Aktuelle Nachrichten

  • Alle
  • Aktionen & Projekte
  • Messen & Märkte
  • Hochschulen
  • Personalien
  • Museen & Institutionen
  • Biennalen
  • Galerien & Auktionshäuser
  • Preise
  • Ausschreibungen
  • Kulturpolitik
  • Film
  • In eigener Sache
  • Publikationen
  • Anzeige
  • Preview

Aktionen & Projekte

Münster: Out of Place

Mit Out of Place erscheint das letzte von drei Magazinen  im Vorfeld der Skulptur Projekte Münster. Die drei Hefte Out of Body, Out of Time und Out of Place" beschäftigen sich jeweils mit zentralen Fragestellungen: Jedes Heft geht von einem Begriff aus, der fundamental mit der Erfahrung von Skulptur und Projekten im Außenraum verknüpft ist – Körper, Zeit und Ort – und hinterfragt seine Bedeutung angesichts von Digitalisierung, Globalisierung und neuen Ökonomien. Out of Place befasst sich mit Aspekten der Grenze, mit Migration, Verdrängung, der Idee von Smart Cities und der Frage nach der Grund- und Bodenlosigkeit der Kunst...."  Mit Beiträgen von Frances Stonor Saunders, Nairy Baghramian, John Knight, Koki Tanaka, Jay Chung & Q Takeki Maeda, Ayşe Erkmen, Gerard Byrne, Silvia Kolbowski u.a. Download als PDF via www.skulptur-projekte.de

Aktionen & Projekte

Dada in Potsdam

Duo „Klang-Zeichen“ (Weimar), Pressebild, Copyright: Duo „Klang-Zeichen“ (Weimar)

Das museum FLUXUS+ gemeinnützige GmbH in der Schiffbauergasse 4f von Potsdam kündigt für den 21. April 2017 eine Sonderveranstaltung „Dada Potsdam“ im Rahmen der Ausstellung „DADAUNDFLUXUS  - Dokumente zweier Bewegungen (bis 30. Sept. 2017) an. „Zwei Ereignisse rahmen diesen Veranstaltungsabend. Das Datum ist das neunjährige Jubiläum des museum FLUXUS+. Im Jahre 2008 eröffnete das private Museum am Standort Schiffbauergasse und brachte so Fluxus nach Potsdam. Aber auch Dada hat Wurzeln in der Landeshauptstadt. Kurt Schwitters hat 1925 seine (noch nicht vollendete) "Sonate in Urlauten" erstmals im Hause der Verlegerin Noa Kiepenheuer in Potsdam aufgeführt“. Eckhard Siepmann hält dazu einen Einführungsvortrag, anschließend spielt das Duo „Klang-Zeichen“ (Weimar).

Aktionen & Projekte

Mainz: Walpodenakademie

Pressefoto zur Ausstellungskündigung

1999 entstand aus einem freien Kulturprojekt der Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V. „Wir sehen uns als offenes Forum für zeitgenössische Kunst mit experimentellem und interdisziplinärem Ansatz zwischen Dada, Fluxus und soziokulturellem, emanzipatorischem Anspruch“, erklären die Initiatoren. 2004 rief die Gruppe das alljährliche KunstZwerg Festival mit Musik, Ausstellung, Performance und Film ins Leben. Nach einigen Jahren ohne eigene Räume eröffnete die Initiative dann 2008 im zentralen Bleichenviertel die Walpodenakademie im ehemaligen Fastnachtsarchiv mit Galerieräumen und Schaufenstern. Die kommende Ausstellung des Mainzer Kunstvereins Walpodenstraße 21 e.V. gibt vom 22. April bis zum 8. Mai 2017 einen Überblick über die Aktivitäten. www.kunstzwerg.net/

Aktionen & Projekte

Berlin: Künstlerinnen im Dialog

Martel Schwichtenberg (1896 - 1945) | Stillleben mit japanischer Puppe, um 1925 Öl auf Leinwand, 75 x 60 cm, Copyright: Privatbesitz

