„KunstGut“-Text-Aktion
Wolf Kahlen betreibt seit 1985, heute zusammen mit seinem Sohn Timo Kahlen, in Berlin-Dahlem die „Ruine der Künste“. Sie nennen die alte Villa „Ort für materielle und immaterielle Künste“. Die Ruine sei „ist weder elitär noch kommerziell. Die häufig mit dem Ort arbeitenden Installationen sind sowieso unverkäuflich… Vor allem aber lehnen Wolf und Timo Kahlen den Eventcharakter von Kunstvermarktung an besonderen Orten oder im privaten Rahmen ab“, schrieb der Berliner „Tagesspiegel“ über das Projekt. Unlängst kündigte Wolf Kahlen eine neue Text-Aktion an, mit der „eine neues E-Mail-Format erprobt“ wird: „KunstGut wird in loser Folge Textwerke senden, die etwas länger zum Verdauen brauchen als übliche Ruck-Zuck-Daten. Übliche sind so flüchtig wie Ruck-Zuck-Lieben oder Ruck-Zuck-Hass. KunstGut-Texte irritieren, holpern und stolpern, können auch wider Willen falsch sein. Andere Intermediale Kunstwerke dazu werden als Fussnoten angehängt. Sie können reagieren:“ ruine-kuenste.berlin@snafu.de
Dazu in Band 111 erschienen: