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Museen & Institutionen

Springhornhof: Jubiläum

Winfred Gaul, Projekt „Signale in der Heide“, Neuenkirchen 1967 (Foto: Archiv Springhornhof)

1967 luden die Galeristen Ruth und Wilm Falazik erstmals Künstler zu einem Bildhauersymposion rund um den Springhornhof in Neuenkirchen bei Soltau ein. Inzwischen führt dort ein Rundweg durch eine Kunst-Landschaft mit mehr als vierzig Stationen, von den behauenen Findlingen aus den 1960er Jahren bis zu aktuellen künstlerischen Positionen. In diesen Wochen feiert der Kunstverein & Stiftung Springhornhof sein 50jähriges Jubiläum. Der Festakt mit einem Vortrag von Uwe M. Schneede ist für den 18. Oktober 2017 angekündigt. 1967 luden die Galeristen Ruth und Wilm Falazik erstmals Künstler zu einem Bildhauersymposion rund um den Springhornhof in Neuenkirchen bei Soltau ein. Inzwischen führt dort ein Rundweg durch eine Kunst-Landschaft mit mehr als vierzig Stationen, von den behauenen Findlingen aus den 1960er Jahren bis zu aktuellen künstlerischen Positionen. www.springhornhof.de

Aktionen & Projekte

Findungskommission für documenta 15 steht

documenta 14, Foto: Wolfgang Träger

Die Vorbereitungen für die nächste documenta, die 2022 stattfinden wird (18. Juni bis 25. September) sind in vollem Gange. Nun wurde die Findungskommission für die documenta 15 bekannt gegeben. Diese sollen dann bis Anfang 2019 die Auswahl der künstlerischen Leitung für die d 15 treffen. Die 8 Mitglieder, die hierzu berufen wurden, sind: Ute Meta Bauer, Gründungsdirektorin Centre for Contemporary Art, Singapur, Charles Esche, Direktor Van Abbemuseum Eindhoven, Amar Kanwar, Künstler aus Neu Delhi, Frances Morris, Direktorin Tate Modern London, Gabi Ngcobo, Kuratorin 10. Berlin Biennale 2018, Elvira Dyangani Ose, Kuratorin Creative Time, New York, (ab September 2018 Direktorin The Showroom, London), Philippe Pirotte, Rektor Staatl. Hochschule für Bildende Künste – Städelschule Frankfurt/M., und Jochen Volz, Direktor Pinacoteca do Estado de São Paulo.
 

 

Personalien

Daniel Birnbaum verlässt Stockholm

Daniel Birnbaum © Photo: Moderna Museet/Åsa Lundén

Daniel Birnbaum verlässt das Moderna Museet in Stockholm und wechselt dann Anfang 2019 zu Acute Art in London, einer Initiative, die 2017 als digitales Kunstlabor gegründet wurde, um technologische und künstlerische Visionen bei der Produktion von Digitalkunst zusammen zu führen. In Stockholm war er acht Jahre lang Museumsdirektor gewesen. Dem deutschen Kunstpublikum ist Birnbaum als Rektor der Frankfurter Städelschule in den Janren 2000 bis 2019 bekannt. 2018 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande als „Kenner und Freund Deutschlands und unermüdlicher Förderer der schwedisch-deutschen Kulturbeziehungen.“

Museen & Institutionen

Bonn: The Playground Project

Ausstellungsansicht, Foto: Laurin Schmid, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Spielplätze zu gestalten beschränkt sich längst nicht mehr auf einen Sandkasten und das Aufstellen einer Wippe. „Zwischen 1950 und 1980 war der Spielplatz ein kreatives Labor“, behaupten die Ausstellungsmacher um die Kuratorin Gabriela Burkhalter als Fazit ihres Projekts „The Playground“ in der Bonner Bundeskunsthalle (bis 28. Oktober 2018). „In den Städten der Industrienationen entstanden innovative, verrückte, interessante und aufregende Spielplätze“. Dies wird in der Ausstellung in zahlreichen Bildern, Filmen, Plänen und Modellen dokumentiert. www.bundeskunsthalle.de