Vom 27. April bis zum 6. August 2017 zeigt das Verborgene Museum Berlin zum dritten Mal die Ausstellung »Künstlerinnen im Dialog« als „Ergebnis der Lebens-, Berufs- und Werkerzählungen vieler Künstlerinnen, die Das Verborgene Museum während der letzten Jahrzehnte erstmals bekannt gemacht hat.“Diesmal stehen zwei Werke im Mittelpunkt, nämlich as expressionistische »Stillleben mit japanischer Puppe« (ca. 1925) von Martel Schwichtenberg (1896–1945) und das konstruktivistische »Stillleben mit Tassen« (1928) von Lou Loeber (1894–1983). Schwichtenberg gab sich in Anlehnung an eine französische Cognacmarke den Vornamen „Martel“ und „engagierte sich im Verein der Berliner Künstlerinnen“. Äußerlich nahm sie sich „die Bildhauerin Milly Steger (1881–1948) in Herrenanzug mit Krawatte zum Vorbild, deren überlebensgroße Frauenakte an der Fassade des Hagener Stadttheaters 1911 für Furore gesorgt haben. Durch ihre jahrzehntelange Beschäftigung als Werbegrafikerin für die Firma Bahlsen in Hannover war Schwichtenberg nahezu ihr ganzes Leben finanziell abgesichert.“ Lou Loebner arbeitete im konstruktivistischen Stil. „Künstlerisch richtungweisend wurde für sie die Begegnung mit den Kollegen der de Stijl-Bewegung, Piet Mondrian und Gerrit Rietveld, die vergleichbar den Konstruktivisten Kasimir Malewitsch und Natalja Gontscharowa in der Sowjetunion und Alice Lex und Oskar Nerlinger im Berlin der Weimarer Republik nach einer Bildsprache aus geometrischen Grundformen und Primärfarben suchten. Lou Loeber löste sich nicht vollständig vom Gegenstand und arbeitete anders als ihr Kollege Mondrian auch mit gebogener Linie und Kreisform“. Adresse: Schlüterstr. 70, Berlin-Charlottenburg. www.dasverborgenemuseum.de

Aktionen & Projekte

Markus Lüpertz in Karlsruhe

Markus Lüpertz, Die Krähen, 1998, Öl auf schwarzem Filz 210 x 290 cm, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher, Darmstadt © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Olaf Bergmann, Witten

Die Ausstellung »Markus Lüpertz. Kunst, die im Wege steht« "würdigt die Verdienste und das Werk von Markus Lüpertz. Während seiner Zeit an der Staatlichen Akademie der Künste Karlsruhe (1974–1986) positionierte Lüpertz mit Malerkollegen wie beispielsweise Georg Baselitz oder Per Kirkeby Karlsruhe als ein herausragendes Zentrum der deutschen Malerei". Eigens für das ZKM Karlsruhe, wo die Ausstellung vom 20. April bis zum 20. August 2017 läuft, schuf Lüpertz ein Arrangement. Kuratoren sind Walter Smerling und Peter Weibel; sie legen zusammen mit Lüpertz den Fokus auf die Malerei, aber auch auf Skulpturen, Reliefs und Druckstöcken. Präsentiert werden u.a. Werke wie »Angst im Walde«, »Gegen Abend besetzen Störche Lüpolis« und der 33-teilige »Dädalus-Zyklus« aus der Sammlung von Sylvia und Ulrich Ströher. Für den Lichthof 9 des ZKM schafft Lüpertz ein eigens konzipiertes Arrangement an Arbeiten, das eine mehrteilig in Steinguss gefertigte »Merkur-Skulptur« sowie einen zuvor niemals ausgestellten, 8 x 14 m großen Karton für das Krematorium Ruhleben in Berlin umfasst". www.zkm.de

Preise

Biennale Venedig: Goldener Löwe für Carolee Schneemann

Carolee Schneemann, Foto: Andy Archer

Carolee Schneemann empfängt im Rahmen der internationalen Ausstellung VIVA ARTE VIVA” der Biennale von Venedig den Goldenen Löwen für ihr künstlerisches Lebenswerk. Schneemann gilt als Pionierin der feministischen Performance in den frühen 1960er Jahren und als Mitbegründerin der Body Art. Die Auszeichnung wird ihr am 13. Mai 2017 zur Eröffnung der Biennale übergeben.

Messen & Märkte

Köln: Far Off-Messe

Maria Wildeis, Jonathan Haehn und Alisa Berger kuratieren die FAR OFF-Messe, die zeitlich parallel zur Art Cologne vom 27. bis zum 30. April 2017 in Köln-Ehrenfeld in der Marienstr. 71-73 stattfindet. Veranstaltungsort ist eine alte Aufzugfabrik, wo 20 Galerien und Projekträume Malerei, Installation, zeitbasierte Medien, Performance, Sound Art und disziplinenübergreifende Formen darbieten. Die meisten Teilnehmer sind junge Künstler und Kunstvermittler; mit von der Partie ist aber auch ein Urgestein der Kölner Kunstszene, nämlich der Künstler Volker Hildebrandt mit seinem "Love pro toto"-Projekt, das sich "For a world of love" einsetzt. www.faroff.de

