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Kulturpolitik

Debatte um Zukunft der Documenta

Museum Fridericianum Kassel während der Documenta 2017, Foto: S. Kallnbach

Das Defizit in Höhe von 5,4 Mill. Euro löste eine Diskussion über die Zukunft der Kasseler Documenta aus. In einem Offenen Brief wehren sich 73 Documenta-Künstler gegen Überlegungen der Politiker, die Documenta in Zukunft womöglich nur noch in Kassel stattfinden zu lassen – denn das Defizit ist nach aktuellem Kenntnisstand wesentlich durch den zweiten Standort Athen entstanden. Die Künstler verweisen darauf, dass eine solchermaßen „dezentralisierte Documenta 14, die für ein Ende des Eurozentrismus eintrat“, nun möglicherweise durch eine „Politik des 'Deutschland zuerst'... gekontert“ werden könnte. Die Unterzeichner verweisen auf den „großen Gewinn“ für die Stadt Kassel durch die ökonomischen Sekundäreffekte: Laut einer Untersuchung der Kasseler Universität hätten „die Besucher während der Laufzeit der Documenta um die 130 Millionen Euro in Kassel ausgegeben“. Der offene Brief wird von den Initiatoren als ein Plädoyer für die künstlerische Freiheit verstanden. Nun bedeutet die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Kunst lediglich die Abwesenheit von staatlicher Zensur. Wenn Museumsdirektoren oder Kuratoren dazu verpflichtet werden, ihr Budget einzuhalten, führt dies sicherlich nicht zur Beschädigung der besagten künstlerischen Freiheit. Somit tangiert die Debatte eigentlich drei völlig verschiedene Ebenen, nämlich einmal jene der künstlerisch-kuratorischen Konzeption, jene der kulturpolitischen Bedeutung der Documenta (bzw. als Beitrag zu einer Außenkulturpolitik) und jene der politisch gewünschten buchhalterischen Deckungsgleichheit von Kostenplan und Finanzierungsplan.

Biennalen

10. Berlin Biennale: "We don't need another hero"

Gabi Ngcobo, Kuratorin der 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, Foto: Masimba Sasa

1985 veröffentlichte Tina Turner den Titelsong für den Actionfilm „Mad Max-Jenseits der Donnerkuppel“ mit dem Refrain „We don't need another hero“. Diese Textzeile ist Leitmotiv der diesjährigen Berlin Berlinale, wie die Kuratorin Gabi Ngcobo und ihr Team bekannt gaben. In den künstlerischen Beiträgen geht es also nicht um Heldenmut, sondern ganz im Gegenteil um die „anhaltenden Ängste und Sorgen in unserer heutigen Zeit“ und um den „aktuell weitverbreiteten Zustand einer kollektiven Psychose“. Konkret gemeint sind damit die derzeitigen geopolitischen Verschiebungen, die mit Regimewechseln und neuen historischen Protagonisten einhergehen – denn die alten Parameter, nach denen man im späten 20. Jh. die Welt in politische Machtblöcke mit ihren jeweiligen Hegemonialsphären aufteilte, stimmen nicht mehr; und auch auf den Gebieten von technologischem Pioniergeist und Fortschrittsoptimismus kommen heute aus einigen ehemaligen „Schwellenländern“ mehr innovative Impulse als aus manchem strukturpolitisch schwerfälligen und von Kkulturpessimismus geprägten Industriestaat der westlichen Hemissphäre. Allerdings will die Berlin Biennale „keine kohärente Interpretation von Geschichte(n) oder Gegenwart“ bieten; es geht mithin nicht in vordergründiger Weise um die Tagespolitik, die in Washington, Peking, Riad, Teheran oder Pjöngjang gemacht wird. „Wie der Song“ lehnt die Berliner Veranstaltung die Sehnsucht nach einer Heldenfigur ab. „Demgegenüber erkundet die 10. Berlin Biennale das politische Potenzial von Strategien der Selbsterhaltung. Dabei verweigert sie sich jedoch starren Wissenssystemen und standardisierten historischen Narrativen, die zur Entstehung toxischer subjektiver Sichtweisen beitragen“. Künstlerisch thematisiert werden daher stattdessen „alternative Konfigurationen von Wissen und Macht, die Widersprüche und Komplikationen zulassen.“ www.berlinbiennale.de

Preise

Goslarer Kaiserring für Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans, Foto: Karl Kolbitz

