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Aktionen & Projekte

Haus der Kulturen der Welt in Berlin feiert Wiedereröffnung mit Transmediale

Haus der Kulturen der Welt, Foto: Sabine Wenzel

Berlin ist vom 3. bis zum 7. Februar 2016 Schauplatz des "Transmediale"-Festivals. Mit der transmediale 2017 wird das HKW nach einer umfassenden Renovierung wiedereröffnet.Unter dem Titel ever elusive feiert die transmediale, zum sechsten Mal unter der künstlerischen Leitung von Kristoffer Gansing, ihr 30-jähriges Bestehen. Nach den Festivaltagen vom 3.-5. Februar 2017 wird das Programm neben der Sonderausstellung in Form von drei programmerweiternden thematischen Exkursionen unter den Titeln Imaginaries, Interventions und Ecologies den ganzen Februar über an verschiedenen Veranstaltungsorten in Berlin fortgeführt. Das Abschlusswochenende am 4. und 5. März führt die verschiedenen Teile von ever elusive zusammen.Die Kuratoren kündigen an, das Festival "mit einem performativen und partizipativen Format neu" erfinden zu wollen. "Unter dem Namen Conversation Piece wird sie zur Plattform für einen intensiven Austausch, Stimmengewirr und Umbrüche.  An  die Stelle eines monothematischen Festivals mit statischen Ausstellungs- und Programm strukturen rücken Diskussionen, Vorträge, Workshops, temporäre Installationen und andere hybride, experimentelle Formate..." Einer der "Transmediale"-Höhepunkte ist eine Vorlesung über den Medienwissenschaftler Herbert Marshall McLuhan.https://2017.transmediale.de

Museen & Institutionen

Daniel Richter im Wiener 21er Haus

Daniel Richter, Zwiesprache mit der Natur (beim Baden), 1996 Privatsammlung, Courtesy Jennifer VORBACH LLC, © Bildrecht, Wien, 2017 Öl auf Leinwand 185 × 200 cm

Vom 3. Februar bis zum 5. Juni 2017 stellt Daniel Richter unter dem Titel „Lonely Old Slogans“ seine Bilder im Wiener 21er Haus (Quartier Belvedere) aus. Danit ist erstmals eine umfassende Werkschau des Künstlers in Wien zu sehen; vorher wurde die Werkschau im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk präsentiert. Später ist das Camden Arts Centre in London weitere Ausstellungsstation. Die Retrospektive „soll Richters Entwicklung von den frühesten Arbeiten bis heute dokumentieren. Gezeigt werden die unruhigen, expressiven Abstraktionen der 1990er Jahre, die an seine damalige Tätigkeit als Gestalter von Plattencovers verschiedener Punkrock-Bands denken lässt, bis hin zu theatralischen figurativen Szenen. Die jüngste Werkserie in der Ausstellung aus dem Jahre 2015 widmet sich vor allem der menschlichen Figur und der erotischen Körperlichkeit...“ www.21erhaus.at

Preview

Hamburg: WARTEN. Zwischen Macht und Möglichkeit

Tobias Zielony (*1973) Lee + Chunk, 2000 Aus der Reihe Car Park C-Print, 41.6 x 62.4 cm © Tobias Zielony

Mit der nächsgten Ausstellung beleuchtet die Hamburger Kunsthalle das "universale wie vielfältige, aber auch gesellschaftlich brisante und hochaktuelle Thema: WARTEN." Die Galerie der Gegenwart sowie an verschiedenen Ortn innerhalb und außerhalb des Museums bietet dazu Arbeiten von 23 Künstler. "Warten ist unerfreulich, aufreibend und kostspielig, es legt Machtverteilungen innerhalb sozialer Systeme offen und wird zum Indikator von Status und Position. Künstler_innen können vom Warten als einem Moment des Innehaltens und des Leerlaufs als Voraussetzung für Kreativität eindrücklich erzählen. In Fortsetzung von Besser Scheitern (2013) nähert sich die Kunsthalle mit WARTEN. einem anachronistischen Phänomen unserer beschleunigten, auf unmittelbare Bedürfnisbefriedigung angelegten Gesellschaft." www.hamburger-kunsthalle.de

Biennalen

Desert X

Das kalifornische Coachelly Valley und seine Wüstenlandschaft sind Schauplatz der kuratierten Ausstellung Desert X (25.2.-30.4. 2017) mit ortsbezogenen Arbeiten. Das Tal ist von Los Angeles etwa 180 km entfernt und erstreckt sich von der 44.000 Einwohner-Stadt Palm Springs bis zum Salton Sea, dem größten See in Kalifornien. Ausrichter ist die Non-Profit-Organisation Desert Biennal; als künstlerischer Direktor fungiert Neville Wakefield. Die künstlerischen Projekte werden sowohl in Innenräumen als auch im offenen Landschaftsraum realisiert. Thematisch reicht der Bogen von der Auseinandersetzung mit den Stammeskulturen und dem Klimawandel bis zu Fragen der Immigration und des Tourismus: generell geht es um die „gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen des 21. Jh.“ www.desertx.org