Preise

Ehrenhofpreis

Morgaine Schaefer, Foto: Daniela Steinfeld

Morgaine Schaefer wurde als Trägerin des diesjährigen Düsseldorfer Ehrenhof-Preises ausgesucht, den der Düsseldorfer Unternehmer Dr. Georg Landsberg und das Museum Kunstpalast (Kulturzentrum Ehrenhof) ins Leben riefen. Damit werden Absolventen der Düsseldorfer Kunstakademie ausgezeichnet. Morgaine Schaefer studierte in der Klasse von Christopher Williams und zeigte als Abschlussarbeit „unter dem Titel 'Westen - wschód' konzeptuelle Fotografie als integralen Bestandteil einer Rauminstallation“. Das Gesamtvolumen des Ehrenhof Preis umfasst insgesamt 20.000 Euro, bestehend aus 10.000 Euro Preisgeld, einer Einzelpräsentation im Museum Kunstpalast und einer Publikation.Die Ausstellung im Museum Kunstpalast wird parallel zum Rundgang der Kunstakademie im Februar 2018 präsentiert“.

Museen & Institutionen

Shilpa Gupta im Bielefelder Kunstverein

Vom 29. April bis zum 16. Juli 2017 präsentiert der Bielefelder Kunstverein die indische Künstlerin Shilpa Gupta. „Sie arbeitet in jeweils wechselnden Medien, darunter Video, Fotografie, Skulptur, Performance und Sound. Gupta untersucht wie Personen und deren Erfahrungen durch Orte, Gegenstände, aber auch von Prozessen der Klassifikation, Beschränkung, Zensur und Sicherheit geformt werden. Über diesen komplexen Ansatz eröffnet ihr Werk einen emotionalen Zugang und intensiven Dialog mit dem Publikum. Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland wird die Künstlerin neue Werke entwickeln und einen Einblick in ihre fortlaufende Beschäftigung mit der Region zwischen Indien und Bangladesh geben. Eine wesentliche Rolle werden dabei die sozioökonomischen Auswirkungen des 4000-Kilomter langen Grenzzauns zwischen beiden Ländern und seine Bedeutung für den Alltag der lokalen Bevölkerung spielen...“ www.bielefelder-kunstverein.de/

Biennalen

Kochi-Muziris Biennale

Die indische Künstlerin Anita Dube wurde zur Kuratorin der nächsten Kochi-Muziris-Biennale im Dezember 2018 berufen. Dass nicht ein Kunstwissenschaftler oder Kritiker diese Biennale leitet, sondern jemand aus der Kunstpraxis, ist bei dieser Veranstaltung Tradition. Gleichwohl ist Anita Dube auch in der Kunstgeschichte und als Kritikerin versiert; ihre eigene künstlerische Arbeit lässt sich als konzeptuell orientiert und politisch ambitionbiert beschreiben. Bei der letzten Biennale dort zählte man 2016 rund 600.000 Besucher.

Ausschreibungen

Felix Schoeller Photo Award

Der Felix Schoeller Photo Award wird in den fünf Kategorien Porträt, Landschaft/Natur, Architektur/Industrie, Fotojournalismus/Editorial sowie Freie/Konzeptionelle Fotografie ausgeschrieben und ist pro Kategorie mit 2.000 Euro dotiert. Ein Gesamtsieger erhält zusätzlich 10.000 Euro, ein Nachwuchssieger einen Geld- oder Sachpreis von 5.000 Euro. Jede Einreichung soll 2-5 Einzelmotive umfassen und mit einem Konzept von max. 1000 Zeichen beschrieben werden. Einreichungen bis zum 31. Mai 2017 an: Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Burg Gretesch, Osnabrück, www.felix-schoeller-photoawrad.com.

Aktionen & Projekte

Sammlung Horbach

Flor Garduño, Mann mit Trommel, Courtesy: Stiftung Horbach

Michael Horbach, ehemaliger Galerist, ist Mäzen, Sammler und Fotokünstler. In den früheren Räumen der Galerie Sprüth in der Kölner Südstadt ist seine Stiftung ansässig, in deren Kunsträume regelmäßig Ausstellungen mit Fotokünstlern und Malern der lokalen Avantgarde stattfinden. Die aktuelle Ausstellung (ab 1. Mai 2017) mit Teilen aus seiner Sammlung kuratiert Hans-Michael Koetzle. Einer der Schwerpunkte der Sammlung liegt auf Lateinamerika. Zu der Ausstellung gibt Koetzle auch ein Fotobuch mit dem Titel „Sehnsucht“ heraus.  Horbachs Sammeltätigkeit konzentriert sich auf eine politische und sozialkritische Fotografie mit der Einforderung einer humanistischen Ethik. www.michael-horbach-stiftung.de