Wolfgang Tillmans ist in diesem Jahr Träger des Kaiserrings der Stadt Goslar. Die Auszeichnung wird nur an renommierte Künstler vergeben und zählt zu den wichtigsten Preisvergaben in Deutschland. Die Verleihung findet immer im Herbst statt. Wolfgang Tillmans (Jahrgang 1968) lebt als Fotograf in Berlin und London. Im Jahr 2000 wurde er als erster Fotograf und auch als erster Nicht-Engländer mit dem britischen Turner Prize bedacht. Seit 2010 werden seine Arbeiten in großen Museumsausstellungen gezeigt, so z.B. 2012 im Moderna Museet Stockholm oder 2017 in der Tate Modern London und in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel. Zuletzt gestaltete er eine Plakat-Kampagne gegen den Brexit und zur Bundestagswahl 2017 ebenfalls eine Kampagne gegen den Rechtsruck in Deutschland. www.goslar.de

Kulturpolitik

Lea Rosh fordert: Kein Kuratoriumssitz für AfD

Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, Pressefoto: Stelenfeld mit Besuchern, Foto: Marko Priske

In Paragraph fünf schreibt das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung für das Mahnmal in Berlin (JudDenkmStiftG) fest, dass jede Bundestagsfraktion je angefangene 100 Mitglieder Anspruch auf einen Sitz im Kuratorium hat. Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtete, „aus Parteikreisen“ der AfD verlaute, ihre Fraktion werde demnächst entscheiden, wen sie in das Kuratorium entsenden wolle. „Unmöglich“ findet dies Lea Rosh, Mitinitiatorin des Holocaust-Mahnmals. Sie forderte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble dazu auf, juristisch zu prüfen, ob eine Präsenz der AfD im Kuratorium zu verhindern sei. Rosh hält das Parteiprogramm der AfD für „so drastisch demokratiefeindlich..., dass eine Teilnahme der AfD eigentlich ausgeschlossen sein müsste. Das gilt natürlich erst recht nach dem, was der thüringische AfD-Chef Höcke über das Holocaust-Mahnmal gesagt hat.“ Höcke hatte gegen die Gedenkstätte als „Mahnmal der Schande“ gewettert. Schäuble, der als Parlamentspräsident auch automatisch Vorsitzender des Stiftungskuratoriums ist, äusserte sich bislang nicht zur Verteilung der Sitze in dem Gremium. www.stiftung-denkmal.de

Galerien & Auktionshäuser

New York: David Zwirner plant Galeriebau von Renzo Piano

David Zwirner

Im New Yorker Stadtteil Chelsea will David Zwirner in der West 21St. Street ein Galeriegebäude errichten und zu seinem Hauptquartier für die multinationalen Aktivitäten seiner Galerie machen. Für das 50 Millionen Dollar teure Projekt hat er den Star-Architekten und Prizker Prize-Gewinner Renzo Piano engagiert. Das wäre dann die vierte Adresse der Galerie neben seinen Filialen im Stadtteil Manhattan und die siebte weltweit neben den weiteren Dependancen in London und Hongkong. Für den Architekten Piano, der schon mehrere Museumsbauten entwarf, ist es der erste Auftrag für eine kommerzielle Galerie. Der 1964 als Sohn des Galeristen Rudolf Zwirner in Köln geborene Kunsthändler zählt zu den weltweit erfolgreichsten und umsatzstärksten seiner Branche. In diesen Wochen feiert er das 25jährige Bestehen seiner Galerie. Neben Gerd Harry Lybke (Leipzig/Berlin) vertritt er exklusiv Neo Rauch und den Nachlass von Franz West, außerdem Isa Genzken und Wolfgang Tillmans. www.davidzwirner.com

Messen & Märkte

Art Cologne: Teilnehmerfeld steht fest

Impressionen von der Art Cologne 2017, Foto: Koelnmesse

Vom 19. bis zum 22. 4. 2018 wird mit der Art Cologne die weltweit älteste Kunstmesse zum 52. Mal ausgerichtet. Zugelassen sind rund 200 Galerien, die in die Sektoren „Galerien” mit Klassischer Moderne, Nachkriegskunst und Gegenwartskunst sowie „Neumarkt“ mit der „neuesten Generation von Galerien“ und„Collaborations“ mit 22 kuratierten Projekten aufgeteilt sind. Neu oder nach Abwesenheit jetzt wieder dabei sind u.a. die Galerien Ernst Hilfger (Wien), Buchmann (Berlin/Lugano), Lelong (Zürich/Paris/New York), Setareh (Düsseldorf), Julian Sander (Köln) und Kanalidarte (Brescia). Messeleiter Daniel Hug hat in den vergangenen Jahren beharrlich, aber auch behutsam an einem Relaunch gearbeitet, und das zahlt sich jetzt mit der Anmeldung von internationalen Blockbuster-Galerien wie Gagosian, Hauser und Wirth, Michael Werner oder Karsten Greve aus. Solche etablierten „Zugpferde“ wie auch Daniel Buchholz, Gisela Capitain, Sprüth Magers, White Cube, Max Hetzler oder die Berliner König Galerie sind wichtig für das Imageprofil der Art Cologne im internationalen Vergleich. Mit der Abteilung „Neumarkt“ öffnet sich die Art Cologne zugleich der jüngeren Generation: unter den elf Ausstellern hat z.B. die Alma Galerie aus Riga ihren ersten Messeauftritt in Köln. Um „jede Form“ der Zusammenarbeit geht es in der Sektion „Collaboration“, wo u.a. eine Einzelpräsentation von Isa Melsheimer als Kooperation der Galerien nächst St. Stephan sowie Esther Schipper und Jocelyn Wolff zu sehen ist. Hier trifft man ebenso auf eine Präsentation der Wolfgang-Hahn-Preisträgerin Haegue Yang (Galerie Barbara Wien & Wien Verlag), die eine Retrospektive im Rahmen der ART COLOGNE im Museum Ludwig Köln hat. www.artcologne.de

