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Aktionen & Projekte

20 Jahre Fifty-Fifty

GERHARD RICHTER, Cage 4, Digitalprint mit Alu Dibond auf Diasec, Courtesy: Gerhard Richter

Seit zwanzig Jahren existiert in Düsseldorf die Initiative fifty-fifty. Künstler spenden Werke, die dann zugunsten von Obdachlosen versteigert werden. Der Gesamterlös kommt der Hikfsaktion zuguet. Diesmal nehmen 80 Künstler mit 100 Sachspenden an der Verkaufsausstellung teil (vom 3. November bis 16. Dezember 2015 bei E.ON am E.ON-Platz 1). U.a. sind Candida Höfer, Thoas Ruff und Wim Wenders vertreten. Gerhard Richter hat der Initiative eine offizielle Eddition mit 30 Arbeiten zu sechs verschiedenen Motiven überlassen. www.fiftyfifty-galerie.de

Ausschreibungen

Venedig: The School for Curatorial Studies

The School for Curatorial Studies existiert seit 2004 als Schule für experimentelles und interdisziplinäres Denken. Hauptziel des Lehrprogramms ist die Verbreitung von Kenntnissen über die visuellen Künste, verbunden mit einer Unterrichtung der Studenten in die Berufsfelder des Kunstbetriebs. Während der nächsten Architekturbiennale in Venedig findet dort ein Sommerschulprogramm statt (7. Juni bis 30. Sept. 2015).  Das Programmangebot für diesen Zeitraum ist in drei Module aufgeteilt. Die ersten beiden Veeranstaltumngen dauern jeweils vier Wochen, das Abschlussmodul sechs Tage.  Anmeldungen sind bis zum 31. März 2016 möglich. Infos und Kontakt: curatorialschool@gmail.com

Ausschreibungen

München: Koordinator gesuchrt

Der Kunstverein München wird 2016 seine Aktivitäten mit einem neuen Kino und einem Buchladen weiter ausbauen und sucht ab Februar 2016 zur Unterstützung des Teams für die Mitarbeit bei der Organisation des künstlerischen Programms einen neuen Koordinator (m/w). Der Aufgabenbereich des Koordinators umfasst Pressearbeit, Eigeninitiative beim Fundraising und bei der Sponsorensuche, Koordination der Transporte und Produktionsabläufe, Organisation der Reisen und Unterbringung ausstellender Künstler. Vertrauensvolle und koordinierte Zusammenarbeit mit dem Direktor und der Leiterin der Geschäftsstelle des Kunstvereins sowie mit der Grafikerin, dem Website-Programmierer, dem Fotografen, dem Filmkurator sowie allen externen Partnern ist Voraussetzung. Die Tätigkeitist eine Vollzeitstelle. Die reguläre Arbeitszeit ist von Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Während der Ausstellungsvorbereitung und des -aufbaus, bei Vermietungen, Eröffnungen und Events wird die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten – einschließlich der Abendstunden – vorausgesetzt. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Nov. 2015. Kontakt: Koordinator@kunstverein-muenchen.de

Aktionen & Projekte

Künstler aus Albanien

Werke von Künstlern aus Albanien und dem Kosovo zeigt die neurolitan Gallery im Berliner Haus Schwarzenberg vom 7. bis zum 28. November 2015. Titel: "This is not a palm tree". Eine solche Ausstellung mit jüngeren Künstlern aus dieser Region ist jetzt seit14 Jahren erstmals wieder in Berlin zu sehen. "In einer Ausstellung gesammelte Arbeiten junger Künstler_innen aus dem albanischen Sprachraum gegenüberzustellen, eröffnet die Möglichkeit, eine Vorstellung zu entwickeln, wie andauernde Transformationsprozesse, Identitätspolitiken und Lebenswirklichkeiten, in der Kunst der beiden Staaten aktuell erörtert, formuliert und kritisiert werden." Künstlerliste: Alban Muja, Artan Hajrullahu, Atdhe Mulla, Dren Maliqi, Driant Zeneli, EndriDani, Enkelejd Zonja, Haveit, Ilir Kaso, Jakup Ferri, Jeton Muja, Koja, Ledia Konstandini, Majlinda Hoxha, Olson Lamaj, Remijon Pronja und Silva Agostini. www.neurotitan.de

Museen & Institutionen

Jäger- und Sammlersymposion in Hamburg

Das nächste Jäger & Sammler-Symposium des Freundeskreises des Hauses der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Text und Bild. Termin: Samstag, 28. November 2015, ab 14.30 Uhr. Referenten sind u.a. Eva Leitolf, Katja Stuke/Oliver Sieber und Peter Lindhorst. Eintritt: 15 Euro, Mitglieder 12 Euro. Anmeldung bis zum 13. November 2015 unter info@freundeskreisphotographie.de

Aktionen & Projekte

Bildforschung

DIE SUCHENDEN, Pressefoto zur Ankündigung der Veranstaltung (Ausschnitt)