Ausschreibungen

Stipendium Internationale Dresdner Sommerakademie für Bildende Kunst

 Stip(p)visite, Sommerakademie 2016, Fotograf Andreas Seeliger

Die Sommerakademie lädt junge internationale Künstler nach Dresden ein. Die Stipendiaten haben die Möglichkeit an einem Kurs ihrer Wahl in der ersten Akademiewoche teilzunehmen. In der zweiten Woche können Sie zusammen mit anderen Stipendiaten weiterarbeiten und eine gemeinsame Ausstellung erarbeiten. Die Sommerakademie zeichnet sich durch kleine Kurse, hohes künstlerisches Niveau und die intensive Betreuung aus. Seit 2013 erweitert sie stetig ihre Nachwuchsförderung. Bisher gab es 32 Stipendiat_innen aus u.a. Tschechien, Polen, Iran, Mexiko, Irland, Österreich, USA und Deutschland. Die Ausschreibung der Stipendien erfolgt auf www.sommerakademie-dresden.de

Preise

Preis der Nationalgalerie

Iman Issa, Agnieszka Polska, Sol Calero und Jumana Manna (v. l. n. r.), Foto: David von Becker

Sol Calero, Iman Issa, Jumana Manna und Agnieszka Polska sind für den Preis der Nationalgalerie nominiert. Sie stellen zusammen vom 29. September 2017 bis zum 14. Januar 2018 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zu sehen sein. Eine zweite Jury wählt dann am 20. Oktober 2017 die Gewinnerin des Preises. Die Auszeichnung umfasst eine Einzelausstellung mit Publikation in einem der Häuser der Nationalgalerie im Laufe des Jahres 2018.

Personalien

Künstler streitet wegen Beleidigungsklage

David Cerny, tschechischer Bildhauer, weigert sich, wegen einer Beleidigung ein Schmerzensgeld von 100.000 Kronen (=3.750 Euro) zu bezahlen und zieht deswegen vor das tschechische Verfassungsgericht. In einer Fernsehsendung hatte Czerny den früheren Leiter der Prager Nationalgalerie Milan Knizak als „aufgeblasenen verkrüppelten Dreckskerl“ beschimpft. Das Gerichtsurteil mit der Geldauflage akzeptiert er nicht mit der Begründung, vulgäre Ausdrücke seien heute im öffentlichen Diskurs doch gang und gäbe.

Museen & Institutionen

Raimund Kummer im Hamburger Bahnhof

Raimund Kummer, Mehr Licht, 1991, 101 Glasobjekte, ø 26 cm, Vermessungsdiagramm des Augensehfeldes, 12-teilig, Bleikristallglas, sandgestrahltes Floatglas, Installationsansicht Kunstbibliothek der Hamburger Kunsthalle, Hamburg 1991, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Raimund Kummer, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Raimund Kummer begann als Bildhauer Ende der 1970er Jahre mit Interventionen im öffentlichen Stadtraum. Dabei ist ihm die räumliche und konzeptuelle Einheit von Entstehungsort einer Arbeit und deren Präsentation wichtig. Gleichzeitig weitet er den Umgang mit Skulptur und temporärer Installation medial auch auf Sound, Fortografie und Film aus. Der Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart Berlin zeigt nun bis zum 6. August 2017 unter dem Titel „Sublunare Einmischung“ vier raumgreifende plastische Werke, die zwischen 1979 und 2017 entstanden sind. Der Titel ist ein „poetischer Verweis auf  die Frage nach dem Licht und des Sehens als Möglichkeitsformen der Erkenntnis. Dabei ist 'Einmischung' ein Aktionsbegriff, der durch das Attribut 'sublunar' ins Kosmische versetzt wird“. www.raimundkummerinberlin.de

Museen & Institutionen

Franz Radziwill und Bremen

Franz Radziwills (1895-1983) malerisches Werk ist in die Kategorien „Neue Sachlichkeit“ und „Magischer Realismus“ einzuordnen. Gebürtig war er in der Wesermarsch, verbrachte jedoch prägende Kindheitsjahre in Bremen. Seine Beziehung zu der Stadt untersucht die Kunsthalle Bremen nun bis zum 9. Juli 2917 in der Ausstellung „Franz Radziwill und Bremen". Die Bilder sind einerseits poetisch-phantastisch angelegt, andererseits aber auch Dokumente über die Bremer Stadtgeschichte im Zeitraum 1920 bis 1960, als Bremen ein wichtiger Standort für Schiffsbau, Flugzeugbau und andere Industrien war und dadurch eine wirtschaftliche Blüte erlebte. www.kunsthalle-bremen.de

Galerien & Auktionshäuser

Galerist Michael Kewenig gestorben

Michael O. Kewenig, 27. Art Brussels, 2009. Foto: Thomas W. Kuhn

Michael O. Kewenig, Mitbegründer der Kewenig Galerie mit Sitz in Berlin und auf Mallorca, starb im Alter von 68 Jahren. Die Anfänge der Galerie liegen in Frechen bei Köln, 2003 zog die Galerie in die Kölner Innenstadt und 2013 nach Berlin. Sein Sohn Justus führt nun die Berliner Galerie weiter, seine Witwe Jule Kewenig die Dependance in Spanien.

