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Maywald-Ausstellung

WILLY MAyWALD, Nico, um 1960. Copyright: Association Willy Maywald / VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Das Museum für Fotografie in Berlin zeigt bis zum 2. August 2015 eine Ausstellung über den Fotografen Willy Maywald (1907-1985), der hauptsächlich in Paris tätig war. Bekannt wurde er durch Modeaufnahmen für Christian Dior und durch Porträts von Künstlern wie Hans Arp, Marc Chagall. Le Corbusier oder der Velvet Underground-Sängerin Nico. www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kupferstichkabinett/home.html

Personalien

Alf Lechner 90 Jahre

ALF LECHNER

Der Bildhauer Alf Lechner feierte soeben seinen 90. Geburtstag. Sein bildnerisches Werk umfasst hauptsächlich Stahl-Skulpturen.Zu seinem künstlerischen Credo erklärte der Künstler: „Das Grundsätzliche, das Ganze, das Wesentliche wird uns immer verschlossen bleiben. Die Neugierde treibt uns, wenigstens das Mögliche, wenigstens Teile zu erfassen. So leben wir mit Bruchstücken, mit Fragmenten, mit Unvollkommenheiten, zum Beispiel mit der Kunst.“ www.lechner-museum.de

Museen & Institutionen

Brandenburg: Fusion geplant

KUNSTMUSEUM COTTBUS im ehemaligen Dieselkraftwerk, Fotoquelle: Wikipedia/JaySef

In Brandenburg kursieren unter den kommunalen Kulturpolitikern Überlegungen, das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und das Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) möglicherweise zu einem Landesmuseum zu fusionieren. Beide Museen sind auf DDR-Kunst spezialisiert. Das neue Landesuseum soll aber dann in beiden Städten präsent sein. Derlei Pläne, die vor Ort von den jeweiligen Museen und den Stadtverwaltungen ausgearbeitet wurden, müssten aber noch von der Landesregierung in Potsdam genehmigt werden. Eine Entscheidung könnte im Frühjahr 2016 fallen. Bis dahin will eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Land und beiden Kommunen die noch offenen Fragen geklärt haben. Das 1977 gegründete Cottbuser Kunstmuseum hat in seinem Bestand 30.000 Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Plakatkunst und Zeichnung. Das Frankfurter Museum Junge Kunst wurde 1965 gegründet und hat eine Sammlung von 11.000 Werken. www.museum-dkw.de

Museen & Institutionen

MoMa übernimmt Whitney-Gebäude

ALTES WHITNEY MUSEUMS GEBÄUDE von Marcel Breuer, Fotoquelle: Wikipedia/Gryffindor

Das Whitney Museum zieht im Mai 2015 in New York in einen Neubau von Renzo Piano im Meatpacking District von Manhattan um. Im alten Gebäude, das der Architekt Marcel Breuer entwarf, eröffnet dann im März 2015 das Metropolitain Museum of Modern Art eine Filiale. Die erste Ausstellung dort beschäftigt sich mit Kunstwerken, die nicht fertig gestellt wurden. Dazu wird dann auch Zum Auftakt soll kurz darauf außerdem der unvollendete Werkzyklus „Klang“ des Komponisten Karlheinz Stockhausen in allen drei Ausstellungshallen des Metropolitan Museums gleichzeitig aufgeführt, d.h. im Stammhaus am Central Park, den Cloisters an der Nordspitze Manhattans und in dieser neuen Zweigstelle an der Madison Avenue. www.moma.org

Preise

Kunstpreis des Landes Vorarlberg

MARIA ANWANDER, Foto: privat

Maria Anwander erhielt den Kunstpreis des Landes Vorarlberg (7.500 Euro). Die Jury lobte, dass ihr Werk aus „klugen, nie theoretisch überfrachteten, lesbaren Einzelarbeiten“ bestünde, die ein „stimmiges Werk“ bildeten. Mit „tiefschürfender Leichtigkeit“ setze sie sich mit dem Betriebssystem Kunst auseinander.

Ausschreibungen

Joseph und Anna Fassbender-Preis

Im Jahr 2015 feiert der Joseph & Anna Fassbender-Preis sein 25-jähriges Bestehen. Aud diesem Anlass erfolgt die Auslobung nicht wie sonst im Frühjahr, sondern mit einem Bewerbungsschluss am 17./18. August 2015 (jeweils 9-17 Uhr). Die irrtümlich falsche Terminangabe ind Bd. 232 bitten wir zu entschuldigen.Telefonische Anforderung der Bewerbungsunterlagen möglich bis 11. Juni 2015.Der Bewerbungsbogen ist bis zum 30. Juni 2015 zurück zu senden. Die Anlieferung muss am 17./18. August 2015 persönlich oder durch Dritte (z.B. Kunsttransport) erfolgen, eine Einlieferung per Postversand ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Preissumme: 1.500 Euro. Einzureichen sind max. fünf Arbeiten aus dem Bereich Grafik/Handzeichnung als Originale (keine Fotos, keine Kopien). Höchstmaß: 1,50 x 2.00 m. „Papierarbeiten sind einzeln durch Rahmen vor Knicken zu schützen und mit einem Oberflächenschutz zu versehen.“ Anlieferadresse: Rathaus A, Uhlstraße 3, 50321 Brühl, Raum A 012 (Orientierung am Parkleitsystem Parkplatz „Franziskanerhof“). E-Mail: kunstpreise@bruehl.de

Personalien

Otto van de Loo gestorben

OTTO VAN DE LOO, Foto: Henning Stegmüller, Courtesy Galerie van de Loo Projekte, München