Hochschulen

Köln: Glasmoog-Ausstellungen

Julian Pache, Fotoarbeit

„Voyage Voyage“ ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Hochschule für bildende Künste Braunschweig (HBK) und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Künstler beider Hochschulen haben sich mit dem Thema „Fortbewegung und Transformation“ auseinander gesetzt. Die Ausstellung läuft bis zum 5. März 2017 im Glasmoog-Raum der Kölner KHM. „Der transitorische Aspekt einer Passage wird auf vielfältige Weise in den künstlerischen Setzungen beschrieben: Geraldine Oetken (HBK) zeigt in ihrer filmischen Arbeit eine lange Autofahrt, die sprachlich subtil kommentiert wird. Alice Angeletti (HBK) erzählt in ihrem Werk von einer – glücklichen – inneren Fahrt. Die fotografische Arbeit von Julian Pache (KHM) thematisiert den gelenkten touristischen Blick, eine Zeichnungsinstallation von Gadiel Aguirre Travi (HBK) beschreibt die Reise als eine in Kreisen verlaufende Wanderung.“ Anschließend bespielen Eric Blinderman und Lisa Rave den Glasmoog-Raum mit ihrer Ausstellung „Americium“ (31. März bis 14. Mai 2017). Im Zentrum dieser Ausstellung steht ein Film, der „sich mit den gegensätzlichen und widersprüchlichen Ideologien und Vorstellungen vom Amerikanischen Westen beschäftigt.“ www.khm.de

Hochschulen

Kunstschule Wandsbek in Bremen

Studierende der Kunstschule Wandsbek mit den Dozenten Gerd Jegelka und Björn Behrens, dem Direktor Peter Friese und dem Kurator Ingo Clauß in der Ausstellung 'Mir ist das Leben lieber'

Zum zweiten Mal präsentiert das Museum Weserburg Bremen vom 16. Februar bis zum 12. März 2017 das Kooperationsprojekt „Junges Blut“ mit der Kunstschule Wandsbek. „Inspiriert von der Jubiläumsausstellung 'Mir ist das Leben lieber. Sammlung Reydan Weiss' hat eine Gruppe junger Studierender innerhalb von vier Monaten eigene Werke und Projekte entwickelt, die sie einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Brisante Fragen, die die eigene Identität, gesellschaftliche Rollenzuschreibungen und Klichees, aber auch existenzielle Erfahrungsbereiche von Tod und Leben berühren, werden auf spannende und vielschichtige Weise thematisiert. Von Fotoarbeiten über multimediale Ansätze bis hin zu einer großformatigen Kohlezeichnung reichen die Exponate...“

Museen & Institutionen

Leipzig: New Aquisitions

Zum zweijährigen Bestehen seit ihrer Gründung  zeigt die Leipziger G2 Kunsthalle vom 1. Februar bis 7. Mai 2017 parallel zur Dauerausstellung der privaten Sammlung Hildebrand eine Auswahl an Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst. New Acquisitions "vereint 14 Künstler verschiedener Generation und Herkunft, deren Werke naturphilosophische Ideen sowie Strategien der Appropriation von bestehenden Kunstwerken verfolgen oder Fragen nach Machtstrukturen in Politik und Kunst aufwerfen." www.g2-leipzig.de

Personalien

Wolfsburg: Neuer Geschäftsführer

Otmar Böhmer, Foto: Sandra Irmler

Otmar Böhmer übernimmt am 1. April 2017 die Geschäftsführung des Kunstmuseums Wolfsburg. Zuvor war er lange Jahre in den Museen von Köln und Düsseldorf tätig. Sein Wolfsburger Vorgänger Henning Schaper wechselte ans Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Träger des Kunstmuseums Wolfsburg ist die private Kunststiftung Volkswagen, deren dauerhafte Finanzierung durch Zuwendungen aus der Münchener Holler Stiftung gesichert ist.

Messen & Märkte

YIA Maastricht

Parallel zur Edel-Messe Tefaf findet vom 9. bis 12.3. 2017 im Hangar Gebouw (Tapijtkazerne 15) die YIA Art Fair Maastricht statt. „YIA“ steht für „Young International Artists“. Initiator ist Romain Tichet, der die Messe mit Filialveranstaltungen in Paris und Bruxelles 2010 etablierte. Zugelassen sind etwa 65 Galerien.

