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Messen & Märkte

Auktionen: Ernüchternde Halbjahresbilanz

Ist der Kunsthandels-Boom vorbei? Die Halbjahresbilanz der weltweiten Kunstauktionen ist laut Analyse des Online-Dienstleisters „artnet“ jedenfalls ernüchternd: Im ersten Halbjahr 2015 ging der chinesische Kunstmarkt im Vergleich zum Vorjahr umsatzmäßig um dreißig Prozent zurück und in Deutschland um zehn Prozent. Weltweit liegt der Rückgang im Durchschnitt bei sechs Prozent. Immerhin wurden in deutschen Auktionshäusern zwischen Januar und Juli 2015 noch 113 Mill. Euro umgesetzt, wobei allein ein Nagelbild von Günther Uecker einen Hammerschlag bei 2,1 Mill. Dollar erzielte. Weltweit wurden Umsätze in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar in den Auktionshäusern umgesetzt. Als teuerster lebender Künstler erwies sich dabei Gerhard Richter, von dem ein „Abstraktes Bild“ (1986) einen Erlös von 46,3 Mill. Dollar erzielte. Die USA sind nach wie vor der wichtigste Kunsthandelsplatz, gefolgt von Großbritannien, China und Frankreich. Deutschland liegt auf Platz 5.

Biennalen

COPENHAGEN ULTRACONTEMPORARY BIENNALE

CUB-COPENHAGEN ULTRACONTEMPORARXY BIENNALE - THIERRY GEOFFROY / COLONEL, „Is Documenta in Athens to sell Tanks from Kassel?“/“Always question the structure“, Zeltinstallation, Kassel 2015

„ALWAYS QUESTION THE STRUCTURE“ ist eine Unterabteilung der COPENHAGEN ULTRACONTEMPORARY BIENNALE (CUB), die die Konzepte und Strukturen anderer Biennalen befragt: lange hätten sich Künstler konzeptuell und kritisch mit der Malerei auf Leinwand auseinandergesetzt oder z.B. auch theoretische Überlegungen zum Rahmen angestellt. Nunmehr sei es an der Zeit, sich mit dem Phänomen der Biennalen zu beschäftigen. Die Biennale selbst ist für 2017 angekündigt und soll 20 Tage dauern. Doch schon jetzt beschäftigten sich die CUB-Macher aus Anlass der Veranstaltungen zum 60jährigen Jubiläum der Kasseler documenta mit der Frage, was das Interesse des documenta-Leiters 2017 Adam Szymczyk an Griechenland sei und was die documenta wohl nach Athen exportieren wolle. Zur aktuellen Biennale in Venedig hatte CUB die Lesungen aus dem Werk von Karl Marx einer kritischen Betrachtung unterzogen.

Ausschreibungen

ARTAWARD

Der ARTWARD ist eine Initiative der Kunstagentur ICAA e.K. Er wird an besonders begabte Bildende Künstler und beeinhaltet: ein Arbeitsstipendium mit 4.000 Euro, einen Nachwuchsförderpreis (1.000 Euro), ein 6-wöchiges Artist-in-Residence im Studio Loft des belgischen Kunstsammlers Alain Servais, Brüssel und einen Publikumspreis (300 Euro). Für den Wettbewerb können sich Bildende Künstler und Künstlerinnen im Alter von bis zu 40 Jahren anmelden und Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Druckgraphik, Installation, Video, Medienkunst und Neue Medien einreichen. Einsendeschluss: 31. August 2015. Bewerbungen müssen online über das Bewerbungsformular erfolgen: www.artward.de/forderprofil/bewerbung-2

Ausschreibungen

Dokumentarfotografie

Bis zum 1. Oktober 2015 läuft der Wettbewerb Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung. Die Auslobung richtet sich an „AbsolventInnen deutscher Fachhochschulen, Hochschulen und Akademien“, an denen „ein ausgewiesener Studienschwerpunkt bzw. Studiengang Fotografie besteht. Ausgelobt werden vier gleichwertige Preise von je 10.000 Euro. Das Preisgeld dient zur Realisierung, insbesondere zur technischen Ausarbeitung des projektierten Vorhabens.“ Nach Ablauf eines Projektjahres wird aus den Arbeitsergebnissen eine Wanderausstellung mit Begleitkatalog konzipiert. Infos: www.wuestenrot-stiftung.de/pdf/Ausschreibung_DF11.pdf Kontakt: Fotografische Sammlung im Museum Folkwang »Dokumentarfotografie Förderpreis« Museumsplatz 1, 45128 Essen, www.wuestenrot-stiftung.de