Otto van de Loo, Münchener Galerist, verstarb im Alter von 91 Jahren. Zusammen mit seiner Frau Heike eröffnete er die Galerie 1957, zeigte die damals aktuellen informellen Tendenzen und Vertreter einer expressiven neuen Figuration. Wichtige Impulsgeber waren u.a. Asger Jorn, Pierre Alechinsky, Antonio Saura, Hans Platschek und später auch Arnulf Rainer. Van de Loo verrtat aber auch singuläre Positionen wie Antoni Tàpies, Henri Michaux oder Roberto Matta, unterstützte auch die Gruppe COBRA. 1968 ergänzte er seinen Galeriebetrieb um ein Forum für Happening und Aktionskunst, das bis heute als Kinderforum weiter existiert. Aus seiner privaten Sammlung schenkte er 55 Werke an die Berliner Nationalgalerie und 200 Werke an die Kunsthalle Emden. www.galerievandeloo-projekte.de

Personalien

Blumenthal: Ehrenbürgerschaft

W. MICHAEL BLUMENTHAL, Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin Copyright: Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff

W. Michael Blumenthal, Gründungsdirektor des Jüdischen Museums in Berlin, wurde mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft Berlins gewürdigt. Er wurde 1926 in Oranienburg geboren; in der Nazizeit musste seine Familie über Shanghai in die USA emigrieren. Beruflich etablierte er such als Wirtschaftsprofessor, Politiker und Manager, bevor er von 1997 bis 2014 das Jüdische Museum Berlin leitete, für das er auch heute noch als Berater wirkt. www.jmberlin.de

Preise

Bundeswettbewerb der Kunsthochschulen

Melanie Bisping von der Kunstakademie Münster ist Siegerin beim Bundeswettbewerb „Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus“ (12.000 Euro Preisgeld). Den zweiten Platz belegt Hannah Cooke von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (9.000 Euro). Die dritten Plätze mit jeweils 3.000 Euro nehmen Johannes Bendzulla (Kunsthochschule für Medien Köln), Sebastian Dannenberg (Hochschule für Künste Bremen) und Christian Retschlag (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) ein. Die Jury vergab insgesamt 30.000 Euro Preisgeld. Für den Wettbewerb hatten die 24 Kunsthochschulen und Akademien Deutschlands insgesamt 56 Kunststudenten nominiert. Ihre gemeinsame Ausstellung löuft vom 17. April bis zum 17. Mai 2015 in der Bonner Bundeskunsthalle. www.kunst-wettbewerb.de

Preise

Prix Meret Oppenheim

OLIVIER MOSSEST, Foto: Courtesy Galerie Susanne Kulli, Zürich

Olivier Mosset, Christoph Büchel, Urs Stahel und Staufer/Hasler nehmen während der Art Basel, und zwar vor der Eröffnung der Ausstellung „Swiss Arts Awards“ den Prix Meret Oppenheim/Schweizer Grand Prix Kunst in Empfang. Die Auszeichnung wird vom schweizerischen Bundesamt für Kultur vergeben und ist mit je 40.000 Franken dotiert. Stahl ist Mitbegründer des Fotomuseums in Winterthur. Olivier Mosset ist ein Vertreter der monochromen Malerei und Christoph Büchel machte sich als Bildhauer mit konzeptuellen Projekten im Großformat einen Namen. Das Architektenduo Staufler(Hasler ist bekannt für seine „soliden Bauprojekte“. www.swissartawards.ch.</p>

Ausschreibungen

Fotograf des Jahres

Der National Geographic-Fotowettbewerb und Olympus um den Fotografen des Jahres 2015 steht unter dem Motto „Wildes Deutschland“. Bis zum 10. Juli 2015 können die Teilnehmer max. fünf Fotos einreichen, „die ihre persönliche Sicht auf ein wildes Deutschland zeigen; neben Motiven aus der Natur können das auch Bilder sein, die Menschen in einer ausgelassenen, ungewöhnlichen Situation zeigen, ob im Fußballstadion, auf dem Volksfest oder bei einer sonstigen Freizeitbeschäftigung“. Erster Preis: Fotoworkshop mit der NATIONAL GEOGRAPHIC-Fotografin Ulla Lohmann und eine Ausrüstung Olympus OM-DE-M1 im Wert von 2.300 Euro. Fotoausrüstungen gibt es auch für die Zweit- und Drittplatzierten. Die Fotos können hocgeladen werden auf: www.nationalgeographic.de/fotowettbewerb

Ausschreibungen

Schraub-Kunst

Um die Gestaltung von Kunstwerken aus Schrauben geht es beim Wettbewerb „Schraub-Kunst“. Hierfür stellt der Kunstverein Stade ausgewählten Künstlern in ausreichendem Maße Schrauben zur Verfügung. Preisgeld: 300 Euro. Deadline: 30. Mai 2015. Geografische Eingrenzung: Niedersachsen, Hamburg, Bremen. Kontakt: Kunstverein Stade, Marie Schirrmacher-Moritz, Adlerhorst 5,21755 Hechthausen, E-mail: robertmariemeitz@aol.com.

Ausschreibungen

Schriftkunst-Wettbewerb

Der Rudo Spemann-Preis der Stadt Offenbach ist mit 2.500 Euro und wid für eine schriftkünstlerische Arbeit vergeben. An dem Wettbewerb können sich alle diejenigen beteiligen, die sich nachweislich in einer graphischen/schriftgraphischen Ausbildung befinden. Eine (einzige) Arbeitsprobe kann bis zum 31. Mai 2015 eingereicht werden (ohne Namensnennung auf dem Blatt).Thema: „My Song, Mein Lieblingslied.“ Dazu sollen zumindest der Titel des Songs, lieber noch eine Zeile/Strophe in handschriftlicher Form in die Gestaltung Eingang finden. Typographie und Handschrift können sich verbinden. Format: min. 20 x 30 cm und max. DIN A 2. Kontakt: Klingspor Museum, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach am Main.

