Band 243, 2016, Titel: Postdigital 2, S. 56

Post-Screen

Fehlerhafte Interpretationen des Digitalen in der Kunst

Josephine Bosma

Die Autorin Chris Kraus versucht in ihrem Buch „Where Art Belongs“ den Zeitgeist unter anderem auch dadurch einzufangen, dass sie sich mit ein paar Worten der digitalen Kunst widmet. Wie so viele andere bewegt sie sich dabei auf dünnem Eis und sprich von „digitalen Formen“ in Bezug auf Bilder.1 Das ist ein häufig begangener Fehler. Die Aufnahme von Videokunst in den Kunstkanon hat seine Schatten voraus geworfen. Die Ähnlichkeit von Computern und Fernsehern, hauptsächlich durch den Bildschirm, brachte es mit sich, dass fortwährend alle visuellen Formen in der Kunst auch in den digitalen Medienkontext projiziert wurden. Anders als das Video sind digitale Technologien aber nicht in erster Linie visuell. In der Diskussion darüber gi

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