Elmar Mauch nennt sich "Bildforscher" und hat ein Institut für Bildforschung gegründet. Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind Fotoaufnahmen zur Naturwahrnehmung "sowie Buchkonzepte, phänomenologische Bildessays und Bildmontagen, die aus gefundenem Material generiert werden." Fundorte sind Flohmärkte, Haushaltsauflösungen, alte Familienalben etc. Dazu führt er am 19. November 2015 in der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur im Kölner Mediapark eine "Studiopräsentation" durch (19 Uhr). Die Teilnahme ist frei, jedoch eine Anmeldung erforderlich unter photographie@sk-kultur.de

Preise

Deutscher Installationspreis

GERAER HÖHLEN

Winfried Wunderlich erhielt für seine Arbeit „... wenn alles in Scherben fällt“ den Deutschen Installationspreis des Höhler Vereins in Gera. Aus Scherben formte er einen vom Kreuz gefallenen Heiland. Die Geraer Höhlen sind künstlich angelegte Gewölbe unter dem Stadtzentrum. www.gera-hoehler.de

Aktionen & Projekte

Cuba im Blick

Als Fotograf und als Sammler von Fotokunst richtet Michael Horbach seinen Blick immer wieder auf Afrika und auf Cuba. Der Bildband, den er selbst mit eigenen Aufnahmen kürzlich herausgab, dokumentiert eine Welt aus der vor-revolutionären kolonial geprägten Ära und aus der Zeit von Fidel Castro, die im Untergehen begriffen ist: für die Restaurierung denkmalwürdiger Barockbauten außerhalb der Hauptstadt fehlte oft das Geld; die Altstadt von Havanna ist allerdings seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe, und sie wurde vorbildlich restauriert: in vielen ehemaligen Kolonialbauten befinden sich heute Museen. Doch bald werden die breiten alten amerikanischen Straßenkreuzer aus den 1950er Jahren aus dem Stadtbild verschwunden sein – die politische (Wieder)annäherung an die USA und der Papstbesuch im vergangenen Sommer dürften eine Signalwirkung für einen Modernisierungsschub haben. Doch „während viele hoffen, der Neuanfang zwischen den USA und Kuba werde den Wandel in dem sozialistisch regierten Land beschleunigen und verbessern, kündigen sich zeitgleich die Schattenseiten des vermeintlichen Fortschritts an“, heißt es in der Ankündigung zu dem dreiteiligen Ausstellungsprojekt, das Michael Horbach jetzt in den Kunsträumen seiner gleichnamigen Stiftung unter dem Titel „Cuba im Blick“ realisiert (8. Nov. bis 31. Dez. 2015). In der Ausstellung „Colimadores“ sind Fotoarbeiten von 28 kubanischen Künstlern zusammen gefasst – Arbeiten, die ästhetisch und zeitgeschichtlich in einem Spannungsfeld von der Revolutionsfotografie nach 1960 und den zeitgenössischen Einflüssen von „Pop, Fotorealismus, Minimalismus, Konzeptualismus und weiteren Bewegungen...“ anzusiedeln sind. „Die zeitgenössische Fotografie zeigt ein Interesse an der Erforschung der Individualität, um das Kollektive, Mystische, Ästhetische, Ideologische und sogar das Politische zu hinterfragen. Die populistischen und versüßten Fotografien der postrevolutionären Etappe, haben einen sozialen, politischen und spirituellen Wandel erfahren...“ In einer weiteren Werkschau dokumentiert Pep Bonet den Kult, den die Afro-Kubaner um den Heiligen San Lazaro zelebrieren. Außerdem ist von Joan Alvado eine fotografische Bestandsaufnahme der kubanischen Landwirtschaft zu sehen. Arbeitstitel: „Seeds of Autonomy“. www.michael-horbach-stiftung.de

Ausschreibungen

Kritikerpreis

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) schreibt den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik aus. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Bewerbung per E-Mail an kunstkritik@kunstvereine.de bis zum 30. Januar 2016. Einzureichen sind vier veröffentlichte Arbeitsproben der letzten zwei Jahre und die sonst üblichen Unterlagen in einem zusammenhängenden PDF-Dokument bis Max. 10 MB. Die Auslobung richtet sich an freie Autoren, die in deutscher Sprache publizieren und regelmäßige deutschsprachige Veröffentlichungen nachweisen können. Die Preisverleihung findet auf der ART COLOGNE (14. bis 17. April 2016) statt.Kontaktdaten: ADKV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, Mohrenstraße 63 10117 Berlin, Tel. 030 611 07 550, Fax 030 611 07 470, www.kunstvereine.de