Personalien

Sammlung NRW: Neuer Leiter

Marcel Schumacher übernimmt die Leitung der Sammlung „Kunst aus NRW“ in der ehemaligen Reichsabtei von Aachen-Kornelimünster. Dort wird eine rund 3.000 Objekte umfassende Sammlung von Förderankäufen aufbewahrt. Schumacher war vorher Kurator für zeitgenössische Kunst am Museum Folkwang und lehrte an der Folkwang Universität der Künste und der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Vorgängerin Maria Engels verabschiedete sich in den Ruhestand. www.kunst-aus-nrw.nrw.de

Preise

Internationaler Bergischer Kunstpreis

MATTHIAS WOLLGAST, „The shared Oasis of the Gift Shop“, 2014, Hohlpappe, Spiegeldibond, MDF-Platten, Plexiglas, kameralose Fotografien (gerahmt), Künstlerbücher, Postkarteneditionen, einzelne Postkarten, Poster. Foto: Matthias Wollgast

Matthias Wollgast erhält den Internationalen Bergischen Kunstpreis für seine Installation „The shared Oasis of the Gift Shop“ aus dem Jahr 2014. Sie besteht aus Printmedien, Fotoarbeiten, Wandvitrinen und skulpturalen Tischelementen. „Insgesamt vier Bücher, eine Postkarten- und eine Posteredition werden auf Displays präsentiert, welche in Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsdesigner Edi Winarni entstanden sind. Die Gesamtinstallation ist als ein modulares Werk zu verstehen, welches aus der Zusammenführung mehrerer einzelner Arbeiten entsteht....“ www.matthias-wollgast.de

Preise

Videonale-Publikumspreis

FLORIAN PUGNAIRE, DAVID RAFFINI, Energie Sombre, 2012, Single Channel Video, Copyright: die Künstler

Mit deutlichem Abstand haben die Besucher der Bonner VIDEONALE.15 unter den 38 ausgestellten Videoarbeiten „Energie Sombre“ von Florian Pugnaire und David Raffini für den Publikumspreis ausgewählt. "In ihrer Arbeit inszenieren die beiden französischen Künstler die Zerstörung eines Autos als evolutionären Kreislauf. Einer unsichtbaren Macht ausgesetzt, widersetzt sich das führerlos erscheinende Fahrzeug in einem aussichtslosen Kampf. Angelehnt an Roadmovie und Science Fiction bewegt sich 'Energie Sombre' zwischen Videoinstallation und Skulptur." Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. v15.videonale.org

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Mythos Schönheit

CARLO CIGNANI, Das Urteil des Paris (Ausschnitt)

Das Oberösterreichische Landesmuseum Linz zeigt im dortigen Schlossmuseum vom 6. Mai – 29. November 2015 die Ausstellung „Mythos Schönheit - Facetten des Schönen in Natur, Kunst und Gesellschaft“. Dabei geht es um „Natur- und Kunstschönheit, von Anmut und Würde, aber ebenso von Macht und Misstrauen.“ Der thematische Bogen reicht „vom Bauplan der Natur und dem Goldenen Schnitt über die Sehnsuchtsmotive und Schönheitsideale des 19. Jahrhunderts bis zu den 'Wundern' der plastischen Chirurgie, von der Antike bis in die Gegenwart...“ Aus heutiger Sicht mag die Legende vom „Urteil des Paris“ als älteste „Casting-Show“ der Welt gelten: „Darin wetteifern die Göttinnen Athene, Aphrodite und Hera darum, wer die Schönste sei. Der Betrachter ist in diesem Fall Paris. Sein Urteil indes verlässt sich nicht wirklich auf das Auge, stattdessen wird es von den Göttinnen wirkmächtig beeinflusst: Hera verspricht ihm Herrschaft über die Welt. Athene versucht ihn mit Weisheit zu bestechen. Aphrodite stellt ihm die Liebe der Helena in Aussicht... Das 'Urteil des Paris' steht also wie eine Art Leitmotiv über der Ausstellung. Die Göttinnen begleiten die Besucher durch die verschiedenen Themenbereiche: hier die Wissenschaft und vermeintlich objektive Kriterien der Schönheit (Athene); dort die emotionale und durchaus subjektive Kraft des Schönen (Aphrodite); dazwischen die Herrlichkeit und Herrschaft des Schönen und deren gesellschaftliche Normen (Hera)...“ www.landesmuseum.at

Museen & Institutionen

Stuttgarter Szenografen gestalten Nobel-Museum

 UWE R. BRÜCKNER, Kreativdirektor ATELIER BRÜCKNER Foto: Johan Olsson

Die Stuttgarter Szenografen ATELIER BRÜCKNER gestalten in Stockholm das Museum im Nobel Center. Den Neubau entwerfen David Chipperfield Architects. Im Juni 2015 präsentieren die Stuttgarter Gestalter zunächst eine Vorstudie beauftragt. Das Gesamtprojekt ist auf fünf Jahre angelegt; eine Eröffnung für das Jahr 2019 geplant. Uwe R. Brückner: „Wir planen eine inspirierende Ausstellung, die das Leben Alfred Nobels dreidimensional erlebbar macht und zeigen auf, wie Kreativität, Passion und Mut der Nobelpreisträger unsere Welt verändern kann.“ www.atelier-brueckner.com

Ausschreibungen

Dorothea-Erxleben-Programm

Im Rahmen des Dorothea-Erxleben-Programms zur Chancengleichheit schreiben das Land Niedersachsen und die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig drei Stipendien für Künstlerinnen zur Vergabe in 2015 aus. Es handelt sich um zwei Stipendien für Künstlerinnen mit Schwerpunkt in Film/Videokunst und ein Stipendium für eine Künstlerin mit Schwerpunkt in Druckgrafik/Zeichnung. Ziel der Stipendien ist die Qualifizierung für eine Professur. Die Bewerbung ist bis zum 22. Mai 2015 möglich. Zur aktuellen Ausschreibung: www.hbk-bs.de/aktuell/wettbewerbe-stipendien/dorothea-erxleben-programm/ausschreibung/