Preview

Avantgarde an Rhein und Ruhr

HENRI ROUSSEAU, Le Lion, ayant faim, se jette sur l'antilope, 1905 Öl auf Leinwand © Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Foto: Robert Bayer

Das Museum Folkwang in Essen und die Kunsthalle Düsseldorf widmen sich im kommenden Herbst  zwei international agierende Kunstinstitutionen der Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Mit der Ausstellung „Avatar und Atavismus. Outside der Avantgarde“ startet der Schwerpunkt in der Düsseldorfer Kunsthalle. Ab 22. August 2015 zeigt der Kurator Veit Loers bekannte Künstlerinnen und Künstler, die sich gegen die etablierte Avantgarde auflehnen. Vertreter der sogenannten „Naiven“ oder „Outsider-Kunst“, werden ab 2. Oktober 2015 in Essen in der von Kasper König und Falk Wolf kuratierten Schau „Der Schatten der Avantgarde. Rousseau und die vergessenen Meister“ nach langer Zeit wieder der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Beide Museen planen dazu gemeinsame öffentliche Veranstaltungen. www.museum-folkwang.de, www.kunsthalle-duesseldorf.de

Preise

Videoförderpreis Bremen

E.S. MAYORGA, Still aus The Role Of Fear, Kapitel I – From Crime to Art, Foto: E.S. Mayorga 2014, Copyright: Kamilla A.K. Presley / Mayorga

E.S. Mayorga wurde der Hauptpreis des Bremer Videoförderpreises für sein Projekt „The Role Of Fear“ zugesprochen (5.000 Euro). Den zweiten Preis erhielt Sharlene Khan für ihr Projekt „When the moon waxes red“ (1.500). Die Preisgelder dienen der Realisierung der Projekte. www.filmbuero-bremen.de

Preise

Georg Meistermann-Plakette

HERIBERT CALLEEN (links) und NORBERT KÜPPER, Foto: Copyright Dr. Justinus Maria Calleen

Norbert Küpper, Künstler und Kunsthistoriker, bekam von Heribert Calleen die Georg Meistermann-Plakette überreicht. Der Bildhauer Calleen ist der Schwiegersohn von Georg Meistermann (1911-1990), der sich in der Nachkriegszeit für die Demokratie eingesetzt hatte und seinerzeit auch Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes war. Die Ehrung an Küpper nahm Calleen zum 25. Todestag Meistermanns vor, und zwar „für seine Aufklärungsarbeiten über den völkischen Künstler Hanns Scherl und dessen „'biografische NS-Verleugnungen' in der Stadt Wittlich... Die Vorderseite der Bronzeplakette zeigt in einer linienbetonten Charakterstudie das 2006 ausgeführte Porträt Meistermanns“. www.meistermann-gesellschaft.de

Hochschulen

Essen: Neue Professoren

NICOLA STÄGLICH, Foto: Copyright: Heike Steinweg

Nicola Stäglich wurde zur Professorin für Malerei/Grafik an der HBK Essen berufen, desgleichen Thomas Wrede zum Professor für Fotografie/Medien. Die HBK Essen ist eine staatlich anerkannte private Kunsthochschule. Sie hat Wintersemester 2013/14 ihren Studienbetrieb mit drei Studiengängen für freie Kunst aufgenommen. Pro Semester werden 30 Studienplätze angeboten. Die Studenten werden von sechs hauptamtlich Lehrenden und 12 Lehrbeauftragten und Werkstattleitern unterrichtet. www.hbk-essen.

Galerien & Auktionshäuser

Galerie Thomas: nur noch eine Adresse

GALERIE THOMAS, München, Präsentation von george Grosz und Otto Dix

1964 gründete Raimund Thomas in München eine Galerie Maximilianstrasse 25. Der Schwerpunkt liegt auf der Klassischen Moderne und dem deutschen Expressionismus. Vor fünf Jahren kam die Dependance „Thomas Modern“ in der Türkenstraße hinzu. Jetzt stellt die Galerie den Publikumsverkehr in der Maximilianstraße ein und konzentriert alle ihre Aktivitäten auf die Adresse Türkenstraße 16. www.galerie-thomas.de