Hochschulen

Stipendiatinnen-Ausstellung

THE SWEETEST HANGOVER, Ausstellungsplakat

Die drei aktuellen Stipendiatinnen des Dorothea-Erxleben-Programms 2013–2015 an der HBK Braunschweig, Simone van Dijken, Anja Gerecke und Alice Musiol, zeigen in der Hochschulgalerie bis zum 22. November 2015 die Ergebnisse ihrer Stipendienzeit in einer gemeinsamen Abschlussausstellung. „Die Arbeiten der drei Künstlerinnen verbindet eine Auseinandersetzung mit dem Raum unter Einbeziehung spezifischer malerischer bzw. skulpturaler und performativer Fragestellungen.“ Titel der Ausstellung: „The sweetest hangover“. www.hbk-bs.de

Ausschreibungen

Soundpainting

Im Rahmen dieses Festivals "Musik im Künstlerhaus" findet vom 4.-6. Dezember 2015 im Saarländischen Künstlerhaus neben drei Konzerten auch ein „Soundpainting“-Workshop unter der Leitung von Hada Benedito statt: Für Musiker, Schauspieler, bildende Künstler, Visualisten, Tänzer, Sprecher. "Soundpainting ist die internationale Zeichensprache für Echtzeitkomposition, mit der ein improvisierendes Ensemble dirigiert werden kann." Dabei gibt der „Soundpainter“ den Musikern mit bestimmten Gesten Parameter vor, "mit denen die Form der Improvisation beeinflusst wird. In dem praxisorientierten Workshop lernen die Teilnehmer die wichtigsten Gesten um spontan auf Improvisations-Basis ein kollektives W Uhrerk zu erschaffen." Der Workshop findet statt am Freitag und Samstag von 15:00-19:00 und am Sonntag von 14:00-18:00 Uhr . Am Sonntagabend ab 20:00 präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse in einem Abschlusskonzert. Der Eintritt hierzu ist frei. Die Teilnahme am Workshop kostet 30 € pro Person (Studenten 15 €). Fragen zum Workshop: Stefan Scheib (Kurator des Programms), Tel. 0178 477 4068, stefan@liquidpenguin.de Weitere Informationen und Anmeldung: Saarländisches Künstlerhaus, Bernd Nixdorf, Tel. 0681 37 24 85, info@kuenstlerhaus-saar.de</p>

Aktionen & Projekte

CYNETART Dresden

Das diesjährige CYNETART Festival geht vom 12.-15. November 2015 in Dresden (im Festspielhaus Hellerau) über die Bühne. Es bitet „erlebbare Projekträume und Labs“ und verbindet „diese mit einem diskursiven Forum“, um einen disziplinären Austausch zwischen Künstlern, Veranstaltern und Forschern zu befördern. „Im Mittelpunkt stehen neue Positionierungen in Kunst und Wissenschaft, die sich auf erfahrbare Art und Weise mit neusten Informationstechnologien und transdisziplinären Fragestellungen im Horizont moderner Technologieentwicklungen auseinandersetzen und die Besucherinnen und Besucher an unterschiedliche Dimensionen des sinnlichen Erlebens heranführen. Das CYNETART Forum schärft so den Blick für die Präsenz des Leiblichen, für die innerweltliche Erfahrung der Person und der darin gegenwärtigen Repräsentation, Wahrnehmung und Interaktion der menschlichen Körpers mit seiner medialen und technologisch sozial geprägten Umgebung.“ www.cynetart.de

Preise

Kamogawa-Stipendien

VILLA KAMOGAWA, Blick in die Bibliothek

Das Goethe-Institut vergibt jährlich 12 Stipendien für die Künstlerresidenz Villa Kamogawa in Kyoto (Japan). Die Aufenthalte dauern jeweils drei Monate. Stipendiaten der Villa Kamogawa 2016 sind: Januar bis April 2016 Hannes Mayer (Architektur), Timo Herbst (Bildende Kunst), Andreas Schulze (Bildende Kunst), Paula Rosolen (Darstellende Kunst) April bis Juli 2016 Ludwig Heimbach (Architektur), Lena Inken Schaefer (Bildende Kunst), Judith Seng (Design), Leif Randt und Jakob Nolte (Literatur) September bis Dezember 2016 Daniela Hoferer (Bildende Kunst), Jonas Rothlaender und Eva-Maria Koskinen (Film), Nora Gomringer und Philipp Scholz (Literatur/Musik), Thomas Köner (Musik). www.goethe.de

Hochschulen

„…wie la Romana-Preis“

VERLEIHUNG „…wie la Romana-Preis“ und Tibes Art Award

Die KUNSTHALLE am Hamburger Platz in Berltin unter der Leitung von Prof. Thaddäus Hüppi versteht sich als „lab for tomorrow“ der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Mit den Ausstellungen und Projekten agieren Studenten und Absolventen an einer Schnittstelle zwischen Hochschulstudium und freier beruflicher Praxis. Zwei Auszeichnungen begleiten die Aktivitäten: Anna Benini darf ein Jahresstipendium von 300 Euro/mtl. als "wie la Romana-Preis" antreten. Zusatzpreise gingen an Lorraine Durgeloh (1.500 Euro) und Götz Schramm. Den Tibes Art Award gewann Lukas Liese. www.kunsthalle.kunsthochschule-berlin.de

