilfe ihrer Beiträge soll ein fruchtbarer Dialog über weiterführende Fragen geführt werden. Vor dem Museum wird ein Modell in Echtgrösse errichtet. Die Architekten Hannes Oswald & Sebastian Stich, der Kurator Angelo Romano und Bildhauer Beat Künzler arbeiten daran, der Idee «Counter Space» (dem Anti-Raum, Nicht-Raum, Raum mit entgegengesetzter Richtung) eine reale, räumliche und zeitliche Ausdehnung zu verleihen. Der Beton-Inkubator ist ein Schritt innerhalb dieser praktischen Forschungsarbeit. Vor dem Museum Haus Konstruktiv wird ein Modell in Echtgrösse errichtet." www.hauskonstruktiv.ch

...weiterlesen

Aktionen & Projekte

Bazon Brock: Besucherschule

Legendär sind die "Besucherschulen", die Bazon Brock zwischen 1968 und 1977 in Kassel zu "documenta" durchführte, in den 1980er Jahren dann auch auf Kunstmessen. "Die Besucherschule hat - so verstehe ich meine Aufgabe - mehr zu leisten als die ortsüblichen Ausstellungsführungen, die richtigerweise nur Daten und andere Informationen über die vielfältigsten Objekte der Ausstellung geben können. Die Besucherschule hat dem Publikum einen Vorschlag zu demonstrieren, wie man denn die Vielzahl der Objekte einer Ausstellung unter einem einheitlichen Gesichtspunkt, in einem Aussagenzusammenhang sehen und aneignen kann", beschreibt Brock mit eigenen Worten sein Konzept. Jetzt richtet er anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums eine solche Besucherschule in Wittenberg ein: "Bazon Brock erklärt die Kunst im Gefängnis in Wittenberg. Pünktlich zum Kirchentag startet die Ausstellung 'Luther und die Avantgarde' ihr Rahmenprogramm". Termine: Fr 26.05. / Sa 27.05. / So 28.05. Sa 3.6. / So 4.6. / Mo 5.6. / So 11.6. / Do 15.6. / Fr 16.6. / Sa 17.6. / Mi 21.6. / Do 22.6. / Do 29.6. / Fr 30.6. Sa 1.7. / Do 6.7. / Fr 7.7. / Sa 8.7. / Do 13.7. / Fr 14.7./ Sa 15.7. / Do 20.7. / Fr 21.7. / Sa 22.7. / Do 27.7. Do 3.8. / Fr 4.8. / Do 10.8. / Fr 11.8. / Do 17.8. / Fr 18.8. / Do 24.8. / Fr 25.8. / Do 31.8. Fr 1.9. / Do 7.9. / Fr 8.9. / Fr 15.9. / Sa 16.9. Ort: Altes Gefängnis, Wittenberg, Beginn: jeweils 11:30 Uhr und 14:30 Uhr. Teilnahme: kostenfrei / max. 30 Personen. Infos: www.luther-avantgarde.de.

...weiterlesen

Dazu in Band 181 erschienen:

Beispielgeber im Beispiellosen. Ein Gespräch mit dem Künstler–Kritiker–Kurator Bazon Brock

Bazon Brock, multimedial arbeitender "Generalist" (Historiker, Dramaturg, Kulturkritiker, Kunstkritiker, Aktionskünstler, Universitätslehrer) und "Künstler ohne Werk" zieht anlässlich seines 70. Geburtstags Bilanz und skizziert in seinem elf Stationen durchlaufenden "Lustmarsch durchs Theoriegelände" elf Topologien, mit denen er sich 50 Jahre lang in Literatur, Theater, Ästhetik, Film, Fernsehen, Hörfunk, Action Teaching und Ausstellungen beschäftigt hat.