Personalien

Künstler überfällt Bank

Joe Gibbons, Performancekünstler, Filmemacher und bis 2010 Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT), überfiel eine Bank und filmte sich mit einer Minikamera, wie er 1.000 Dollar erbeutete. Vor Gericht behauptete er nun, dies sei eine Kunst-Performance gewesen. Das Gericht glaubt ihm nicht und verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von einem Jahr. Die Medienkunst-Initiative Light Industry im New Yorker Stadtteil Brooklyn veranstaltete für den Verurteilten einen Benefizabend. www.joegibbonsfilmmaker.com

Kulturpolitik

Giacometti-Fälscher verurteilt

ALBERTO GIACOMETTI 1962 (links), Foto: Erhard Wehrmann. Rechtsnachfolger von Wehrmann ist die Kunststiftung Poll, Berlin

Das Landgericht Stuttgart verurteilte einen Kunstfälscher zu fünf Jahren und drei Monaten Haft. Der 56-jährige Angeklagte hatte gestanden, Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti (1901-1966) gefälscht haben. Die Anklage lautete auf banden- und gewerbsmäßige Urkundenfälschung sowie Betrug. vorgeworfen worden. Das Gericht bezifferte den Schaden auf 4,75 Millionen Euro. wobei der Fälscher selbst rund 390 000 Euro Gewinn gemacht habe.

Preise

Faber-Castell-Preis

ANASTASIA AX , „The World As Of Yesterday“, 2015 · Performative Installation, Tinte, geschreddertes Büropapier, Ballen mit diversen Druckpapieren (Makulatur), Wasser, Sound-Equipment Fotos: Neues Museum (Annette Kradisch)

Anastasia Ax gewann den Faber Castell-Preis für Zeichnung (15.000 Euro). Eine Ausstellung der Preisträgerin zusammen mit vier anderen künstlerischen Positionen (Ulla von Brandenburg, Julia Haller, Aleksandra Chaushova, Ed Atkins) im Neuen Museum Nürnberg läuft bis zum 11. Oktober 2015. www.nmn.de

Biennalen

Venedig: neuer Direktor

ALEJANDRO ARAVENA, Foto: Copyright Cristobal Palma

Alejandro Aravena ist neuer Direktor der Architektur-Biennale von Venedig 2016. Die Veranstaltung findet dort vom 28. Mai bis zum 27. November 2016 statt. Aravena studierte Architektur in Chile und nahm bereits als Student 1991 an der Venice Prize-Ausstellung zur damaligen Architektur-Biennale teil. Mit seinem 1994 gegründeten Architektur-Büro schuf er ab 1998 markante Schul- und Universitätsgebäude, war von 2000 bis 2005 auch Professor an der Harvard University. 2006 wurde er Executive Director von ELEMENTAL S.A., einem Unternehmen, das sich auf Infrastrukturplanung, Transportwesen und die Gestaltung öffentlicher Räume spezialisiert hat.

Aktionen & Projekte

Eiskellerforschungen

EISKELLER GUT HEMMELMARK, „Rites de Passage II“, Installationsansicht, Foto: Sabine Linse

Der Kunstverein „Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V.“ ist deutscher Partner im „Main Project of the Baltic House 2016-18“. Aktuelles Projekt ist eine Erforschung von alten Eiskellern in schleswig-Holstein, deren bisherige Ergebnisse im Projektbuch „Eiskeller und Himmelslöcher“ dokumentiert sind. Im vergangenen Winter führte Sabine Linse an solch einem Eiskeller auf Gut Hemmelmark in Barkelsby Dreharbeiten für ihren achtstündigen Film „Rites de Passage II“ durch. Linse begreift dies als „künstlerisches Forschungsprojekt zu den Themen 'Transformation', 'Verwandlung', 'Übergangsriten'. „Der Verweis auf das 1909 erschienene Buch 'Les rites de passage' des französischen Ethnologen Arnold van Gennep (1873-1957) webt sich wie ein unsichtbarer Faden in das Kunstprojekt...ein... Mit ihrer Intervention an diesem entlegenen Ort... greift Sabine Linse auf ein spätmittelalterliches Gemälde zurück: das 'Jüngste Gericht' (1485-1505) von Hieronymus Bosch. In der unteren Hälfte der rechten Tafel des Triptychons befindet sich der Eingang zur Hölle, den der Weltenrichter für die Sünder und Verdammten reserviert hat. Im Rahmen ihrer Beschäftigung mit dem Eiskeller auf Gut Hemmelmark hat Sabine Linse eine assoziative Identifikation des Eiskellerhöhleneingangs mit dem zur Schwelle der Neuzeit von Bosch entstandenen Endszenarios vorgenommen und gedanklich mit den Analysen des Ethnologen van Gennep verbunden... Die Licht-Nebel-Sound-Installation verwandelt den Eingangsbereich des Eiskellers zu einem unbetretbaren Ort der Transformation. Im Gang des Eiskellers sorgen eine Nebelmaschine und Rotlichter dafür, dass man nicht ins Innere des Berges sehen kann...Der Eiskeller auf Gut Hemmelmark gehört zu den wenigen Eiskellern, die in ihrer Form noch erhalten sind. Sein Inneres ist nicht betretbar. Ein Sturm hatte einst das Gewölbe zum Einsturz gebracht...“ Eine erste (und bislang einzige) Präsentation des Films findet auf Gut Hemmelmark am 8. August 2015. Die Installation ist nur an diesem Abend zugänglich. www.sabinelinse.de.

