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Kulturpolitik

Tagung zur Digitalisierung

Die Landesgruppe NRW der Kulturpolitischen Gesellschaft tagt am 11. September 2015 im Dortmunder U und behandelt auf diesem Treffen „das große Thema Digitalisierung“. Angekündigt sind für den Vormittag „zwei Impulsvorträge“ mit anschließender offener Diskussion. Am Nachmittag widmen sich dann Arbeitsgruppen „speziellen Fragestellungen“ zum Thema. www.kupoge.de

Galerien & Auktionshäuser

Freiräume

JOHANNA JAKOWLEV, Weitblick, 2014, Acryl auf Leinwand, 110 x 160 cm (Ausschnitt)

Gemälde, Fotografien und Linoldrucke vereint die Ausstellung „Freiräume“ im Stuttgarter „Schacher – Raum für Kunst“ (ab 18. September 2015). Zu sehen sind architektonische Arbeiten von Johanna Jakowlev, Martin Leuze und Sergei Moser. „Alle drei führen die mindestens 600 Jahre alte Tradition der Stadtansichten in ihrer eigenen individuellen Bildsprache fort - und beweisen dabei viel Mut zur Lücke. Die präsentierten Werke verbindet eine Rätselhaftigkeit, ein Gefühl der Ort- und Zeitlosigkeit. Weil sie uns Hinweise auf eine Funktionalität der Gebäude vorenthalten. Die Bauten scheinen sich selbst zu genügen, sie brauchen den Menschen nicht (mehr). Erst ohne die Bewohner und Benutzer kommt die Schönheit des Unschönen zur Geltung! Die gemalten, fotografierten und gedruckten Häuser, Türme und Fassaden sind geometrisch, aber trotzdem anarchistisch, anonym, aber dennoch individuell, trostlos, aber auch tröstend, still, aber trotzdem erzählerisch.“ info@galerie-schacher.de

Galerien & Auktionshäuser

Stuttgart: ART ALARM

32 Galeristen haben sich in Stuttgart zum Rundgang „ART ALARM“ zusammen geschlossen (26./27. September 2015). Zum Abschluss des ersten Tages bitten die Galeristen am Samstag, den 26. Sept. 2015 ab 20.30 Uhr zum „Come Together“ in’s La Piazza (Charlottenstraße 11, Eingang Urbanstraße). Künstler, Galeristen und Sammler treffen sich hier in ungezwungener Atmosphäre zu Gesprächen. Weitere Infos: www.art-alarm.de.

Aktionen & Projekte

Fassaden

ROLAND FISCHER, Fassaden auf Papier, acht fotografische Serigrafien, Abb. von der Einladungskarte

Fassaden können als abstrakte Kunstwerke wahrgenommen werden. In diesem Sinne sind die fotografischen Serigrafien von Roland Fischer ein „ABC der globalen Architektur“. Den Beginn der Globalisierung und ihre optische Fassung in der Geböäudegestaltung erlebte Fischer 1997 in China, als in Shanghai eine Brachfläche bebaut wurde – dort entstand das neue Finanz- und Wirtschaftszentrum der Stadt. Weltweit wird diese Entwicklung von einer ähnlichen Architektur begleitet. Dies machen Fischers Fotoarbeiten deutlich. Hatte die Moderne schon in den 1920er Jahren eine funktionalistische Hochhausarchitektur hervorgebracht, die – allerdings unter unterschiedlichen ideologischen Vorzeichen - in Chicago zu ähnlichen Ergebnissen führte wie in Moskau oder Köln (wo das erste westeuropäische Hochhaus 1926 am Hansaring entstand), und dann vor allem der Betonbrutalismus der 1960er Jahre zu einer internationalen Standardisierung der architektonischen Formensprache führte, so erleben wir nun eine dritte Welle solch einer inter-geografischen Baugestaltung. In seinen Fotoaufnahmen reduziert Roland Fischer die Wiedergabe auf die strengen geometrischen Grundmuster. Vom 18. September bis zum 23. Oktober 2015 stellt er seine Arbeiten im Aachener Kunstraum „project.claus“ (Kuckhoffstr. 39) aus.

Aktionen & Projekte

Indonesien: Deutsche Saison

LEIF RANDT, Foto: Zuzanna Kaluzna

Eröffnet wird die „Deutsche Saison“ am 5. September Mit einem Stummfilmabend im Monas-Park Jakarta wird am 5. September 2015 die „Deutsche Saison“ in Indonesien eröffnet. Zu sehen ist der Klassiker „Metropolis“ von Fritz Lang, begleitet vom Babelsberger Filmorchester. Die „Deutsche Saison“ in Indonesien ist eine Initiative des Auswärtigen Amts. Sie wird vom Goethe-Institut, der Deutschen Botschaft in Jakarta sowie der deutschen Außenhandelskammer EKONID ausgerichtet. Der jetzige Festivaltermin ergibt sich u.a. aus der Tatsache, dass Indonesien in diesem Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse ist. Daher reisten schon im Frühsommer 2015 deutsche Autoren wie Leif Randt und Andreas Stichmann durch die urbanen Zentren Jakarta, Bandung, Surabaya, Yogyakarta und Makassar. Bei ihren Lesungen kamen sie in Kontakt mit einheimischen Autoren. Außerdem entwickelten deutsche und indonesische Chöre ein gemeinsames Programm mit Werken deutscher Romantik (darunter Schubert, Brahms und Schumann).