von Paolo Bianchi

lesen

Aktionen & Projekte

Künstler-Statement für Edward Snowden

Als Martin Luther und die anderen Reformatoren im 16. Jh. ihre Ideen verbreiteten, ebenso die Anführer aufrührerischer Bauern und rebellierender Handwerkergesellen in den Städten, da geschah dies durch Flugschriften, die in hoher Zahl gedruckt und rasch verteilt werden konnten: Gutenbergs Buchdrucktechnik leitete nach 1450 das „alphabetische Zeitalter“ (Mc Luhan) ein und markierte damit wesentlich den Bruch zwischen Mittelalter und Neuzeit (andere Indizien für diesen Epochenwandel im 15./16. Jh. waren die Erfindung des Schwarzpulvers in Europa schon im 14. Jh., durch die sich die militärische Kriegsführung entscheidend veränderte, was auch neue Konzeptionen von Festungsarchitektur erforderte, und die Entdeckung neuer Kontinente als Beginn des Kolonialzeitalters). 500 Jahre später erleben wir einen ähnlichen Epochenwandel vom Übergang der Industriegesellschaften in postindustrielle Informationsgesellschaften- das alphabetische Zeitalter wird vom digitalen Zeitalter abgelöst. Vor diesem gedanklichen Hintergrund hat der Künstler Achim Mohne in Wittenberg dem Martin-Luther-Porträt von Lucas Cranach eine Ikone des 21. Jh. gegenüber gestellt, nämlich ein Porträt des „Whistleblowers“ Edward Snowden, der mit seinen Enthüllungen „die in seiner Gegenwart führende digitale Technologie mit ihren eigenen Waffen“ schlug: ermöglichte der „schnelle Buchdruck“ im 15./16. Jh. die Verbreitung der Bibel, so erlaubt uns das Internet heute in vergleichbarer Form innerhalb kürzester Zeit eine globale Verbreitung von Aufklärung. „Das weltweit zirkulierende Porträt Snowdens steht für den personifizierten Widerstand gegen digitale Überwachungsmethoden“, sagt Achim Mohné. Für die Ausstellung „Luther und die Avantgarde“ schuf er „ein großflächiges Mosaik aus 672 quadratischen Bodenplatten“. Der Betrachter, der unmitztelbar davor steht, kann nichts erkennen; nur aus großer Höhe, z.B. bei Satellitenaufnahmen, ist das Porträt als solches identifizierbar. „Die 672 „Bildpunkte“ – je 50 x 50 cm, insgesamt 12 x 14 Meter – entsprechen dabei der digitalen Kameraauflösung von nur 0,000672 Megapixeln. Die Bodenarbeit, die in keiner geometrischen Beziehung zu ihrer Umgebung zu stehen scheint, ist tatsächlich exakt nach Norden ausgerichtet, damit sie auf dem Raster virtueller Karten rechtwinklig erscheint“

...weiterlesen

Aktionen & Projekte

Deutsch-chinesischer Kulturaustausch

Die deutsche Stiftung für Kunst und Kultur e.V. mit Sitz in Bonn hat „pünktlich zur Auftaktveranstaltung des deutsch-chinesischen Kulturaustauschs“ mit ihren chinesischen Partnern einen länderübergreifenden Kooperationsvertrag zur Ausstellung „Deutschland 8 - Deutsche Kunst in China“ geschlossen. Gemeinsame Veranstalter dieser Ausstellung sind die erwähnte Bonner Stiftung und die Central Academy of Fine Arts, Peking. „'Deutschland 8' versteht sich als Antwort auf 'China 8', die große Schau chinesischer Gegenwartskunst, die 2015 im Ruhrgebiet zu sehen war“. In der Gegenausstellung sind nun ab dem 17. September 2017 an acht verschiedenen Orten in Peking 350 Werke von 50 deutschen Künstlern zu sehen, darunter Georg Baselitz, K.O. Götz, Katharina Grosse, Andreas Gursky, Candida Höfer, Anselm Kiefer, Alicja Kwade, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Sigmar Polke, Neo Rauch, Gerhard Richter, Michael Sailstorfer, Emil Schumacher und Rosemarie Trockel. Ausstellungsorte sind das CAFA-Museum, das Today Art Museum, das Minsheng Museum, das ed Brick Museum und der Tai Miao Tempel in der Verbotenen Stadt. „Erstmals überhaupt wird an diesem historischen Ort westliche Gegenwartskunst gezeigt“. Unterzeichnung des Kooperationsvertrags in Peking: Sigmar Gabriel, Walter Smerling (li.); Liu Yandong, Fan Di'an (re.). Foto: Courtesy Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Bonn

...weiterlesen

Preise

Prix Ars Electronica

David Oreilly erhält für seine Animation „Everything“ den Prix Ars Electronica in Form einer Goldenen Nica in der Kategorie Computer Animation. Cedrik Fermont und Dimitri della Faille dürfen sich für „Not Your World Music: Noise In South East Asia“ über eine Goldene Nica in der Kategorie „Digital Musics“ freuen. Die Goldene Nica in der Kategorie Hybrid Art geht an Maja Smrekar. Die Gewinnerin der österreichweit ausgeschriebenen Kategorie „u19 – CREATE YOUR WORLD“ heißt Lisa Buttinger. Das Ars Electronica-Festival findet vom 7. bis zum 11. September 2017 in Linz/Donau unter dem Titel "AI - Das andere Ich" statt. www.aec.at