Aktionen & Projekte

KONTAKTE und KOLLEKTIV: Klangkunst und elektronische Musik

PETER VOGEL, Schattenorchester III, 1998 Foto Copyright: Marc Doradzillo

Zwei Veranstaltungen mit Avantgardemusik kündigt die Berliner Akademie der Künste an: KONTAKTE '15 bietet als Internationales Festival für elektronische Musik und Klangkunst Konzerte, Klanginstallationen, Film, Lectures. Termin: 25. – 27. September 2015. Das Festival versteht sich "als ein Netzwerk von experimentellen und etablierten Strukturen an der Schnittstelle zwischen Klangkunst, Komposition, Film, Performance und Diskurs. Neben Werken junger Komponisten und Uraufführungen gehören auch Werke der Nachkriegs¬avantgarde wie Stockhausens 'Kontakte' und Blachers 'Multiple Perspektiven' zum dreitägigen Programm. Zudem werden Georg Katzers CD 'Elektroakustische Kompositionen aus vier Jahrzehnten' exklusiv vorgestellt. - Unter dem Label KOLLEKTIV finden Konzerte mit dem Ensemblekollektiv Berlin statt, und zwar am 3. und 4. Oktober 2015. Vier Ensembles – Ensemble Adapter, Sonar Quartett, Ensemble Apparat, ensemble mosaik – haben sich zu einem gemeinsamen Klangkörper zusammengeschlossen und "erweitern somit ihre bisherige spielerische Existenz durch eine kollektive Dimension." Im Unterschied zu den vergangenen Konzerten stellt dieses Programm die Formationen sowohl separat als auch in Kammerorchester-Stärke vor," so dass unmittelbar zwischen den Teilspektren und dem Gesamtklang verglichen werden kann". Veranstaltungsinformation: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin, Tel. 030 20057-2000. KONTAKTE: Festivalpass 23/15 Euro, Tagesticket 12/8 Euro Tickets KOLLEKTIV: Abendticket jeweils 15/10 Euro, ticket@adk.de

Aktionen & Projekte

Schult-Rallye

HA SCHULT, Fotoquelle: Wikipedia/François Besch

1970 fuhr der Aktionskünstler HA Schult mit einem Citroën 2 CV (Volksmund. „Ente“) einen Monat lang Tag für Tag zwischen Hamburg und München hin und her – jedes Mal 1.000 km am Tag, übernachtete dabei in Kunstvereinen. Jetzt ist Schult als Beitrag zur Karlsruher Globale wieder auf Tour: bis zum 7. August 2015 will er in 52 Tagen 18.000 km zwischen Paris und Peking zurück gelegt haben. Begleitet wird er dabei von einer Web-Kamera: im Karlsruher ZKM-Gebäude kann das Publikum mitverfolgen, wie Schult für seine „Aktion Blue“ unterwegs aus Seen und Flüssen Wasserproben entnimmt und damit „biokinetische Bilder“ schafft. Solche Bilder stellte er als „Umweltkünstler“ bereits Ende der 1960er Jahre aus. Einem breiteren Publikum wurde er in den 1970er Jahren mit seinen spektakulären Aktionen bekannt, die den Müll der Konsumgesellschaft und den Automobil-Wahn kritisch hinterfragten: zur documenta 1977 übertrug die „Tagesschau“ live eine Aktion, bei der HA Schult ein Flugzeug über einer New Yorker Müllhalde abstürzen ließ. www.haschult.de