Aktionen & Projekte

Stolpersteine

HAUS ROONSTRASSE 31 IN KÖLN, 31, auf dem Balkon Rosa Cahn mit ihren Töchtern Hilde und Hedwig, um 1912, Copyright: NS-DOK Köln

Der Bildhauer Gunter Demnig markiert seit 1993 an verschiedenen Orten im Kölner Stadtgebiet eine Spur aus Betonplatten mit Messingschrift. Sie dikumentiert den Weg, auf dem Sinti und Roma vor 53 Jahren vom Barackenlager auf dem Sportplatz von Schwarz-Weiß Bickendorf quer durch die Stadt zum Deportationsgleis am Bahnhof Köln-Deutz geführt wurden. Dies geschah am hellichten Tag vor den Augen der damaligen Passanten. In einigen Fällen sind diese Spuren inzwischen restaurierungsbedürftig. Bekannt und auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde Demnig durch seine Aktion „Stolpersteine“. Die Messingplatten mit den Inschriften werden europaweit vor Wohnhäusern in den Bürgersteig eingelassen und verweisen somit auf die Adresse, in denen in den 1930er Jahren bis zur Deportation jüdische Bürger wohnten. Im September 2015 verlegt der Künstler in Köln an 27 Orten insgesamt mehr als 50 weitere Stolpersteine. Darunter ist auch den 2000ste Stolperstein, der in Köln zu finden ist. Dieser erinnert an den jüdischen Widerstandskämpfer Ernst Cahn. Seine Eltern betrieben eine Weingroßhandlung; die Familie lebte in der Roonstraße 31. Der Kaufmann Ernst Cahn verlor schon kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten seine wirtschaftliche Basis und emigrierte 1936 nach Amsterdam, wo er mit Alfred Kohn, einem anderen jüdischen Emigranten, den Eissalon „Koco“ eröffnete. Dieser Eissalon in der Van Woustraat 149 wurde zum Treffpunkt einer jüdischen Widerstandsgruppe. Nach einer Razzia im Februar 1941 wurden die Eigentümer verhaftet, und die deutsche Besatzungspolizei nahm dies zum Vorwand für weitere Razzien im jüdischen Viertel mit 400 Verhaftungen. Aus Protest dagegen kam es zu einem Generalstreik im gesamten Norden Hollands. Ernst Cahn wurde gefoltert, zum Tode verurteilt und im März 1941 erschossen. In Amsterdam ist heute eine Brücke über den Amstel-Kanal (Brücke Nr. 401) nach ihm und Alfred Kohn benannt. Cahns Schwester Luise, die auch in der Roonstraße aufwuchs und später von Köln nach Berlin gezogen war, und deren Tochter Mirjam wurden 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Auch ihnen widmet Gunter Demig zwei Stolpersteine vor dem Haus in der Roonstraße. Weitere Stolpersteine verlegt er u.a. vor dem Historischen Rathaus von Köln und im Stadtteil Ehrenfeld vor dem Bezirksrathaus und der Kirche St. Joseph. www.stolpersteine.eu

Preise

Goethe-Medaille

SADIK AL-AZM, Foto:privat

Sadik Al-Azm, syrischer Philosoph, Neil MacGregor, Direktor des British Museums, und die deutsch-brasilianische Kulturmanagerin Eva Sopher wurden mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Das Goethe-Institut würdigt mit dem offiziellen Ehrenzeichen der Bundesrepublik das Engagement der drei Preisträger um den internationalen Kulturaustausch. www.goethe.de

Aktionen & Projekte

Kunstauktion der Hamburger GEDOK

Die Künstlerinnen der Hamburger GEDOK versteigern Kunst zugunsten von Flüchtlingen. Ort und Termin: Gemeindehaus der Kirche am Markt in Blankenese am Sonntag, dem 13. Sept. 2015 um 11.30 Uhr. Die Ausstellungseröffnung ist am 9.September 2015 nach der Abendandacht um 19.30 Uhr und kann auch während der Nacht der Hamb urger Kirchen am 12. Sept. 2015 vorbesichtigt werden. Als Auktionator konnte der Kunsthistoriker Thomas Sello gewonnen werden, Mitglied im Blankeneser Kirchengemeinderat. Der Gesamterlös kommt dem „Runden Tisch Blankenese - Hilfe für Flüchtlinge“ und der Organisation „Sea-Watch“ zugute. Online-Gebote werden bin zum 12. Sept..2015, 24 Uhr berücksichtigt: Kontakt: katharina.holstein@gmx.de