Preise

Zurich Art Prize

Marguerite Humeau, Foto: Courtesy die Künstlerin

Marguerite Humeau ist Gewinnerin des Zurich Art Prize (20.000 Franken), der vom Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Group vergeben wird. Marguerite Humeau wurde duch ire „oft großformatigen, organisch und kreatürlich anmutenden Skulpturen bekannt,... die die sie in farbig gestalteten Räumen positioniert.“

Museen & Institutionen

Albertina: Helnwein-Schenkung

v.l.n.r.Kulturminister Thomas Drozda mit Gottfried Helnwein und Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder, Foto: Karl Schöndorfer

Gottfried Helnwein schenkte der Wiener Albertina sieben seiner Gemälde. Das Museum kann nun für seine Schausammlung mit rund 500 Werken künftig auch einen Helnwein-Raum einrichten. Die Albertina unterhält Künstlerräume von Georg Baselitz, Gerhard Richter, Anselm Kiefer, Alex Katz und Maria Lassnig. www.albertina.at

Ausschreibungen

Salzburger Sommerakademie-Stipendien

Das Land Salzburg vergibt Stipendien in Höhe der Kursgebühr) zum Besuch der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg vom 17. Juli bis 26. August 2017. Darum bewerben können sich begabte Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der allgemein bildenden höheren Schulen und ab der 3. Klasse bzw. ab dem 3. Jahrgang der berufsbildenden Schulen sowie Salzburger Kunst- und Architekturstudierende (z.B. an der Universität Mozarteum in Salzburg, der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz, der Akademie für bildende Künste Wien und der Universität für angewandte Kunst in Wien). Deadline: 3. April 2017. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online über die Website der Sommerakademie: www.summeracademy.at

Ausschreibungen

Stuhr-Stipendium

Die Gemeinde Stuhr unterhält im historischen Mühlenensemble Stuhr-Heiligenrode eine Künstlerstätte zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Niedersachsen und Bremen. Im Rahmen von zwei je zehnmonatigen Stipendien im Bereich Bildende Kunst stehen Atelierräume und komfortablen Wohnungen zur Verfügung. Das Stipendium ist mit 1.400 Euro/mtl. dotiert. Bewerbungsschluss ist der 7. April 2017. Kontakt und Infos: www.stuhr.de/kultur-staedtepartnerschaften/kuenstlerstaette/

Personalien

Ute Eskildsen: Runder Geburtstag

Fritz Kempe, Die junge Kuratorin Ute Eskildsen, 1980 Silbergelatine-Abzug Neuerwerbung Museum Folkwang, Essen © Nachlass Fritz Kempe, Hamburg

Ute Eskildsen, bis 2012 Leiterin der Fotografischen Sammlung im Essener Museum Folkwang, wird am 2. Februar 70 Jahre alt. Über 35 Jahre war sie dort tätig und begleitete "den Übergang der deutschen Nachkriegsfotografie in die 'zeitgenössische deutsche Fotografie'". Ihre kuratorische Haltung steht " für das Nebeneinanderdenken des historischen Erbes und des selbstbewussten Aufbruchs des Mediums".

Ausschreibungen

Dublin: Direktorenstelle ausgeschrieben

Das National College of Art and Design Dublin sucht einen neuen Direktor. Die Design-Hochschule bildet 1.900 graduierte, postgraduierte und Teilzeit-Studenten aus, und zwar in den Disziplinen Design, Kunstpädagogik, Fine Art und Visual Art. Die Direktorenstelle ist mit einem Siebenjahres-Vertrag neu zu besetzen. Voraussetzung: akademischer Abschluss auf "doctoral level". Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2017 möglich. Infos und Kontakt: www.ncad.ie

Ausschreibungen

Steirischer Herbst sucht Intendanten

Beim Steirischen Herbst ist zum 1. Januar 2018 die Stelle des Geschäftsführenden Intendanten mit einem Fünf-Jahres-Vertrag neu zu besetzen. Ausf+hrliche schriftlochr Bewerbunge n können bis zum 10. März 2017 eingereicht werden. "In der alleinigen Hauptverantwortung der Intendanz liegt die Erstellung des Programmes des jährlich stattfindenden multi-disziplinären Festivals für zeitgenössische Kunst sowie die Geschäftsführung der steirischer herbst festival gmbh. Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie unter: www.steirischerherbst.at.

Preise

Österreichischer Kunstpreis

Michael Mauracher, Fotoerlaubnis 22.10.2016, Museum Moderner Kunst, Frankfurt am Main, Selbstporträt vor der Installation 1 to 87 von Fiona Tan.

Michael Mauracher wurde mit dem Österreichischen Kunstpreis in der Kategorie Fotografie ausgezeichnet (15.000 Euro). 2005 wurde er Honorarprofessor für Fotografie an der HGB Lipzig, und seit 2012 ist er auch Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Zusammen mit Rainer Iglar hat er in den vergangenen 15 Jahren rund 200 Bücher in der Fotohof Edition verlegt. Mauracher lebt und arbeitet in Salzburg, Leipzig und Wien.