Galerien & Auktionshäuser

Gallery Weekend Berlin

Gallery Weekend Berlin, Opening 2016: Aleksandra Domanović bei Tanya Leighton

Das Gallery Weekend Berlin präsentiert vom 28. bis zum 30. April 2017 Ausstellungen mit etablierter und neu zu entdeckender Kunst in 47 Berliner Galerien. So präsentiert z.B. die Galerie Eigen + Art den Künstler Olaf Nicolai und die !Mediengruppe Bitnik; Charlotte Posenskes Arbeiten sind bei Mehdi Chouakri zu sehen und Werke des Performers und Medienkünstlers Jürgen Klauke in der Galerie Guido W. Baudach. Die Galerie Carlier I Gebauer schickt Thomas Schütte ins Rennen und Max Hetzler stellt Günther Förg und Toby Ziegler aus. Die „ZEIT“ gelangte zu dem Urteil: „Das Gallery Weekend Berlin hat sich zu einem der wichtigsten Termine im internationalen Kunstgeschehen entwickelt. Drei Tage lang... zeigen die Berliner Galerien zeitgleich ihre wichtigsten Künstler des Jahres und machen deutlich, was die Kunstwelt der Hauptstadt zu bieten hat. Das gilt nicht nur für die... offiziellen Teilnehmergalerien, sondern auch für die mindestens 300 inoffiziellen, die sich dem Ereignis anschließen....“ Insgesamt haben sich viele Galerien dazu entschlossen, "Künstler zu zeigen, mit denen sie eine langjährige Zusammenarbeit verbindet und die für wichtige Positionen im künstlerischen Diskurs stehen. Ebenso hat Malerei eine besonders hohe Präsenz im diesjährigen Programm – Künstlerinnen und Künstler aus mehreren Generationen verhandeln an einem der ältesten künstlerischen Medien sowohl Phänomene des digitalen Zeitalters als auch die reine Konzentration auf Farbe und Form. Unabhängig vom Medium bleibt ein Kennzeichen des Gallery Weekend Berlin die Entdeckung von jungen und in Europa weniger bekannten Künstlern". Die Veranstalter betonen, es sei ihr Anliegen, mit diesem Rundgangangebot "die Galerie als sozialen Ort ins Zentrum zu stellen... und so nehmen die ansässigen Galerien meist das Gallery Weekend Berlin zum Anlass, neue Räumlichkeiten zu eröffnen: in diesem Jahr die Galerien Esther Schipper und Mehdi Chouakri. Die Galerie ChertLüdde zeigt erstmals zum Gallery Weekend Berlin in ihren Räumen in der Ritterstrasse, die sie im letztem Jahr bezogen hat".  www.gallery-weekend-berlin.de

 

Personalien

Neue Kuratorin für Urbane Künste Ruhr

Britta Peters, Foto: Copyright Dirk Hoffmann

Britta Peters wechselt von den Skulptur Projekten Münster ins Ruhrgebiet. Dort übernimmt sie ab dem 1. Januar 2018 die Künstlerische Leitung von Urbane Künste Ruhr übernehmen. Peters studierte Kulturwissenschaftlerin in Lüneburg und profilierte sich beruflich als Kuratorin und Leiterin des Kunstvereins Harburger Bahnhof in Hamburg.

