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Ausschreibungen

Atelierstipendium in Starzach/Schwaben

Eine Bewerbung für einen Atelieraufenthalt in der Alten Schule von Starzach-Börstingen bei Tübingen ist jederzeit möglich. Der Aufenthalt dauert während der Sommermonate Mai bis September. Infos: www.kunstort-eleven-artspace.net/

Preise

Preis der Nürnberger Nachrichten

Jörg Schemmann belegte den ersten Platz (8.500 Euro) beim Kunstwettbewerb der Nürnberger Nachrichten. Über den 2. Preis (5.500 Euro) konnte sich Gerhard Rießbeck freuen. Seong Hun Kim kam auf den dritten Platz (3.000 Euro). Schemman ist Landschaftsmeler, Rießbeck bewarb sich mit einem Holzschnitt und Kim mit einem Holzschnitt. Jürgen Durner wurde für sein Nachtbild mit einem Sonderpreis ausgezeichnet (8.500 Euro). Weitere Preise zu je 2.000 Euro gingen an Clemens Heinl, Mathias Otto, Lemonie Pearl und Babetin Teichmann.

Preise

Prix Thun für Kunst und Ethik

Oliver Ressler, Foto: Copyright O. Ressler

Oliver Ressler, österreichischer Künstler und Filmemacher, ist der erste Preisträger des neuen Prix Thun für Kunst und Ethik (25.000 Franken). Initiiert hat den als Kunstpreis konzipierten Preis der Künstler George Steinmann. Ressler beschäftigt sich in seinen Installationen, Arbeiten im Aussenraum und Filmen mit Themen wie Ökonomie, Demokratie, Widerstandsformen und gesellschaftlichen Alternativen. Seine Arbeiten wurden bislang in über 60 Einzelausstellungen gezeigt.

Museen & Institutionen

Nationalgalerie: neue Website

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz informiert auf einer neuen Internetseite zur neuen Nationalgalerie am Berliner Kulturforum und über die Inhalte des künftigen Museums. Es soll die Kunst des 20. Jh. präsentieren. Derzeit läuft er Realisierungswettbewerb für den Museumsbau mit der Beteiligung verschiedener Architekturbüros. Das Preisgericht tagt Ende Oktober 2016. Infos: www.nationalgalerie20.de

Preview

Bremen: Filme zum Ersten Weltkrieg

Mary Reid Kelley, Sadie, the Saddest Sadist, 2009, Videostill, Courtesy of the artist and Pilar Corrias Gallery, London © Mary Reid Kelley

Die Kunsthalle Bremen präsentiert in Mary Reid Kelleys erster musealer Einzelausstellung in Europa ihren vierteiligen Zyklus „A Marquee Piece of Sod” von Filmen über den Ersten Weltkrieg (10. September 2016 bis 19. Februar 2017). Die Künstlerin schafft gemeinsam mit ihrem Partner und Kollaborateur Patrick Kelley Performances, Zeichnungen und Skulpturen, die sie in ihren anspielungsreichen und wortwitzigen Filmen zu einer Art Gesamtkunstwerk zusammenführt. Sie erzählt von der Lebenswirklichkeit von Frauen in Phasen politischer, sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Brüche wie der französischen Revolution oder dem Ersten Weltkrieg und untersucht kulturell geprägte Rollenzuschreibungen sowie den steten Versuch, sich von ihnen zu befreien.”Für den 10. September 2016 ist um 17 Uhr ein Gespräcch von Ana Teixeira Pinto mit Mary Reid Kelley und Patrick Kelley angekündigt. www.kunsthalle-bremen.de

Biennalen

Thessaloniki Biennale

SMCA Thessaloniki, Foto: Antonis Kekidakis

Die sechste Thessaloniki Biennale wird im Laufe des September 2016 ausgerichtet. Federführend ist das SMCA-State Museum of Contemporary Art in der nordgriechischen Stadt. Angekündigt sind aber auch Interventionen im öffentlichen Stadtraum. Thematisch geht es um Residieren, Gemeinschaft und Heimat mit all seinen sozialen und familiären Wurzeln als einem Bereich, in welchem man sich sicher und akzeptiert fühlt – doch diese Gewissheiten werden mehr und mehr brüchig und sind nicht mehr selbstverständlich, wenn man sich die großen kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen vor Augen führt, die wir in den letzten zwanzig Jahren erlebt haben: Verwurzelung und Entwurzelung sind Herausforderungen an die Politik, aber auch an die Künstler, die zu diesem Thema Vergangenes reflektieren und Projektionen auf die Zukunft skizzieren.Die Thessaloniki-Biennale hat ihre Wurzeln in der „Bewegung der 5 Museen“ in der zweitgrößten Stadt Griechenlands. Kulturpolitisch wollte und will man sich mit dieser Veranstaltung von einer zu starken Fixierung auf die antiken Traditionen lösen und zur zeitgenössischen Kunst aufzuschließen. www.greekstatemuseum.com