Kulturpolitik

Berlin: Streit um Kunst im Gewerbegebiet

Axel Haubrok, Foto: Helga Meister

Die ehemalige Fahrbereitschaft der SED in der Herzbergstraße von Berlin-Lichtenberg: hier sollte eigentlich in Kürze eine Ausstellung von Studenten der kunsthochschule berlin weißensee stattfinden, danach eine Fotoschau mit Aufnahmen aus Syrien und dem Irak und eine Veranstaltung zur Berliner Art Week im Herbst. Doch der Kunstsammler Axel Haubrok, der zusammen mit seiner Frau Barbara das 20.000 am große Areal 2013 gekauft hatte, sagte alle geplanten Events ab. Der Grund: das Bezirksamt Berlin-Lichtenberg hatte ihm eine Strafe bis zu einer halben Million Euro angedroht, wenn dort weiterhin öffentliche Ausstellungen stattfänden, denn das Gelände läge in einem Gewerbeschutzgebiet. Paradoxerweise dürfen Künstler und Kreative hier zwar Werke produzieren, aber eben nicht öffentlich ausstellen, erläuterte der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf Baustadträtin Birgit Monteiro (SPD). Sammler Haubrok würde hier gerne eine Kunsthalle eröffnen und den Standort auch sonst für Künstler sichern, sieht sich aber nun gezwungen, sich nach anderen Standorten dafür umzusehen. Die Haltung der Bezirkspolitiker ist widersprüchlich und undurchsichtig: der Bezirksbürgermeister und Kulturstadtrat Michael Grunst möchte zwar gerne „eine Art Mischnutzung in der Herzbergstraße durchsetzen und damit das reine Gewerbegebiet auflösen“, so der „Tagesspiegel“. Ein Nebeneinander von Kunst und Gewerbe wäre dann durchaus möglich, doch in einem Positionspapier dazu findet sich wenig Konkretes: fest steht nur, dass in dem Gewerbestandort weitere Wohnhäuser und Einzelhandel nicht erlaubt werden. Bau- und Wirtschaftsstadträtin Monteiro, so mutmaßt der „Tagesspiegel“, setze sich „für den Gewerbestandort Herzbergstraße ein“. Nach gängiger Lesart haben Kulturveranstaltungen, die nicht gewinnorientiert ausgerichtet sind, jedoch keinen gewerblichen Charakter (aus gewerbe- und steuerrechtlichen Gründen nennen sich deswegen z.B. Non-Profit-Kunsträume auch nicht „Galerie“).

Biennalen

Biennale Gerdheina VI: Writing Mountains

Pressebild zu Writing Mountains

Die Biennale Gherdëina läuft vom 26. Juli bis zum 15. September 2018. Zur Eröffnung ist ein umfangreiches Performanceprogramm angekündigt. „Entstanden als Parallelevent zu Manifesta 7 findet die Biennale Gherdëina bereits zum sechsten Mal in St. Ulrich im Grödental statt und wird erneut von Adam Budak kuratiert. Dieses Jahr wird sich die Ausstellung mit eigens konzipierten Werken zeitgenössischer Kunst erstmals über den öffentlichen Raum des Dorfzentrums hinaus ausweiten und bestimmte Punkte in der umliegenden Landschaft in Form eines Parcours einbinden. 17 KünstlerInnen wurden eingeladen, mit der herausragenden Naturlandschaft der Dolomiten, der Kultur und Geschichte des Tales, sozialen und linguistischen Eigenheiten sowie mit gesellschaftlichen Themen künstlerisch zu arbeiten.“ Künstlerliste: Mariana Castillo Deball, Claudia Comte, Alessandro De Francesco, Alicja Kwade, Sissa Micheli, Štefan Papčo, Giuseppe Penone, Simon Perathoner, Gianni Pettena, Agnieszka Polska, Jiří Příhoda, Gregor Prugger, Mathilde Rosier, Egill Sæbjörnsson, Fabien Vallos, Nico Vascellari, Franz West. www.biennalegherdeina.it