Hochschulen

Portikus: Neue Kuratorin

Christina Lehnert, Courtesy: Portikus/Städelschule Frankfurt/Main

Christina Lehnert ist neue Kuratorin der Portikus-Ausstellungen der Frankfurter Städelschule. Lehnert war zuletzt Interimsdirektorin des Kunstvereins Braunschweig, wo sie zuletzt die Einzelausstellung der Künstlerin Georgia Sagri kuratierte. Der Portikus ist seit 1987 essentieller Bestandteil der Städelschule zum „Ausstellen, dem Publizieren und der Diskussion von jungen und aufstrebenden sowie etablierten Künstlerinnen, Künstlern und ihrem Wer“ und befindet sich heute in einem Gebäude auf einer Maininsel. Die nächste Ausstellung dort bestreitet Candice Lin vom 10. Februar bis zum 8. April 2018 unter dem Titel „A Hard White Body, a Soft White Worm“. www.portikus.de

Aktionen & Projekte

Berlin: Lecture Performance und Performance-Ausstellung

Tamás Király, Modeperformance, Budapest 1989, Foto: Jonathan Csaba Almási, Presefoto zur Ankündigung Left Performance Histories, Courtesy nGbK Berlin

Die Berliner nGbK - neue Gesellschaft für bildende Kunst lädt für Sonntag, 14. Januar 2018, 18 Uhr, zu einer Lecture Performance mit Riikka Tauriainen
ein. Die Künstlerin gibt einen "Einblick in ihre Recherche zu Feminotopien und zu Flora Tristan, einer französischen Schriftstellerin, (Früh-)Sozialistin und Frauenrechtlerin des 19. Jahrhunderts, die selten Erwähnung in konventionellen Geschichtsbüchern findet. Tauriainen geht der Frage nach, wie privilegierte Frauen in der Kolonialzeit gereist sind und untersucht die Beziehungen von Kolonialismus und Kapitalismus in der patriarchalischen Gesellschaft." Außerdem zeigt die nGbK ab dem 3. Februar 2018 die Ausstellung "Left Performance Histories" mit Beispielen von 25 Künstlern als Vertreter osteuropäischer Aktionskunst seit den 1970er Jahren. www.ngbk.de

Museen & Institutionen

Baselitz: Geburtstagsausstellung

Georg Baselitz, Edvards Kopf, Aquarell, 1983, 61,1 x 34,2 cm, Copyright: Kunstmuseum Basel

Zum 80. Geburtstag des Malers Georg Baselitz stellt das Kunstmuseum Basel seine Arbeiten auf Papier aus. (21. Januar – 29. April 2018). Gleichzeitig widmet ihm die Fondation Beyeler eine fokussierte Retrospektive mit einer Auswahl an Gemälden und Skulpturen. Dem Kunstmuseum Basel ist Georg Baselitz bereits seit 1970 verbunden. Damals kuratierte Dieter Koepplin für das Kupferstichkabinett eine Ausstellung mit Zeichnungen, was für den damals 32jährigen Künstler einen Karrieresprung bedeutete. „Die neuesten Werke zeichnen sich durch eine lockere und souveräne Arbeitsweise aus und zeugen von der Reflexion über Vergänglichkeit, aber auch vom Blick auf das eigene umfangreiche und vielseitige Werk.“ www.kunstmuseumbasel.ch

Aktionen & Projekte

Helmut Newton Foundation: Radical Chic

Helmut Newton, Thierry Mugler, Milan 1998, Copyright Helmut Newton Estate

Die Berliner Helmut Newton Foundation-Museum für Fotografie zeigt bis zum 13. Mai 2018 die Ausstellung „Guy Bourdin. Image Maker / Helmut Newton. A Gun for Hire / Angelo Marino. Another Story." Bourdin und Newton arbeiteten für die gleichen Modemagazine, und sie haben in den 1960er und 1970er Jahren gleichermaßen die Modefotografie ästhetisch revolutioniert. Unabhängig voneinander entwickelten sie das Stilmittel des „Radical Chic“. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus dem Spätwerk Newtons in einer Gegenüberstellung mit früheren Arbeiten Bourdins. Newtons ehemaliger Assistent Angelo Marino ist mit Fotos vertreten, die er mit seinem iphone shcnappschussartig bei Eisenbahnfahrten von seinen Mitreisenden oder von der Landschaft machte. www.helmutnewton.com

