Band 246, 2017, documenta 14 in Athen, S. 202

EMST

Unerschlossenes, politisches Potential

von Sabine B. Vogel

Fazit zur documenta in Athen

Solche Kombinationen von älteren und eigens für die documenta entstandenen Werken sind typisch für Szymczyks Konzept – was deutlich mehr zur Verwirrung als zu einem Erwachen unseres „unerschlossenen politischen Potentials“ beiträgt, zumal die vielen Vitrinen den Ausstellungen eine museale Starre verleihen. Besonders krass wird diese Vermischung im EMST (Nationale Museum zeitgenössischer Kunst), mit 77 Künstlern der größte Ausstellungsort der documenta - und Ort eines überwältigenden, thematischen Chaos. Hier werden in einer ärgerlichen Willkürlichkeit Schlagworte wie „Gender und Genres“, „Arbeit und Liebe“, „die Bank und das Museum“ vermischt – verwirrend und qualitativ äußerst disparat. Da sortiert Hans Eijkelboom in einem Video Passanten

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