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Künstler als Kuratoren

Manifesta 11 und 9. Berlin Biennale

Der vor Jahren bereits eingeläutete Trend zum Künstlerkurator scheint in eine heiße Phase eingetreten zu sein. Sowohl die Manifesta in Zürich als auch die Berlin Biennale kürten Künstler zu Meisterregisseuren ihrer jüngsten Ausgabe.
In Zürich hat der international renommierte Künstler Christian Jankowski die Manifesta mit seiner Perspektive beseelt, während man in Berlin das so interdisziplinär arbeitende wie international vernetzte Kollektiv DIS aus New York kommen ließ.

Von ihren Prämissen könnten die beiden Großveranstaltungen in Zürich und Berlin kaum unterschiedlicher sein: Während die Manifesta als durch Europa vagabundierende Biennale sowieso eine Ausnahmeerscheinung ist, die sich alle zwei Jahre auf ein anderes Land einlässt und die Überwindung von Trennlinien zum Ziel hat, ist die Berlin Biennale stets mit dem besonderen Charakter ihrer Stadt verbunden, in der sie sich jedes Mal neu erfindet.

KUNSTFORUM International wirft mit diesem Themenband einen analytischen Blick darauf, was die die jüngste Manifesta und die Berlin Biennale ausmachen. Wie immer bei Großausstellungen, die internationale Bedeutung haben, schafft KUNSTFORUM in kommentierten, systematischen Fotorundgängen, in exklusiven Interviews mit den Kuratoren (Jankowski und DIS) und Organisatoren (Hedwig Fijen und Gabriele Horn) und zahlreichen Künstlern (z.B. Cécile B. Evans, Simon Fujiwara, Anne de Vries, Wu Tsang, F.E. Walther), begleitenden Texten, Kommentaren und Wahrnehmungshilfen die Ausstellungen nahezu komplett zu dokumentieren und kontrovers zu diskutieren

Künstler als Kuratoren: Manifesta 11

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