Preise

Arp-Forschungsstipendien

Soeben wurden mit der Unterstützung der Stiftung Arp e.V. zum Leben und Werk der Künstler Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp die ARP-Forschungsstipendien vergeben. Die Ausschreibung ist mit einem Gesamtbudget von bis zu 25.000 Euro dotiert. Aus den Einsendungen wurden vier Projekte für Archiv- und Bibliotheksstipendien ausgewählt. Cécile Bargues (Paris) nutzt ihren zweimonatigen Aufenthalt in Berlin um dem „Nachleben“ der Werke von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp nachzuspüren. Der Kunsthistoriker Alessandro Ferraro (Genua) will sein Stipendium dazu nutzen, mehr Material über die so genannte Groupe de Grasse zu sammeln, einem losen Zusammenschluss von Künstlern, die sich zwischen 1941 und 1943 in der südfranzösischen Stadt niedergelassen hatten. Matashi Futakami (Hokkaido) unterrichtet das Fach Skulptur an der Hokkaido University of Education in Japan. Im Rahmen seines dreimonatigen Stipendiums wird er sich anhand von Originalen mit Arps skulpturaler Technik beschäftigen.Tessa Paneth-Pollack (East Lansing, Michigan) wird ihren Archivaufenthalt in Berlin dazu nutzen, ihre Recherchen in Bezug auf Hans Arps „Cut-Out“-Technik zu vertiefen.

Preise

Kunstpreis der Werner-Stober-Stiftung

Lisa Kränzler wurde für den Kunstpreis der Werner-Stober-Stiftung ausgewählt. Sie ist Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Die Auswahl für dieses Stipendium trafen Mitglieder des Professorenkollegiums der Akademie. Die jetzige Stipendiatin studierte bei Anselm Reyle, Prof. Günter Umberg, Andreas Karl Schulze, Rainer Splitt und Prof. Tatjana Doll. Lisa Kränzler ist als Malerin und als Schriftstellerin tätig. www.kunstakademie-karlsruhe.de 

Ausschreibungen

Videokunst Förderpreis Bremen

Mit zwei Förderpreisen unterstützt das Filmbüro Bremen die Herstellung und Präsentation von zwei Videokunstprojekten. Gefördert werden zwei Projekte, die bislang noch nicht realisiert wurden mit einem1. Preis in Höhe von 5.000 Euro und einem 2. Preis mit1.500 Euro. Die Ausstellung der mit Hilfe der Preisgelder realisierten Projekte soll in Bremen stattfinden. Hierfuer ermöglicht das Filmbuero 2018 eine Ausstellung der Preisträgerarbeiten in einem der renommierten Bremer Museen oder Ausstellungshäuser. Deadline ist der 20. März 2017. Kontakt: Videokunst Foerderpreis Bremen, Filmbuero Bremen e.V., Hinter der Holzpforte 1, 28195 Bremen, Tel: 0049 421 708 48 91, E-Mail:vkp@filmbuero-bremen.de. Infos und Teilnahmeformular unter: www.vkp-bremen.de

Hochschulen

Berlin: Einführungsvortrag

Maileinladung zur Vortragsreihe

In der Reihe »Kunst - Design - Wissenschaft. Neu berufene Professorinnen und Professoren stellen sich vor« an der kunsthochschule berlin-weißenssee
süricht am 8. Feb. 2917 Prof. Ulf Aminde zum Thema »Wende. Punkt. Boden. Re. Form. it´s complicated.« ein. Der Professor für Zeitbasierte Künste im Fachgebiet der Künstlerisch-Gestalterischen Grundlagen bezieht sich dabei auf das Wandbild »Bodenreform - Wendepunkt Deutschland« im Foyer der Aula der Kunsthochschule. Von diesem Ansatz aus bietet er dann einen Überblick über seine eigene Arbeit. www.kh-berlin.de

Aktionen & Projekte

Düsseldorf Photo Weekend

Angelo Novi, Claudia Cardinale in „ Spiel mir das Lied vom Tod , Regisseur: Sergio Leone, 1968, Fotografie auf Barytpapier, 40 x 60 cm, © Angelo Novi. Ausstellung mit Angelo Novi in der Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf, bis 18. März 2017