Aktionen & Projekte

Lichtparcours Braunschweig

MITTELLANDKANAL mit Hafen Braunschweig-Veltenhof, Fotoquelle: Wikipedia/JanS

2016 wird ein Lichtparcours mit aktuellen künstlerischen Arbeiten im Stadtraum von Braunschweig und auf dem Gelände des Hafens Braunschweig-Veltenhof neu eingerichtet. Der letzte Lichtparcours wurde 2010 konzipiert. Die Entwürfe für die jetzigen Neuprodutkionen sind vom 24. bis zum 25. Mai 2015 im Kunstverein Braunschweig zu besichtigen. „Überlegungen zum Wandel der natürlichen Lichtverhältnisse bilden dabei wichtige Bezugspunkte: Erstmals stehen Werke, die im Wechselspiel mit der Umgebung 24 Stunden am Tag erfahrbar sind im Fokus. Besucherinnen und Besucher erhalten auf diesem Weg die Möglichkeit, die künstlerischen Arbeiten zu unterschiedlichen Tageszeiten immer wieder neu zu entdecken und in ihrer Komplexität kennenzulernen.“ Julius von Bismarck, Björn Dahlem, Danica Dakić, Andreas Fischer, Thilo Frank, Elín Hansdóttir, Edwin van der Heide, Erika Hock, Alfredo Jaar, Tobias Rehberger, Michael Sailstorfer, Kevin Schmidt, Kai Schiemenz und Studio Drift (Lonneke Gordijn sowie Ralph Nauta). Yvonne Goulbier plant eine bestehende Arbeit zu erweitern. www.kunstverein-bs.de

Preise

Kunstförderpreis der BEST-GRUPPE

STIPENDIENVERLEIHUNG bei der Düsseldorfer BEST-Gruppe, Foto: Courtesy BEST-Gruppe

Arno Beck aus der Klasse von Professor Eberhard Havekost an der Düsseldorfer Kunstakademie ist diesjähriger Stipendiat der BEST GRUPPE. Dieser Kunstförderpreis wird seit 2011 in Kooperation mit der Düsseldorfer Kunstakademie vergeben. Es ist „weder mit Vorgaben noch mit Auflagen verbunden. Das Stipendium umfasst eine zwölfmonatige wirtschaftliche Förderung des Künstlers, eine Einzelausstellung in den Räumen der BEST GRUPPE im Düsseldorfer Medienhafen sowie einen die Ausstellung begleitenden Katalog.“ Domingo Chaves aus der Klasse von Prof. Katharina Grosse und Alex Grein aus der Klasse von Prof. Andreas Gursky erhalten ein Projektpreisgeld von 500 Euro. www.kunstakademie-duesseldorf.de

Aktionen & Projekte

Waldmopszentrum

LORIOT (VICO VON BÜLOW), 2011, Fotoquelle: Wikipedia/Philipp von Ostau

Der Kulturverein e.V. in Brandenburg an der Havel setzt dem Humoristen Loriot alias Vicco von Bülow (1923-2011) ein Denkmal. Im Humboldthain am Salzhofufer wurde anlässlich der Bundesgartenschau eine Kunst-Installation als „Waldmopszentrum“ eröffnet. Loriot wurde in Brandenburg geboren, und zu einem seiner berühmten Sketche gehört das Referieren über den „wilden Waldmops“, der ein scheuer Geselle sei und ein Geweih trage: „Ein Leben ohne Waldmops ist möglich, aber sinnlos“. Den Wettbewerb zur Gestaltung der Waldmops-Skulpturen hatte die Berliner Künstlerin Clara Walter gewonnen.

Aktionen & Projekte

Transitraum Else

CLAUDIA GAHRKE, Aufnahme zu „Transitraum Else“. Auch das Mikrofon ist ein Kunstwerk, nämlich ein „Microtech Gefell UM900“ aus Deutschland. Foto: Herbert Mitschke

Im Kunstmuseum Solingen hat kürzlich ein Zentrum für verfolgte Künste seine Arbeit offiziell aufgenommen. Das vom Landschaftsverband Rheinland und der Stadt Solingen getragene Zentrum, erinnert an Künstler, die in der NS-Diktatur und in der DDR verboten und verfolgt wurden. Leiter des Zentrums ist Rolf Jessewitsch. Die Bilder Georg Meistermanns (1911-1990), gebürtiger Solinger und selbst ein Verfolgter des Naziregimes, schaffen eine Verbindung zwischen der Sammlung des Museums und den Werken der „Bürgerstiftung für verfolgte Künste“ mit der Sammlung Gerhard Schneider. Leihgaben der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft mit Büchern und Briefen von Dichtern, deren Publikationen 1933 von den Nazis verbrannt wurden, ergänzen den Bestand dieses Zentrums um eine Literatursammlung „Die verbrannten Dichter“. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes 1945 und der Befreiung der Gefangenen aus den NS-Konzentrationslagern konzipierte das Zentrum eine Ausstellung für das Berliner Abgeordnetenhaus. Ein weiteres Projekt im Umfeld des Zentrums ist der Dichterin Else Lasker-Schüler (18969-1945) gewidmet: sie hatte 1939 eine Reise nach Palästina unternommen. Der Kriegsausbruch verhinderte eine Rückkehr der jüdischen Dichterin nach Europa, denn schon 1938 hatte man ihr die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt und die Schweiz verweigerte ihr ein Visum. Lasker-Schüler starb 1945 in Jerusalem im Exil. Die Solinger Künstler Claudia Gahrke und Andreas Schäfer (Duo „Astronautenkost“) initiierten das Projekt „Transitraum Else“. Sie sammeln weltweit Stimmen, die im Studio oder bei Live-Performances Werke der Dichterin auf Tonträger einlesen. Künstlerkollegen können sich auch beteiligen, indem sie per I-phone ein Sound File mit einem Lasker-Schüler-Text aufnehmen und per e-mail an „Astronautenkost“ schicken. Bisher haben sich u.a. der Zeichner Tomi Ungerer, die Schriftstellerin Elfriede Jelinek oder der Schauspieler Günter Lamprecht beteiligt. Am Ende der Sammlungsphase werden alle Stimmen in einer Sound-Installation für das Zentrum der verfolgten Künste zusammen gefasst und in einer „mutierten Telefonzelle“ präsentiert: „Ziel ist eine mehrsprachige Sound-Installation aus 1.000 + 1 Stimme, die in ihrer Gesamtheit den poetischen Kosmos Else Lasker-Schülers abbildet und so zu einem weltweit hörbaren Chor für die Freiheit der Kunst wird.“ Infos: www.salle-de-transit.com

