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Hochschulen

München: erste Promotionen

KUNSTAKADEMIE MÜNCHEN

Nachdem das Bayerische Hochschulgesetz den Kunsthochschulen im Freistaat eine philologisch ausgerichtete Promotion ermöglicht, wurden an der Kunstakademie München unlängst die ersten beiden Dissertationen erfolgreich abgeschlossen. Wo sich andernorts Kunstakademien bereits längst in „Kunstuniversitäten“ umbenannt haben, versteht sich nun ebenso die Münchener Akademie nicht nur als Stätte zur rein künstlerischen Ausbildung, sondern als eine „Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Pädagogik“. www.adbk.de

Hochschulen

Meisterschülerausstellung

ERNESE KAZAR, „Little Red“, Öl auf Baumwolle, 2015, Copyright: E. Kazar (Ausschnitt)

Bis zum 25. Oktober 2015 stellen die Meisterschüler der HFK Bremen unter dem Titel „Aus anderen Gründen“ ihre Arbeiten im Museum Weserburg aus. Zu sehen sind in diesem Jahr Arbeiten von fünfzehn jungen Künstlerinnen und Künstlern aus dem Studiengang Freie Kunst. Künstlerliste: Egor Alekseev, Anna Bart, Emese Kazár, Tobias Heine, Jule Körperich, Effrosyni Kontogeorgou, Katharina Kreutzkamp, Emre Meydan, Samya Boutros Mikhail, Lucas Odahara, Ingrid Ogenstedt, Zahra Onsori, Eva Naomi Watanabe, Daniel Wrede, Youyou Yang. www.hfk-bremen.de

Preise

Kyoto-Preis

JOHN NEUMEIER, Foto: Copyright Steven Haberland

John Neumeier, Choreograf, Dr. Toyoki Kunitake, Werkstoffwissenschaftler, sowie der Astrophysiker Dr. Michel Mayor werden in diesem Jahr mit dem Kyoto-Preis der Inamorie-Stiftung geehrt. Das Preisgeld beträgt jeweils umgerechnet 360.000 Euro. Nicht zuletzt wegen dieser hohen Preissumme gilt der Kyoto-Preis neben dem Nobel-Preis als weltweit wichtigste Auszeichnung für ein künstlerisches oder wissenschaftliches Lebenswerk. John Neumeier ist künstlerischer Direktor des Hamburg Balletts: „Er hat die Essenz der beiden Genres dramatisches Ballett und abstraktes Ballett vereint und die Kunst in eine neue Dimension befördert.“ www.kyocera.de.

Galerien & Auktionshäuser

Kunstraub in Stolberg

Drei maskierte Räuber überfielen eine Galerie in Stolberg bei Aachen. Durch Klingeln an der Haustür verschafften sie sich Einlass, bedrohten mit gezogener Waffe eine 64jährige Frau, durchsuchten das gesamte Gebäude und entwendeten mehrere Bilder aus der Galerie. Die überfallene Frau musste mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Täter entkamen unerkannt.

Preise

Marion Ermer-Preis

LOGO der Marion Ermer Stiftung

Andrey Klassen, Falk Messerschmidt, Marten Schech und Ivana de Vivanco dürfen den Marion Ermer-Preis für sich beanspruchen (je 5.000 Euro). Die Auszeichnung wird an junge Künstler bis 35 Jahre aus den neuen Bundsländern vergeben. Die Preisverleihung und Eröffnung der Preisträgerausstellung findet am 3. Dezember 2015 im Oktogon der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt. Sie ist anschließend Februar 2016 in den Ausstellungsräumen der Hochschule zu sehen. www.marion-ermer-stiftung.de

Preise

Stuhr-Stipendium

JENS JOCHEN ISENSEE, Foto: Courtesy Gemeinde Stuhr

Jens Jochen Isensee trat im August das Atelierstipendium in Stuhr-Heiligenrode an. Der Stipendiat ist Absolvent der HBK Braunschweig und arbeitet in den Bereichen Objekt, Installation und Kurzfilm. Der Stipendienaufenthalt dauert zehn Monate und ist mit monatlich 1.400 Euro dotiert. www.stuhr.de

Preise

Berlin Art Prize

RIKE HORB.,Flexible Wall. Alle Fotos: Joseph Kadow und Timothy Schaumburg, courtesy of the artists

Rike Horb., Julian Weber und Miriam Yammad setzten sich als Sieger im Wettbewerb um den Berlin Art Prize durch. Ausgezeichnet werden Rike Horb. für ihre performative Skulptur Flexible Wall/Gummimauer, Julian Weber für seine Performances basierend auf der Arbeit das Feld. und Miriam Yammad für ihre Videoserie Mimesis. Die Gewinner erhalten die von Yael Bartana gestaltete Trophäe, eine Residency in Griechenland sowie ein Preisgeld. www.berlinartprize.com

