Band 236, 2015, Titel: Wendezeiten – Deutschland in der Kunst, S. 90

Jörg Herold

Wir waren einfach übrig geblieben

von Maria Anna Tappeiner

Der 1965 in Leipzig geborene Künstler Jörg Herold studierte gerade an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, als die Mauer fiel. Den überraschenden Systemwechsel verarbeitete er wenig später in dem Werk Ich Jörg Herold bin Zeitzeuge (1992). Damit war der künstlerische Weg vorgezeichnet. In seiner Funktion als "Dokumentararchäologe", wie er sich selbst nennt, verfolgt der Künstler Mechanismen des Gedenkens, Sicherns und Recherchierens. Oft reist Herold zu realen, aber auch imaginären Orten der Erinnerung, die meist mit deutscher Politik und Geschichte zusammenhängen; Beispiele sind das Projekt zum Kreuzfahrtschiff der Nationalsozialisten „Wilhelm Gustloff“, seine Reise auf die Krim, um Joseph Beuys’ Flugzeugabsturz nachzuspüren, oder

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