Aktionen & Projekte

Transmediale

A Becoming Resemblance von Heather Dewey-Hagborg und Chelsea Manning; Courtesy o Heather Dewey-Hagborg, Chelsea E. Manning and Fridman Gallery, New York,Foto: Paula Abreu Piu

Die Berliner transmediale 2018 wird unter dem Leitmotiv "face value" am 31. Januar 2018 im HKW-Haus der Kulturen der Welt eröffnet. Die transmediale versteht sich als "ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Unter Technologie versteht sie dabei jedoch mehr als die digitale Welt – und unter Kultur mehr als das, was in institutionalisierten Bereichen der Kulturproduktion entsteht." In diesem Jahr dauert das Festival bis zum 4. Februar 2018. Als Highlights sind u.a. eine "Hate Library" von Nick Thurston, eine Performance mit James Ferraro und die Gastausstellung "A Becoming Resemblance" von Heather Dewey-Hagborg und Chelsea Manning angekündigt. Sie untersucht "neue Technologien der genomischen Identitätskonstruktion in Verbindung mit den gesellschaftlichen Zuständen unserer Zeit. Herzstück der Ausstellung ist die Installation Probably Chelsea, bestehend aus dreißig algorithmisch erzeugten Porträts von Manning – der Whistleblowerin, die Anfang des Jahres vorzeitig durch den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama aus dem Gefängnis entlassen wurde." www.transmediale.de/de

Hochschulen

Leipzig: Pictures for Donald

Pressebild HGB Leipzig, Copyright: Alexander Meyer

Die Professoren Juergen Teller und Torsten Hattenkerl führten mit mit Studierenden der Kunsthochschulen Nürnberg und Leipzig in der Künstlerresidenz Libken in der Uckermark ein Projekt durch. Die Ergebnisse sind nun bis zum 25. Februar 2018 unter dem Titel „Pictures für Donald“ in der Leipziger Baumwollspinnerei WERKSCHAU (Halle 12, Spinnereistraße 7) zu besichtigen. Bei dem Projekt ging es um die Fragen: „Welche Rolle spielt das fotografische Bild des Menschen in der gegenwärtigen Gesellschaft? Inwiefern beeinflussen (Selbst)Inszenierungen via Instagram, Facebook & Co und das ständige Zirkulieren von Bildern die Auseinandersetzung mit dem Portrait als traditionellem Genre der bildenden Kunst?“ www.hgb-leipzig.de

Personalien

Frankfurt: Neuer Sammlungsleiter

Alexander Eiling, Foto: Städel Museum Frankfurt/M.

Alexander Eiling wird im Februar 2018 neuer Sammlungsleiter für die Kunst der Moderne am Städel Museum in Frankfurt am Main. Sein Vorgänger Felix Krämer wechselte bereits im Oktober auf den Posten des Generaldirektors der Stiftung Museum Kunst Palast in Düsseldorf. Eiling war bis jetzt Kurator für Neuere Malerei und Plastik seit 1800 an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und gilt als Experte für die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts. www.staedelmuseum.de

Museen & Institutionen

Takako Saito: Performance und Symposion in Siegen

Takako Saito, November 2017 Extra Do It Yourself Shop You + Me, 1994.

Die Fluxus-Künstlerin Takao Saito hat im Museum für Gegenwartskunst Siegen bis zum 18. Februar 2018 eine umfassende Retrospektive unter dem Titel "YOU AND ME". In ihren Performances und in ihrer Objektkunst inszeniert sie interaktive Spiele, die das Publikum aus der Rolle des passiven Zuschauers heraus holen. Die Ausstellung wandert anschließend in das Ausstellungshaus Spoerri in Hadersdorf am Kamp, Österreich und in das Musée d'art contemporain de Bordeaux (CAPC). Für Samstag, 13. Januar 2018, ist um 16 Uhr die Performance "Kopfwürfelspiel" mit Takako Saito angekündigt. Vorher findet ab 13 Uhr ein Symposion mit Ruth Gilbwerger und Johannes Stahl statt. www.mgk-siegen.de

Museen & Institutionen

Photobastei Zürich: Meister des 20. Jh.