Galerien & Auktionshäuser

Achenbach: Haftbeschwerde

Das Landgericht Essen hat eine Haftbeschwerde des Kunsthändlers Helge Achenbach abgelehnt. Dieser wurde wegen Betrugs zu sechs Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da Achenbachs Anwälte beim Bundesgerichtshof in Revision gehen wollen. Helge Achenbach sitzt seit Juni 2014 in Untersuchungshaft. Nun muss dasOberlandesgericht Hamm über die Haftbeschwerde entscheiden. Damit ist in der ersten Maiwoche 2015 zu rechnen.

Aktionen & Projekte

Deutsche Woche in St. Petersburg

LARS KOHL, Tor in Brasilien, 2013 (Ausschnitt)

Vom 22. bis 26. April 2015 findet in St. Petersburg eine "Deutsche Woche" mit 16 Kulturbeiträgen statt. Partnerregion ist in diesem Jahr der Freistaat Sachsen. Zur Eröffnung spielt die Sächsische Staatskapelle. U.a. zeigt auch das Dresdner Ostrale-Festival ("Out of Ostrale") dort Arbeiten von Künstlern, die im vergangenen Jahr in Dresden ausgestelt wurden. In der St. petersbueger St. Annen-Kirche sind nun Beiträge von Manja Barthel, Antka Hofmann, Lars Kohl, David Lehmann, Martin Müller, Martin Paul Müller, Maja Nagel, Lucas Oertel und Cordula Schild zu sehen. Andrea Hilger hat eine Lichtinsznierung konzipiert. www.deutsche-woche.ru

Aktionen & Projekte

Karlsruhe: Globale

ARNIM LINKE, „Cosnodrome, Soyuz Launch, Pressure Suit Test and Flight Preparation“, Baikonur Kasachstan, 2001, Copyright: Armin Linke 2015

Zum 300jährigen Jubiläum der Stadt Karlsruhe hat das ZKM Karlsruhe ein 300tägiges „multipolares Kunstformat“ entworfen, das „Labor und Akademie zugleich“ ist. Vom 19. Juni 2015 bis zum 16. April 2016 finden unter dem Titel „Globale“ Ausstellungen, Konzerte, Performances, Vorträge, Konferenzen und Symposien statt. Sie beschäftigen sich mit den kulturellen Effekten der Globalisierung und Digitalisierung, welche das Leben auf unserem Planeten verändern.“ Dazu heißt es: „Lange Zeit galten Kunst, Philosophie und Religion als dominierende, aber auch rivalisierende Systeme der Welterklärung. In der Neuzeit allerdings sind Naturwissenschaft, Technik und Politik als Referenzsysteme hinzugekommen. Sie interpretieren die Welt nicht nur, sondern sie haben auch eine neue Werkzeug-Kultur geschaffen, mit der sie die Welt verändern. Im beginnenden Zeitalter des Anthropozän, in dem die Menschheit und ihre Zivilisation zur größten, die Erde gefährdenden Naturgewalt werden, ist die Neufassung der Begriffe Werk, Werkzeug, Handlung, Mechanik, Technik, Wissen, Wirkung, Verantwortung, Nachhaltigkeit notwendig... Der Kunst des 21. Jahrhunderts geht es nicht mehr allein um Ausdruck bzw. Selbstausdruck, sondern sie referiert auf wissenschaftliche und soziale Systeme und Medien, welche die Welt umgestalten. Die technischen Innovationen, unter denen eine entscheidende das globale Internet ist, bildeten wichtige Voraussetzungen für die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklungen, die unter dem Stichwort der Globalisierung zusammengefasst werden... Neben der Atmosphäre, die unabdingbar für das Leben der Menschen auf dieser Erde als biologische Wesen ist, zeigt sich, dass für das Zusammenleben von 7 Milliarden Menschen als soziale Wesen auch eine Infosphäre notwendig ist: Ein weltweit umspannendes Netzwerk von drahtlosen Funkverbindungen via elektromagnetischen Wellen (Radio, Fernseher, Telefon, Satelliten, Internet, etc.). Dieses garantiert den globalen Datenaustausch und die Organisation von Gütern durch Datenverkehr...“ www.zkm.de

Preise

Finkenwerder Kunstpreis

CHRISTIAN JANKOWSKI 

Christian Jankowski nimmt am 1. Juli 2015 im Hamburger Airbuswerk Finkenwerder den Finkenwerder Kunstpreis entgegen (20.000 Euro). Aus diesem Anlass zeigt das „Kunsthaus Hamburg vom 7. Juli bis zum 23. August eine Einzelausstellung mit aktuellen Werken des Preisträgers. Der Themenschwerpunkt der Ausstellung liegt auf Werken, die sich mit kultureller Repräsentation, dem aktuellen Umgang mit Erinnerungskultur sowie dem Potenzial der Kultur als Medium der Geschichtsvermittlung befassen. Im Hinblick auf den Ausstellungsort des Kunsthauses, das zwischen Hamburger Kunsthalle und Deichtorhallen gelegenen ist, spannt die Ausstellung den Bogen von einer frühen Arbeit Jankowskis zur Hamburger Kunsthalle über Arbeiten der letzten fünf Jahre bis hin zu seiner aktuellsten Videoinstallation, die zum Jubiläum der Deichtorhallen im vergangenen Jahr entstanden ist.“ Siehe dazu auch das Interview mit Jankowski im aktuellen Kunstforum -Band. www.kunsthaushamburg.de

