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Die heilige Macht der Sammler

Herausgegeben von Heinz-Norbert Jocks

Die Sammler gelten als die eigentliche Macht im Kunstbetrieb. Sie ernähren Künstler, Galeristen, Auktionshäuser und inzwischen auch die chronisch unterdotierten Museen. Von ihnen lassen sie sich ihre Sammlungen adeln, schließen die Lücken der Ankaufsetats oder bauen zu Ehren ihrer Konvolute kurzum eigene Museen. Mancher wird ob der ewigen Diskussionen über die Sammler müde – doch ihre Bedeutung ist seit Jahrhunderten unumstritten. Und neue Phänomene beeinflussen den Markt: das teilweise anonyme Eingreifen von Investmentgesellschaften mit schier unbegrenzten finanziellen Mitteln wandelt die Marktmechanismen. Ändert sich damit auch die Bedeutung des „klassischen“ Sammlers? Spannend bleibt damit die Frage, wie werden heute Künstler und die Preise ihrer Kunst gemacht. Und spannend bleibt auch die Frage nach dem Menschen und seiner Obsession hinter der Sammlermacht. KUNSTFORUM befasst sich in zwei Bänden mit diesem Phänomen, bietet neben Beiträgen zahlreicher Theoretiker ausführliche Gespräche mit circa 30 der angesagten Sammler, die offen antworten und teilweise zulassen, wie auf „der Couch“ befragt zu werden.

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