Personalien

Runder Geburtstag

Hilmar Hoffmann wurde 90 Jahre alt. Der Jubilar war zwischen 1970 und 1990 Kulturstadtrat in Frankfurt am Main, wo er u.a. die städtische Förderung freier Gruppen im Kulturbereich initiierte. Von 1993 bis 2001 war er Präsident des Goethe-Instituts e.V. In dieser Eigenschaft hatte Hoffmann in den 1990ern den Ausbau des Netzwerks der Goethe-Institute in Mittel- und Osteuropa nach dem Zusammenbruch des Ostblocks vorangetrieben und als Honorar- und Gastprofessor in Bochum, Frankfurt, Hildesheim, Jerusalem und Tel Aviv gelehrt. www.goethe.de

Personalien

Direktorenwechsel

NEUE SYNAGOGE ORANIENBURGER STR. BERLIN, Fotoquelle: Wikipedia/Andreas Praefcke

Anja Siegemund ist neue Direktorin des Centrum Judaicum in der Oranienburger Str. Berlin. Ihr Vorgänger Hermann Simon ging in den Ruhestand. Das Centrum befindet sich am Ort der früheren Synagoge, richtet dort Wechselausstellungen aus und betreut ein Archiv zur jüdischen Geschichte in Berlin. www.centrumjudaicum.de

Preise

Konrad Wolf-Preis

CHRISTOPH SCHLINGENSIEF vor seiner Church of Fear

Christoph Schlingensief wurde posthum mit dem Konrad Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste geehrt (5.000 Euro). Namenspatron ist der langjährige Präsident der Akademie der Künste der DDR, Konrad Wolf. Die Auszeichnung würdigt Schlingensiefs „geistige Dimension“; er habe sich immer seinen „autobiografischen Eigensinn“ und seine politische Unabhängigkeit bewahrt. Die Ehrung schließt auch sein Operndorf in Burkina Faso mit ein. www.adk.de

Galerien & Auktionshäuser

Achenbach: weitere Prozesse

HELGE ACHENBACH, Foto: N.-N. Jocks

Nachdem er im März 2015 zu sechs Jahren Haft wegen Betrugs verurteilt wurde, wartet der Kunstberater Helge Achenbach zur Zeit auf seine Revisionsverhandlung gegen dieses Urteil. Vor dem Landgericht Düsseldorf muss er sich jetzt aber noch einem weiteren Verfahren stellen: der Unternehmer und Kunstsammler Bernd Viehof will aus einem Darlehensvertrag 1,75 Mill. Euro zurück haben. Als Sicherheit hatte Achenbach drei Oldtimer zur Verfügung gestellt, die aber nun sein Insolvenzverwalter einfordert, weshalb Viehof das Geld aus dem Darlehensvertrag beansprucht und zudem auch noch Schadensersatz wegen überhöhter Preise für Werke von Georg Baselitz und Tony Cragg. Im Februar 2016 steht Helge Achenbach dann noch ein weiterer Prozess bevor: die Familie Albrecht verlangt aus dem Ankauf von vier Skulpturen des Künstlers Juan Muñoz knapp 1 Mill. Euro zurück, weil die Arbeiten sich als unautorisierte Nachgüsse entpuppten. Bei einer fünften Skulptur wies das Auktionshaus Sotheby's die Einlieferung durch den Insolvenzverwalter wegen des fehlenden Zertifikats zurück.

Messen & Märkte

Expo Chicago

Die EXPO Chicago präsentiert vom 17. bis zum 20. September 2015 am Navy Pier 140 internationale Galerien. Sie nehmen an der Hauptmesse und der EXPOSURE Sektion teil, die für Galerien mit weniger als 7 Jahren Erfahrung am Markt reserviert ist. Daneben bietet diese Kunstmesse ein dichtes Programm an Rahmenveranstaltungen. Dazu gehören die „Dialogues“-Serie mit Panels und Vorträgen, außerdem ein kuratiertes Programm für ortsspezifische Installationen unter dem Titel „IN/SITU“ und „IN/SITU Outside“. „EXPO VIDEO“ bietet eine Auswahl an Filmen, Videoarbeiten und Neuer Medienkunst. „Special Exhibitions“ zeigt eine Auswahl an regionalen, nationalen und internationalen Museen, Institutionen, Organisationen und non-profit-Einrichtungen. www.expochicago.com

Galerien & Auktionshäuser

Saisonstart in Frankfurt

GALERIEN FRANKFURT, Ankündigung

Der 21. Saisonstart der Galerien in Frankfurt ist für den 11.-13. September 2015 angekündigt. Daran nehmen 32 Galerien und vier weitere Ausstellungsorte teil. Organisiert wird das Galerien-Wochenende von der Interessengemeinschaft der Galerien in Frankfurt, die im letzten Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feierte. www.galerien-frankfurt.de