Aktionen & Projekte

Villa Panaderia

Künstler der Villa Panaderia

„Villa“ bedeutet Ort oder Siedlung, eine „Panaderia“ ist eine Bäckerei. „Villa Panaderia“ ist ein künstlerisches Sommercamp, das als „offener Prozess“ vom 15. August bis zum 5. September 2016 in Düsseldorf stattfindet. Dazu stellt die Künstlerinitiative „Weltkunstzimmer“ das Gebäude und das Gelände einer alten Backfabrik in der Ronsdorferstr. 77a zur Verfügung. 13 Künstler aus Argentinien halten hier eine „Offene Konferenz“ ab. Die Konzeptidee: „Während es bei üblichen Ausstellungen um leere weiße Räume geht und die Kunst ringsum an der Wand hängt, stellen wir die Sache auf den Kopf. Gleich mit dem ersten Tag beginnt die „ 'Ausstellung', die sich als ein improvisiertes Geschehen rum um den langen Tisch aus dem Tun und den Beiträgen aller Contributanten und Interaktionsten ergibt. Ein Tisch (der länger wird, je länger die Aktion währt) und sich je nach Erfordernis und Situation verwandet, steht von Anfang an als Tafel Arbeitsplattform, Nähtisch oder Bühne im Mittelpunkt des Geschehens. Die Hauptattraktion von VILLA PANADERIA wird auf alle Fälle die Konversation sein, die immer währende Suche nach Verständigung, das Gespräch über alle Tische und Bänke... hinweg“. www.weltkunstzimmer.de

Preview

Hamburg: Visual Leader

Maurizio Cattelan und Pierpaolo Ferrari, aus der Serie »Cattelan & Ferrari«, erschienen in »Zeit Magazin 1/16 - 20/16«, nominiert für einen LeadAward in der Kategorie »Still-Life-Fotografie des Jahres« (Ausschnitt)

Vom 27. August bis zum 30. Ooktober 2016 stellen im Hamburger Haus der Photographie der Deichtorhallen die Gewinner der LeadAwards aus. Das sind "Fotoserien, Magazinstrecken, Zeitungsbeiträge, Werbekampagnen und Websites sind zu sehen – das Beste, was in den letzten zwölf Monaten in Deutschland publiziert wurde. Insgesamt werden rund 280 verschiedene Arbeiten der deutschen Kreativ- und Medienszene präsentiert. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf eindrucksvollen, oft in schwarz-weiß gehaltenen Foto-Reportagen aus den vielen Krisengebieten der Welt, ob aus Syrien, dem Irak, der Türkei oder der Ost-Ukraine. Bilder von Flüchtlingen auf der Balkan- oder Mittelmeerroute geben einen hochemotionalen Eindruck von der Völkerwanderung, die Europa und die ganze Welt in Atem hält. Fotos aus den USA berichten vom Wiederaufkeimen des Rassenkonflikts, unter schwierigsten Umständen entstandene Aufnahmen aus Afrika und dem arabischen Raum führen uns soziale Verwerfungen und gewalttätige Auseinandersetzungen vor Augen. Einen Kontrapunkt dazu bilden Bilder, die sich fast schon still, aber dennoch ungemein intensiv mit privaten, intimen Momenten" befassen. www.deichtorhallen.de

Ausschreibungen

Junge Kunst in Sachsen

Der Neue Sächsische Kunstverein und die Innius GmbH loben den Preis für junge Kunst in Sachsen aus. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und einer Ausstellungsmöglichkeit im Kunstraum Dresden im Laufe des Jahres 2017. Medium: Fotografie. Bedingungen: seit mindestens drei Jahren fester Wohnsitz in Sachsen, Nachweis künstlerischer Praxis. Kontakt: Deadline: 30. Sept. 2016, Neuer Sächsischer Kunstverein, Schützengasse 16-18, 01067 Dresden, kv@saechsischer-kunstverein.de.