Preise

BC 21 Art Award

NILBAR GÜRES, Copyright: Belvedere Wien

Nilbar Güres wurder der BC21 Art Award 2015 zugesprochen. Die Jury würdigte ihre „eigenwillige Annäherung an eine Vielzahl von Medien, in denen sie sich mit gleichermaßen Humor und Politik von Identität, Sexualität und Gender widmet. Die Collagen, Fotografien, Zeichnungen und Objekte der Künstlerin zeugen von einer spielerischen Intelligenz, mit der sie normative Konventionen und stereotype Darstellungen konfrontiert und wirksam unterwandert. „Auslober des Preises sind das Beratungsunternehmen The Boston Consulting Group (BCG) und das Belvedere Wien/21er Haus. Mit eibem Preisgeld von 20.000 Euro ist dies der am höchsten dotierte Privatpreis in Österreich. www.21erhaus.at

Personalien

Böttcherstraße: Neuer Leiter

FRANK SCHMIDT, Foto: Museen Böttcherstraße, Bremen

Frank Schmidt übernimmt am 1. Februar 2016 die Leitung der Museen Böttcherstraße in Bremen. Zu seinem künftigen Aufgabenbereich gehören das Paula Modersohn-Becker Museum, das Ludwig Roselius Museum und die Bernhard-Hoetger-Sammlung. Schmidt promovierte über den Maler Hans von Marées und war zuletzt seit 2011 wissenschaftlicher Direktor der Kunsthalle Emden.

Preise

Gravenhorst-Stipendien

KLOSTER GRAVENHORST, Fotoquelle: Wikipedia / www. meinewelle.de

Matthias Beckmann, Reinhard Krehl, Sabine Ammer und Leonore Poth sind 2016 Stipendiaten im DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Matthias Beckmann fertigt Bleistiftzeichnungen von privaten Wohnungen. Das Motiv wird ansdchließejd in großer Auflage als Postkarte zum Verkauf angeboten. Reinhard Krehl befasst sich in seinem Projekt „Das Gravenhorster Kräuterbuch“ mit den Erfahrungen, die unterschiedliche Betrachter wie Gartenliebhaber, Hausbesitzer, Straßenarbeiter, Schulkinder, Marktbesucher, Reisende oder andere Akteure mit Pflanzen machen. Sabine Ammer fordert Ausstellungsbesucher und Anwohner auf, ein großformatiges Gemälde zu übermalen. Leonore Poth erstellt einen Trickfilm, in dem Flüchtlingskinder sowie Kinder aus Hörstel im Grundschulalter aus ihrem Alltag und von ihren Wünschen erzählen. www.da-kunsthaus.de.

Preise

Folkwang-Preis

HANS ULRICH OBRIST, Foto: Courtesy Folkwang Museum Essen

Hans Ulrich Obrist empfing im Museum Folkwang Essen den Internationalen Folkwang-Preis 2015 (25.000 Euro). Er gilt als international bekanntester und einflussreichster Kurator für zeitgenössische Kunst. Ausgezeichnet wurde er „für seine Vorreiterrolle als Vermittler, Netzwerker, Autor und Ausstellungsmacher in der internationalen Kunstszene.“ www.museum-folkwang.de

Messen & Märkte

Paris Photo

GRAND PALAIS PARIS, historische Aufnahme ca. 1905

Vom 12. bis zum 15. November 2015 stellen 167 Galerien und Verlage ihr Programm auf der Messe Paris Photo vor. Die Veranstaltung findet im Grand Palais statt. Das Ausstellungsgebäude an der Avenue Winston Churchill wurde 1900 zur damaligen Weltausstellung errichtet. 25 der Teilnehmer firmieren als „New Galleries“. In der Sonderschau „Private Collection“ wird eine Auswahl von Fotoarbeiten in der Sammlung von Enea Righi gezeigt. Vorträge und Diskussionen zum Sammeln, zur Fotografie in Künstlerbüchern etc. bietet das Rahmenprogramm „Platform“. Neu ist in diesem Jahr ein Bereich für Monumentalfotografie und für Video. P2aris Photo richtet auch im kommenden Jahr wieder eine Filialmesse in Los Angeles aus. Termin: 29. April bis 1. Mai 2016. www.parisphoto.com

Preise

viennaARTaward

HEINZ-JOSEF ANGERLEHNER, Copyright: Matthias Witzany

Heinz Josef Angerlehner wurde für seine besonderen Leistungen in der Kategorie „Lebenswerk als Sammler“ mit dem viennaARTaward geehrt. In der Kategorie „Zeitgenössische Kunsthändlerin“ ging diese Auszeichnung an die Wiener Galeristin Miryam Charim, und als „Klassischer Kunsthändler“ wurde Patrick Kovacs damit bedacht. Als Museumsdirektorin wurde Dr. Sabine Haag mit diesem Preis gewürdigt, und den Sonderpreis für Fotografie empfing Johannes Faber. www.viennaartaward.at