Hochschulen

Düsseldorf: Stay Gold

STAY GOLD, Plakat

Tomas Kleiner und Marco Biermann, Studenten der Kunstakademien in Düsseldorf und München in den Klassen von Katharina Grosse und Gregor Schneider führen am 5. September 2015 iht Kunstprojekt "STAY GOLD" von 14-17 Uhr im Düsseldorfer "Kunstraum für bewegte Ideen - Art Space For Moving Ideas" und rund um den Fürstenplatz durch. Bei dieser Aktionen wollen sie „den Kunstraum mit seinem Umfeld unmittelbar in Verbindung zu bringen“, indem sie „mit 3 Live-Kameras (ohne Ton) und 2 Live-Mikrofonen dokumentarisch-performativ das Umfeld nach Bild- und Tonstrukturen absuchen, die dann direkt von jedem Gerät aus, über je 200m Kabel in den Kunstraum übertragen werden“. Dort entsteht dann eine „Live-Collage, deren Material aus den umliegenden Räumen und Atmosphären entstammt, z.B. dem Treiben auf dem Spielplatz, dem leeren Brunnen, zufälligen Passanten, dem Geräusch des Straßenverkehrs, Bilder und Sounds der Cafés, Hotels, Friseur, Massage-Salon etc. und auch aus privaten Wohnungen einiger Anlieger. So treffen hier erzählerische Verspieltheit auf dokumentarische Nüchternheit, technische Installation auf sensible Performance.“

Ausschreibungen

Nürnberg: Die Blaue Nacht - Die Lange Nacht der Kunst und Kultur

An über 80 Kunstorten in der Nürnberger Innenstadt wird alljährlich im Mai die Blaue Nacht zelebriert. Zum Blaue-Nacht-Kunstwettbewerb können bis zum 18. Dezember 2015 Bewerbungen eingereicht werden. Mindestens zwölf einjurierte Projekte kommen am 7. Mai 2016 an ungewöhnlichen Orten zur Aufführung. Der Projektetat beträgt jeweils 4.000 Euro, und die Besucher der Blauen Nacht wählen eines der Projekte zum Gewinner des mit 5.000 Euro dotierten Publikumspreises der N-ERGIE. Infos: www.blauenacht.nuernberg.de.

Ausschreibungen

Kunstpreis junger Westen

Am 19. Oktober 2015 endet die Einreichfrist für den Kunstpreis junger Westen. Künstler aus Deutschland bis 35 Jahre können sich mit Beiträgen aus den Bereichen Grafik, Zeichnung und Fotografie bewerben. Preisgeld: 10.000 Euro. Es wird eine Ausstellung mit dem Preisträger und weiteren ausgewählten Bewerbern veranstaltet. Federführend ist die Kunsthalle Recklinghausen. Kontakt: info@kunst-re.de

Museen & Institutionen

Matisse-Grafiken für Münster

KUNSTMUSEUM PABLO PICASSO MÜNSTER im Druffelschen Hof, Königstr., Fotoquelle: Wikipedia/Rüdiger Wölk

Die Sparkasse Münsterland Ost hat dem Kunstmuseums Pablo Picasso in Münster als Dauerleihgabe 120 Grafiken des französischen Künstlers Henri Matisse überlassen. Neben Werken von Picasso und Matisse umfasst der Bestand Kunstmuseums Pablo Picasso auch Werke von Georges Braquen und Marc Chagall. Die jetzigen Neuzugänge werden im Herbst 2016 öffentlich vorgestellt. Zu Lebzeiten waren Picasso und Matisse Konkurrenten. „Beide Künstler respektierten sich, beäugten sich aber eifersüchtig auf Schritt und Tritt. Als Matisse als reifer Künstler die Rosenkranzkapelle in Vence künstlerisch ausstattete, soll ihm Picasso den Rat erteilt haben, doch besser einen Blumen- und Gemüsemarkt zu dekorieren.“ www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

Biennalen

Copenhagen Ultracontemporary Biennale

THIERRY GEOFFROY/COLONEL, Installation vor dem Marta Herford, 2015

Im Vorfeld der Copenhagen Ultracontemporary Biennale 2017 finden verschiedene „Aufwärm-Aktionen“ statt. Auf Einladung des Museums Marta Herford führte soeben der Künstler Thierry Geoffroy/ COLONEL eine solche Aktion als „Swapping camp“ durch. Teilnehmer mit unterschiedlichem und sozialem Hintergrund diskutierten darüber, wie Flüchtlinge in Deutschland gekommen geheißen werden. Der Hintrgrund: die Stadt Herford war gerade mit Vorbereitungen beschäftigt, 200 Flüchtlinge unterzubringen. Geoffroy nahm 2013 mit einem Beitrag im Pavillon der Malediven an der Biennale von Venedig teil.