...weiterlesen

Aktionen & Projekte

Lenin, Engels, Marx

Auch ein Vierteljahrhundert nach der Auflösung des Sowjet-Imperiums üben Skulpturen, die einst der Verherrlichung von Wladimir Iljitsch Lenin dienten, auf manche Künstler immer noch eine Faszination aus. 2004 tourte der Künstler Rudolf Herz mit einer Lenin-Statue durch Europa und ließ an einzelnen Stationen jeweils linke Politiker und Intellektuelle Statements über das Scheitern des Sozialismus und über die Notwendigkeit einer linken Utopie abgeben. Das Projekt hieß „Lenin on Tour“ und verfolgte das erklärte Ziel, „den Menschen Lenin zu zeigen und Lenin wiederum das 21. Jahrhundert zu erklären“. Jetzt machte sich auch der britische Künstler Phil Collins auf den Weg und überführte eine Friedrich-Engels-Statue über diverse Stationen aus Georgien nach Manchester. Dort soll sie dauerhaft im öffentlichen Raum aufgestellt werden. Der „Manchester-Kapitalismus“ um 1840 mit seiner Ausbeutung der Arbeiter und ihren Wohnquartieren in Elendsvierteln veranlasste Friedrich Engels 1845 zu einer Streitschrift, die noch heute als Pionierwerk der empirischen Soziologie gilt: „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“. Insofern ist die Aufstellung einer Engels-Statue in Manchester durchaus stimmig, wenn auch 13 Jahre nach der Herz-Tour mit der Lenin-Plastik künstlerisch nicht sehr originell, sondern eher epigonal. Trier hingegen bekommt als Geschenk der Volksrepublik China eine neue Karl-Marx-Statue, nämlich eine 6,30 m hohe Skulptur des Künstlers Wu Weishan. Die Bronzeskulptur wird in Marxens Geburtsstadt 2018 eingeweiht. Der Stadtrat hat das Geschenk inzwischen offiziell angenommen. Umstritten ist das Geschenk allerdings bei den Trierer Grünen: während Richard Leuckefeld der Ansicht ist, „jahrzehntelang haben es die Verantwortlichen der Stadt vermieden, Karl Marx zu würdigen“ und daher fülle das Geschenk das Vakuum auf, lehnte sein grüner Parteifreund Rainer Marz die Gabe ab: „Wer ein Geschenk annimmt, ehrt den Schenkenden. Die Kommunistische Partei Chinas ist keine Ehre wert“. Wie die Bevölkerung von Manchester auf die von Künstler Collins importierte Engels-Skulptur reagiert, bleibt abzuwarten.

...weiterlesen

Museen & Institutionen

Partizipation als künstlerisches Prinzip

Die Ausstellung Duett mit Künstler_in. Partizipation als künstlerisches Prinzip im Museum Schloss Morsbroich Leverkusen „stellt Fragen nach der Teilhabe des Publikums am kreativen Prozess sowie nach der Rolle der Institution Museum innerhalb der Stadtgesellschaft. Sie umfasst 38 internationale, künstlerische Positionen und schließt auch einen historisch-dokumentarischen Teil mit ein, in dem exemplarisch partizipative Ansätze aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezeigt werden. In der Ausstellung werden mit verschiedenen Medien wie Skulptur, Fotografie, Installation, Video und Performance differenzierte Möglichkeiten der Teilhabe des Besuchers geschaffen. Das Publikum wird hierbei zum Akteur. Indem es gedankliche Vorstellungen entwickelt, künstlerischen Anweisungen folgt oder performative Handlungen auslöst, indem es Teil des Kunstwerkes wird oder gemeinsam mit anderen Aktionen durchführt, kollaboriert, interagiert und spielt, schafft es im Museum einen sozialen und kommunikativen Raum, der über die Institution hinaus in den städtischen Raum hineinwirkt“. Künstlerliste: Vito Acconci, Davide Balula, Robert Barry, Joseph Beuys, Angela Bulloch, John Cage, Christian Falsnaes, Claus Föttinger, //////////fur//// art entertainment interfaces, Florian Graf, Rodney Graham, Hans Haacke, Jeppe Hein, Christine Hill, David Horvitz, Pierre Huyghe, Christian Jankowski, Yves Klein, Tomas Kleiner, Mischa Kuball, Dieter Meier, Bruce Nauman, Yoko Ono, OPAVIVARÁ!, Marjetica Potrč und Wapke Feenstra, Antje Schiffers - Myvillages, Tino Sehgal, Gabriel Sierra, David Shrigley, Juergen Staack, Rirkrit Tiravanija, Mary Vieira, Wolf Vostell, Franz Erhard Walther, Gillian Wearing, Franz West, Erwin Wurm, Haegue Yang, Zentrum für Politische Schönheit. Laufzeit: 21. Mai bis 3. Sept. 2017. www.museum-morsbroich.de. KUNSTFORUM Band 240 widmete sich 2016 in einer umfangreichen Dokumentation komplett diesem Thema: Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie, Herausgegeben von Max Glauner.