Hochschulen

Dresden: Studenten restaurieren Wandbild

„Der Weg der roten Fahne“, Kulturpalast Dresden, Fotoquelle: Wikipedia/Fyona A. Hallé (Ausschnitt)

In den 1960er Jahren baute man im zeittypischen Stil der DDR-Architektur in Dresden einen Kulturpalast, der heute noch als Stadthalle dient und seit 2008 unter Denkmalschutz steht. Derzeit finden dort bis 2017 Umbaumaßnahmen statt. Als Kunst am Bau ist dort seit 1969 ein 30 Meter langes Wandmosaik aus 400 Betonplatten von Gerhard Bondzin angebracht; Titel: „Der Weg der roten Fahne“. Das Bild zeigt die Entwicklung der Arbeiterbewegung von der Revolution 1848/1849 bis in die DDR-Zeit. Umgesetzt wurde das Werk seinerzeit durch eine Arbeitsgemeinschaft an der Hochschule für bildende Künste Dresden. Auch an der jetzt notwendigen Restaurierung sind wieder Studenten der Dresdner HfBK beteiligt. Die 150.000 teuren Auffrischungsmaßnahmen sollen bis zum Ende des Sommersemesters beendet sein.

Aktionen & Projekte

Timm Ulrichs im HOCHHAUS

Illustration zur Pressemeldung

Unter dem Titel "Freie Kunst" stellt der Hannoveraner Ideenkünstler und "Totalk+ünstler" Timm Ulrichs im studio im HOCHHAUS (Bezirksamt Berlin-Lichtenberrg) aus. Die Ausstellung dorrt dauer vom 26. August bis zum 9. November 2016. Ulrichs zeigt "einige Beispielhafte Werke aus seines reichhaltigem Schaffen der nun über 50 jährigen Arbeit." Als wesentlicher "Wegbereiter der Konzeptkunst in Deutschland", hat er vieles vorgedacht und -geführt, was spätere Generationen von Performern undf Installationskünstlern beeinflusst hat. 1961 erklärte er sich zum "ersten lebenden Kunstwerk". Auf in Augenlid ließ er sich "The End" tätowieren, früher das Schlussbild in Kinofilmen und für Ulrichs ein Hinweis, dass der "Lebensfilm" zu Ende ist, wenn man für immer die Augen schließt. 1977 hatte Timm Ulrichs an der Documenta teilgenommen. Die jetzige Ausstellung wurd vom Studio Lichtenbrg organisiert. www.studio-im-hochhaus.de

Galerien & Auktionshäuser

Galerie Zink verlässt Berlin

Michael Zink, Foto: S. Kallnbach

Michael Zink war 2011 mit seiner Galerie von München nach Berlin umgezogen. Jetzt verlegte er den Galeriensitz nach Waldkirchen bei Nürnberg – aus „privaten Gründen“. Zink wohnt dort bereits, und da sein bisheriger Partner Florian Kromos die Galerie in Berlin nicht weiter führen wollte, sondern sich dazu entschied, nach Paris zu gehen, betreibt Michael Zink seine Galerie nun in der fränkischen Provinz. Seine Stammkünstler tragen den Schritt mit.

Ausschreibungen

Schlossmediale Werdenberg

An Pfingsten 2017 findet zum sechsten Mal die Schlossmediale Werdenberg als Festival für Alte Musik, Neue Musik und audiovisuelle Kunst statt. Die Schlossmediale Werdenberg vergibt ein fünfwöchiges Aufenthaltsstipendium mit anschliessender Festivalteilnahme für den Zeitraum 2. Mai – 11. Juni 2017. Vergütung pauschal: 5.000 Franken, plus 1.500 CHF für Spesen und 1.000 CHF Materialkostenzuschuss. Deadline: 15. Oktober 2016. Infos, Bewerbungsunterlagen und Kontakt: www.schlossmediale.ch/schlossmediale/das-festival/stipendium-2017