Personalien

Direktorenwechsel in Aachen

DR. ANDREAS BEITIN, Foto: Stadt Aachen/Andreas Grünschloß

Andreas Beitin wechselt vom Karlsruher ZKM-Museum für neue Kunst auf den Direktorensessel des Aachener Ludwig-Forums für internationale Kunst. Er tritt sein neues Amt am 1. Februar 2016 an. www.ludwigforum.de

Aktionen & Projekte

Kulturfest Gießen

KULTUFEST GIESSEN 205, Ankündigung

Der Oberhessische Künstlerbund e.V. veranstaltet am 6. September 2015 ein Kulturfest in Gießen. Veranstaktungsorte sind der Berliner Platz und der Hermann-Levi-Saal im Kulturrazhaus, wo Kurzfilme von Ria gerth, Dieter Hoffmeister und Werner Cee gezeigt werden.

Galerien & Auktionshäuser

Foto-Auktion

Um die 3.000 bis 4.000 Euro erzielten Fotoarbeiten von Robert Häusser aus den 1950er Jahren oder von Henri Cartier-Bresson beim Auktionshaus Bassenge in Berlin. Ein Abzug aus der berühmten Marilyn Monroe-Serie von Bert Stern war auf 2.000 Euro taxiert und kam auf einen Zuschlag bei 6.000 Euro. In dieser Preiskategorie (mit 6.800 Euro) lag auch Anton Corbijns Fotodokument von der irischen Band U 2. Teuerster Posten bei dieser Fotoauktion war mit 10.000 Euro ein Konvolut mit historischen Aufnahmen vom Boxeraufstand in China im Jahre 1900. Fazit: Etablierte Namen unter den Fotokünstlern haben ihren festen Platz im Marktgeschehen; die Preise sind bei europäischen Klassikern vergleichsweise moderat. Die nächste Foto-Versteigerung findet im Rahmen der Herbstauktionen bei Bassenge am 2. Dez. 2015 statt. www.bassenge.com

Messen & Märkte

Docks Art Fair Lyon

Die Docks Art Fair von Lyon (10. Sept. bis 4. Okt. 2015) beginnt zeitlich parallel zur Eröffnung der Biennale de Lyon (10.9. 2015 bis 3. Jan. 2016). Vorbesichtigungen (Professional Preview) zur Docks Art Fair werden am 8. und 9. September 2015 angeboten. Austragungsort ist der Pavillon 8 am Quai Ramboud (GL-Event-Gebäude, zu erreichen mit U-Bahnline A Richtung Perrache oder Bus S 1 bis Confluence-Quai Ramboud. Für dieses Jahr haben die Messemacher ein besonders besucherfreundliches Erscheinungsbild der Messe im „Exhibition Format“ mit der Schwerpunktsetzung von Solo Shows angekündigt. www.docksartfair.com

Museen & Institutionen

Insel Hombroich

THOMAS DEMAND, Concannon 37

Mit Modellstudien richtet die Stiftung Insel Hombroich bei Neuß erstmalig eine Einzelausstellung eines zeitgenössischen Künstlers ein. Im Siza Pavillon auf der Raketenstation Hombroich zeigt Thomas Demand eine Auswahl aus der neuen Werkgruppe. Dazu findet am 4. Oktober 2015 ein Symposion statt. Vom 3. Oktober 2015 bis zum 21. Februar 2016 sind dann auf der Raketenstation die „Satellites“ von Carl André zu sehen. Die Ausstellung dort wird zum 80. Geburtstag des Künstlers arrangiert. www.inselhombroich.de

Museen & Institutionen

Generate-Festival

Die Shedhalle Tübingen lobt Beteiligungen am "GENERATE! Festival für elektronische Künste" (16.-18.10. 2015) aus. Achtung: Einsendeschluss über das Online-Formular ist schon am 5. Sept. 2015. Das Festival befasst sich mit aktuellen Tendenzen der Kunst, die durch die Verwendung elektronischer Medien oder den Einsatz digitaler Technologien bestimmt sind. GENERATE! interessiert sich besonders für wechselseitige Beziehungen zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik. Es besteht aus Workshops, einer Ausstellung und einem Performance-Programm. Kontakt und Infos: www.festival.shedhalle.de