Museen & Institutionen

Emma Portner in der Fondation Beyeler

Emma Portner, Foto: © Alexander Black

Erstmals tritt die kanadische Künstlerin Emma Portner in der Schweiz auf, und zwar am 7. und 8. Juli 2018 in der Fondation Beyeler. Am Samstag, 7. Juli zeigt sie um 17.00 Uhr „die Premiere ihres – eigens für die Ausstellung Bacon Giacometti konzipierten Films Femme Debout, gefolgt von Solo Performances von Portner selbst sowie ihren Tanzpartnern Ajani Johnson-Goffe und Brian Davis. In einem körperlichen Dialog erkundet und interpretiert Portner die Werke der aktuellen Ausstellung «Bacon – Giacometti»... Am Sonntag, 8. Juli, verbinden sich die Tänzer zu Paaren: In drei Sets von drei rund 10-minütigen Duetten (jeweils um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr) reflektiert Portner mit ihren Tanzpartnern den Film und die Ausstellung“. www.fondationbeyeler.ch

Hochschulen

UdK Berlin: Rundgang

Gabriela Kapfer, Grafik-Motiv für UdK-Rundgang, Foto: G. Kapfer

Vom 20. bis zum 22. Juli findet der Rundgang der UdK Berlin statt. Das diesjährige Rundgangmotiv kommt von Gabriela Kapfer hat aus der Klasse Visuelle Systeme von Prof. David Skopec in Form eines beweglichen Lassos gestaltet. www.udk-berlin.de

Personalien

Jean Toche gestorben

Jean Toche, Foto: Matthias Reichelt

Jean Toche, 1932 in Belgien geboren, begann als Jazzmusiker und abstrakt-expressionistischer Maler. 1966 nahm er teil am „Destruction in Art Symposium“ Gustav Metzgers in London und schuf später aggressive Lichtinstallationen. In NYC 1969–1976 schuf er mit Jon Hendricks und Poppy Johnson als „Guerilla Art Action Group“ radikal-politische Aktionskunst. Toche lehnte Kompromisse ab und verweigerte sich dem kommerziellen Kunstbetrieb. Bis er 2014 künstlerisch verstummte, übte er mit MailArt und fotogenerierten Tableaus heftige Kritik an der US-Kriegspolitik, an Religionen und Unterdrückung, an Rassismus, Misogynie und Sexismus. Am 9. Juli 2018 wurde er in seinem Haus auf Staten Island tot aufgefunden.

Museen & Institutionen

Alina Szapocznikow in der Kunsthalle Baden-Baden

Alina Szapocznikow mit ihrer Arbeit Naga  [Nackt], 1961,  © ADAGP, Paris / VG Bild-Kunst Bonn, 2018. Courtesy The Estate of Alina Szapocznikow  / Piotr Stanislawski /  Galerie Loevenbruck, Paris / Hauser & Wirth . Foto:  Marek Holzman, Courtesy the Museum of Modern Art, Warsaw

Vom 21. Juli bis zum 7. Oktober 2018 "präsentiert die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden in zwei ihrer großen Oberlichtsäle die bisher umfassendste Werkschau der polnischen Künstlerin Alina Szapocznikow (1926-1973) im deutschsprachigen Raum. Die Ausstellung versammelt über 50 Arbeiten aus allen Schaffensphasen und gibt einen tiefen Einblick in das Werk einer der radikalsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die erst seit wenigen Jahren auch außerhalb Polens international Anerkennung findet. Alina Szapocznikows Schaffen war geprägt von der intensiven Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Vergänglichkeit. Dank einer klassischen Bildhauerausbildung, die ihre frühesten Arbeiten prägte, verfügte sie über eine Formensprache, die sie im Verlauf von zwei Jahrzehnten immer wieder hinterfragen und dekonstruieren sollte. Nachdem sie figurative Skulpturen aus Bronze, Gips oder Stein geschaffen hatte, begann die Künstlerin mit neuen Materialien wie Polyesterharz und Polyurethan zu experimentieren. Damit revolutionierte sie die Ausdrucksmöglichkeiten von Skulptur. Sie zerlegte den menschlichen Körper in Fragmente wie Lippen, Brüste, Bauch und Gliedmaßen, um diese wieder neu zusammenzusetzen oder für sich allein stehen zu lassen. Oft fand auch ihr eigener Körper als Abdruck Eingang in die Arbeiten..." www.kunsthalle-baden-baden.de

Aktionen & Projekte

Tirol: Max 500

Albrecht Dürer, Porträt Kaiser Maximilian I., 1528, Kunsthistorisches Museum Wien