Ausschreibungen

Arbeitsaufenthalt in Frankfurt/Oder

Das Regenerativverfahren des Frankfurter Kunstvereins (in Frankfurt/Oder) "bietet ein Forum für Künstler, die bereit sind, sich beim Arbei ten und Ausstellen über die Schulter blicken zu lassen. Hiermit wird ein Arbeitsaufenthalt von etwa vier Wochen angeboten". Im Erdgeschoss des "Hauses der Künste" liegen drei Arbeits- und Ausstellungsräume. "Am Ende zeigen die Künstler ihre Arbeitsergebnisse zur traditionellen Finissage. Am Ende zeigen die Künstler ihre Arbeitsergebnisse zur traditionellen Finissage." Wer im Jahr 2017 an dem Programm teilnehmen will, muss bis zum 30. September 2016 eine Mappe mit 20 Arbeitsproben einreichen bei: Galerie B Frankfurter Kunstverein e.V. Lindenstraße 4 15230 Frankfurt (Oder) Stichwort: „Regenerativverfahren 2017“. Abfrage näherer Infos per E-Mail bei: vorstand@ffkv.info

Ausschreibungen

Stuttgart: Geschäftsführung gesucht

Da der bisherige Geschäftsführer Jochen Hetterich zum 1.9. 2016 zur documenta GmbH nach Kassel wechselt, sucht das Künstlerhaus Stuttgart zum 1. Januar 2017 eine neue Geschäftsleitung. Die Hauptaufgaben der Geschäftsführung sind: Akquise und Verwaltung von Drittmitteln Unterstützung der Künstlerischen Leitung in Verwaltungsangelegenheiten, bei Drittmittelanträgen sowie bei der Durchführung von Ausstellungen und Veranstaltungen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit der Künstlerischen Leitung Organisatorische Betreuung der Werkstätten und Ateliers Kommunikation mit Ämtern und Behörden Die vollständige Ausschreibung findet man auf der Homepage des Künstlerhaus Stuttgart. www./kuenstlerhaus.de

 

Biennalen

International Print Biennale

Die IBP-International Print Biennale wurde 2009 gegründet und findet in diesem Jahr bis vom 16. September zum 30. Oktober 2016 an verschiedenen Orten in Nordengland statt. Bei der letzten Biennale 2014 zählte man 130.000 Besucher. Das Teilnehmerfeld umfasst etwa 700-740 Künstler. Die Techniken umfassen alle zeitgenössischen Druckverfahren incluce 2 D- und 3 D-Darstellungen, aber auch Video, Installation und ortsspezifische Projekte. www.internationalprintbiennale.org.uk

Preview

Tesumi Kudo und Loretta Fahrenholz in Kassel

Loretta Fahrenholz, Two A.M., 2016, Still

In den Mikrokosmen, die Tetsumi Kudo kultiviert, fließen Formen ineinander, schmelzen oder verschmelzen, werden Sinnesorgane zu eigenständigen Wesen und die Hierarchien zwischen Kategorien entkräftet. In Käfigen, Würfeln, Boxen und Aquarien wuchern Augen, Nasen, Leuchtdioden, verwachsen Pflanzen, elektrische Schaltkreise, Gehirne. Aus der distanzierten Perspektive eines unsentimentalen Betrachters reflektiert Kudo die ideologische Grenzziehung zwischen Mensch, Natur und Technologie. Die Retrospektive im Museum Fridericianum Kassel läuft vom 25. Sept.16 bis zum 1. Jan. 2017. Parallel dazu zeigt das Museum mit der gleichen  Laufzeit außerdem von Loretta Fahrenholz die Ausstellung "Two A.M.". "Frei nach dem Exilroman Nach Mitternacht (1937) von Irmgard Keun hat Loretta Fahrenholz ein Drehbuch geschrieben und einen soziofiktionalen Film gedreht, dessen Analogien mit der Gegenwärtigkeit von Überwachung, Kapitalismus und neu aufkommendem Faschismus erschreckend sind. Keun beschreibt in ihrem Roman zwei Tage im Leben der jungen Sanna im nationalsozialistischen Deutschland." www.fridericianum.org

Galerien & Auktionshäuser

Wien: Jugenstilauktionen

Koloman Moser, Muffkette, 1905, Geschenk von Gustav Klimt an Emilie Flöge Ausführung: Wiener Werkstätte Silber, schwarz gebeiztes Holzetui, Zuschlag: 160.000,- Euro, Losnummer: 176