Vom 3. bis zum 5. Februar 2017 öffnet die Düsseldorfer Fotoszene die Türen ihrer Ateliers, Studios und Galerien. Vom NRW-Forum bis zum Jakobihaus des "Künstlervereins Malkasten" sind rund 45 Museen, Institute und andere Kunstorte am Düsseldorf Photo Weekend beteiligt. So bestreiten Wilhelm Schürmann und Jefrey Ladd die Ausstellung im "Malkasten", und die "Stiftung imai" versammelt im Obergeschoss des NRW-Forums vier Positionen aus ihrem Videokunstprogramm, die Fotografie im Fokus haben: die Medienkunstinstallation flickr.comment (2009) von Róbert Olawuyi, den Kurzfilm Die Grenze (1999) von Thomas Kutschker und die Videowerke Blues für einen unbekannten Fotografen (1987) von Maria Vedder sowie Black Rain White Scars (2014) von Lukas Marxt. Angelo Novi zeigt in der Galerie Rupert Pfab Aufnahmen, die am Set von Filmarbeiten berühmter Regisseure wie Pier Paolo Pasolini oder Sergie Leone entstanden sind. www.duesseldorfphotoweekend.de

Preise

Art Cologne-Preis

Günter Herzog, Foto: Copyright Markus Hoffmann, Köln 2017

Günter Herzog erhält den diesjährigen Art Cologne-Preis (10.000 Euro). Der Preis wird vom Galeristenverband BVDG und der Koelnmesse vergeben. Herzog ist Leiter des Zentralarchivs des Internationalen Kunsthandels (ZADIK), das in diesem Jahr sein 25jähriges Jubiläum feiert. Günter Herzog promovierte und habilitierte an der Universität zu Köln, wo er seit 1998 Kultur- und Sozialgeschichte der Kunst sowie Geschichte des Kunsthandels lehrt und 2008 zum außerplanmäßigen Professor ernannt wurde. Vor zwei Jahren gelang die Anbindung des ZADIK an den Fachbereich Kunstgeschichte der Kölner Universität. www.bvdg.de

Preview

VIDEONALE.16 – Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen

Vika Kirchenbauer: YOU ARE BORING!, 2015, 3D Video, 13:11 Min. © Vika Kirchenbauer und VG-Bildkunst Bonn

Unter dem Titel PERFORM! zeigt die VIDEONALE.16 – Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen (17.2.-2.4.2017) 43 internationale künstlerische Positionen aus dem Bereich Video und Performance im Kunstmuseum Bonn. Begleitet wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Festivalprogramm und den VIDEONALE.Parcours, das zum dritten Mal durchgeführte Ausstellungsprojekt mit studentischen Arbeiten an verschiedenen Orten in Bonn. Alle Informationen unter: v16.videonale.org

Messen & Märkte

ARCO Madrid

ARCO Madrid, Foto: Courtesy Ifema Madrid

Die ARCO Madrid ist für den 22. bis 26. Februar 2917 angekündigt und findet damit zum 36. Mal statt. Sie ist noch immer die besucherstärkste Kunstmesse mit rund 250.000 verkauften Eintrittskarten, aber nicht die umsatzstärkste, denn die Finanzkrise in Spanien und die Mehrwertsteuerpolitik der Regierung hatten spürbare Auswirkungen auf den regionalen Kunsthandel und auf die ARCO, zumal diese sich im globalen Messeboom stärker mit Herausforderungen konfrontiert sieht als vor 20 Jahren. Dass die ARCO mit einer Filialveranstaltung nach Lissabon expandiert, ist unter diesen ökonomischen Rahmenbedingungen nachvollziehbar. Gastland auf der ARCO Madrid 2017 ist Argentinien. In Zusammenarbeit mit der argentinischen Botschaft in Spanien haben Vertreter der argentinischen Kunstszene Gelegenheit, sich auf der Messe vorzustellen. „Focus Argentina“ Inés Katzenstein kuratiert. www.ifema.es

Personalien

London: Neuer Direktor

Tristram Hunt, Foto: Victoria and Albert Museum London

Tristram Hunt soll die Leitung des Victoria and Albert Museum in London übernehmen. Der Labour-Abgeordnete für Stoke-on-Trent gibt dafür seinen Sitz im britischen Parlament auf. Er tritt damit die Nachfolge von Martin Roth an. Der promovierte Historiker Hunt veröffentlichte mehrere Bücher und produzierte auch TV-Beiträge zur Geschichte Großbritanniens.

Biennalen

Manif d'Art Quebec

Alexia Fabre, Foto: Gueorgui Pinkhassov, Courtesy: Musée d’art contemporain du Val de Marne

Manif d'Art nennt sich die Biennale de Quebec (bis 14. Mai 2017), die in diesem Frühjahr zum achten Mal ausgerichtet wird. Träger ist La Fondation Manif d’art internationale de Québec. Im Mittelpunkt von Manif 8 steht u.a. die Arbeit der koreanischen Fotografin Yeondoo Jung, die im Rahmen eines längeren Residenzaufenthaltes ein Projekt zusammen mit den Einwohnern von Quebec entwickelt hat und dieses nun auf der Biennale präsentiert. An den Biennale-Ausstellungen nehmen insgesamt 100 Künstler teil, wobei trotz eines internationalen Anspruchs ein großer Schwerpunkt auf der kanadischen Künstlerszene liegt. - auch das größte Museum der Stadt, das Musée national des Beaux Arts de Quebec, sammelt vorwiegend Werke von regionalen Künstlern. Kulturstadt konkurriert Quebec mit dem 233 km entfernten Montreal, das mit 1,6 Mill. Einwohnern auch größer ist Quebec mit einer halben Million Einwohnern, so dass die Manif-Biennale auch einen kulturpolitischen Stellenwert hat. www.manifdart.org