...weiterlesen

Dazu in Band 240 erschienen:

Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie, deren Modi Interaktion, Kooperation und Kollaboration und die Erfahrung eines „Mittendrin-und-draußen“

Von Max Glauner

lesen

Museen & Institutionen

Herford: Pax Rerum Optima

Mit der Installation „Pax Rerum Optima“ präsentiert das Marta Herford vom 17. Mai bis 21. Juni 2017 eine Installation des Medien- und Konzeptkünstlers Simon Wachsmuth. Der Künstler hat das Konzept eigens für die Museumssammlung entworfen und nimmt dabei den Dreißigjährigen Krieg und den Westfälischen Frieden als Ausgangspunkt. Wachsmuth hat in der Marty-Lobby ein „imaginäres Museum“ inszeniert, "das diese Spuren der Geschichte in die Gegenwart transportiert und ästhetisch erfahrbar macht". Ein vierrädriger Wagen ist an die Figur der "Mutter Courage" und das gleichnamige Drama von Bert Brecht angelehnt. "Der Wagen ist gleichzeitig auch ein Symbol für die Mobilität von Bildern und eine Anspielung auf den Begriff des 'Bilderfahrzeugs', den der bekannte Kunsthistoriker Aby Warburg prägte. Damit beschrieb Warburg die Überführung von Geschichte in neue inhaltliche Zusammenhänge". Das Projekt entstand in Zusmamenhang mit der Verleihung des Marta-Preises der Wemhöner Stiftung an Wachsmuth. Der Preis "ist mit 25.000 Euro dotiert und sieht in zweijährigem Rythmus die Beauftragung eines hochrangigen künstlerischen Werks für die Sammlung Marta vor." www.marta-herford.de

...weiterlesen

Museen & Institutionen

Helene von Oldenburg: Janssen Revisited

Das Horst-Janssen-Museum Oldenburg hat die Künstlerin Helene von Oldenburg „mit der subjektiven Inszenierung einer neu erworbenen Privatsammlung  von 300 Janssen-Werken beauftragt“. Die Ausstellung „Janssen Revisited“ ist vom 13. Mai bis 24. September auf allen drei Etagen des Museums zu sehen. Helene von Oldenburg „nutzt Janssens Arbeiten als ihr Material, um etwas Neues zu schaffen. Sie stapelt, übermalt und überklebt seine Bilder und schafft neue nicht-museale Kontexte...Helene von Oldenburg hat sich Janssens Werk analytisch genähert: Sie zeigt seine Arbeiten von sehr nah, im Detail und zerlegt sie in kleinste Einheiten... Die Reduzierung von Horst Janssens Arbeiten auf kleinste Zeichen ist nur eine Möglichkeit, um den Blick in seine Bilder hinein zu lenken. Wird der Kontext eines Kunstwerkes verändert, verschiebt sich auch seine Wahrnehmung. Helene von Oldenburg erreicht dies zusätzlich durch Übermalungen auf dem Glas der gerahmten Bilder und durch besondere Hängung...“ www.horst-janssen-museum.de

...weiterlesen

Aus dem Archiv

„KUNSTFORUM ist ein Magazin, das so gut wie jedes Thema, das wichtig ist, beackert hat, und es ist so umfangreich, dass ich manchmal noch einmal in Heften von vor zehn Jahren schaue, und nicht selten erweist sich KUNSTFORUM als eine Fundgrube…“ (Kaspar König)

Selbst überzeugen - KUNSTFORUM Probe lesen

Volltextsuche im Online-Archiv

Suchen Sie nach Personen, Abbildungen, Orten, Institutionen oder sonstigen Schlagworten in allen 246 bisher erschienen Bänden.