160.000 Euro an Erlös brachte eine Silberkette von Koloman Moser, ausgeführt von den legendären Wiener Werkstätten. Gustav Klimt hatte seinerzeit dieses Schmuckstück seiner Geliebteb Emilie Flöge geschenkt. Das zweitteuerste Stück bei der Auktion von "Jugendstil und agewandter Kunst des 20. Jh." im Wiener Dorotheum eine Keramikfigur von Vally Wieselthier bei einem Zuschlag von 40.000 Euro, und 34.000 Euro gab ein Bieter für eine Besteckgarnitur von Peter Behrens aus. Bei immerhin 47 Prozent der Lose erfolgte ein Hammerschlag - ein Beweis dafür, dass bei Spitzenwerken aus dieser Epoche eine konstante Sammlernachfrage besteht und das Preisniveau auch entsprechend hoch ist. Selbst ein kunstvoll verzieertes Zigerettenetui von Marie Rosalia Friedmann-Otten erzielte 3.400 Euro. www.dorotheum.com

Messen & Märkte

POSITIONS BERLIN Art Fair

POSITIONS BERLIN, Foto: Edgard Berendsen

Vom 15.-18. September findet die dritte POSITIONS BERLIN Art Fair im Rahmen der Berlin Art Week statt. Im Postbahnhof am Ostbahnhof werden erneut starke junge und etablierte zeitgenössische Arbeiten sowie Werke der klassischen Moderne präsentiert. Die 73 Aussteller zeigen Arbeiten von 234 Künstlern aus 37 Ländern. "Bei den hier ausgestellten Kunstwerken geht es nicht darum, den Trends hinterher zu laufen, sondern um Relevanz und Aktualität. Starke junge und etablierte zeitgenössische Arbeiten sowie Werke der klassischen Moderne werden nebeneinander präsentiert". So enthält die Künstlerliste denn auch prominente Namen wie Felix Droese, Hann Trier, Thomas Virnich, Martin Kippenberger, Rainer Fetting, Alfonso Hüppi, Hubert Berke, Martin Assig, Conrad Felixmüller, Kazuo Katase, Markus Lüpertz oder Strawalde. www.positions.de

Aktionen & Projekte

Drohne über Linz

Spaxelsdrone 100, Pressefoto zur Ankündigung

Mit „DRONE 100 – Spaxels über Linz“ führen die Macher Ars Electronica und das Unternehmen Intel am Abend des 10. September 2016 eine spektakuläre Drohnen-Performance durch -  "gutes Wetter vorausgesetzt". 100 Spaxels heben unmittelbar vor der Visualisierten Klangwolke „Fluss des Wissens“ zu einem Flug über der Donau ab. "Nach dem Weltrekordflug Ende 2015 in Tornesch bei Hamburg, war der Drohnenschwarm bislang für Publikum nur in Sydney zu sehen: Im Rahmen des Vivid Sydney Festivals flog man im Juni dieses Jahres im Hafenbecken der australischen Metropole, direkt neben der weltberühmten Oper. Mit 'DRONE 100 – Spaxels über Linz' folgt nun die Europapremiere der 100 Weltrekord-Drohnen in Linz." www.aec.at

Preview

David Claerbout: Olympia

David Claerbout: Olympia (The Real-Time Disintegration into Ruins of the Berlin Olympic Stadium over the Course of a Thousand Years), 2016 two channel video installation, color, stereo sound, HD animation, 1000 years. video still, March 2016. Courtesy the artist and galleries Sean Kelly, New York; Esther Schipper, Berlin; and Micheline Szwajcer, Brussels

Das Berliner KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst zeigt im 20 m hohen Kesselhaus vom 11.9.2016 bis zum 28.5.2017 Daniel Claerbouts Arbeit „Olympia“. „Videoarbeiten von suggestiver Langsamkeit sind charakteristisch für das Werk des 1969 geborenen belgischen Künstlers. Das Fließen der Zeit wird in seinen präzise komponierten Werken auf beinahe körperliche Weise spürbar. Als Material dienen ihm dabei oft rekonstruierte oder computergenerierte Bilder, historische Fotografien oder eigenes Filmmaterial, das er vielschichtig miteinander verwebt.“ Für seine aktuelle Installation hat Claerbout das Berliner Olympiastadion von 1936 aufwändig nachgebaut und lässt es nun in den kommenden 1.000 Jahren zerfallen: die Real Time-Projektion seiner Arbeit ist auf 1.000 Jahre angelegt. 1936 fanden in Berlin die Olympischen Spiele statt – es waren die ersten Spiele der Neuzeit, die politisch-ideologisch instrumentalisiert und von den Nazis propagandistisch entsprechend ausgeschlachtet wurden. Die Anspielung an den Begriff „Tausendjähriges Reich“ ist bei Claerbout offensichtlich, ebenso der Rekurs auf die Kolossalarchitekturen von Hitlers Baumeister Albert Speer, der eine „Theorie des Ruinenwertes“ entworfen und sich dabei das römische Kolosseum als Vorbild genommen hatte. In „Kunstforum Bd. 240 erschien ein ausführliches Gespräch von Heinz Schütz mit dem Künstler (S. 212 ff.). www.kindl-berlin.de