Museen & Institutionen

Blinky Palermo in Ludwigshafen

Blinky Palermo, ohne Titel, 1974, Lithografie, 66,5 x 49,5 cm, erschienen in der Mappe Amerikas Hommage à Picasso, Privatsammlung Wiesbaden © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Vom 4. Februar bis zum 14. Mai 2917 stellt das Wilhelm Hack-Museum Ludwigshafen mit derr Präsentation von 26 Mappenwerken des Künstlers Blinky Palermo (bürgerlicher Name Peter Heisterkamp) das druckgrafische Werk aus seinem Schaffen vor. Blinky Palermo (1943-1977) war in Düsseldorf Meisterschüler von Joseph Beuys und fand vor seinem frühen Tod neben seiben Künstlerfreuden Imi Knoebel oder Sigmar Polke Anerkennung im Kunstbetrieb. "1972 wurden seine Werke auf der documenta 5, 1975/76 auf den Biennalen in Sao Paulo und Venedig gezeigt. Heute gilt er als einer der wichtigsten Protagonisten der bildenden Kunst der 1960er und 1970er Jahre in Deutschland. Im Jahr 1969 hatte ihm der Münchner Galerist Fred Jahn vorgeschlagen, eine Grafikmappe zu verlegen, woraufhin ein Jahr später – nach anfänglicher Skepsis auf Seiten des Künstlers – die Siebdrucke 4 Prototypen entstanden sind. Sie zeigen jeweils ein blaues Dreieck, eine graue Scheibe, ein schwarzes Quadrat und ein grünes Dreieck. Damit griff Palermo Formen auf, die er zuvor im Kontext anderer Arbeiten entwickelt hatte: Das blaue Dreieck brachte er beispielsweise 1966 als Siebdruck und 1969 auf Spanplatte in einer kleinen Auflage heraus. Später entwickelte er es als Edition mit Schablone, Pinsel und blauer Plaka-Farbe, um damit über einer Tür ein entsprechendes Dreieck malen zu können. Beeinflusst von Joseph Beuys, bei dem er von 1964 bis 1967 studierte, führten neue Materialen, Techniken und Kontexte bei Palermo zur formalen und inhaltlichen Wiederholung sowie zur Transformation eines Motivs..." www.ludwigshafen.de

Museen & Institutionen

Marcel Odenbach in der Kunsthalle Wien

Marcel Odenbach, Köln, 2014, © Albrecht Fuchs, Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln

Marcel Odenbach „beschäftigt er sich vor allem mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands und sozialer Gerechtigkeit, aber auch Migration und Meinungsfreiheit sind wiederkehrende Themen seiner Werke“. In der Kunsthalle Wien präsentiert er vom 5. Februar bis zum 30. April 2017 Videoinstallationen und Collagen der vergangenen Jahrzehnte. „Das Kernstück bildet der eigens für die Ausstellung entstandene Film 'Beweis zu nichts' über das im Konzentrationslager Buchenwald errichtete monumentale Nationaldenkmal. Das Mahnmal wurde 1951 von Fritz Cremer konzipiert und spiegelt das ambivalente Verhältnis der DDR in Bezug auf die faschistische Vergangenheit Deutschlands wider. Marcel Odenbachs Film nimmt sich der Frage an, wie Erinnerung und Geschichte visualisiert, aber auch ideologisiert werden. In diesem Sinne plädiert das gesamte Œuvre Odenbachs für emanzipierte Betrachter/innen, die sich zur Gegenwart und ihrer Verstrickung mit der Vergangenheit positionieren“. Kuratorin ist Vanessa Joan Müller. www.kunsthallewien.at

Aktionen & Projekte

Düsseldorf: Symposion "Kunst und Öffentlichkeit"