Preise

August Macke-Medaille

HANS DELFOSSE, Foto: Copyright Wolfgang Grümer 2014, Courtesy Kunstmuseum Bonn

Hans Delfosse wurde die Bonner August-Macke-Medaille 2016 zuerkannt. Die Jury würdigt damit „ein Gesamtwerk das in seiner Beschränkung auf grafische Techniken und ein präzises Formenvokabular zugleich von beeindruckender Geschlossenheit und Vielfalt ist.“ Delfosse, der an den Kölner Werkschulen studierte, „hat beinahe im Verborgenen und in der Abgeschiedenheit ein Werk besonderer Intensität geschaffen. Es erscheint als eine Durchdringung und Vermessung der Welt, obwohl es ohne jede oberflächliche Gegenständlichkeit auskommt.“ www.kunstmuseum-bonn.de

Hochschulen

Muthesius-Preis

Die Muthesius Gesellschaft e.V. vergibt als Förderverein den Muthesius Preis an erfolgreiche Absolventen der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Die aktuellen Muthesius-Preisträger Studio 18 (Jihae An/Yeongbin Lee/Jakob Grebert), Jimok Choi und Heiko Wommelsdorf stellen vom 21. Juni bis zum 19. Juli 205 in der Galerie im Marstall Ahrensburg aus. Wommelsdorf ist in der Ausstellung mit einer Klanginstallation vertreten. Choi hat seiner Masterarbeit im Bereich Malerei abgeliefert und beschäftigt sich in diesem Metier mit Leerstellen und geometrischen Formen. Studio 18 haben eine Installation „Zone 18. Hu-Land Museum“ konzipiert. www.muthesius-kunsthochschule.de.

Hochschulen

Ethik der Bilder

BILDWIRKLICHKEITEN, Veranstaltungsplakat

Der Fachbereich Design der FH Dortmund führt am 3. Juli 2015 ein Symposion zum Thema " Bildwirklichkeiten" (Ethik der Bilder) durch. Referenten aus foto- und medienwissenschaftlichen Bereichen halten Vorträge über die Wahrheit und Ethik der Bilder sowie ihren praktischen Gebaruch in den Medien. Sie versuchen "im Angesicht des aktuellen Zeitgeschehens den Diskurs um den Konsum und das Lesen von Bildern zu deuten." Christoph Bangert, Kriegsfotograf und -journalist, Dr. Peter Holzwarth, Dozent an der PH Zürich und Lars Boering, der managing director von World Press Photo stellen ihren jeweiligen Standpunkt zu diesem Thema zur Diskussion. Im Anschluss an die Vortragsreihe  wid außerdem der Film Above and Below von Nicolas Steiner gezeigt. Das ist der Gewinnerfilm des Deutschen Dokumentarfilmmusikpreis 2015 sowie des Millenium Award 2015. www.fh-dortmund.de/fotografie

Museen & Institutionen

Frisch aus Berlin

DOMINIK HALMER, „Jesus“, 2010, Foto: Bernd Borchardt (Ausschnitt)

Das Berliner Ehepaar Dr. Harald und Kornelia Frisch betrieb bis 2013 in Berlin eine eigene Kunsthalle. Nun sind die Werke aus ihrer Sammlung unter dem Titel „Frisch aus Berlin“ bis zum 30. August 2015 im Stadtmuseum Oldenburg zu sehen. Die Ausstellung spannt einen Bogen über mehr als 50 Jahre deutsche Gegenwartskunst und präsentiert Malerei und Skulpturen von 1958 bis 2014 von über 30 Künstlern, darunter Eugen Schöneberg, Martin Assig, Charlotte Mumm, Hödicke oder Dominik Halmer. www.stadtmuseum-oldenburg.de

Museen & Institutionen

Essen: Freier Eintritt

BESUCHER in der ständigen Sammlung des Museum Folkwang vor den Meisterwerken Der Garten des Hospitals von Saint-Rémy (1889, links) und Rhonebarken (1888, rechts) des Malers Vincent van Gogh, Cipyright Foto: Museum Folkwang 2015

Ab sofort ist der Eintritt in die ständige Sammlung im Essener Museum Folkwang an allen Öffnungstagen frei. Ermöglicht wird dies durch die Förderung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Museen & Institutionen