Kulturpolitik

Berlin: Finanzierungsvertrag und Denkmalstreit

Prof. Monika Grütters, Foto: Christof Rieken, Pressefoto CDU Berlin

Kulturstaatsministerin Monika Grütters kündigte an, dass der neue Hauptstadt-Finanzierungsvertrag ab 2018 „finanzielle Zuwächse“ für den Kulturbereich mit sich bringen werde. Sie sprach von „struktureller Stärkung“ einzelner Kulturbereiche, nannte jedoch bisher keine konkreten Summen. 1994 und 2007 hatte das Land Berlin bereits zwei solcher Hauptstadt-Finanzierungsverträge mit dem Bund geschlossen, die die Kulturfinanzierung und Investitionen in die Infrastruktur betreffen. Der aktuelle Vertrag gilt noch bis Ende 2017. Er regelt die Finanzierung „national bedeutsamer Kultureinrichtungen in Berlin“. Der größte Teil der Bundesförderung geht an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Grütters zeigt sich zuversichtlich, dass das Humboldt-Forum wie geplant Ende 2019 eröffnet wird. Neben diesem Forum wird nun doch noch das Einheits- und Freiheitsdenkmal in Form einer begehbaren Wippfläche nach Plänen von Johannes Milla und der inzwischen aus dem Projekt ausgestiegenen Sasha Waltz gebaut. Der Haushaltsausschuss hatte das Projekt wegen gestiegener Kosten von 10 auf 15 Mill. Euro vor einem Jahr zunächst gestoppt, inzwischen jedoch eine deutlich höhere Summe für die Rekonstruktion der Kolonnaden des Kaiser Wilhelm-Denkmals am selben Standort gegenüber vom Schloss bewilligt, nämlich 18,5 Mill. Euro. Das Denkmal selbst soll nicht wieder aufgebaut werden, nur die Kolonnaden. Diese Entscheidung gab wiederum den Befürwortern des Milla und Partner-Denkmals Auftrieb, allen voran dem Politiker Wolfgang Thierse, und im Februar 2017 beschloss dann der Kulturausschuss, doch wieder an der Einheits-Wippe festzuhalten. Die „taz“ befand, diese Wippen-Installation sei zwar „kitschig“, aber dennoch die „ästhetisch bessere“ Lösung für die Neugestaltung des Areals: vor allem wollen auch die Linken dort keine baulich-skulpturale Alternative mit einer optischen Wiederbelebung von Preußens Gloria. Monika Grütters, die bislang eher kein Wippen-Fan war, gibt sich jetzt als faire Verliererin: sie sei „nicht unglücklich“ darüber, dass die Wipp-Skulptur am vorgesehen Ort nun doch noch komme.

Aktionen & Projekte

Wien: Skulpturenpark MQ Amore

Skulpturenpark „MQ Amore“ am MQ Vorplatz, Foto: Copyright eSeL.at - Lorenz Seidler

„Mc Amore“ nennt sich der bespielbare Skulpturenpark am Vorplatz zum Wiener Museumsquartier: mit Minigolfbahn und Kiesflächen, die an einen Strand erinnern sollen, ist das Projekt eine Reminiszenz an das Lebensgefühl der Nachkriegszeit: „Bei der architektonischen Umsetzung des Skulpturenparks ließ sich Architekt Daniel Sanwald, der für die Gesamtkonzeption verantwortlich zeichnet, von der Formensprache der 1950er Jahre inspirieren: 'Die geschwungenen Bahnen bilden das Herz der Anlage. In Anlehnung an den von den Wellen geformten Strand umspielen die Kies- und Rasenflächen das Ensemble und laden zum Verweilen ein. Das warme Licht der Leuchten hüllt den Ort in der sanften Weise einer Piazza im Spätsommer'“. Für die Gestaltung der einzelnen Minigolfbahnen wurden Künstler ausgewählt: „...Bahn 4 trägt den Titel FLOG und stammt vom Künstlerduo PLOP, bestehend aus Bernd und Thomas Oppl. Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Räume, Territorien, Barrieren und Begrenzungen. Dies wird auch beim Bespielen des Kunstwerks spürbar, wenn neben Zäunen unter anderem Kaminrohre zum Einsatz kommen, aus deren Öffnungen akustische Signale zu hören sind. Alle restlichen Skulpturen wurden vom österreichisch-schweizerischen Künstlerduo 'Bildstein | Glatz' gestaltet. In 'MQ Amore' zeigen sie Modelle von Bahnen eines utopischen Futureparks. Hier referenzieren die Künstler auf die 1950er Jahre in denen der Technikoptimismus omnipräsent war. Mit dem Thema Futurepark greifen die Künstler aber auch den Status der Utopie in unserer Zeit auf.“