Biennalen

Venedig: Goldene Löwen

EL ANATSUI, Foto: Courtesy www.labiennale.org

Der 1944 in Ghana geborene Künstler El Anatsui erhält den Goldenen Löwen der 56. Biennale von Venedig für sein Lebenswerk. Als den „wichtigsten lebenden afrikanischen Künstler, der heute auf dem Kontinent arbeitet“ bezeichnet ihn der Kurator Okwui Enwezor und bescheinigt ihm einen generationenübergreifenden Einfluss auf die Kunst Westafrikas. Die Preis wird El Anatsui am 9. Mai überreicht – neben dem Goldenen Löwen für die beste nationale Teilnahme, dem Goldenen Löwen für den besten Künstler der internationalen Ausstellung „All the World’s Future“ und den silbernen Löwen für den vielversprechendsten jungen Künstler in der internationalen Ausstellung. Zu der Jury für diese Preise gehören neben Okwui Enwezor, Naomi Beckwith (USA), Sabine Breitwieser (Österreich), Mario Codognato (Italien), Ranjit Hoskote (Indien) und Yongwoo Lee (Südkorea).
Susanne Ghez wird für die diesjährige Biennale von Venedig mit einem Spezial-Goldenen Löwen in der Kategorie „Service for the Arts“ (im Sinne von Kunstvermittlung) erhalten. Die Entscheidung für die Amerikanerin traf das Direktorenkomitee (Paolo Baratta und Okwui Enwezor): sie habe eine Pionierrolle gespielt bei der Entdeckung seinerzeit junger Künstler wie Jeff Wall, Mike Kelley, Isa Genzken, Thomas Struth und Kara Walker, denen sie zu ersten Museumsausstellungen verholfen hatte. Zwischen 1974 und 2013, als sie sich aus der Renaissance Society an der Universität von Chicago in den Ruhestand zurück zog, kuratierte sie mehr als 160 Ausstellungen. www.labiennale.org

Aktionen & Projekte

Dresden: Eröffnungsfest

RIESA EFAI DRESDEN, Baustellenansicht

Der Dresdner Kunstverein riesa efau lädt für den 9. Mai 2015 zu einem Eröffnungsfest ein: Gefeiert wird die Eröffnung eines Neubaus auf der Wachsbleichstraße 4a sowie zur Wiedereröffnung des riesa efau - Stammhauses in der Adlergasse 14. Der Verein betreibt sein Kultur Forum Dresden als einen Ort, „an dem die kulturelle und künstlerische Bildung, Kunstvermittlung, zeitgenössische Kunst sowie die schöpferische Auseinandersetzung mit Fragen der Interaktion von Kunst und Gesellschaft gepflegt werden“. www.riesa-efau.de

Biennalen

Kiew-Biennale

GEORG SAXENHUBER, HEDWIG SCHÖLHHAMMEER, Kuratoren der Kiew Biennale

Die beiden Kuratoren Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer führen die Biennale von Kiew (8. September bis 1. November 2015) in Eigenregie ohne den bisherigen Veranstalter Mysteskyi Arsenal durch. Saxenhuber und Schöllhammer legen den Schwerpunkt auf den „Dialog zwischen Kunst und Zivilgesellschaft. Darüber hinaus möchte die Biennale mittels Kooperation mit lokalen und internationalen Institutionen auch über Kiew hinaus nachhaltige Strukturen schaffen und Wissen vermitteln". Schöllhammer erklärte in einem Rundfunk-Interview: „Kiew ist eine ruhige Stadt, der Donbass ist weit weg und ich denke, wenn man die geopolitische Lage sieht, wird das so bleiben, die nächste Zeit."  www.theschoolofkyiv.org

Messen & Märkte

Art Cologne: Kritikerpreis für Stefan Kobel

ALEXANDER KOCH, (Galerie KOW Berlin), GERRIT GOHLKE (ADKV- Vorstand), STEFAN KOBEL (Journalist und Preisträger ADKV ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2015), DANIEL HUG (Direktor der ART COLOGNE) (v.l.n.r.), Foto: Koelnmesse

Stefan Kobel nahm auf der jüngsten Art Cologne den ADKV-Art Cologne Preis für Kunstkritik 2015 entgegen (3000 Euro). Der Preisträger gilt als "einer der erfahrensten deutschen Marktberichterstatter. Er hat sich mit seinen kritischen Recherchen auch als unabhängige Instanz auf einem Gebiet etabliert, auf dem eigenständige Berichterstattung und unabhängige Urteilskraft viel zu häufig Mangelware sind." www.artcologne.de

Messen & Märkte

Art Cologne: "Es geht wieder aufwärts!"