Utopian Pulse

UTOPIAN PULSE, Pressefoto, Foto: Lisa Eidenhammer

Bis zum 16.August 2015 präsentieren  Ines Doujak und Oliver Ressler in Zusammenarbeit mit Hans D. Christ und Iris Dressler im Württembergischen Kunstverein Stuttgart das Projekt „Utopian Pulse –Flares in the Darkroom“. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr bereits in der Wiener Secession gezeigt. „Ausgelotet werden dabei die Grenzen und Möglichkeiten utopischer Entwürfe im Kontext des umkämpften städtischen Raums – konkret am Beispiel von Hamburg und Istanbul –, der Flucht bzw. Fluchthilfe sowie der Kulturen des Flamencos.“ www.stuttgart-wkv.de

Preise

Nachwuchspreis für Medienkunst

MARTA POPIVODA und ANA VUJANOVIC, Mass Ornament, Copyright: Popivoda/Vujanovic (Fotoausschnitt)

Chris Alton und Marta Popivoda gewannen den Nachwuchspreis für Medienkunst der Sparda-Bank. Sie erhalten ein Preisgeld von je 3.000 Euro und stellen im Oldenburger Edith-Russ-Haus für Medienkunst vom 18. September bis zum 4. Oktober 2015 ihre Werke aus. Mit ihren komplexen Mixed-Media-Installationen bespielen sie die gesamte Ausstellungsfläche des Hauses. www.edith-russ-haus.de

Preise

Columbus-Förderpreis

RAPHAELA VOGEL, „Mogst mi du ned, mog i di“, 20914, Videostill

Raphaela Vogel ist diesjährige Preisträgerin Columbus-Förderpreis für aktuelle Kunst in Kooperation mit der ADKV (30.000 Euro). Die Künstlerin war Meisterschülerin bei Professor Michael Hakimi an der AdbK in Nürnberg und bei Professor Fischli an der HfbK Städelschule in Frankfurt am Main und wurde deren Rektor Philippe Pirotte für den Preis vorgeschlagen. Im Spätsommer 2016 hat sie eine Einzelausstellung in der Motorenhalle – Projektzentraum für zeitgenössische Kunst Dresden. www.kunstvereine.de

Preise

Kölner Kulturpreis

Der diesjährige Kölner Kulturpreis ging an das Solidaritätsfest „Birlikte – Zusammenstehen, Zusammenleben“ als Kulturereignis des Jahres 2014 sowie an den Intendanten der Kölner Philharmonie Louwrens Langevoort als Kulturmanager des Jahres 2014. Das Haus der Architektur Köln hdak wird mit dem Ehrenpreis der Jury ausgezeichnet. Der Kölner Kulturpreis ist eine Auszeichnung des Kölner Kulturrates. Er würdigt die Leistungen des Vorjahres. Das Kulturereignis des Jahres wurde im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage ermittelt, „Birlikte“ bekam die meisten Stimmen. Das Solidaritätsfest wurde zum zehnten Jahrestag des Nagelbombenattentats in der Keupstraße in Köln-Mülheim ausgerichtet und fand 2015 erneut statt. www.koelnerkulturrat.de

Aktionen & Projekte

Die Weissenhofer machen Musik

DIE WEISSENHOFER, v.l.n.r.: Bob (Gitarre), Carl (Mikrophon), Fränk (Schlagwerk) und Keith Weissenhofer (Revolver)

Das Kunstmuseum Stuttgart wird 10 Jahre alt. Die Künstlergruppe Weissenhofer begleitet dieses Ereignis mit einem musikalischen Auftritt zum Festival “nice noise now”. Das Festival ist Teil der Reihe „Sound in Motion. Internationale Video- und Performancekunst“ des Kunstmuseums Stuttgart. "Seit vielen Jahren gibt es in der Stuttgarter Popszene bildende Künstler, die zugleich als Musiker tätig sind und beide Tätigkeiten miteinander verbinden. Dies will das Kunstmuseum Stuttgart durch das Festival „nice noise now“ und eine kleine Ausstellung mit Plakaten, Plattencovern, Fanzines u.v.m. für jedermann sicht- und hörbar machen." Der Auftritt der Weissenhofer-band ist am 27. Juni 2015 ab 17 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart. www.weissenhofer.de

Museen & Institutionen

Baden-Baden: Architekturdialog

GOTTFRIED BÖHM 2015, Fotoquelle: Wikipedia/Elke Wetzig

Im Museum Frieder Burda findet zur öffentlichen Auseinandersetzung mit der modernen Architektur eine Veranstaltungsreihe „Architekturdialog“ statt. Gast der Auftaktveranstaltung am 9. Juli im Museum ist Gottfried Böhm. Er wurde bereits in den 1950er und 1960er Jahren durch seine spektakulären Entwürfe für Kirchen bekannt, darunter auch die bekannte Wallfahrtskirche in Neviges. Böhms Stil prägte ebenso den Städte- und Siedlungsbau. Für sein Werk wurde er als erster Deutscher 1986 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet, der als Nobelpreis der Architektur gilt. Die Veranstaltung findet am 9. Juli um 19.30 Uhr im großen Ausstellungssaal des Museum Frieder Burda statt, die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 07221 3989831 oder E-mail: office@museum-frieder-burda.de.