Personalien

Köln: Neue Vizedirektorin

Rita Kersting, Foto: Copyright Heike Steinweg

Rita Kersting übernimmt von Katia Baudin den Posten der Vize-Direktion am Kölner Museum Ludwig. Baudin wechselte zum 1. September 2016 als Direktorin ans Krefelder Kunstmuseum. Kersting leitete von 2001 bis 2006 den Düsseldorfer Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und arbeitete anschließend ab 2012 als Landeau Family Curator of Contemporary Art am Israel Museum in Jerusalem. www.museum-ludwig.de

Aktionen & Projekte

Europas Beerdigung

Dries Verhoeven, „De Uitvaart“, Theatervorstellung in der Sint Willibrordkerk, Utrecht, 2014, Fotoquelle: Wikipedia/Willem Popelier

Der Theatermacher und Performer Dries Verhoeven sorgte mit seinen Projekten schon mehrfach für Schlagzeilen: sein Projekt „Wanna play?“ musste im Oktober 2014 nach heftigen Protesten abgebrochen werden. Verhoeven hatte seine Chats über eine Dating App mit schwulen Männern auf einer LED-Wand veröffentlicht und musste sich daraufhin von Lesben- und Schwulenverbänden vorhalten lassen, er missachte die Privatsphäre der Beteiligten. In Freiburg fühlten sich Passanten provoziert, als der Künstler dort in einer Schauvitrine, in der ein Dunkelhäutiger angekettet akrobatische Übungen vollführte und ein schwangeres Mädchen zur Schau gestellt wurde. Sein Theaterstück „De Uitvaart“ (Die Beerdigung), 2014 in einer Utrechter Kirche aufgeführt, wird jetzt bei der Wiesbadener Theater-Biennale (25. August bis 4. Sept. 2016) variiert – als eine Beerdigung der europäischen Werte. An zehn Abenden zelebriert Verhoeven in der anglikanischen Kirche von Wiesbaden einen Trauergottesdienst als Happening: den Ort hat Verhoeven mit Bedacht ausgewählt, stellt doch das Brexit-Referendum in Großbritannien in den Augen an der anderen EU-Mitglieder die europäische Solidarität in Frage. www.staatstheater-wiesbaden.de

Messen & Märkte

Unseen Amsterdam

Operator’s Hand, 2016, Copyright Christto & Andrew, Pressefoto zur unseen Amsterdam

53 Galerien mit Exponaten von etwa 150 Künstlern bestreiten das Programm der Amsterdamer Fotomesse unseen (23.-25. Sept. 2016). Man trifft auf Werke etablierter Fotokünstler Isaac Julien, Anton Corbijn, Antoine d’Agata oder Zanele Muholi, aber auch auf Beiträge von weniger bekannten Fotografen. Die Veranstaltung in der Westergasfabriek dürfte auch in diesem Jahr wieder 20.000 Besucher anlocken. www.unseenamsterdam.com

Preview

Laure Prouvost im Frankfurter MMK 3

Laure Prouvost, It, Heat, Hit, 2010 Video Installation, Courtesy MOT International London & Brussels and Taipei Fine Arts Museum

Die Turner-Preisträgerin Laure Prouvost schafft mit ihrer ersten umfassenden Einzelpräsentation in Deutschland im Frankfurter MMK 3 "ein Environment, das die gesamten Räumlichkeiten... in eine raumgreifende Installation verwandelt." Dabei verbindet sie "mehrere filmische Arbeiten mit skulpturalen und malerischen Elementen zu einer Geschichte. Hybride zwischen technischem Apparat und menschlicher Figur bilden die zentrale Struktur der Installation. Prouvost erzeugt eine bizarre Vorstellungswelt, die den Betrachter auf unterschiedlichen Sinnesebenen in ihren Bann zieht." Die Ausstellung dauert vom 3. September bis zum 6. November 2016. www.mmk-frankfurt.de