Photobastei Zürich, Foto: Courtesy Photobastei/Romano Zerbini Copyright August Sander, Der Handlanger, 1928

Für Fotosammler haben Namen wie Diane Arbus, René Burri, Henri Cartier-Bresson, Robert Frank, Nan Goldin, August Sander, Edward Steichen, Martin Parr oder Wim Wenders den gleichen Klang wie Pablo Picasso oder Andy Warhol für die Sammler von Malerei: „Meister des 20. Jh.“ nennt denn auch zu Recht die Züricher Photobastei ihre aktuelle Ausstellung (19. Januar bis 18. März 2018). Zu sehen sind rund 140 Arbeiten hochkarätiger Fotografen aus diversen Sammlungen in der Schweiz und in Deutschland. Dabei liegt der Focus nicht so sehr auf den ikonischen Bildern, die jeder Interessierte kennt und sie als „typisch“ innerhalb des Gesamtwerks des jeweiligen Fotogarfen gelten, sondern auch auf unbekannteren Motiven, um diese Meister „mit einem anderem Blick neu zu entdecken.“ www.photobastei.ch

Museen & Institutionen

Edwin Scharff-Museum: Verteuerung und Verzögerung

Öffentliche Baumaßnahmen erweisen sich oftmals teurer als ursprünglich veranschlagt, und bis zur Fertigstellung kommt es zudem häufig zu ärgerlichen Verzögerungen.Genau das erleben die Bürger Neu-Ulms beim Umbau des Edwin Scharff-Museums: statt 3,05 Mill. Euro für eine neue Klimaanlage und die sonstige technische Ausstattung, für die Verlegung des Eingangs und eine Erweiterung des Gebäudes sowie des Museumscafés mussten zwischenzeitlich 3,4 Mill. Euro an Kosten eingeplant werden, doch auch das reichte nicht: der Neu-Ulmer Finanzausschuss sah sich genötigt, noch einmal weitere 299.000 Euro zu bewilligen. Dafür waren die Maßnahmen nicht schon im Herbst 2017 abgeschlossen, wie anfänglich erhofft, sondern ziehen sich bis ins Frühjahr 2018 hin. www.edwinscharffmuseum.de

Personalien

Bieler Fototage: Direktorin hört auf

Hélène Joye-Cagnard, Foto: Courtesy Bieler Fototage, Copyright © 2017 Bieler Fototage / Journées photographiques de Bienne, All rights reserved.

Hélène Joye-Cagnard gab als Direktorin der Bieler Fototage die Festival-Leitung Anfang 2018 ab. 2007 hatte sie für das Festival als Ko-Direktorin und dann ab 2013 als Leiterin gearbeitet. Die nächsten Bieler Fototage finden vom 4. bis 27. Mai 2018 statt. www.bielerfototage.ch

Museen & Institutionen

Stuhr-Stipendium

Bis zum 16. März 2018 sind Bewerbungen um einen Stipendienaufenthalt in der Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode möglich. Bewerben können sich Nachwuchskünstler aus Bremen und Niedersachsen mit abgeschlossenem Studium. Für die Dauer des zehnmonatigen Aufenthalts (Residenzpflicht!) gibt es 1.400 Euro/mtl. abzügl. 75 Euro Kostenpauschale für Heizung und Wasser. Beginn: 1. August 2018 oder 1. November 2018. Infos und Kontakt: Gemeinde Stuhr Blockener Straße 6, 28816 Stuhr, Tel. 04 21/56 95-292 (Frau Mehlhop), Fax 0421/56 95-296, Mail: A.Mehlhop@Stuhr.de

Messen & Märkte

palm beach modern + contemporary

Die Macher der Art Miami sind Ausrichter der palm beach modern + contemporary (15.-18. Jan. 2018), und sie bemühen sich um ein hochkarätiges Beiprogramm: im vergangenen Jahr durfte Jeff Deitch eine Sonderausstellung mit Werken von Francis Picabia kuratieren. Dieses Messeprofil lockte 2017 rund 17.000 Besucher an. Von ihnen kamen 6.000 zur Vernissage, darunter auch Prominente wie der Modemacher Tommy Hilfiger. Auch die Stadtoberen von West Palm Beach treten als Sponsoren auf, und so kann man vermuten, dass die Messegesellschaft Art Miami LLC sich im 100 km entfernten West Palm Beach engagiert, ist eine strategische Maßnahme, um einen Monat nach der Messewoche in Miami in der Nachbarstadt weiter nördlich verlorenes Terrain zurück zu gewinnen: seit die Art Basel Miami Beach der Art Miami LLC Konkurrenz macht, versucht die Art Miami mit Schwestermessen wie der Context Miami, der Aqua Art Miami und eben auch mit der Kunstmesse in Palm Beach gegen zu steuern. Etwa 35 Neben-Events garnieren die Messetage in Palm Beach in ähnlicher Weise wie der Partyrummel die Dezembermessen in Miami. www.artpbfair.com