Personalien

Runder Geburtstag

JIME DINE 2014 in der Kölner SK-Stiftung Kultur, Fotoquelle: Wikipedia / Hpschaefer

Jim Dine, Pop Art-Künstler wurde 80 Jahre alt. Seine Ikonografie konzentriert sich auf Alltagsgegenstände wie Zahnbürsten, Krawatten, Essbesteck oder Bademäntel. Sein Werk umfasst nicht nur Malerei, sondern auch Grafik, Fotografie, Skulpturen und Bühnenbilder.

Galerien & Auktionshäuser

WEST-LB Sammlung soll in NRW bleiben

Die Portigon ist Nachfolgerin der ehemaligen West LB, muss aber nun aufgrund von EU-Vorgaben abgewickelt werden. Im Zuge dieses Vorgangs steht auch die Kunstsammlung der ehemaligen West LB zur Veräusserung. Aus der Kunstszene hatte es aber schon vor Wochen massive Proteste gegeben, die 380 Kunstwerke aus dem Besitz eines landeseigenen Unternehmens zu verkaufen. Daher wurde nun vereinbart, die Werke einer Stiftung zu überlassen, die an die landeseigene Kunstsammlung NRW in Düsseldorf angebunden wird. Die Stiftung erhält dafür von der NRW-Bank einen Kredit, der über eine Landesbürgschaft abgesichert ist. Der Versicherungswert der Sammlung liegt bei 28 Mill. Euro. In welchem Umfang Objekte aus der Sammlung angekauft werden, ist noch unklar. Kulturministerin Ute Schäfer will auf jeden Fall neun Werke in das Verzeichnis nationalen Kulturguts aufnehmen lassen und bei 60 weiteren Objekten eine diesbezügliche Prüfung veranlassen. Das bedeutet faktisch ein Ausfuhrverbot für die aufgelisteten Werke.

Hochschulen

MART STAM-Preisträgerausstellung

NORA ARRIETA, plastische Arbeiten

Die Preisträger der Mart Stam Gesellschaft und der mart stam stiftung für kunst + gestaltung stellen vom 4. - 12. Juli 2015, täglich von 12 - 19 Uhr im Berliner Projektraum im Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 2) aus. Die Gesellschaft ist ein Förderverein für die Kunsthochschule Berlin-Weißensee. "Die bearbeiteten Themen sind breit gestreut und handeln von rigiden Abrissen ganzer Stadtteile in China (Krzysztof Debicki / Studiengang Raumstrategien), dem weltweiten (un)fairen Handel mit Kakao (Maximilian Pecher / Visuelle Kommunikation), der Vereinsamung in Großstädten ( Hanna Schaich, Videoarbeit / Bildhauerei), der Individualisierung und dem Rückzug ins Private (gezeichnetes Buch von Anna Gusella / Visuelle Kommunikation). Die dabei eingesetzten vielfältigen Medien werden in ihren Grenzen ausgelotet. Dabei entwickeln sich vollkommen neue Verbindungen zwischen Formen, Materialitäten und Inhalten. So in keramischen Figuren und Landschaften (Nora Arrieta / Bildhauerei), experimentellen Versuchs-Anordnungen mit analogen fotografischen Techniken (Benjamin Althammer / Bildhauerei) oder in Installationen mit „fast weggeworfenen“ Dingen (Gregor Kasper / Malerei) – immer mit überraschenden Ergebnissen und zugleich verwirrenden Sichtweisen." www.kh-berlin.de