Mischa Kuball public preposition / white space (2014), Leipzig“, Credit: Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste (Palmenstr. 16, Düsseldorf) veranstaltet ein Symposium "Kunst und Öffentlichkeit. Über das sich wandelnde Verhältnis von öffentlichen Räumen“. Termin: 16. Feb. 2017, 15.00 Uhr. Referenten: Dr. Fritz Behrens, Düsseldorf, Prof. Tony Cragg, Wuppertal, Prof. Bernd Kniess, Hamburg, Prof. Mischa Kuball, Düsseldorf. Susanne Titz, Mönchengladbach Moderation: Dr. Vanessa Joan Müller, Wien. Anschließend findet ab 19 Uhr die Vernissage zur Ausstellung von Mischa Kuball "public preposition (Materialsammlung)" statt. Damit bezeichnet der Künstler eine Werkgruppe, begleitet von Performances, Interventionen und Projekten, "mit denen Mischa Kuball in den vergangenen Jahrzehnten an vielen verschiedenen Orten (z. B. in Venedig, Marfa Texas, Toronto, Bern, Wolfsburg oder auch Rio de Janeiro) hinterfragt hat, was an welchem Ort unter welchen Bedingungen unter Öffentlichkeit zu verstehen ist und wie sich diese konstituiert. Die Zusammenführung der über all die Jahre einzeln entstandenen Arbeiten in einer Werkgruppe zeigt den grundsätzlichen Widerspruch des Öffentlichen: das Öffentliche ist vermeintlich uneingeschränkt, die Öffentlichkeit aber wird über eine künstlerische Intervention als Ereignis immer faktisch begrenzt..."  www.awk.nrw.de

Preview

Krefeld: Elmgreen & Dragset - Die Zugezogenen

Elmgreen & Dragset Eternity, 2014 Epoxidharz Skulptur auf Holzbett, Bettzeug, Lack Courtesy: the artists Foto: Anders Sune Berg © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Im Krefelder Museum Haus Lange ist vom 19. Februar bis zum 27. August 2017 die erste Einzelausstellung des Künstlerduos Elmgreen & Dragset im Rheinland zu sehen. Die Künstler nutzen mit ihrer Ausstellung "Die Zugezogenen" die Räume so "wie es ursprünglich intendiert war: als Wohnhaus einer Familie. Elmgreen & Dragset inszenieren den Moment des Einzugs einer fiktiven deutschen Familie, die sich aufgrund des Brexit entschieden hat, aus Großbritannien nach Deutschland zurückzukehren. Sie kombinieren ihre eigenen skulpturalen Arbeiten mit vorgefundenen Möbeln und Artefakten, um ein häusliches Setting zu kreieren...  Statt einer linearen Geschichte entwerfen Elmgreen & Dragset eine eher offene Erzählung. Vergleichbar dem experimentellen französischen nouveau roman der 1950er und 1960er Jahre verschränkt die Ausstellung verschiedene Geschichten und Zeitebenen und präsentiert sie neben-, nicht nacheinander. Der Zusammenbruch einer chronologisch verlaufenden Erzählung kann als eine Parallele zum drohenden Kollaps Europas gelesen werden. Die Wertvorstellungen der Moderne mit ihren Utopien für neue, fortschrittliche Lebensmodelle scheinen brüchig und nicht mehr verlässlich. Mies van der Rohe begann mit der Planung von Haus Lange 1927; das Gebäude im Bauhaus-Stil mit seinen schlichten, rechteckigen und weitgehend schmucklosen Formen zeigt beispielhaft die modernen, architektonischen Prinzipien von Funktionalität, Rationalität und Transparenz. Indem der Umzug der Familie als ein Symbol für das sich verändernde Europa präsentiert wird, reflektiert die Ausstellung die Visionen der Moderne im Licht der heutigen Realität: Inwieweit haben sich diese Ideale von aktuellen Lebensweisen und geopolitischen Situationen entfernt?" www.kunstmuseenkrefeld.de

Museen & Institutionen

Julian Rosefeldt in der Villa Stuck

Julian Rosefeldt, Manifesto (Film still), 2015 © Julian Rosefeldt und VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Courtesy Sammlung Goetz, München

Das Münchener Museum Villa Stuck präsentiert in Kooperation mit der Sammlung Goetz vom 16. Februar bis zum 21. Mai 2017 die Ausstellung „Manifesto“ des Künstlers Julian Rosefeldt. An der Produktion der 13teiligen Filminstallation waren mehrere Museen beteiligt. Thematisch geht es um eine Auseinandersetzung mit Künstlermanifesten: „Mit großer Polemik wenden sichdiese Texte gegen althergebrachte Konventionen und fordern eine Erneuerung der Kunst. Manifesto greift auf zahlreiche Originaltexte zurück, die von Vertretern des Futurismus, Dadaismus, Fluxus, Suprematismus, Situationismus bis hin zu Dogma 95 – von Künstlergruppen ebenso wie von einzelnen Künstlern, Architekten, Tänzern oder Filmemachern – verfasst wurden.Durch Kürzung und Kombination der ursprünglichen Schriften von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kasimir Malewitsch, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und anderen hat Rosefeldt 13 neue Textcollagen erstellt. Als gespielte und gesprochene Monologe werden die künstlerischen Weltentwürfe und Ideen des 20. und 21. Jahrhunderts in Manifesto zu einem »Manifest der Manifeste« verdichtet und in unerwarteten heutigen Kontexten angesiedelt: Sie sind in der Gegenwart verortet, um zu zeigen, dass ihre flammenden Proteste auch heute noch relevant sind...“ www.villastuck.de