Biennalen

Ural Industrial Biennale

ISET-HOTEL JEKATERINBURG

„Mobilität“ ist das Leitthema der der dritten Ural Industrial Biennale in Jekaterinburg. Die Werkschau mit zeitgenössischer Kunst wird von Li Zhenhua (Beijing/Basel) und Biljana Ciric (Shanghai) kuratiert. Der Veranstaltungsort entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie: das Iset Hotel war das Zentralgebäude des Geheimdienstes NKWD, des KGB-Vorläufers. Hier finden die Abschlussausstellung, Performances und diverse Projekte statt. Das Residenzprogramm bietet den Künstlern die Gelegenheit, die örtlichen Industriebetriebe wie Porzellan- und Motorradfabriken oder Eisengießereien kennen zu lernen und man kann davon ausgehen, dass diese Kontakte dann nicht ohne inspirierenden stofflichen und technischen Einfluss auf den ästhetischen Charakter der Exponate bleiben. www.uralbiennale.ru

Biennalen

Kaunas Biennale

PRESSEKONFERENZ ZUR KAUNAS-BIENNALE

Nicolas Bourriaud, Direktor der Pariser Kunsthochschule, ist Kurator der Kaunas Biennale (18. September – 31. Dezember 2015). Austragungsort ist das M. K. Čiurlionis National Museum of Art. Die Hauptausstellung trägt den Titel „Threads: A Phantasmagoria about Distance“ und focussiert sich auf Kommunikationsformen über größere geografische Distanzen. Phantasmagorien sind Trug- und Gaukelbilder, die im Theater des 19. Jh. und in phantastisch-illusionistischen Bildern eingesetzt wurden; die Medizin bezeichnet assoziative Traumbilder mit diesem Begriff. Bourriaud sieht in den Phantasmagorien einen künstlerischen Vorläufer der Installationskunst. Seine Rolle als Kurator vergleicht er mit der Dramaturgie einer Oper: als Kurator schreibe er sozusagen ein Libretto, und die Künstler führten die Musik auf. www.bienale.lt

Messen & Märkte

Wiener Herbstmessen

VIENNA CONTEMPORARY, Pressefoto, Foto: Vienna Contemporary

Die Vienna Contemporary (24.27.9. 2015) steht unter der künstlerischen Leitung von Christina Steinbrecher-Pfandt und der Geschäftsführung von Renger van den Heuvel. Austragungsort sind die Marx-Hallen. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Viennafair, die vom 8. Bis zum 11. Oktober in der Halle A der Reed Messe Wien stattfindet und in diesem Jahr um die Klassiker der „Viennafair Masters“ ergänzt wird. Steinbrecher-Pfandt und van den Heuvel haben die Viennafair früher organisiert und setzen ihre Arbeit nun mit einem neuen Messenamen und an einem neuen Standort fort. Ihre Vienna Contemporary folgt auch dem bisherigen Programmprofil mit einer Ausrichtung auf die Kunst aus Mittel- und Osteuropa. Neuer Veranstalter der Viennafair ist Wolfgang Pelz mit seinem Unternehmen „Art Port“; die Messegesellschaft Reed ist Lizenzgeber und Vermieter der Halle. Pelz setzt nach wie vor ebenso auf zeitgenössische Kunst und will hierfür mehr internationale Galerien zur Teilnahme bewegen, aber er grenzt sich von der Konkurrenzveranstaltung gleichzeitig ab, indem er mit dem neuen „Master“-Programm der Klassischen Moderne mehr Raum gibt. www.viennafair.at, www.viennacontemporary.at.

Messen & Märkte

ART.FAIR Köln

ART. FAIR Köln, Foto: Copyright Achim Hehn

Die ART.FAIR Köln (24.-27.9. 2015) wird auch in diesem Jahr wieder von der Parallelmesse Blooom mit bildender Kunst, Design, Film, Werbung, Mode, Street Art, Fotografie und Kunstgewerblichem begleitet. Sie findet nun schon im zweiten Jahr in den Hallen der Koelnmesse statt und hat sich mit ihrer Mischung aus renommierten und nachwachsenden Galerien längst vom Image emanzipiert, die „kleine Schwester“ der Art Cologne zu sein. Im vergangenen Jahr kamen 36.000 Besucher. Millionenwerte sind hier selten zu finden, aber einige Galerien melden am letzten Messetag durchaus Umsätze im sechsstelligen Bereich, und das Publikum, das zu großem Teil deutlich jünger ist als auf der Art Cologne, wird als „kauflustig“ eingeschätzt. www.art.fair.de.