Museen & Institutionen

Basel: Digitalisierungsprojekt

Das Kunstmuseum Basel digitalisiert mit Unterstützung Schweizer Versicherungskonzern Helvetia den Bestand seines Kupferstichkabinetts. Rund 3.000 Zeichnungen europäischer Alten Meistern des 15. bis 17. Jahrhunderts sollen in den kommenden drei Jahren einem breiten Publikum nach und nach online zugänglich sein. Dies ist insofertn sinnvoll, da die oft lichtempfindlichen Zeichnungen entweder überhaupt nicht oder höchstens für kurze Zeit in abgedunkelten Räumen ausgestellt werden können. Ähnlicher Projekte verfolgt man in der Schweiz auch beim Kirchner Museum Davos, dem Kunstmuseum Luzern und dem Kunstmuseum Bern. www.kunstmuseumbasel.ch

Personalien

Frankfurter Filmmuseum: neue Direktorin

Ellen M. Harrington ist ab dem 1. Januar 2018 neue Direktorin des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt. Die studierte Film- und Literaturwissenschaftlerin leitete bisher die Sammlungen am Academy Museum of Motion Pictures in Los Angeles: diese Institution vergibt die Oscars. vergibt. Harrington leitet in Frankfurt in Personalunion auch das Deutsche Filminstitut leiten, das Träger des Filmmuseums ist. www.deutsches-filminstitut.de/filmmuseum.

Museen & Institutionen

Sammlung Goetz: Flüchtlingsprogramm

Illustration zur Ankündigung, Foto: Copyright Barbara Hartmann

Mit kunstpädagogischen Workshops, „die genau auf die Bedürfnisse von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind, will die Münchener Sammlung Goetz „einen Zugang zur Kunst“ und speziell zu ihren Ausstellungen „vermitteln und die Kreativität der Teilnehmer wecken“. Die positiven Reatkionen auf diese Kurse sind Anlass für eine kleine Buchpublikation: sie „illustriert, welches Potenzial in den Flüchtlingen steckt, die bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellungen das zuvor Gesehene anschließend auf praktische Weise in die eigene kreative Sprache übersetzen und neue Kunstwerke entstehen lassen.“ Auch zur nächsten Ausstellung gibt es wieder ein auf Kinder, Jugendliche und Flüchtlinge zugeschnittenes Begleitprogramm. Darüber informiert ein Newsletter unter www.sammlung-goetz.de/de/Newsletter.htm

Museen & Institutionen

Kunstpreis Worpswede

„Geld | Macht | Zukunft“ heißt das Wettbewerbsthema um den Kunstpreis Worpswede. Einzureichen sind Beiträge aus den Disziplinen Malerei, Grafik, Bildhauerei und Fotografie. Kunstschaffende sollen zu diesem Thema einbezogen werden, Bankexperten, Politikern und Volkswirten „visionäre, kraftvolle Kunstimpulse“ zu vermitteln. Für eine Ausstellung in Bremen und Worpswede werden ca. 40 Arbeiten einjuriert. Ausgelobt sind drei Jurypreise (6.000 / 4.000 (2.000 Euro) und drei Publikumspreise (1.500 / 1.000 / 500 Euro). Deadline: 28. Feb. 2018. Infos und Kontakt: www.kunstpreis-worpswede.de

Preise

Hamburger Völkerkundemuseum: Ehrung aus Korea

Koo Bohnchang überreicht Ehrung des koreanischen Kulturministers an Prof. Dr. Barbara Plankensteiner und Katharina Süberkrüb, © Museum für Völkerkunde Hamburg / A. Bosselmann

Das Team des Museums für Völkerkunde Hamburg für die Ausstellung „Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung“ mit einer Ehrung durch den koreanischen Kulturminister bedacht. Solche Auszeichnungen würdigen als Zeichen des Dankes Bemühungen, die koreanische Kultur einem Publikum außerhalb Koreas näherbringen... Anerkannt wurde die herausragende konzeptionelle Arbeit des Hamburger Teams und die besondere Zusammenarbeit mit dem National Folk Museum of Korea in Seoul“. www.voelkerkundemuseum.com