Aktionen & Projekte

Pasing by

VIOLA (Kurzoper) mit Martina Koppelstetter, Foto: M. Nitschke

„Pasing by“ ist ein großes Projekt mit Kunst im öffentlichen Raum-Projekt der LH München und umfasst 17 Einzelarbeiten. Während des Festivals vom 3. bis 12. Juli 2015 finden täglich zahlreiche Interventionen und partizipatorische Aktionen auf den Straßen und Plätzen Pasings im Münchner Westen statt. Die Fotoserie „Die Insel am silbernen Fluss"“von beierlegoerlich in den Pasinger Arcaden befragt den öffentlichen Raum „gerade auch mit Blick auf die umfassenden Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Nordumgehung Pasing, die Pasings Innenstadt und das öffentliche Leben deutlich (und nicht immer nur zur Freude der Bewohner und Ladenbesitzer) verändert haben.“ Bei dieser Fotoreihe wurden Mitglieder verschiedenen Pasinger Vereine ins Bild gesetzt. „Mit dem gesellschaftlich normierten Verhalten im öffentlichen Raum in Bezug auf das Verdrängen von Andersartigkeit bzw. Krankheit beschäftigt sich die Kurzoper „Viola“ des Komponisten Mathis Nitschke und des Autoren Thomas Jonigk. Als Ort und Bühne dient die Pasinger Bahnhofsapotheke. Ein Motiv finden Sie ebenfalls bei. Es zeigt die Hauptdarstellerin Viola (Martina Koppelstetter, siehe Foto)) vor der Pasinger Bahnhof Apotheke. Den Abschluss des Festivals bildet die Diskussion "Platz da!? Chancen der Kunst im öffentlichen Raum" am 12.7. 2015 um 19.30 Uhr in der Pelz Bar (u.a. mit Heinz Schütz). Die installativen Arbeiten verbleiben noch bis Ende des Sommers an ihren Standorten. Der Katalog erscheint Ende September 2015.

Hochschulen

Übermorgenkünstler

LOTTE MERET EFFINGER, Supernature, HD-Video, Loop 9 Min., 2014

Die Ausstellung „Übermorgenkünstler“ widmet sich der Kunstszene des Länderdreiecks Süddeutschland/Elsass/Schweiz. 35 Studenten und Absolventen der HGK Basel, HFBK Städelschule Frankfurt a. M., AdBK und HFG Karlsruhe, Kunsthochschule Mainz, HEAR Mulhouse-Straßburg, HBKsaar Saarbrücken und SABK Stuttgart stellen bis zum 4. Oktober 2015 ihre Projekte und andere Arbeiten vor. Zusammen mit ihren Professoren bespielen sie die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und die Räume des Alten Dampfbads. www.kunsthalle-baden-baden.de

Aktionen & Projekte

Piles & Flaps

BABACK TSCHARANDABI, „First trip”, 2012

Baback Tscharandabi zeigt bis zum 18. Juli 2015 seine abstrakten Ölbilder im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin. Stilistisch sind sie einer „grafischen Geometrie“ zuzuordnen, und die Formensprache rekurriert dabei zugleich auch auf die Sichtbeton-Architektur der 1960er und 1970er Jahre – sie prägte optisch jene Epoche, in der der Künstler (Jahrgang 1966) aufgewachsen ist. „Piles and Flaps“ ist der Titel der Ausstellung, die in Korrespondenz mit der Architektur des Institutsgebäudes mit seinen „sich auffaltenden Treppengebilden“ und „inwärts kragenden Deckenkonstruktionen“ etc. als eine Metapher über die Kreativitätsschübe verstanden werden kann, die Künstler und Wissenschaftler gleichermaßen beflügeln. Ästhetik und Form transportieren die Inhalte, bei denen es um „das Wesen der Realität als solche“ geht, wie sie sich in der Architektur, der Landschaft oder dem Porträt offenbart. www.tscharandabi.de

Preview

Karikaturen-Ausstellung

HONORÈ DAUMIER, Un parricide, Ein Muttermörder, in: Le Charivari, 16.04.1850, Lithographie auf rohweißem Papier, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung

Fanatische Eiferer mit ihren blindwütigen Attacken und die vorauseilende Selbstzensur mancher Ausstellungs- oder Blattmacher haben uns im Jahr 2015 eine neue Zensurdebatte beschert. Heute geht es dabei nicht so sehr um staatliche Repressionen wie in der Restaurationsphase des 19. Jh, als in Frankreich ab 1830 die Zeitschrift „La Caricature“ erschien und ab 1832 auch das Konkurrenzblatt „Charivari“, sondern vielfach auch um Konformitätszwänge. So fühlte sich z.B. die Künstlerin Sabine Reyer zensiert, als die Finanzbehörde Hamburg zwei Arbeiten aus ihrer Ausstellung dort aussortierte mit dem Argument, die Exponate besäßen einen „zu starken politischen/religiösen Inhalt“. Insofern hat die Ausstellung „Karikatur -Presse -Freiheit“ in der Staatsgalerie Stuttgart höchste Aktualität (bis 20. Sept. 2015). Im Grafik-Kabinett sind ausgewählte Blätter der französischen Karikaturisten Honoré Daumier, J.J. Grandville u.a. zu sehen. Dabei greift die Staatsgalerie auf ihren Bestand von „La Caricature“ zurück.