Messen & Märkte

Cologne Fine Art

EXPONATE AUF DER COLOGNE FINE ART. Foto: Raap

Vom 18. Bis zum 22. November 2015 öffnet die Cologne Fine Art Fair ihre Tore. Zeitgleich findet die Exponatec als Messe für Museumstechnik statt (aber nur bis zum 20. Nov. 2015). Am 20. Nov, 2015 ist für Studenten deutscher Kunsthochschulen der Eintritt zur Cologne Fine Art frei. Zwar hatte die Cologne Fine Art auch schon mal Krisenzeiten hinter sich und ihr Programm immer wieder neu ausgerichtet, doch sie behauptet sich beharrlich gegenüber der Konkurrenz in Maastricht und München. Wie viele Veranstaltungen, die früher reine Antiquitätenmessen waren, umfasst die Cologne Fine Art heute auch Kunst des 20. Jh., doch die programmatischen Überschneidungen zur Frühjahrmasse Art Cologne mit ihren Schwerpunkten an Klassischer Moderne und Nachkriegsavantgarde neben der Gegenwartskunst des 21. Jh. halten sich in Grenzen: noch immer überwiegt das Angebot an Alten Meistern, Porzellan, Schmuck, alten Möbeln, Kartographie und Tapisserie. Im vergangenen Jahr kamen 14.000 Besucher, und sie trafen auf durchweg solide Preiskalkulationen: eine hölzerne Maske von der Elfenbeinküste fand für 38.000 Euro einen Abnehmer, eine Punschschale aus der Barockzeit ging für 25.000 Euro weg, und schon für 10.000 Euro wurde eine Kopfstudie des Malers Anthonis van Dyck angeboten. www.colognefineart.de

 

Messen & Märkte

Photo Basel

VOLKSHAUS BASEL, Austragungsort der Photo Basel

Parallel zur Art Basel wird vom 15. Bis zum 19. Juni 2016 auch eine Fotomesse Photo Basel ausgerichtet. Austragungsort ist das Volkshaus Basel in der Rebgasse 12-14. Anmeldungen sind jetzt möglich unter application@photo-basel.com

Messen & Märkte

Artissima Turin

ARTISSIMA-Logo

Mit etwa 190 Teilnehmern und 50.000 Besuchern ist die Artissima Turin (6. Bis 8. Nov. 2015) die größte Messe für aktuelle Kunst in Italien. In der „Main Section“ findet man Galerien, die Künstler mit weltweiter Bedeutung vertreten. „New Entries“ ist Avantgarde-Galerien vorbehalten, die erst nach 2010 gegründet wurden, „Back tot he Future“ konzentriert sich auf die Künstler, die in den 1960er bis 1980er Jahren tonangebend waren, und ein vierter Sektor ist für Editionen reserviert. Einen weiteren neuen Bereich führten die Messemacher 2014 unter dem Namen „Per4m“ ein: hierfür wählt ein Kuratorenteam 12 Performer aus. Schließlich trifft man unter dem Stichwort „Publishers/Web“ noch auf Zeitschriften, Blogs und Websites zur zeitgenössischen Kunst. www.atissima.it

Museen & Institutionen

Made in China

FERNANDO SANCHEZ CASTILLO, Made in China, 2013 Courtesy Galería, Juan de Aizpuru Madrid und tegenboschvanvreden, Amsterdam

Fernando Sánchez Castillo zeigte im Lichthof des Albertinums Dresden die Installation „Made in China“ (2013) mit 5.000 "Tank Man". Sie "bezieht sich auf die Fotografie eines Mannes, der sich 1989 in Peking vor anrollende Panzer stellte, die die Demokratiebestrebungen der chinesischen Studenten niederschlagen sollten. Hunderte wenn nicht Tausende wurden bei den blutigen Auseinandersetzungen von der chinesischen Armee getötet, die sich um den Platz zum Tor des Himmlischen Friedens manifestierten." In China darf das Foto bis heute nicht veröffentlicht werden. Das Schicksal des "Tank Man" ist ungewiss. Jetzt befinden sich "Tank Man"-Figuren von Sanchez Castillo "im Mosaiksaal des Albertinums. Jeder, der einen Gedanken zu Menschenrechten und Demokratie auf einem so genannten ‚Post-it‘ an der Wand hinterlässt, darf einen „Tank Man“ mitnehmen und ist dazu eingeladen, diesen in seiner neuen Umgebung zu fotografieren. Dieses Foto kann direkt via Facebook oder E-Mail an gwendolin.kremer@skd.museum gesendet werden und wurde und wird weiterhin im Facebook-Account des Albertinums geteilt." Während sich die Installation im Außenraum langsam auflöst, füllt sich die Wand in dem Museumsraum mit Kommentaren durch die Besucher. Die "Tank man"-Figuren im Museum sind nur 8 cm hoch und damit Gegenpol zum klassischen Denkmal. Der Küpnstler hat sie als eine "Armee des pazifistischen Widerstands" aufgereiht. Kuriosum am Rande: als 3-D-Modell wurde die Figur ausgerechnet in einer chinesischen Spielzeugfabrk hergestellt. www.skd.museum.de