Aktionen & Projekte

Darmstadt: HLR Lichtenberg 1

Karwath+Todisko, HLR Lichtenberg 1, Darmstadt 2018, Foto: Courtesy TU Darmstadt

Georg Friedrich Lichtenberg (1742-1799) wuchs seit seinem dritten Lebensjahr in Darmstadt auf, wo sein Vater Stadtpfarrer war. Der Sohn profilierte sich als Mathematiker und Naturwissenschaftler, hatte aber auch literarische Ambitionen – er gilt als Erfinder des Aphorismus, die er selbstironisch in seinen „Sudelbüchern“ zusammen fasste. Nach Georg Friedrich Lichtenberg ist eine Lichtinstallation am HLR-Hochleistungsrechnergebäude der TU Darmstadt benannt. Die Künstlerin Karwath+Todisko inszeniert hier leuchtende Aphorismen in Klartext und in Binärcodes. „Die Lichtinstallation an der Fassade des Gebäudes steht sinnbildlich für die Rechenprozesse, die im Inneren des Gebäudes ablaufen... Für die Texte, die auf der Lichtinstallation „HLR Lichtenberg1“ erscheinen, wurden vor allem Gedanken über Lehre, Forschung und das universitäre Leben ausgewählt; aber auch dem pointierten Witz und dem Absurden wird Beachtung geschenkt. Die an den heutigen Sprachgebrauch angepassten und teilweise fragmentierten Sätze füllen einen Tag.“ www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/medien/

Museen & Institutionen

Hamburg: Gute Aussichten deluxe

Georg Brückmanns, Kundmanngasse 19. © Georg Brückmanns

Vom 26. Januar bis zum 21. Mai 2018 zeigt das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen die Ausstellung » gute aussichten deluxe – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule«. Sie knüpft an die 14jährige Arbeit für das Nachwuchsförderungs - Projekt "gute aussichten" an und "spiegelt den Fortbestand und Wandel des Mediums Fotografie in all seinen Facetten" wider. Die Werkschau "bietet einen einzigartigen Überblick über eine Generation von jungen Fotografen, die, wohl wissend um das Primat der Düsseldorfer Schule, dieses jedoch hinter sich gelassen hat und sich visuell klar in der Gegenwart verortet". www.deichtorhallen.de

Ausschreibungen

Fotoblog

"Seit Juni 2017 bietet – erstmals in der deutschen Museumslandschaft – der Sprengel FOTO-Blog FOTO \ KUNST \ THEORIE eine theoretische Auseinandersetzung im Spannungsbereich von Fotografie und Kunst", schreibt das Sprengel Museum Hannover auf seiner Website zum Stichwort "Fotografie und Medien". Hierzu merkt die Karlsruher Privatdozentin Dr. Andrea Gnam an: "Der erste deutschsprachige Blog, der sich mit Fotografie und Kunst beschäftigt ist der Sprengelmuseumsfotoblog nicht." Sie selber betreibe bereits seit 2012 einen umfangreichen Fotoblog zur künstlerischen Fotografie mit Essays und Kritiken, Theorie und Buchbesprechungen. www.fotobuch.gnam.info

Ausschreibungen

Kunstpreis Wesseling

Der Kunstverein Wesseling e.V. und die Stadt Wesseling loben Kunstpreis Wesseling zum Thema „Leicht . Sinn“ aus. Der Preis ist mit 5.000,00 € dotiert und wird auf die drei Kategorien Malerei, Fotografie, Skulptur/Objekt mit jeweils 1.500 € verteilt: Zudem vergibt die Jury den Sonderpreis, mit 5.00 Euro, der unter allen nominierten Künstlern ausgelobt wird. Erstmals wird eine digitale Bewerbung vorgegeben, Bewerbungsende ist der 31. März 2018. Infos und Kontakt:

Ausschreibungen

Residenzprogramm in Plovdiv

Das Goethe-Institut Bulgarien ist Partner der Stiftung „Plovdiv 2019“, welche für die Umsetzung des Projektes der Europäischen Kulturhauptstadt in Plovdiv verantwortlich ist. Die Stiftung „Plovdiv 2019“ bietet Residenzprogramm ADATA AiR an, für Künstlerinnen und Künstler sich noch bis zum 31. Januar 2018 bewerben können. "Fokus des Residenzprogrammes ist die urbane Stadtlandschaft Plovdiv’s – die Beziehung von Natur und Kultur innerhalb der Stadt sowie die Vielschichtigkeit der Architektur in Plovdiv." Link zur Ausschreibung: www.goethe.de/ins/bg/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21135508

Hochschulen

Mainz: Unterscheiden und herrschen

Illustration zur Ankündigung

Die Kunsthochschule Mainz lädt für den 17. Januar 2018 zu einer Buchvorstellung mit Diskussion ein:die Soziologinnen Paula-Irene Villa und Sabine Hark präsentieren ihr Buch Unterscheiden und herrschen.  „Mit der Kölner »Nacht, die alles veränderte« ist einiges in Bewegung geraten. Vielleicht sind Bewegungen auch nur sichtbarer geworden. Feministische Anliegen finden zwar verstärkt Gehör, doch dies ist eng verwoben mit neuen Rassismen und der Kulturalisierung sozialer Ungleichheiten.... Wollen wir dagegen verstehen, wie unsere gesamte Lebensweise in Kategorien der Über- und Unterordnung gefasst ist und wie diese feinen Unterschiede Handeln, Einstellungen und Gefühle aller bestimmen, dann gilt es, Sexismus, Rassismus und Heteronormativität nicht als voneinander unabhängige soziale Teilungsverhältnisse zu untersuchen..." www.kunsthochschule-mainz.de