Preview

Osnabrück: Time Capsule

Daphne Keramidas, A la Gare, Videoinstallation, 2011

Eine Ausstellung zum Thema "Zeit" veranstaltet die Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V. unter dem Titel "Time Capsule" in ihrem Kunstraum "hase29" vom 17. Sept. bis zum 29. Oktober 2016. Sie "thematisiert die unterschiedlichen Aspekte der Zeit. Sie hinterfragt Setzungen vorgeblich gemeinschaftlicher Definition, wie Zeitmanagement und Zeitstrategie – Echtzeit, Weltzeit und Raumzeit, aber auch persönliche Ausdeutungen des Zeitraums, Zeitpunkts, der Gleichzeitigkeit und Zeitlosigkeit. In der Ausstellung werden künstlerische Projekte präsentiert, die das Phänomen „Zeit“ in spezifischer Weise erlebbar und so ungreifbare Parameter wie „Zeitgefühl“ greifbar machen oder auch irritieren. Den Besucher erwartet „Zeit“ im Spiegel künstlerischer Bild-Medien und Objekte, Raum- und Klanginstallationen, Texte, Videos und Fotografien." Künstlerliste: Rafram Chaddaz Boaz, Satomi Edo, Angelika Höger, Christine Gensheimer, Christine Hoffmann, Daphne Keramidas, Felix Kiessling, Laura Mareen Lagemann, Reiner Nachtwey, Lars Rosenbohm, Deniz Saridas, Hiltrud Schäfer, Nicole Fuchs.

Preview

Kassel: Mensch und Natur

Ed Panar, aus der Reihe „Animals That Saw“, Copyright: E. Panar

Um das Verhältnis zwischen „Mensch und Natur“ geht es in der Ausstellung „Z00Z00Z00“, die Ulrich Gebert, Manuel Saiz, Oliver van Berg und Ed Panar vom 2. Sept. bis zum 16. Okt. 2016 im Kasseler Kunstverein bestreiten. Ed Panar zeigt Tiere, die den Bildbetrachter oder einen Gegenstand beobachten: Ein Pfau schaut sich ein Auto an. Ulrich Gebert führt uns das Natürliche „als Widerstand von Gestaltung und widerborstiges Faszinosum“ vor und als „moderne Schwundstufe in der Form des kultivierten Geheges“. Saiz beschäftigt sich mit der Frage „Wie animalisch sind Menschen, wie menschlich das Tier?“ Oliver van den Berg lässt „Körperteile von Tieren zu Skulpturen werden“ und reflektiert die „animalische Semantik von Kriegsgerät“: wieso nennt die Bundeswehr eines ihrer Panzermodelle ausgerechnet „Leopard“? www.kasselerkunstverein.de

Preview

München: "essentials"

Albert Coers, Welt, 1984 - 2016 (Ausschnitt)

"Mit dem Begriff des Essentiellen (von lat. esse – sein) greift die Ausstellung das Bedürfnis nach dem Wesentlichen, Einfachen, dem Konzentrat, dem Wichtigen und Notwendigen auf, wie es nicht nur in der Kunst spürbar ist, sondern auch aktuell in vielen Lebensbereichen, etwa in der Warenwelt. Damit ist die Frage gestellt: Was ist wesentlich – und was kann es im Bezug auf Kunst sein? Viele Positionen der Ausstellung bedienen sich einer reduzierten Formensprache, die sich beziehen lässt auf Minimalismus in Malerei und Skulptur, auf Konkrete Kunst, Monochrome Malerei und auf die mit Gesten und Zeichen operierende Konzeptkunst seit den 1960er Jahren. Diese Bezüge und künstlerischen Verfahren werden jedoch auch spielerisch-ironisch eingesetzt, gebrochen oder neu interpretiert." Das Haus der Kunst München zeigt die Ausstellung "essentials" vom 24. September bis zum 2. Oktober 2016, begleitet von diversen Veranstaltungen und einer Versteigerung. Künstlerliste: Maximilian Bayer, Stefan Becker Schmitz, Kurt Benning, Michele Bernardi, Monika Brandmeier, Albert Coers, Peter Dobroschke, Brad Downey, Sanni Findner, Anna Frydman, Felicitas Gerstner, Patricija Gilyte, Daniel Göttin, Ekkeland Götze, Zita Habarta, Oleksiy Koval, Markus Krug, Christian Leitna, Albert Lohr, Mauser, Reprälithische Gesellschaft, Stefan Schessl, Pavel Schmidt, Spomenko Skrbic, Wolfgang Stehle, Alexander Steig, Anita Stöhr Weber, Toffaha (Rasha Ragab & Christoph Nicolaus), Stefanie Unruh, Dieter Villinger, Mitra Wakil, Georg Winter, Tim Wolff, Pavel Zele©hovsky. http://kuenstlerverbund-im-haus-der-kunst-muenchen.de/aktuell.html