Aktionen & Projekte

Bieler Fototage

BIELER FOTOTAGE, Plakat

Die Bieler Fototage sind das einzige Festival in der Schweiz, das die aufstrebende Fotografie ins Zentrum stellt. Bis zum 20. September zeigt das Festival unter dem Thema «Adaptation» 22 Ausstellungen (darunter 14 Welt- und 6 Schweizer Premieren). Sie werden an verschiedenen Ausstellungsorten in der Stadt präsentiert. Die Weltpremieren umfassen Auftritte der Künstler Laurence Bonvin
 (Schweiz), Jeanne Chevalier
 (Schweiz), Alicja Dobrucka (Polen), Sabrina Gruhne (Schweiz), Maia Gusberti
( Schweiz), Yann Haeberlin
 (Schweiz), Tamara Janes
 (Suisse), Pierre Montavon
 (Schweiz), Henning Rogge (Deutschland), Anna Katharina Scheidegger (Schweiz), Ulrike Schmitz (Deutschland), Joël Tettamanti (Schweiz), Arbeiten der Schule für Gestaltung Bern und Biel (Schweiz), «Auslöser»-Ausstellung – Kulturmediationsprojekt mit Maia Gusberti (Schweiz). www.bielerfototage.ch

Aktionen & Projekte

Partei der Sensiblen

PARTEI DER SENSIBLEN, Einladungsmotiv

Die Satire-Zeitschrift „Titanic“ gründete eine eigene Partei, und ihr ehemaliger Chefredakteur Martin Sonneborn schaffte es immerhin bis ins Europa-Parlament. Bei der Kölner OB-Wahl tritt gerade eine Gastronomin als „Partybürgermeisterin“ an, und unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde tummeln sich auch sonst bei Wahlen alle möglichen Parteien: die „Familienpartei“ meldet 500 Mitglieder, die „Christliche Mitte“ tritt für ein „Deutschland nach Gottes Geboten“ ein, die „Rentner Partei Deutschland“ vertritt die Interessen selbiger und „Die Violetten“ stehen „für eine spirituelle Politik“. Die „Bergpartei“ versteht sich als „ÜberPartei“, und nun gibt es auch noch eine „Partei der Sensiblen“. Gründerin „und fast alleine in der Partei“ ist die Berliner Künstlerin Susanne Schuda, die sich das Pseudonym „Schudini the Sensitive“ zugelegt hat und ihre Parteitage zwei Jahre lang als „work in progress“ durchführen will. Das Programm ist simpel: die Partei macht „keine Politik, hat keine konkreten Ziele und bietet keine verhandelbaren Lösungen an“, sondern begreift sich als „transnationale Wahrnehmungsgesellschaft“. Schönere Worthülsen bekommt man auch nicht aus dem Mund etablierter Politiker zu hören, und keine Politik zu machen, sondern Probleme lieber auszusitzen werfen ihre Gegner auch Bundeskanzlerin Merkel vor. Auch „Schudini“ will „lieber nichts Falsches“ sagen. Eine Politikerrede als Performance gab's in diesem Sinne soeben in der Berliner Galerie Gilla Lörcher zu hören. www.sensible.international.org

Aktionen & Projekte

Ars Electronica Linz

ARS ELECTRONICA CENTER LINZ, Fotoquelle: Wikipedia/NeoUrfahraner

Vom 3. bis 7. September findet das Ars Electronica Festival 2015 statt. Das Motto lautet diesmal „POST CITY – Lebensräume für das 21. Jahrhundert“. Das Festival der Frage nach, wie es um die Zukunftsfähigkeit unserer Städte bestellt ist. Vier Schwerpunktaspekte stehen dabei im Mittelpunkt: Future Mobility – die Stadt als Verkehrsknoten, Future Work – die Stadt als Arbeitsplatz und Marktplatz, Future Citizens – die Stadt als Gemeinschaft, Future Resilience – die Stadt als Bollwerk. Zentraler Veranstaltungsort ist das stillgelegte Postverteilerzentrum am Areal des Linzer Hauptbahnhofs. Hier wird die große POST CITY-Ausstellung gezeigt. „Inmitten dieser sowie rund um diese Ausstellung werden sich eine ganze Reihe diskursiver Formate ebenfalls mit dem Festivalthema beschäftigen. Im Bereich der Innenstadt dreht sich so gut wie alles um den Prix Ars Electronica: Traditionell im OK im OÖ Kulturquartier werden mit der CyberArts-Schau wieder die weltbesten Medienkunstarbeiten des Jahres gezeigt, im gleich nebenan befindlichen CENTRAL wird das Animation Festival abgehalten. An der Donau lautet das Motto diesmal Art & Science: In der Linzer Kunstuniversität gastieren Studierende der Université Paris 8 mit ihren Arbeiten, am Linzer Hauptplatz öffnet das mobile Ö1-Atelier seine Türen und im Ars Electronica Center wartet die neue Ausstellung Elements of Art and Science“. www.aec.at