Museen & Institutionen

Kunstmuseum Villa Zanders: Jubiläum

Eröffnung Städt. Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach, 1992, Foto: Courtesy Kunstmuseum Villa Zanders

1992 nahm in Bergisch Gladbach vor den Toren Kölns das Kunstmuseum Villa Zanders seinen Betrieb auf, damals noch unter dem Namen „Städtische Galerie“. Sporadisch fanden in der ehemaligen Fabrikantenvilla bereits ab 1974 Ausstellungen statt. Heute führt das Kunstmuseum auf drei Etagen kontinuierlich Wechselausstellungen durch. Derzeit wird der Fußboden renoviert, ab März 2917 können dann wieder alle Räume durchgehend bespielt werden: Im Jubiläumsjahr zeigen dort vom 10. März bis zum 18. Juni 2017 Karin Sander ihre Haarzeichnungen und vom 2. April ebenfalls bis zum 18. Juni 2917 Michael Toenges Arbeiten auf Papier. Karin Sander stammt aus dem Nachbarort Bensberg und lebt heute in Berlin und Zürich. Neben ihren Haarzeichnungen ist sie vor allem mit „polierten Wandstücken“ und mit ihren „Patina- und Gebrauchsbildern“ bekannt geworden. Michael Toenges lebt in Köln und ist für abstrakte Bulder mit einem opulenten, pastosen Farbauftrag bekannt. Ab dem 9. Juli 2917 stellt die Villa Zanders dann drei Künstlerfreunde aus der Kölner Szene der 1970er Jahre vor: der Maler Rainer Gross lebt heute in New York. Manfred „Schmal“ Boecker und Wolfgang Niedecken studierten an den Kölner Wwerkschulen und gründeten Ende der 1970er Jahre die Kölsch-Rock-Band „BAP“. www.villa-zanders.de

Hochschulen

GrenzWertig

Pressefoto zum Projekt, © Alanus Hochschule, Fachbereich Architektur

Ein derzeit stattfindendes künstlerisches Experiment am Hürther Bahnhof ist Teil der Projektreihe „GrenzWertig“ des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI). Es wir in Kooperation mit vier Hochschulen des Landes (Alanus Hochschule, RWTH Aachen, TH Köln, FH Dortmund) über vier Jahre hinweg durchgeführ. Die Idee dahinter: "Architektur-Studenten sollen für ihre Projektideen auch Öffentlichkeit finden. Denn der Beruf des Architekten verlangt heute nicht mehr nur reizvolle Entwürfe, sondern auch zunehmend kommunikative Fähigkeiten." An der Bahnstrecke von Köln nach Bonn "liegt der Bahnhof Hürth-Hermülheim seit langem brach – ein Symbol für ungenutztes Potenzial der Region. Architektur-Studenten der Alanus Hochschule nehmen dies zum Anlass und verwandeln den Bahnhof ab dem 6. Februar in einen Kunstort. Als Baumaterial der Kunstinstallation dient Folie, mit der das Gebäude temporär verändert und dadurch neu erlebbar gemacht wird. Zugleich werden im Inneren des Gebäudes Einblicke in architektonische Entwürfe der Studenten gegeben, die sich ein Semester mit Orten, Bauten und Fragen entlang der Straßenbahnlinie 18 beschäftigt haben. Höhepunkt der temporären Kunstaktion ist eine öffentliche Veranstaltung am Samstag, 11. Februar 2017. Die Öffentlichkeit ist dann ab 16 Uhr eingeladen, die Installation in einer Entdeckungstour und im Gespräch mit Studenten und Fachleuten zu erkunden. Vom 12. bis zum 17. Februar 2017 wird die Installation wieder schrittweise zurückgebaut."

Hochschulen

Kiel: Ludger Gerdes-Retrospektive

Ludger Gerdes in seiner Ausstellung in der Kieler Kunsthalle 1994, Foto: Jens Rönnau, Kiel

Ludger Gerdes war seit 2005 Malerei-Professor an der Muthesius Kunsthochschule Kiel, bis er 2008 bei einem Autounfall ums Leben kam. Die Kunsthalle Kiel widmet ihm nun unter dem Titel „Von Angst bis Wollen“ eine erste Retrospektive. „Seine künstlerischen Anfänge Ende der 1970er Jahre werden ebenso gezeigt wie das skulpturale Hauptwerk der 1980er Jahre und die fast noch unbekannten Fotoarbeiten, die nach 2003 entstanden.“ (bis 30. April 2017).

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In eigener Sache

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