Ausschreibungen

Oberhausen Seminar

Der Künstler und Filmemacher Roee Rosen (Israel) leitet das Oberhausen Seminar, das vom 3. bis 7. Mai 2018 während der 64. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen stattfindet. Es ist "ein experimenteller Kurs, der das Bewegtbild in der zeitgenössischen Kunst im Kontext eines renommierten internationalen Filmfestivals untersucht. Es richtet sich an junge internationale Künstler, Filmemacher, Kuratoren und Wissenschaftler, die die Kurzfilmtage als Labor nutzen, um kuratorische Voraussetzungen, Infrastrukturen, in denen diese Bilder zirkulieren, und kritische Parameter ihrer Analyse untersuchen." Anmeldungen sind bis zum 1. Februar 2018 möglich. www.kurzfilmtage.de/festival/sektionen/seminar/

Museen & Institutionen

Karin Abt-Straubinger Stiftung

Die Karin Abt-Straubinger Stiftung vergibt wieder Fördergelder für künstlerische Projekte ab etwa September 2018. . Der Förderschwerpunkt liegt auf der Unterstützung der Realisierung von Kunstwerken und Kunstaktionen im Bereich bildende Kunst. Publikationen und retrospektive Werksausstellungen werden nicht gefördert. Bewerben können sich Künstlergruppen und Künstler jeden Alters. Deadline: 22. Februar 2018. Die Antragsformulare, Förderrichtlinien und weitere Informationen zur Arbeit der Stiftung finden sich auf der Homepage der Stiftung unter www.karin-abt-straubinger-stiftung.de

Aktionen & Projekte

Wolfgang Tillmans in Kinshasa

Wolfgang Tillmans, Dan, 2008

Erstmals ist bis zum 18. Februar 2018eine Einzelausstellung von Wolfgang Tillmans auf dem afrikanischen Kontinent zu sehen, und zwar im Musée d'Art Contemporain et Multimédias, Echangeur de Limete, Kinshasa. Das Goethe-Institut begleitet die Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) mit einem Rahmenprogramm aus Künstlergesprächen und Workshops. Tillmans „befragt die Fotografie als Bild und Objekt immer wieder neu, sei es für den Raum des Museums oder abgedruckt in einer Publikation. Seine Arbeit basiert auf einer unbändigen Neugierde, recherche-intensiven Vorbereitungen und dem permanenten Ausreizen und Weiterentwickeln des Mediums mit seinem technischen und ästhetischen Potential. Seiner Bildsprache liegt eine genaue Beobachtung zugrunde, die einen zutiefst menschlichen Zugang zur Komplexität der Welt eröffnet. Vertrautheit, Empathie, Freundschaft und Nähe sind in Tillmans‘ Bildern sicht- und spürbar. Tillmans' Haltung lässt sich als Aufruf zur Freiheit verstehen und als Einladung, dem Anderen mit offener Neugier und ohne Angst zu begegnen...“ Daher hat er der Ausstellung des Titel „Fragile“ gegeben. Die Werkschau umfasst großformatige Drucke, Fotoarbeiten, über skulpturale Objekte, Videoprojektionen und Musik. www.goethe.de

Museen & Institutionen

Hamburg: Gute Aussichten de luxe

Nicolai Rapp: Aus der Porträtserie »c6h602«, Teil der Werkserie »Chicks, Rags, Hopes«, 2014 -2016, Fine-Art Print auf Hahnemühle Photo Rag + Bleichcreme, 70x90 cm, freischwebend in Obkektrahmen, Unikate, aus der Ausstellung »gute aussichten DELUXE«

2018 zeigen die Deichtorhallen Hamburg im Haus der Photographie gleich zwei Ausstellungen des Projektes »gute aussichten«. Das Ausstellungsjahr beginn am 26. Januar 2018t mit »gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule«, In dieser Jubiläumsausstellung zum Nachwuchsförderprojekts »gute aussichten«, das die Deichtorhallen seit dem Entstehungsjahr 2004 kontinuierlich begleiten, werden bis zum 21. Mai 2018 aus den 14 Jahren dieses Wettbewerbs 25 fotografischen Positionen präsentiert. Diese Ausstellung wird durch das gewohnte Format »gute aussichten – junge deutsche fotografie« ab dem 14. Februar 2018 mit Beiträgen der acjt aktuellen Preisträger ergänzt. www.deichtorhallen.de

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