 

 

Museen & Institutionen

Vautier-Retrospektive in Basel

BEN VAUTIER, L’amour c’est des mots, 1958, Öl auf Leinwand, Sammlung Ben Vautier Nizza

Bis zum 22. Januar 2016 widmet das Museum Tinguley Basel dem Künstler Ben Vautier eine erste umfassende Retrospektive in der Schweiz. Im Kunstbetrieb tritt er seit den späten 1950er Jahren als Maler von Textbildern, Performer, Spracherfinder und „Neudenker“ auf, gehörte in den 1960er Jahren auch zur Fluxus-Bewegung. Schwerpunktmäßig dokumentiert die Ausstellung die ersten zwanzig Jahre seines Schaffens und 30 Räume, die Vautier selbst zu einem temporären „Univers de Ben“ eingerichtet hat. www.tinguely.ch

Preview

Köln: Endstation Ubierring

L’ATTRAPE TRIPES, einmonatiges Eat Art-Festival mit Daniel Spoerri (links), Gastkünstlern und Studenten der Kölner Werkschulen im Maison de la Culture, Chalon-sur-Saone/Frankreich, März 1980. Im Bild: Thomas F. Fischer (Mitte), Jürgen Raap (rechts). Foto: privat

Köln hat heute eine Kunsthochschule für Medien und eine Köln School of Design; letztere ist Nachfolgerin der Kölner Werkschulen, die von der NRW-Landesregierung im Zug einer Neuordnung der Hochschullandschaft 1993 aufgelöst wurden. Mit dem Titel „Endstation Ubierring“ erinnert nun eine Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum an das Ende der seit 1879 als städtische Kunstgewerbeschule und dann seit 1926 unter dem Namen Kölner Werkschulen firmierenden Hochschule, die in den 1980er Jahren neben den Aktivitäten in der besetzten Schokoladenfabrik „Stollwerck“ ein wichtiger Kulminationspunkt der Kölner Künstlerszene war, vor allem in der Südstadt. Wolfgang Niedecken studierte dort Kunst, bevor er als Musiker mit Kölsch-Rock bekannt wurde, ebenso Heinz Zolper oder Theo Lambertin. Der Performer Jürgen Klauke dozierte dort Grafik; Bazon Brock, Wulf Herzogenrath und Jörg Immendorff waren Gastdozenten, und Daniel Spoerri führte mit seinen Studenten aufsehenerregende Aktionsprojekte in Stadtraum und in Ausstellungshäusern durch. Dr. Michael Euler-Schmidt, Vize-Direktor des Museums, will keine nostalgische Rückschau bieten, sondern mit dieser Ausstellung aufzeigen, welchen (kulturpolitischen) Verlust die Kunststadt Köln mit dem Auslaufen des Fachbereichs Freie Kunst erlitten hat. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen ein Porträt-Zyklus von Rolf Maria Koller und filmisches Dokumentationsmaterial des Vereins „Köln im Film e.V.“ Ausstellungsdauer: 12. Dezember 2015 bis 24. April 2016. www.museenkoeln.de.

Hochschulen

Ausstellung über Vilém Flusser

VILEM FLUSSER avec également la participation de Jacques Bertin dans le cadre de l'Ecole sociologique interrogative L'irruption du techno-imaginaire, 1977, Copyright: Fred Forest

Vom 19. November 2015 bis zum 10. Januar 2016 zeugt die Berliner Akademie der Künste die Ausstellung „Bodenlos – Vilém Flusser und die Künste“. Ausgangspunkt ist Flussers Behauptung: „Synthetische Bilder sind eine Antwort auf Auschwitz“. Für den Philosophen Vilém Flusser (1921-1991) war „Denken und Schreiben war ein permanentes Experiment des (Über-)Lebens in der Diaspora“.seit er vor den Nazis aus Prag nach Brasilien geflohen war, wo er dann dreißig Jahre lang lebte. „Nur in der Passage durch die radikale Abstraktion sei eine neue Konkretisierung und damit neues spannendes Leben vorstellbar: Damit beginne die Nachgeschichte. Offensiv nahm Flusser die Herausforderung an, die Künste noch einmal neu zu denken im Angesicht der Tatsache, dass unsere Existenz im Wesentlichen von Technik bestimmt wird. Die Methoden der Naturwissenschaft mit einer neuen Auffassung von Kultur zu verkoppeln ist das Anliegen seiner besonderen Anthropologie.“ Künstlerliste: Edmar de Almeida, Louis Bec, Harun Farocki, Alex Flemming, Joan Fontcuberta, Fred Forest, Herbert W. Franke, Andreas Henrich, Dieter Jung, Marcello Mercado, Achim Mohné/Uta Kopp, Anthony Moore, Matthias Müller, Andreas Müller-Pohle, Nam June Paik, The Quay Brothers, Mira Schendel, Lisa Schmitz, Ed Sommer, Pinar Yoldas und Niobe Xandó.