Museen & Institutionen

Becher-Klasse im Städelmuseum

Thomas Ruff (*1958) Porträt (G. Benzenberg), 1985 Chromogener Farbabzug, 41 x 33 cm Leihgabe des Künstlers © Thomas Ruff; VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Das Städel Museum Frankfurt widmet bietet vom 27. April bis zum 13. August 2017 eine „umfassende Überblicksausstellung der Becher-Klasse“ an der Düsseldorfer Kunstakademie „und dem mit ihr verbundenen Paradigmenwechsel im Medium der Fotografie... Als maßgeblicher Impuls für die veränderte Wahrnehmung des Mediums der Fotografie kann die Begründung des Lehrstuhls für künstlerische Fotografie 1976 an der Düsseldorfer Kunstakademie gesehen werden. Diesen hatte Bernd Becher in enger Zusammenarbeit mit seiner Frau Hilla Becher bis 1996 inne. Noch vor der Berufung an die Düsseldorfer Akademie hatten sich Bernd und Hilla Becher mit ihrer Fotografie historischer Industriearchitektur einem Werkbegriff verpflichtet, der auf Bereiche jenseits des Fotografischen zielt. Fördertürme, Hochöfen, Gasbehälter oder Wassertürme wurden mit bestechender Tiefenschärfe zentralperspektivisch in frontaler Ansicht und bevorzugt vor einheitlich grauem Himmel aufgenommen – Zeugnisse einer im Verschwinden begriffenen Industriekultur. . Anhand von rund 200 Fotografien von „Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth, Tata Ronkholz, Volker Döhne und Petra Wunderlich geht die Ausstellung der Frage nach, welchen Einfluss Bernd und Hilla Becher auf ihre Studentinnen und Studenten an der Düsseldorfer Kunstakademie ausübten“.   www.staedelmuseum.de

Kulturpolitik

CETA-Freihandel: „Kulturbereich nicht betroffen“

Olaf Zimmermann, Foto: S. Kallnbach

Nachdem das Europaparlament dem Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Kanada (CETA) zugestimmt hat, können nun ab April 2017 einzelne Teile des Abkommens in der Praxis angewandt werden. Endgültig in Kraft tritt es aber erst nach Ratifizierung durch alle Parlamente der EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland müssen sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat noch grünes Licht geben, und möglicherweise steht dann noch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Rechtmäßigkeit aus. Das kann aber noch Jahre dauern. Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat weist darauf hin, dass deswegen „CETA in Politikfeldern, die nicht im Kompetenzbereich der EU liegen“, derzeit  nicht vorläufig angewandt werden“ dürfe. „Der Kulturbereich ist, so hoffen wir, also derzeit nicht betroffen!“

Personalien

Fernando Botero 85 Jahre

Fernando Botero, Abu Ghraib 51, 2005, Öl auf Leinwand, Privatsammlung, Foto: J. Hyde

Fernando Botero wurde 85 Jahre alt. Der kolumbianische Maler begann ab 1956 mit menschliche Figuren zu malen, die er in überzeichneten Proportionen darstellt, zumeist als rundliche Körper. Er selbst sagte dazu einmal, er verstehe diese Figuren als Symbole einer „degenerierten Kolonialbourgeoisie“. Auch sonst trat er immer wieder als politischer Künstler in Erscheinung, etwa 2007 mit Bildern über die Foltermethoden von US-Soldaten im irakischen Gefängnis von Abu Ghraib. In Deutschland wurde er mit seinen Bildern und Skulpturen ab 1969 bekannt.

Museen & Institutionen

Danny Mc Donald und Avery Singer im Kölnischen Kunstverein

Danny McDonald , Nut Rage, 2015, Plastic chain, metal cage, animatronic head, artificial resin testicles, porn, 1.88 cm from floor, Unique, Courtesy the artist, Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin, Foto: Henry Trumbl

Vom 27. April bis zum 11. Juni 2917 stellt der Kölnische Kunstverein die beiden Künstler Danny Mc Donald und Avery Singer aus. Mc Donalds Werk ist geprägt von Erfahrungen, „die er während der 1990er Jahre sammelte, wobei sein heutiges Schaffen nicht nur eine andere Erscheinungsform aufweist, sondern ebenfalls eine neue Dimension beschreibt. McDonalds Praxis umfasst insbesondere Skulpturen und Filme, die sich gegenseitig ergänzen und befruchten und die sich im gegenwärtigen Kunstkontext durch eine große Souveränität auszeichnen. Für seine haptisch fassbaren Werke nutzt er überwiegend Spielzeugfiguren, gelegentlich allerdings auch andere Alltagsgegenstände, die er nach den Prinzipien der Assemblage-Technik derart miteinander verbindet, dass sich neue Sinnzusammenhänge und bislang nicht dagewesene Erzählungen ergeben“. Über die Bilder von Avery Singer schrieb als Kunstmagazin „Blau“, sie hätten „nun etwas von digitalen Fehlermeldungen“. www.koelnischerkunstverein.de

Museen & Institutionen

Peter Lindbergh in der Kunsthalle München

Peter Lindbergh, Pressekonferenz zur Ausstellung Peter Lindbergh, From Fashion to Reality, in der Kunsthalle München am 11.4.2017, Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke für die Kunsthalle München