2019 jährt sich der Todestag Kaiser Maximilians I. zum fünfhundertsten Mal. Aus diesem Anlass focussiert das Land Tirol seine Fördermaßnahmen für 2018/2019 auf MAX 500. Kunst im öffentlichen Raum. Kaiser Maximilian lebte und regierte in einer Umbruchsituation zwischen Mittelalter und Neuzeit. „Die vielen Kriege, die er führte, waren sehr kostenintensiv und so musste er Darlehen von bürgerlichen Bankiers wie der Familie Fugger in Anspruch nehmen, die dafür unter anderem Bergwerkserträge in Tirol (Silberbergwerk Schwaz) erhielten... Kaiser Maximilian... wählte … Innsbruck zu seiner Residenz und war gerne in Tirol, weil er hier besonders gut dem Klettern, Jagen und Fischen, nachgehen konnte. Er hinterließ im gesamten Gebiet des heutigen österreichischen Bundeslandes von Anras bis Pflach und von Nauders bis Kufstein Spuren... Der Blick in die ein halbes Jahrtausend zurückliegende Vergangenheit zeigt, dass Themen wie das Verhältnis von Macht und Medien, Migration und Markt damals ihren Ausgang fanden und bis in die Gegenwart wiederkehren...“ Zum Gedenkjahr wählen die Kuratoren Maria Anwander, Walter Prenner und Franziska Weinberger Projekte mit Interventionen und Installationen im öffentlichen Raum aus. www.tirol.gv.at

Museen & Institutionen

David Claerbout im Kunsthaus Bregenz

David Claerbout, The Quiet Shore, 2011, Einkanal-Video, sw, ohne Ton, ca. 32:32 Min., Videostill, Courtesy David Claerbout, Sean Kelly, New York, Galerie Rüdiger Schöttle, München, untilthen, Paris, und Esther Schipper, Berlin, © David Claerbout, Bildrecht, Wien, 2018

Vom 14. Juli bis zum 7. Oktober zeigt der in Antwerpen und Berlin ansässige Künstler David Claerbout Video- und Soundarbeiten im Kunsthaus Bregenz. Seine Werke „sind Ausdruck seiner Faszination für die Zyklen der Natur und seiner Wahrnehmung von Ferne und Fokus, Ruhe und Vergehen, Licht und Schatten.“ Nach Einbruch der Dunkelheit wird die Außenfassade des Museums mit Projektionen bespielt. Diese Filminstallation beruht auf dem Filmklassiker „Das Dschungelbuch“. www.kunsthaus-bregenz.at

Ausschreibungen

Künstlerdorf Schöppingen

Das Künstlerdorf Schöppingen in Westfalen vergibt im Bereich Bildende Kunst/Neue Medien/Mixed Media jährlich etwa 10 Stipendien ohne Altersbegrenzung, aber mit Residenzpflicht für eine Dauer zwischen 2-6 Monaten. Der Zeitraum kann frei gewählt werden. Das nächste Bewerbungsverfahren beginnt am 15. Juli und endet am 15. September 2018. Bewerbungen sind nur online möglich im freigeschalteten Zeitraum auf: www.kuenstlerdorf-online.de

Hochschulen

Mainz: „Seitenweise Kunst II“

In der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz läuft bis zum 15. September 2018 die Ausstellung „Seitenweise Kunst II“, die Themen „wie BUCH und LESEN... in Verbindung... mit der zeitgenössischen Bildenden Kunst“ bringt. Von der Kunsthochschule Mainz ist Nikola Jaensch dabei. Lisa Weber präsentiert im Rahmen dieser Ausstellung ihr Projekt „this is a journey to“, das in Kooperation mit Clara Wörsdörfer, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Prof. Isabel Nägele, Hochschule Mainz umgesetzt wurde.

Hochschulen

Karlsruher Meisterschüler in Heidelberg

23 aktuelle Meisterschüler der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe sind vom 22. Juli bis 19. August 2018 mit ihrer Ausstellung TOP-0018 im Heidelberger Kunstverein zu Gast. Die Absolventen aus unterschiedlichen Klassen geben einen Einblick in ihr Schaffen im Bereich von Malerei, Bildhauerei, Zeichnung und Grafik, aber auch Videokunst und Performance am Übergang von der Hochschule in die berufliche künstlerische Selbstständigkeit. Die Ernennung zum ›Meisterschüler‹ ist eine persönliche Auszeichnung für Studierende der Freien Kunst an der Akademie Karlsruhe durch die Professoren. Meisterschüler dürfen ein weiteres Jahr an der Hochschule studieren und erhalten einen Atelierplatz. www.kunstakademie-karlsruhe.de