Museen & Institutionen

Kunst-Gottesdienst

CHRISTOPH KELLER, Expedition Bus and Shaman Travel. Foto: V. Alexeev

Als die ersten Christen in den römischen Katakomben Gottesdienste in temporär hergerichteten Gewölben abhielten, gab es dort noch keine Kunstwerke und kein kunstvoll verziertes liturgisches Gerät – das wäre in der Zeit der Christenverfolgung zu gefährlich gewesen. Erst mit dem Konzil von Nicäa 325 n. Chr. der Anerkennung des Christentums als römische Staatsreligion durch Kaiser Theodosius I. im Jahr 380 n. Chr. entstanden die ersten Kruzifixe, und später malte in den altchristlichen Basiliken zunächst nur das westliche Entrée aus, in dem sich die noch Ungetauften aufhielten. Doch seit dem Mittelalter bilden Kunst und Kirche eine komplexe Einheit, der auch im 16. Jh. der Bildersturm in den calvinistischen Gebieten nichts anhaben konnte. Der KunstGottedienst der für den 8. Nov. 2015 im neuen Calder-Saal des Sprengel Museums Hannover für 11.15 Uhr angekündigt ist, steht also in einer langen kunst- und religionsgeschichtlichen Tradition. Die Veranstaltung „stellt ein Kunstwerk aus der Sammlung des Museums in den Mittelpunkt eines lebendigen Dialogs von Kunst und Kirche“, und zwar Christoph Kellers Arbeit „Expedition Bus and Shaman Travel“ von 2002. „Die Arbeit besteht aus einem verspiegelten und begehbaren VW-Bus. Eine Doppelprojektion auf der Windschutzscheibe des Fahrzeuges zeigt Ausschnitte von ethnografischen Dokumentarfilmen über Schamanen aus verschiedenen Kulturen.“ Den Gottesdienst zelebriert Hans Werner Dannowski, ehemaliger Stadtsuperintendenten Hannover, begleitet von Margit Kern auf dem Akkordeon. www.sprengel-museum.de

Preview

Nic Hess in Münster

NIC HESS, Der Stoff aus dem die Träume waren, Kunsthalle Münster, 2015, Foto: Nic Hess (Ausschnitt)

Der Schweizer Künstler Nic Hess findet die Motive seiner großformatigen Zeichnungen von Bildern für die Werbung, den Konsum und den Tourismus, aber auch aus moderner Architektur und den Ikonen jüngerer Kunstgeschichte.  In der collageartigen Zusammenfügung "verliert das Allgemeingut vornehmlich westlicher Kultur seine individuellen Bedeutungen. In zum Teil extremer Vergrößerung und einer Installation vergleichbar, überschreiben die Zeichnungen ihre Umgebung und verunsichern damit die räumliche Orientierung, auch wenn sie ortsspezifisch angelegt sind." Für die Kunsthalle Münster hat Nic Hess Rauminstallation konzipiert, die sämtliche Flächen im Raum ausfüllt. "Neue und bestehende Arbeiten bilden eine Gemengelage aus erstmals überwiegend schwarz-weißen Darstellungen – Bildsequenzen der Automobil- und Reiseindustrie, die ganz unterschiedlich unsere Emotionen ansprechen mögen. Ohne Zentrum und Rahmensetzung öffnet sich ein begehbares Panorama, das entgegen seines überbordenden Angebotes an Seherfahrungen, die Begrenztheit kulturell geprägter Weltbilder vor Augen führt. Gewissermaßen bietet sich der bildgewordene Prolog einer zuversichtlichen Lebenswelt. Nur ist ihre visionäre Zukunft hier ganz offensichtlich vergangen, noch ehe sie Gegenwart werden konnte." Bis 28. Februar 2016. www.kunsthalle.muenster.de

Aktionen & Projekte

Praxisforum Fotografie

ANJA JENSEN, Buick, 2007, C-Print, 140 x 171 cm, Bankenviertel Istanbul (Ausschnitt), Copyright: Anja Jensen

Das Praxisforum Fotografie "greift am Leitfaden der wertbildenden Faktoren des Kunstmarkts aktuelle Positionen, Tendenzen und Perspektiven der Fotografie des 19.-21. Jahrhunderts auf. In Expertengesprächen werden Bewertungskriterien, Markttrends und Vermarktungsstandorte, Gewährleistungsansprüche, Auflagen- und Formatversprechen aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus thematisiert." Das Angebot richtget sich an Wissenschaftler, Kuratoren, Galeristen, Restauratoren, Sammler, Nachlassverwalter und Spezialisten in den Versicherungen. Angekündigt ist das Thema "Wertbildungsprozesse im Fotomarkt" vom 10.-12. Dezember 2015 als Praxisforum Kulturwirtschaft Köln – Düsseldorf – Wuppertal – Gladbeck. Weitere Infois und Anmeldung unter www.praxisforum-kulturwirtschaft.de

Museen & Institutionen

Stiftungsgründung

SIMIN NORFOLK, A government building, close to the former presidential palace at Darulaman,destroyed in fighting between Rabbani and the Hazaras, 200,1 © Simon Norfolk. Exponat in dedr Sonderausstellung Traces of Disorder der Art Collection Deutsche Börse, bis 29. Januar 2016 in The Cube, Eschborn.