Preview

Auerbach-Ausstellung

FRANK AUEREBACH, Fotoquelle: Wikipedia/Luke McKernan

Frank Auerbach, 1934 in Berlin geboren und 1939 von seinen jüdischen Eltern nach England in Sicherheit gebracht, wo er auch heute noch lebt, gilt neben Lucian Freud und Francis Bacon als wichtigster Maler der „School of London“. Über ihn kursiert die Legende, er würde seit mehr als 50 Jahren jeden Tag malen, und er ließe sich dafür täglich sechzehn Fünfliter-Kanister mit Ölfarbe in sein Atelier liefern. Stilistisch bleibt seine expressiv-gegenständliche Malerei mit Porträts und Stadtlandschaften immer wirklichkeitsbezogen. In Kooperation mit Tate Britain zeigt das Kunstmuseum Bonn bis zum 13. September 2015 ein umfangreiche Werkschau. www.kunstmuseum-bonn.de

Preview

Black Montain College

BLACK MOUNTAIN COLLEGE, Collegegebäude, A. Lawrence Kocher (Architekt), Lake Eden Campus, 1940-41. Copyright: Courtesy of Western Regional Archives, States Archives of North Carolina

Bis zum 27. September 2015 dokumentiert der Hamburger Bahnhof in Berlin die Geschichte des Black Mountain College, das 1933 im US-Bundesstaat North Carolina gegründet wurde. Hier studierten und lehrten Künstler wie Josef Albers und Anni Albers sowie Richard Buckminster Fuller, außerdem John Cage, Merce Cunningham, Cy Twombly oder Robert Rauschenberg. Das Berliner Architektenteam raumlabor entwarf eine Ausstellungsarchitektur für die Präsentation der zahlreichen filmischen und fotografischen Dokumente und für die Werkbeispiele der Künstler. Um die Aktualität der pädagogischen Ansätze des Colleges zu untersuchen, führen Studierende verschiedener Kunsthochschulen während der gesamten Laufzeit in der Ausstellung Archivmaterialien in Form von Lesungen, Konzerten und Performances auf. Eigens für diese Aufführungen entwickelte der Künstler und Komponist Arnold Dreyblatt dafür ein Konzept unter dem Titel 'Performing the Black Mountain Archive'.“ www.smb.museum

Preview

Marcel Broodthaers in Kassel

GRABSTEIN für Marcel Broodthaers auf dem Friedhof Bruxelles-Ixelles, Belgien, Fotoquelle: Wikipedia/Ben2

Susanne Pfeffer kuratiert die Marcel-Broodthaers-Ausstellung im Museum Fridericianum Kassel, die dort aus Anlass des 60. Geburtstags der documenta gezeigt wird. Die große Überblicks-Werkschau umfasst Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers mit frühen Skulpturen, Filme, Dia-Projektionen, Druckgrafiken und Zeichnungen (bis 11. Oktober 2015). "Aus einer Distanz zum Kunstgeschehen heraus stellt Broodthaers grundsätzliche Fragen an die Kunst – ihre Medien, ihre Werkbegriffe und ihre museale Repräsentation. Nicht zuletzt deshalb widersteht Broodthaers’ Werk eindeutigen kunsthistorischen Zuordnungen; noch heute wirkt es als nachhaltige Kritik an den Kommerzialisierungsstrategien des Kunstmarkts." www.fridericianum.org

Aktionen & Projekte

Offener Betrieb Graz

NILS NORMAN

"Bewegliche Netzwerke" bilden im Juli 2015 einen Zusammenschluss zur verschiedenen Workshops und Projekten als "Offener Betrieb Graz". So führt z.B. Nils Norman zusammen mit Theresa Paszterk im Grazer Kunstverein einen Workshop "Die Sprache des öffentlichen Raumes" durch (13. bis 17. Juli 2015, Teilnahmegebühr: 50 Euro, Anmeldung bis 30. Juni 2015). Norman arbeitet zwischen den Disziplinen öffentliche Kunst, Architektur und Stadtplanung. „Seine Projekte hinterfragen kritisch die Funktion von öffentlicher Kunst und die Effektivität einer populären Stadtplanung wie einer großflächigen Erneuerung. Mittels Beobachtungen wird der Workshop die verschiedenen Möglichkeiten von Ausdrucksweisen im und über öffentlichen Raum erkunden. Ein Bestandteil wird die theoretische Herangehensweise von kritischen Texten beleuchten, ein weiterer bietet Platz für praktische Übungen.“ Außerdem umfasst das Programm der Event-Reihe ein überdimensioniertes Megaphon namens „Tohubassbuuh“ auf einem Lastenrad der Berliner Gruppe „bankleer“. Es ist mit einem Soundsystem ausgestattet und „kann Orte im innerstädtischen Raum erreichen und z.B. historische Denkmäler laut sprechen lassen“. Heinrich Dunst bietet einen Workshop über „Bild/Schnitt/Wort“ an. Janet Pillai entwickelt „auf Grundlage ihrer Langzeitarbeit mit Bevölkerungsgruppen verschiedener kultureller Herkunft im UNESCO Kulturerbe von Penang/Malaysia ein Handbuch des Cultural Mappings, das als Leitfaden für eine sensiblere zukünftige Stadtplanung dienen soll“ und nun am Beispiel der Triester Siedlung in Graz demonstriert wird. Programminfo unter: www.offenerbetrieb.mur.at/programm/

Aktionen & Projekte

Himmelskarussel

TIM OTTO ROTH, Testnacht zu „Heaven’s Carousel“, Globale Karlsruhe, 2015, Foto: Courtesy T. O. Roth

Zum 300jährigen Stadtjubiläum von Karlsruhe findet dort in diesem Sommer 2015 das Globale-Festival statt. Der Künstler Tim Otto Roth beteiligt sich mit einem „Klang-UFO“ mit dem Titel „Heaven's carousel“, „das die antike Sphärenmusik unter den Vorzeichen der Astrophysik des 21. Jahrhundert neu interpretiert. An einem Anhängerkran auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum schwebt in 10 Metern Höhe eine luftige Karusselkonstruktion, von der an 12 Strängen insgesamt 36 kugelförmige Lautsprecher hängen“. In der Abenddämmerung rotieren sieben Wochen lang die Lautsprecher über den Köpfen der Passanten. „Auch wenn die einzelnen Lautsprecher nur reine Töne spielen, so rekombinieren sich diese im Raum zu komplexen Klanggebilden, die in ihrem Charakter fern an eine Kirchenorgel erinnern.“ Das ZKM Karlsruhe hat die „Globale“ unter das Motto „Das neue Kunstereignis im digitalen Zeitalter“ gestellt. „Ziel der verschiedenen Ausstellungsprojekte ist die Erkundung der Kunst des 21. Jahrhunderts.“ Die Globale dauert 300 Tage lang bis April 2016. www.imachination.net

Aktionen & Projekte

Die Toten kommen

NINA VAN BERGEN, informelle Bundeskanzlerin des Zentrums für Politische Schönheit, Fotoquelle: Wikipedia/Peter Conrad – GNU-Free Documentation License

Organisiert ist die 70köpfige Berliner Menschenrechts- und Aktionskünstlergruppe wie eine Regierung: Nina van Bergen tritt als „informelle Bundeskanzlerin“ auf, Stefan Pelzer ist „Eskalationsbeauftragter“. Schlagzeilen machte das Berliner Zentrum für Politische Schönheit im vergangen Jahr, als die Gruppe um den Theaterregisseur Philipp Ruch zum 25. Jahrestag des Mauerfalls die Mauerkreuze aus dem Regierungsviertel an die europäischen Außengrenzen entführte. Dort habe die „Festung Europa“ eine neue Mauer errichtet. Für die aktuelle Aktion recherchierte das Zentrum nun an den Außengrenzen der EU auf italienischen Inseln, im griechischen Hinterland und in zwei nordafrikanischen Staaten. Tausende von Flüchtlingen sind in den letzten Monaten im Mittelmeer ertrunken, doch was kaum jemand weiß: „An den Außengrenzen werden Leichen verscharrt, monatelang in Kühlhäusern gelagert, vergessen und in anonyme Massengräber gestapelt“, hat die Initiative beobachtet. Daher überführt das Zentrum für Politische Schönheit jetzt „tote Einwanderer Europas nach Deutschland. Gemeinsam mit den Angehörigen der Opfer hat das Künstlerkollektiv unwürdige Grabstätten geöffnet und die Toten von der Peripherie ins Zentrum Europas gefahren. Die Opfer der Abschottungspolitik werden im mächtigsten Mitgliedsstaat der EU vor den Augen der europäischen Öffentlichkeit menschenwürdig bestattet.“ Die spektakuläre Aktion „Die Toten kommen“ wird allerdings kontrovers diskutiert : Volker Beck z.B., Bundestagsabgeordneter der Grünen, findet die Überführung von Flüchtlingsleichen nach Berlin „befremdlich und pietätlos“. Elke Buhr kommentierte in der Kunstzeitschrift „Monopol“, die „selbstgefällige Rhetorik“ der Gruppe sei „irritierend“, denn sie ginge „mit dem Holzhammer vor, was dem Ziel, den Toten an den Grenzen Europas ihre Würde wieder zu geben, nicht unbedingt entspricht.“ Trotzdem bilanziert die Kritikerin: „Das Zentrum für Politische Schönheit verdient unsere Unterstützung. Denn nichts ist brutaler und zynischer als der Tod, den die Menschen im Mittelmeer sterben bei dem Versuch, die Festung Europa zu erreichen. Leichensäcke vor dem Bundeskanzleramt – das Bild ist stark.“ Mit ähnlichem Tenor schreibt Joerg Wellbrock im Blog „Der Spiegelfechter“, die Aktion zeige „die Pietätlosigkeit und die Menschenverachtung auf, die für uns zur alltäglichen Normalität geworden ist. Wir sehen immer nur kurz hin, in den Nachrichten im Fernsehen, den Headlines der Medien, lauschen geistesabwesend den Meldungen im Radio. Dann, ganz schnell: genug davon, sprechen wir doch lieber über 50-Euro-Fragen bei Günther Jauch...“ www.die-toten-kommen.de.