Aktionen & Projekte

Projekte machen

PRESSEFOTO Die Projektemacher*innen (c) Andreas Pawlik/Bernhard Poppe für dform

Normalerweise wird auf Bühnen nur das Endprodukt eines kreativen Prozesses gezeigt. Im MuseumsQuartier Wien ist nun erstmals der Anfang von Projekten live zu erleben – in der neuen Veranstaltungsreihe „Die Projektemacher*innen“ – 4 Szenen des Entwerfens“. Die Arbeitsgespräche finden bei freiem Eintritt im MQ Haupthof statt. Den Auftakt machen am Samstag, den 5. September 2015 der designierte neue Direktor der Wiener Festwochen Tomas Zierhofer-Kin und seine Dramaturgin Nadine Jessen (Kampnagel Hamburg) sowie der Regisseur und Dramaturg Johannes Maile (u. a. WUK, donaufestival). Interessierten wird damit die Möglichkeit geboten, bei der Planung von künstlerischen und wissenschaftlichen Projekten von Beginn an live vor Ort dabei zu sein, mit zu diskutieren und Fragen zu stellen. www.mqt.at

Aktionen & Projekte

Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg

POLLY BRADEN, London Metal Exchange, 2012, aus der Serie London's Square Mile, 2006-2015, Copyright: Polly Braden, courtesy Polly Braden

„[7P] – [7] Orte [7] Prekäre Felder" lautet das Thema des diesjährigen Festivals in Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg vom 18. September bis zum 15. November 2015. In Mannheim nehmen die Kunsthalle Mannheim, Port25 – Raum für Gegenwartskunst und ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen teil. In Ludwigshafen sind das Wilhelm-Hack-Museum und der Kunst¬verein Ludwigshafen vertreten. Die Ausstellungsorte in Heidelberg sind der Heidelberger Kunstverein und die Sammlung Prinzhorn. Kurator ist Urs Stahel. Er wählte für seine Themen-Felder die Stichworte [7.1] High-Tech, Logistik & Migration, [7.2] Gewalt und Zerstörung, [7.3] Urbanismus & Real Estate, [7.4] Geld und Gier, [7.5] Wissen, Ordnung, Macht, [7.6] Ich-Fest & Selbst-Stress und [7.7] Kommunikation und Kontrolle aus. www.fotofestival.info

Aktionen & Projekte

Salzburg/Graz: Doppelausstellung mit AA Bronson

AA BRONSON und sein Mann Mark Krayenhoff van de Leur im KUNSTFORUM-Gespräch mit Thomas W. Kuhn, Berlin im Dezember 2014. Foto: Mark Jan Krayenhoff van de Leur

Der Salzburger Kunstverein und der Grazer Kunstverein führen zwei zeitgleiche Ausstellungen mit AA Bronson durch. AA Bronson ist in diesem Projekt Künstler und Kurator zugleich. Beide Ausstellungen zeigen seine eigenen Werke, gemeinsame Arbeiten mit anderen Künstlern, Performances und Kunstwerke seiner Freunde. Er ist Pionier einer kollaborativen Kunstpraxis und das letzte noch lebende Gründungsmitglied des Kollektivs General Idea (1967-1994). Seine Ausstellung „Garden of Delights“ läuft im Salzburger Kunstverein vom 19. September 2015 bis zum 22. November 2015. Die Grazer Ausstellung heißt „Sacre du Printemps“ (26. September 2015 bis 29. November 2015). Ein Interview mit AA Bronson ist in "Kunstforum" Bd. 232 nachzulesen. www.salzburger-kunstverein.at., www.grazerkunstveein.org.

Museen & Institutionen

Duisburg: Erweiterungsbau

HERZOG & DE MEURON; Erweiterung MKM Museum Küppersmühle, Duisburg, Perspektive Philosophenweg, Copyright: Herzog & de Meuron

Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hat die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Erweiterungsbau des MKM Museum Küppersmühle in Duisburg abgeschlossen. „Der neue Erweiterungsbau verlängert das MKM ebenerdig in Richtung der Autobahn. Er orientiert sich hinsichtlich Gebäudevolumen, Höhe und dem Fassadenmaterial Ziegel eng am Bestand des MKM.“ Der Baubeginn ist für Mitte 2016 angekündigt, die Fertigstellung für Ende 2018. Das Vorhaben wird von den Sammlern Sylvia und Ulrich Ströher vollständig finanziert. Die Ausstellungsfläche wird um ca. 2.500 qm erweitert, so dass die Sammlung mit Kunst seit 1950 künftig in weitaus größerem Umfang präsentieren werden kann. www.stiftungkunst.de

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