Die Deutsche Börse hat ihre Aktivitäten im Bereich Fotokunst in eine Stiftung übertragen. Sie trägt den Namen „Deutsche Börse Photography Foundation“. übertragen. Ziel ist die Förderung der zeitgenössischen Fotografie. Dazu gehört der Erhalt und Ausbau der Art Collection Deutsche Börse zu einer der zentralen Aufgaben der Stiftung. Bis jetzt umfasst die Art Collection Deutsche Börse mehr als 1.600 Arbeiten von über 100 Künstlern. Die Sammlung und ein entsprechendes Ausstellungsprogramm sind öffentlich zugänglich. Künftig wird die öffentliche Vermittlung der Sammlung noch stärker im Fokus stehen. Seit 2005 wird der Deutsche Börse Photography Prize ährlich gemeinsam mit der Photographers‘ Gallery in London vergeben. Die Stiftung wird das Engagement für den Preis fortführen. Die nächste Verleihung ist im Mai 2016 unter dem neuen Namen Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Weitere Schwerpunkte sind die Nachwuchsförderung und die Unterstützung von Ausstellungsprojekten. Die Entwicklung von Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch über das Medium Fotografie wird im Rahmen von Kooperationen mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) und der Städelschule in Frankfurt weiter ausgebaut. www.deutsche-boerse.com

Aktionen & Projekte

Sammeln und Entsammeln

SAMMELN/ENTSAMMELN, Ankündigungsgrafik

Der Deutsche Künstlerbund und die Berlinische Galerie kündigen für den 21. November 2015 ein Symposion an: "Sammeln/Entsammeln". "Das Sammeln und Ordnen als Phänomen begleitet alle Epochen der Kulturgeschichte. Durch Sammlungen entstehen kollektive Gedächtnisse, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Gesellschaft miteinander verknüpfen und Orientierung und Bildung anbieten...  Doch was geschieht heute, in Zeiten, in denen wir eine zunehmende Ökonomisierung von Kunst und Kultur beobachten? Was geschieht in Zeiten,in denen eine Flut von Kunst alle Betroffenen überrollt? Ist ein Umdenken im Sammeln erforderlich oder müssen Wertevorstellungen neu definiert werden? Wie stellen sich Künstlerinnen und Künstler selbst dem Sammeln und den damit verbundenen Herausforderungen und welche Grenzen hat der Wunsch nach Bewahrung eines Lebenswerkes? Das Symposium will die vielfältigen Aspekte des »Sammelns und Ent-Sammelns« aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und mit dem Publikum diskutieren." Referentebnsind u.a. Uta Vorkoeper, Andrea Knobloch, Frank Michael Zeidler, Karsten Bott, Bazon Brock, Wolfgang Schöddert, Thomas Köhler (Begrüßung) und Rainer Eisch. Moderation: Nicola Kuhn. Anmeldung bis 16. Nov. 2015 unter www.deutscher-kuenstlerbund.de/sammeln

Aktionen & Projekte

Artists against AIDS

SCHIRMHERRIN HANNELORE ELSNER im TV-Interview bei der Auktion 2013, Copyright:D. Ertl

„Artists against Aids“ ist ein Benefiz-Projekt, das die Deutsche AIDS-Stiftung mit Unterstützung durch das Kölner Kunsthaus Lempertz durchführt. Seit 2011, ist die Stiftung mit diesem Projekt zu Gast in der Bundeskunsthalle Bonn (Austellung 11. bis 25. Nov. 2015). Künstler und Galerien haben dafür 50 bis 60 Arbeiten zeitgenössischer Kunst gespendet; diese werden am Ende der Ausstellung versteigert. Der Erlös kommt Menschen mit HIV und AIDS zugute, die auf die Hilfe der Stiftung dringend angewiesen sind. Zum Modus der Veranstaltung gehört jedesmal die Einbindung von Kuratoren in das Projekt. Der Kurator oder die Kuratorin spricht gemeinsam mit der Stiftung am Kunstmarkt etablierte genauso wie Nachwuchs-Künstlerinnen und Künstler an und wählt Kunstwerke für die Versteigerung aus. Im Angebot sind Kunstwerke für Sammler aber auch Arbeiten, die für Kunstliebhaber und Auktionseinsteiger erschwinglich sind. In diesem Jahr ist der Kurator Daniel Hug, künstlerischer Leiter der Kunstmesse Art Cologne. Die Versteigerung ist am 25. November 2015. www.artists-against-aids.de/

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