Galerien & Auktionshäuser

van Ham: "Bestes Halbjahresergebnis"

Das Kölner Auktionshaus van Ham meldete zum Abschluss der Frühjahrssaison 2018 das „beste Halbjahresergebnis in der Geschichte des Hauses“. Mit einem Gesamtumsatz von 21,5 Mill. Euro bedeutet dies einen Zuwachs von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon wurden mit zeitgenössische Kunst ca. 5,3 Mill. Euro und mit moderner Kunst ca. 6 Mill. Euro umgesetzt. Bei der zeitgenössischen Kunst erwiesen sich vor allem Werke von Karin Kneffel, Candida Höfer, Günther Uecker, Imi Knoebel, John Chamberlain, Tal R und William Nelson Copley als Zugpferde. Für Zero, Minimal Art und Pop Art ist der Markt mithin weiterhin stabil. Künstler der etablierten Avantgarde wie Günther Uecker oder der impressionistischen Moderne erzielen nach wie vor sechsstellige Ergebnisse. Erstmals seit 30 Jahren wurde auch wieder ein Ölgemälde von Paul Gauguin auf dem deutschen Auktionsmarkt angeboten; der Zuschlag erfolgte bei 803.500 Euro. Zum Vergleich: in der Abteilung „Alte Kunst“ wechselte ein Waldbach-Motiv von Gustave Courbet für 135.450 Euro den Besitzer. www.van-ham.com

Aktionen & Projekte

Workshop zu „stilles rauschen“

Zum Medienkunstfest stilles rauschen führen Anne Schülke, Nils Kemmerling, Thomas Klein und Mischa Kuball 20.-vom 20 bis zum 22. Juli 2018 und vom 23. bis zum 24. November 2018 einen zweiteiligen Workshop durch. Angesprochen sind junge Erwachsene von 18 bis 28 Jahren. Tagungsort ist die Stiftung Nantesbusch in Bad Heilbrunn. „Kunst und Natur sind die beiden großen Motive der Stiftung Nantesbuch. Ihr großes Wald-, Wiesen- und Moorgelände im bayerischen Voralpenland bietet unendliche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit diesen elementaren Themen. Mit dem Langen Haus inmitten dieser Landschaft ist ein Ort geschaffen, an dem sich alle Wissenschaften und Künste begegnen, um über das Verhältnis von Natur und Kunst und deren Wechselwirkungen zu reflektieren... Mit den unterschiedlichsten Medien spüren (die Teilnehmer) der Landschaft aus Wiesen, Wald und Moor und ihrem stillen Rauschen nach. Dafür stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung: Fotografie und Film, Beobachtung und Sprache, aber auch Geräusch und Sound. Gemeinsam mit den Künstlern erarbeiten die Teilnehmer Videosequenzen, Soundfiles oder Texte, die in das Ausstellungsprojekt stilles rauschen einfließen.“ Die Workshops sind nur im Paket buchbar für 120 Euro im Doppelzimmer. Kontakt: veranstaltungen@stiftung-nantesbuch.de

Ausschreibungen

Goethe-Institut fördert Koproduktionen

Der Internationale Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts fördert künstlerische Koproduktionen in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Performance gefördert, „was auch hybride und interdisziplinäre Formate einschließt. Zu den Vergabekriterien zählen neben einer hohen künstlerischen Qualität das Innovationspotential, die Relevanz der beteiligten Künstlerinnen und Künstler in ihren Szenen, der Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Diskurse sowie die Nachvollziehbarkeit des Finanzplans. Der Fonds fördert nicht nur die Produktionsentwicklung, sondern ermöglicht auch regelmäßige Treffen, die den Austausch und die Nachhaltigkeit der Projekte sichern. Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland. Aus der gemeinsamen Bewerbung muss klar hervorgehen, dass bereits gute Arbeitskontakte bestehen und ein beidseitiges Interesse an der gemeinsamen Produktion vorliegt. Die Bewerbung erfolgt durch den ausländischen Partner.“ Nächste Online Bewerbungsrunden sind vom 15. September bis 15. Oktober 2018 und vom 1. März bis 15. April 2019. Infos: www.goethe.de/ikf

Preise

Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung

Die Stipendiaten Steffen Straub und Jana de Jonge mit Stiftungsgeschäftsführer Ralf Suermann, Foto: Pietro Pellini.