ART COLOGNE 2015, Foto: Koelnmesse

Mit 56.000 Besuchern (2014: 55.000) kam die Art Cologne zwar immer noch nicht wieder an die früheren Zahlen heran, als alljährlich 70.000 Kunstfreunde durch die Gänge flanierten, dennoch ginge es „wieder aufwärts“ mit dem Kölner Kunstmarkt, heißt es im Abschluss-Bulletin. Der allgemeine Tenor: „die teilnehmenden Galerien und Kunsthändler auf allen Hallenebenen waren mit der neuen Struktur und dem Verlauf der Messe sehr zufrieden“. Der Kölner Galerist Klaus Benden meldete den Verkauf eines Andy Warhol-Siebdrucks für 4,4 Mill. Dollar an einen privaten Sammler. Sein Kollege Daniel Buchholz (Köln/Berlin) fand einen Abnehmer für eine Skulptur von Isa Genzken für 180.000 Euro und von dieser Künstlerin ebenfalls für eine Sprüharbeit auf Alu für 150.000 Euro. Die Salzburger Galerie Thaddaeus verkaufte eine monumentale Kohlezeichnung von Robert Longo für 425.000 Dollar und ein Gemälde von Georg Baselitz für 400.000 Euro. Der Berliner Galerist Werner Fischer (Fischer Kunsthandel & Edition) reservierte einem Museum das Aquarell ‚Kurfürstendamm‘ von George Grosz für 320.000 Euro. Ein Nagelbild von Günther Uecker (280.000 Euro) und Arbeiten von Otto Piene für 78.000 Euro und 57.000 Euro wechselten bei der Galerie Maulberger (München) den Besitzer.Bei Bischoff Projects (Frankfurt/M) freute man sich über Verkäufe an die Bundeskunstsammlung und über die Veräusserung eines Großfotos von Ryan McGinley für 14.000 Dollar. Zufriedenstellende Umsätze meldeten auch die jüngeren Galerien aus der oberen Halle. So konnte hier z.B. die Galerie Chert (Berlin) für sämtliche Arbeiten des kosovarischen Künstlers Petrit Halilaj Käufer finden, und Philipp Pflug (Frankfurt/M.) konnte der Deutschen Bank für ihre Sammlung Arbeiten des jungen Malers Michael Pfrommer überlassen. www.artcologne.de

Preise

Art Cologne Award for New Positions

SABRINA FRITSCH

Sabrina Fritsch aus Düsseldorf wurde mit dem ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS ausgezeichnet (10.000 Euro). Sie wirsd durch die Galerie VAN HORN (Düsseldorf) vertreten. Mit dem Preis ehrt die Jury einen der Beteiligten am Förderprogramms „New Positions“ für junge Künstler. Sie dürfen ihre Arbeiten auf einer 25 Quadratmeter großen Sonderfläche am Stand ihrer Galerie präsentieren. Mit dem Preisgeld ist eine Einzelausstellung in der Kölner artothek - Raum für junge Kunst verbunden. www.artcologne.de

Messen & Märkte

Ankäufe für Kölner Museen

ART COLOGNE 2915, Foto: Koelnmesse

Die Initiative ‚Freunde der ART COLOGNE‘ sichert seit 2003 alljährlich durch gezielte Ankäufe auf dieser Kölner Kunstmesse Kunstwerke für die Museen der Stadt. Für insgesamt 92.500 Euro erwarb die Initiative in diesem Jahr Arbeiten für das Museum Ludwig und das Museum für Angewandte Kunst Köln erwerben. Mit ‚Interior with Banana‘ (2010) von Richard Artschwager (35.000 Euro , David Nolan Gallery, New York) sicherte der Verein eine späte Kohlezeichnung des 2013 verstorbenen US-amerikanischen Künstlers für das Museum Ludwig. Des Weiteren freut sich das Museum über ein Kunstwerk des deutschen Informel-Malers Winfred Gaul. Angekauft wurde die Arbeit ‚Kleines Galgenbild‘ von 1963 (18.000 Euro, Galerie Schlichtenmaier, Grafenau).Die dritte Arbeit für das Museum Ludwig trägt den Namen ‚What it is like to be what you are not‘ (1993)(25.000 Euro, Helga Maria Klosterfelde Edition, Berlin) und stammt von Rosemarie Trockel. Das Werk besteht aus einer Mappe mit acht Photogravuren sowie einem Blatt mit neun Postkarten. Für die Designsammlung des Museums für Angewandte Kunst Köln (makk) konnte der Verein die lichtkinetische Arbeit ‚Explosion‘ (2014) des deutschen Künstlers Hans Kotter erwerben (14.500 €, Galerie Klaus Benden, Köln) und damit den makk-Sammlungsschwerpunkt der Zeitgenössischen Lichtkunst um eine interessante und aktuelle Arbeit ergänzen. www.artcologne.de

Aktionen & Projekte

Frankfurt: Multimedia-Performance zur Nacht der Museen

ZIN TAYLOR, Stripes and dorts on the Isle of Portikus, Pressefoto

Für die Nacht der Museen verwandelt der Künstler Zin Taylor den Frankfurter Ausstellungsraum Portikus in eine Gesamtkomposition aus Video, Sound und Musik. In regelmäßigen Intervallen wechseln sich Darbietungen des Videos Lichen Voices / Stripes and Dots mit der Soundperformance The Story of Stripes and Dots (Chapter 4) ab. Für den restlichen Abend spielt Taylor dann eine Auswahl seiner Plattensammlung mit Musikkompositionen, die eine eigene psychedelische Sprache aufweisen, ab. Zu den meist langsamen und kontemplativen Stücken läuft eine Filmprojektion als choreografische Umsetzung der gespielten Musik. Der IMBISS der Städelschule mixt dazu ein Menu aus tropischen Tacos und subtropischen Cocktails. In einem Vortrag am Donnerstag, den 23. April um 19 Uhr spricht Zin Taylor in der Aula der Städelschule über sein Werk sowie seine Audio- und Videoarbeiten, die während der Nacht der Museen im Portikus zu sehen sein werden.  The Story of Stripes and Dots (Chapter 4) ist eine Soundperformance, das die Übersetzung eines Tons in eine Form vorstellbar macht. Eine Stimme steht für einen Punkt, der sein akustisches Klangbild mit Hilfe eines analogen Synthesizers in eine Reihe von Streifen erweitert: Der wellenförmige Klang tritt als gewellter Streifen auf, dessen Form durch die Gedanken eines abenteuerlustigen Punkts bestimmt wird. Die spezifischen Merkmale von Streifen und Punkt werden über einen Zeitraum mehrerer Minuten herausgearbeitet und hörbar gemacht, indem sie durch ihre Bewegungen verschiedene Klangszenarien erzeugen. Termin: 25. April 2015, 19 bis 2 Uhr. www.portikus.de