Aktionen & Projekte

Fire and Forget

MIRCEA CANTOR SHOOTING, 2005, Courtesy der Künstler und Dvir Gallery, Copyright: Mircea Cantor (Ausschnitt)

Bis zum 30. August 2015 läuft im KW Institute for Contemporary Art/Kunst-Werke Berlin die Gruppenausstellung „Fire and forget. On Violence“. Ellen Blumenstein und Daniel Tyradellis kuratieren eine Werkschau über die Auswirkungen von Waffengebrauch auf die menschliche Psyche. „So werden mit dem Verlust der unmittelbaren körperlichen Konfrontation und der damit verbundenen Gefahr für das eigene Leben Affekte wie Tötungshemmung oder Überreaktion, Mitgefühl oder Hass von der konkreten Situation abgespalten. Was bedeutet das für die Argumente und Evidenzen politischen Handelns? Welche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Geschichte, dem Erinnern und Vergessen für den Ausbruch, die Eskalation oder die Verhinderung von Gewalt zu? Welchen Anteil hat die Kunst daran?“ Künstlerliste: Marina Abramović und Ulay; Ron Amir; Julius von Bismarck; Roy Brand, Ori Scialom und Keren Yeala Golan; James Bridle; Luis Camnitzer; Mircea Cantor; Jota Castro; Chto Delat; Marcelo Cidade; Jem Cohen; Martin Dammann; Öyvind Fahlström; Harun Farocki; Daniil Galkin; Rudolf Herz; Damien Hirst; Clara Ianni; Emily Jacir; Hunter Jonakin; Joachim Koester; Korpys/Löffler; Barbara Kruger; Armin Linke; Robert Longo; Jazmín López; Kris Martin; Ana Mendieta; Michael Müller; Timo Nasseri; NEOZOON; Katja Novitskova; Jon Rafman; Pipilotti Rist; Robbert&Frank Frank&Robbert; André Robillard; Julian Röder; Henning Rogge; Martha Rosler; Hrair Sarkissian; Santiago Sierra; Timur Si-Qin; Tal R; Javier Téllez; Sharif Waked; Gillian Wearing; He Xiangyu; Amir Yatziv; Ala Younis. www.kw-berlin.de.

Galerien & Auktionshäuser

Achenbach-Versteigerung: 6,5 Mill. Euro Erlös

HELGE ACHENBACH, Foto: H.N. Jocks

Kaum eine Zeitung verkniff sich den kalauerhaften Teppichhändler-Slogan „Alles muss raus“, als es galt, über die Versteigerung der Achenbach-Sammlung in Düsseldorf und Köln zu berichten. Der Kunstberater Helge Achenbach sitzt seit einem Jahr in Haft, seine Firma ist insolvent, und alle 2.000 Werke aus dem Firmenvermögen kamen für eine Gesamtzuschlagssumme (ohne Aufgelder) von 6,5 Mill. Euro unter den Hammer. Für das Kölner Auktionshaus van Ham war es die bislang umfangreichste Versteigerung in der Geschichte des Hauses. Teuerstes Bild war eine Arbeit von Gerhard Richter mit einem Zuschlag bei 230.000 Euro. Die Beuys-Brinze von Jörg Immendorff wechselte mit einem Hammerschlag bei 210.000 Euro den Besitzer. Billigstes Werk war eine Papiercollage für nur zehn Euro. Für den Insolvenzverwalter Marc d'Avoine und die Gläubiger ist der Erlös indessen bei allem Erfolg der Auktion nur ein Trostpflaster: Achenbach steht laut Presseberichten bei 100 Gläubigern mit insgesamt 50 Mill. Euro in der Kreide.www.van-ham.com

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