Jana de Jonge und Steffen Straub erhalten die begehrten Stipendien der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler (ein Jahr lang monatlich 1.000 Euro plus Materialkostenzuschuss von 6.000 Euro). Eine Jury wählte aus dem Kreis der insgesamt 35 Diplomanden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe die beiden Stipendiaten aus. Jana de Jonge (geb. 1991) studiert bei Prof. Marijke van Warmerdam. Steffen Straub (geb. 1989) ist in der Klasse von Prof. Tatjana Doll. Beide erhalten eine Ausstellungsmöglichkeit im MMK3 Museum für Modernde Kunst in Frankfurt am Main. www.kunstakademie-karlsruhe.de

Hochschulen

Karlsruhe: Neuer Studiengang "Intermediäres Gestalten"

Die Staatl. Kunstakademie Karlsruhe führt zum Wintersemester 2018/19 einen neuen Studiengang Intermediäres Gestalten ein. Das Lehrangebot richtet sich an „Lehramtsstudierende, die kein zweites wissenschaftliches Hauptfach studieren möchten. Statt sich parallel an einer Universität einzuschreiben, besteht nun für die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, ihre künstlerischen Studien an der Kunstakademie Karlsruhe zu intensivieren und sich zugleich für den künftigen Lehrberuf breiter aufzustellen. In Kooperation mit der Fakultät für Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurde ein auf die besonderen Vorteile des Standorts Karlsruhe abgestimmter Teilstudiengang entwickelt, der die Dimensionen Raum und Zeit als künstlerische Form und als gesellschaftliches Phänomen in den Mittelpunkt stellt und dabei Methoden künstlerisch forschenden Lernens und Lehrens zur Anwendung bringt...“ Nähere Informationen zu dem neuen Studiengang erteilt Christina Griebel unter christina.griebel@kunstademie-karlsruhe.de

Ausschreibungen

Deutscher Fotobuchpreis

Der Wettbewerb um den Deutschen Fotobuchpreis endet am 7. September 2018. Die Auslobung richtet sich an Fotografen, Verfasser, Designer, Studierende und Herausgeber von Fotobüchern. Sie können sich in sieben Kategorien bewerben: Konzeptionell-künstlerische Fotobücher, Coffee Table Books, Fototechnik und Fotogeschichte, Fotograf (Monografie), Studentische Projekte, Self-Publishing, Corporate Books. Auslober ist die Hochschule der Medioen Stuttgart, die im Ausschreibungstext allerdings keine konkreten Angaben über die Prämien macht. Infos: www.deutscher-fotobuchpreis.de/

Galerien & Auktionshäuser

Drei Galerien für VBKI-Preis nominiert

Am 28. September 2018 findet zur Berliner Art Week die Verleihung des VBKI-Preises statt. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) gemeinsam mit dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) ausgelobt. Gefördert werden jungen Galerien mit mindestens drei und höchstens zehn Jahren Markterfahrung. In diesem Jahr sind die Galerien Dittrich & Schlechtriem, Daniel Marzona und Schwarz Contemporary nominiert. www.berliner-galerien.de

Aktionen & Projekte

Internationale Sommerakademie Salzburg

Am 16. Juli 2018 begannen die ersten fünf von insgesmat 18 Kursen Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. "Highlight des Veranstaltungsprogramms ist die von Hildegund Amanshauser und Kimberly Bradley konzipierte Tagung Globale Akademie II, Beispiele transkulturellen Austausches am 11. und 12. August 2018. Kuratiert von Séamus Kealy, findet unter dem Titel 20 Propositions eine Reihe von Ausstellungen, Performances etc. im Künstlerhaus statt, unter anderem drei Einzelausstellungen von Sommerakademie-Lehrenden Jakob Kolding, Emeka Okereke und Mark Van Yetter. Die Klasse von Ei Arakawa mit Christian Naujoks führt in diesem Rahmen eine Performance vor." www.summeracademy.at