Preview

Sammlung Boros mit Eliasson in der Langen Foundation

OLAFUR ELIASSON, „Room for all colours“, Installationsansicht: De Appel, Amsterdam, 1999, Copyright: Eöliasson 1999

1995 gründete Olafur Eliasson in Berlin ein Studio, wo er mit über 80 Handwerkern, Archivaren, Architekten, Kunsthistorikern und auch Köchen zusammenarbeitet. Zusammen mit diesem Team konzipiert und realisiert er seine raumgreifenden Installationen mit Farbe, Licht und Bewegung, in denen er oft Naturphänomene in ungewohnte Kontexte überführt. Das künstlerische Arbeitsfeld umfasst ebenso Skulptur, Film und Fotografie. Bekannt wurde Eliasson unter anderem mit „The weather project“ (2003) an der Londoner Tate Modern sowie mit „The New York City Waterfalls“ (2008). Die Sammler Christian und Karen Boros haben sich über viele Jahre hinweg mit dem Künstler auseinander gesetzt, und dabei wuchs in der Sammlung Boros kontinuierlich ein Werkkomplex von Olafur Eliasson. Von frühen Werken bis zu bislang noch nicht gezeigten Neuerwerbungen der Sammlung Boros sind bis zum18. Oktober 2015 in der Neußer Langen Foundation (Raketenstation Hombroich) 25 Exponate zu sehen. www.langenfoundation.de

Museen & Institutionen

Skulpturenpark Köln

TOM BURR, No Access, 2015, Edelstahl, geschwärzt, poliert, Alucobond, Aluminium, Copüyright: Skulpturenpark Köln

Im Kölner Skulpturenpark an der Zoobrücke werden die Exponate für eine achte Ausstellung derzeit neu geordnet; als Kurator zeichnet dafür Thomas D. Trummer verantwortlich. Ein großer Teil des Werkbestands bleibt bestehen, andere Arbeiten werden verschoben, neue kommen hinzu. Im Mittelpunkt steht die Arbeit „483 Stunden Arbeit, Art Cologne, Köln, April 2015“ von Santiago Sierra. Sie wurde soeben dort angeliefert und installiert. Die offizielle Eröffnung ist aber erst am 14. Juni 2015. Neue Beiträge stammen auch von Tom Burr und Lois Weinberger. Trummer übernimmt anschließend im Mai 2015 die Leitung des Kunsthaus Bregenz. www.skulpturenparkkoeln.de

Museen & Institutionen

Forschungsprojekt über afrikanische Kunst

EL HADJI SY: Fétus, 1987, Werk aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst aus Afrika des Weltkulturen Museums, Foto: Wolfgang Günzel (Ausschnitt)

Das Weltkulturen Museum in Frankfurt/M. begann 1974 moderne und zeitgenössische Kunst aus Afrika zu sammeln und besitzt insgesamt ca. 3.000 Werken der Gegenwartskunst. Die Schwerpunkte liegen auf Nigeria, Senegal, Südafrika und speziell Uganda. Mit der Förderinitative „Forschung in Museen“ unterstützt die VolkswagenStiftung insbesondere kleine und mittelgroße Museen bei der Konzeption langfristig wissenschaftlich fundierter Ausstellungen. Gefördert werden aus diesem Programm auch das Weltkulturen Museum Frankfurt und das Iwalewahaus (Universität Bayreuth) für ihr Forschungsvorhaben „African Art History and the Formation of a Modern Aesthetic“. Die teilnehmenden Wissenschaftler gehen der These nach, „dass verschiedene Narrationen der afrikanischen Kunstgeschichte in den Sammlungen eingebettet sind“, nämlich aus Sicht von Künstlern und von Sammlern. „Die Analyse der einzelnen Kunstwerke, der Zusammensetzung der Sammlungen sowie des Verhältnisses der Sammler(innen) zur lokalen Kunstszene und den Künstler(inne)n soll Aufschluss über die Rezeption afrikanischer Kunstgeschichte in Deutschland geben.“www.weltkulturenmuseum.de www.weltkulturenmuseum.de

Aktionen & Projekte

Tony Cragg in Mailand

TONY CRAGG, Skulptur „Paradosso“, Montage auf dem Dach des Mailänder Doms, 2015

Für die diesjährige Mailänder Expo hat der Wuppertaler Bildhauer Tony Cragg eine Skulptur geschaffen, die bis zum 31. Oktober 2015 auf dem Dach des Mailänder Doms verbleibt. Die Marmor-Skulptur schlägt eine künstglerisdhe Brücke zwischen den Jahrhunderten, aus denen sich die Kunst in diesem sakralen Bauwerk manifestiert. Mit ihren Spiralwindungen greift Craggs Skulptur das Prinzip der gotischen Baumeister auf, ihre Kathedralen symbolisch in den Himmel wachsen zu lassen.

Aktionen & Projekte

Spotlight

SPOTLIGHT-Veranstaltung im Mannheimer „Capitol“, Foto: Simon Fessler

Das Festival für Bewegtbildkommunikation „spotlight“ hat sich einen neuen Standort ausgesucht, nämlich Stuttgart. Dort finden vom 8. bis 9. Mai 2015 im Rathaus, im Hospitalhof und Literaturhaus Vorführungen statt. Gegründet wurde das Festival 1998 in Ravensburg. Zuletzt fand es in Mannheim statt. Es zählt mittlerweile „zu den 15 weltweit wichtigsten Kreativwettbewerben in den Top-Rankings der Fachmagazine W&V und Handelsblatt sowie Horizont. Damit steht spotlight in einer Reihe neben Cannes Lions, Eurobest London, Clio New York und ADC Berlin/Hamburg. Die Besonderheit des Festivals ist das Nebeneinander von Profi und Nachwuchsarbeiten, die unabhängig voneinander jeweils von einer hochkarätig besetzten Fachjury und einer großen Publikumsjury bewertet werden.“

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