„Ich finde, Selfies sind eigentlich so ziemlich das Blödeste, was es überhaupt gibt“, erklärte Peter Lindbergh zur Eröffnung seiner akuellen Münchener Ausstellung. Bis zum 27. August 2017 bietet die Kunsthalle München einen Überblick zum Werk des Fotografen, der als Begründer des „Supermodel“-Phänomens der 1990er Jahre gilt, zugleich aber heute die ästhetische Glättung eines Motivs durch nachträgliche Bildbearbeitung via Photoshop ablehnt. „Die Ausstellung »From Fashion to Reality« ist eine Hommage an Lindberghs facettenreiches Œuvre von 1978 bis heute. Sie zeigt seine künstlerische Entwicklung anhand der Themen, die er über die Jahre mit besonderer Leidenschaft verfolgte: »Supermodels«, »Couturiers«, »Zeitgeist«, »Tanz«, »Die Dunkelkammer«, »Das Unbekannte«, »Silver Screen« und »Ikonen«...“ www.kunsthalle-muc.de

Aktionen & Projekte

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, vor dem Festivalkino Lichtburg Filmpalast, Copyright:Kurzfilmtage / Daniel Gasenzer

Die 63. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen werden in diesem Jahr vom 11. bis zum 16. Mai 2017 ausgerichtet. Die Veranstaltung versteht sich als Katalysator und Schaufenster aktueller Entwicklungen, Forum oft kontroverser Diskussionen, Entdecker neuer Trends und Talente. Auch für 2017 dürften wie in den vergangenen Jahren wieder etwa 6.000 Filme eingereicht worden sein; etwa 500 schaffen es dann in das Festivalprogramm. Dieses umfasst heute auch Videos und Neue Medien, darunter ebenso Musikvideos, und für das beste dieser Musikvideos wird der Muvi-Preis verliehen. Außerdem werden bei diesem ältesten deutschen Kurzfilmfestival ein deutscher und ein internationaler Kinder- und Jugendfilmwettbewerb veranstaltet sowie ein Preis für Produktionen aus Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Preisgelder umfassen insgesamt etwa 37.000 Euro. Sonderprogramme zu bestimmten Themen, Profil-Programme zum Werk einzelner Filmschaffender, eine Videothek und die Diskussionsreihe „Podium“ runden das Festival ab.Das diesjährige Festivalthema lautet: „Soziale Medien vor dem Internet“. „Ab Mitte der 1960er Jahre gab das Aufkommen von Video diesem Traum neuen Auftrieb. In den USA entwickelten sich Ende der 60er Jahre erste Videokollektive wie die Videofreex oder die Raindance Corporation, die mit dem Anspruch auftraten, eine mediale Gegenöffentlichkeit aufzubauen. In Europa kamen solche Konzepte erst in den 70er und 80er Jahren ihrer Realisierung näher, durch die Arbeit alternativer Videogruppen, aber auch bei einer Reihe von Projekten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Ab Mitte der 80er Jahre gab die Online-Vernetzung über Mailboxen der Hoffnung auf demokratischere Medienformen neue Nahrung. So entstanden alternative Online-Netze wie zum Beispiel das CL-Netz, die erste Infrastruktur zur digitalen Vernetzung von alternativen Gruppierungen im deutschsprachigen Raum, aber auch hybride Medienformate aus Online-Medien und Fernsehen wie zum Beispiel das documenta-Projekt Piazza Virtuale des Künstlerkollektivs Van Gogh TV. Gezeigt werden zahlreiche Beispiele aus der Fernseh- und Kunstgeschichte, darunter Arbeiten von Nam June Paik, Paper Tiger Television oder Harun Farocki. Doch in den letzten Jahren werden zunehmend auch die Schattenseiten der medienvermittelten Kommunikation aller mit allen deutlich. Politische Hetze, Rassismus, Verschwörungstheorien und eine unversöhnliche und an Argumenten anderer desinteressierte Diskussionskultur in den sozialen Medien lassen die utopischen Hoffnungen der Vergangenheit in einem neuen Licht erscheinen und werfen die Frage auf, inwiefern sich diese Entwicklung möglicherweise schon bei den frühen Medienexperimenten andeutete.“ Begleitend dazu zeigt das Festival die Installation HAPPYLAND des philippinischen Künstlers Khavn de la Cruz in der Halle des Vereins für aktuelle Kunst in Oberhausen. Das „ist ein ambulanter Projektraum, eine Art Pop-up Intervention – Nachbau des gleichnamigen Slums in Manila, Musik, Mode, Film und nicht zuletzt philippinische Küche, eine sechs Tage dauernde Punk-Explosion...“ www.kurzfilmtage.de

Anzeige

In eigener Sache

In eigener Sache

Eine Woche vor Erscheinen der Printausgabe können Sie als Abonnent die neue Ausgabe als App im App-Store und im Google Play-Store kostenlos downloaden und lesen.