Personalien

Neue Kuratorin in Oldenburg

Dr. Anna Heinze, Foto: S. Adelaide

Dr. Anna Heinze ist neue Kuratorin für Bildende Kunst am Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. Ihre Aufgabe dort ist die „Pflege, Erschließung und Bearbeitung der Sammlung Bildende Kunst“ und die Organisation von Sonderausstellungen. Eine Kustodenstelle für Bildende Kunst hatte es an diesem Landesmuseum bislang noch nicht gegeben; sie wurde jetzt neu eingerichtet.

Museen & Institutionen

Bern: Internationale Tagung Kunsthallen

Kunsthalle Bern, Fotoquelle: Wikipedia/krol:k

Am 2./3. September 2016 veranstaltet die Universität Bern die internationalen Tagung "KUNSTHALLEN. Architectures for the Continuous Contemporary in Europe and the US". "Im Juli 1968 umhüllen Christo und Jeanne-Claude die Kunsthalle Bern anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens und im Rahmen der Ausstellung „12 Environments“ mit 2‘430 m2 weissen Polyethylenstoffbahnen – es ist das erste Gebäude in Europa, das von den Künstlern vollständig eingepackt wird. Interventionen an und in der baulichen Struktur der Kunsthalle, wie Sol LeWitts Structures (1972), setzen sich auch knapp 50 Jahre später fort und befragen Gebäude und Institution gleichermassen. Die Kunsthalle Bern und ihr 2018 stattfindendes 100. Jubiläum bilden den aktuellen Ausgangspunkt" dieser Tagung. www.kunsthalle-bern.ch

Galerien & Auktionshäuser

galerie futura: Jubiläum

Galerie futura, Veranstaltungsplakat (Ausschnitt)

Die Berliner alpha nova & galerie futura wurde dieses Jahr dreißig Jahre alt. Der Kunstraum präsentiert in erster Linie Positionen von Künstlerinnen. Die Jubiläumsausstellung „Welcome to Futuristan“ im Projektraum im Künstlerhaus Bethanien bestreiten bis zum 27. August 2016 Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Anna S. von Holleben, annette hollywood, Verena Kyselka, Katharina Lüdicke, Dorothea Nold, Raha Rastifard, Elianna Renner, Gisela Weimann. „Die Ausstellung... bringt Künstlerinnen verschiedener Generationen zusammen und befragt sie nach ihren einstigen wie gegenwärtigen Verständnissen und Wünschen eines selbstbestimmten künstlerischen Schaffens. Dabei werden ihre Vorstellungen von Arbeits- und Lebensbedingungen jenseits von Ungleichheit, Diskriminierung und Prekarität sowie von gesellschaftlichen (Gegen)Entwürfen thematisiert – letztendlich ihre Visionen vom 'idealen Leben'. Nicht nur in Anknüpfungen an feministische Kunstkonzepte und Repräsentationspraxen der 1970er und 80er Jahre stellt sich wieder neu die Frage nach den subversiven Potenzialen von Kunst. Wie steht es heute um Bedürfnis und Notwendigkeit, Strukturen des Kunstbetriebes und gesellschaftliche Normen mit irritierenden Blickwinkeln, verstörenden Ästhetiken und auf Veränderung zielenden Standpunkten zu begegnen? Welche Medien, Materialitäten, spielerische wie kämpferische Formate und Strategien werden dazu entwickelt und/oder wiederentdeckt?“ www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de/projekte.

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