Aktionen & Projekte

Frankfurt/Oder: Endmoräne

KÖHLMANN HÖFE in Frankfurt/Oder

„Thea, wir fahren nach Łódź / Return Ticket“ lautete der diesjährige Arbeitstitel des Ausstellungsprojekts „Endmoräne“ in Frankfurt/Oder. Das Projekt findet vom 6. bis zum 20. September 2015  mit 25 künstlerischen Positionen in den Köhlmann-Höfen statt, dem leer stehende Gebäude einer 1860 gegründeten Stärke-Fabrik. Das „Endmoräne“-Team um Claudia Busching, Angela Lubič und Patricia Pisani wählt für diese Projekte bewusst immer alte Kirchen, Schlösser, Ställe, Kasernen, Bahnhöfe oder andere brachliegende Gebäude im Umland von Berlins „Speckgürtel“ aus. „Der künstlerische Zugriff des Projekts ist prozessual und situationsbezogen: Kaum etwas entsteht vorab im Atelier. Mittels ästhetischer Methoden wie Partizipation, Recherche, Analyse werden sämtliche Arbeiten erst nach und nach vor Ort entwickelt, konkretisiert und umgesetzt.“ Und da Frankfurt/Oder bekanntlich eine Grenzstadt nach Polen ist, bot es sich an, den schon vor Jahren begonnenen Austausch mit polnischen Künstlerinnen jetzt dort fortzusetzen: im Frühjahr waren deutsche Künstlerinnen in Łódź zu Gast, und jetzt im Herbst in Frankfurt umgekehrt dann auch Kolleginnen aus Polen: die „Erlebnisse und Souvenirs“ vom Polenaufenthalt mischen sich inspirativ mit der Historie der Köhlmann-Höfe. Liste der beteiligten Künstlerinnen: Susanne Ahner, Kerstin Baudis, Ewa Bloom Kwiatkowska, Ka Bomhardt, Claudia Busching, Agnieska Chojnacka, Monika Czarska, Imke Freiberg, Gisela Genthner, Renate Hampke, Masko Iso, Ingrid Kerma, Gunhild Kreuzer, Anka Leśniak, Angela Lubič, Annette Munk, Dorothea Neumann, Marta Ostajewska, Patricia Pisani, Izabela Robakowska & Joanna Szumacher, Antje Scholz, Erika Stürmer-Alex, Christiane Wartenberg, Tina Zimmermann. www.endmoraene.de

Aktionen & Projekte

NRW: Urban Art - Stadtbesetzung

VELO TRAMP, Prinzip Freiluftkino (hier: Festspielhaus Hellerau).

Unter „Urban Art“ versteht man zeitgenössische Kunst im öffentlichen städtischen Raum, „die sich überwiegend unautorisiert in vielfältiger Ausdrucksweise vor allem mit dem Stadtraum und dem urbanen Leben auseinandersetzt. Sie hinterfragt die Bedingungen, denen der Stadtraum unterworfen ist, und regt im besten Fall Diskurse darüber an, indem sie verschönert, unterhält, stört, überrascht, umdeutet oder irritiert“, heißt es auf der Internetseite des Kultursekretariats NRW Gütersloh. Das Sekretariat führt bis Ende September 2015 zusammen mit den Städten Ahlen, Schmallenberg, Lemgo, Schöppingen, Rheine, Minden, Bergkamen und Viersen die Projektreihe „Stadtbesetzung“ durch. Das Unternehmen war ein Versuch, „die Urban-Art-Szene in neun seiner Mitgliedsstädte ebenso wie auswärtige Künstler für Urban-Art-Aktionen zu gewinnen, sie dabei möglichst frei wirken lassen und auf diese Weise eine Plattform schaffen, auf der die Arbeitsweisen, die die Urban Art auszeichnen, die Fragen, die sie stellen, und die Ergebnisse, die sie liefern kann, vorgestellt und erprobt werden sollen.“ So sammelt z.B. in Ahlen der Mainzer Künstler Stefan Brand alias „Brandstifter“ im Straßenraum Fundstücke wie weggeworfene Zettel auf und sortiert sie zu einer „Asphaltbibliothek“, Garvin Dickhof rückt in Ahlen und in Viersen den grau asphaltierten Stadtzentren mit grünen „Grasbausteinen“ zuleibe, Daniel Medeiros führte im August mit Tänzern der Folkwang Universität der Künste Essen in Bergkamen eine „Stuhlperformance“ auf, und Käthe Wenzel und Lars Zimmermann bestücken derzeit die Stadt Viersen mit „Umwidmungsschildern“. Die Gruppe VELO TRAMP organisiert im Künstlerdorf Schöppingen ein Freiluftkino mit Filmen über die Berliner Urban Art-Szene. www.stadtbesetzung.de

Museen & Institutionen

Wuppertal: Wiedereröffnung

EDUARD VON DER HEYDT als „Buddha vom Monte Verità“ (um 1930), Foto: Privatbesitz

Nach der Sanierung hat das Von der Heydt-Museum Wuppertal seinen Betrieb wieder aufgenommen. Bis zum 28. Februar 2016 läuft dort die Ausstellung „Weltkunst – von Buddha bis Picasso“. Sie bietet einen Überblick über die gesamte Sammlung von der Heydt, die nach dem Tod des Sammlers zwischen dem Wuppertaler Museum und dem Züricher Museum Rietberg aufgeteilt wurde. www.vdh.netgate1.net.

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