Ausschreibungen

BLOOOM Award by WARSTEINER 2018

Bis zum 31. Juli 2018 sind Bewerbungen für den BLOOOM Award by WARSTEINER 2018 möglich. „Gesucht werden Kunstschaffende, die bewusst an den Schnittstellen zwischen Kunst und Kreativindustrie arbeiten und Grenzen traditioneller Ausdrucksformen verschwimmen lassen. Eingereichte Kunstwerke dürfen nicht älter als zwei Jahre sein. Sie müssen nach dem 31. Juli 2016 erstellt worden sein. Alle Finalisten... werden die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeiten bei der Sonderausstellung des BLOOOM Award by WARSTEINER im Rahmen der Art Düsseldorf im Düsseldorfer Areal Böhler auszustellen...“ Mindestalter: 18 Jahre. Pro Künstler darf nur eine Arbeit eingereicht werden. Die Bewerbung gilt erst nach Bestätigung über einen per E-Mail versandten Link (Double Opt in) als vollständig. Die maximale Uploadgröße liegt bei 20 MB. 1. Preis: ein Platz in der Sonderausstellung des Auslobers auf der BLOOOM – vom 16. November bis 18. November 2019 in Düsseldorf sowie Aufnahme in ein einjähriges Mentorenprogramm durch ein Jurymitglied und eine Reise zu einer internationalen Kunstmesse 2019. Der Zweitplatzierte erhält ebenfalls einen Platz in dieser Sonderausstellung sowie ein eintägiges Mentoring durch ein Jurymitglied. Auch die Plätze 3-5 sind in der Sonderausstellung vertreten. Der Gewinner der Sonderkategorie Musikvideo erhält 500 Euro. Infos: www.blooomawardbywarsteiner.com

Ausschreibungen

Juliane Noack Künstlerförderung

Der Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V. schreibt ein zwölfmonatiges Stipendium für Berufsanfänger in den Bereichen Skulptur, Schmuckkunst und Intervention aus. und lädt Künstler*innen in den ersten Berufsjahren, die arbeiten, zur Bewerbung ein. In Frage kommen professionelle Künstler mit Wohnsitz in Deutschland, jedoch keine Studierende oder Meisterschüler. Das Stipendium ist mit 15.000 Euro dotiert (d.h. ein Jahr lang monatliche Raten von 1.250 Euro), und zwar für den Zeitraum November 2018 bis Oktober 2019. Deadline. 15. August 2018. Infos und Kontakt: Karin Eitner, foerderverein@julianenoack.de

Ausschreibungen

Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF)

Die Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF) fördert im Ruhrgebiet Künstlerische Aktionen, Projekte und Veransaltungen, „die aufgrund der zeitnahen Durchführung einer beschleunigten Ausschüttung bedürfen“. Das können z.B. Zuschüsse zu Reise- und Hotelkosten, Honoraren und Gagen, Produtkionskosten, Werbemaßnahmen, Raum- oder Raumnebenkosten sein. Pro Antrag können zwischen 500 und 2.500 Euro bewilligt werden. Nächste Deadline: 10. Sept. 2018. Infos und Kontakt: Nele Marx, ecce (european centre for creative economy) GmbH, Emil-Moog-Platz 7, 44137 Dortmund, Tel.: +49 (0) 231-222 275 00, www.e-c-c-e.de

Aktionen & Projekte

"bauhaus now" jetzt auch als e-paper

Illustration zur Pressemeldung, Bild: Stan Hema, Berlin

Der Bauhaus Verbund plant die internationalen Feierlichkeiten zum hundertjährigen Jubiläum des Bauhauses im Jahre 2019. Dazu gibt der Verbund auch das offizielle Magazin „bauhaus now” heraus, um das Jubiläum mit einer „kritischen und inspirierenden Perspektive“ zu begleiten. „In seinem Fokus steht daher die Frage nach der gegenwärtigen gestalterischen Relevanz des Bauhauses... In der zweiten Ausgabe untersucht die Redaktion das Schwerpunktthema Architektur und Stadtplanung als die bekanntesten Anliegen des Bauhauses. In diesem Sinne führt das Magazin von der 'Sehnsucht Stadt' über die 'Stadt als Täter' hin zu Ideen und Visionen für die 'Zukunft der Städte'...” Die Zeitschrift ist jetzt auch als E-Paper einsehbar. Der Link zum E-Paper: www.united-kiosk.de/zeitschriften/wohnen-garten/bauhaus+now

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