Band 236, 2015, Titel: Wendezeiten – Deutschland in der Kunst, S. 82

Thomas Kilpper

Erst in der Wechselwirkung mit der Gesellschaft wird Kunst wirksam

von Maria Anna Tappeiner

Thomas Kilpper eignet sich leer stehende Räume an und definiert sie durch seine künstlerischen Interventionen neu. Ausgangspunkt ist dabei immer die konkrete Geschichte der Orte und Räume, sei es ein ehemaliges Männergefängnis, ein verlassenes Militär-Camp oder ein zum Abriss bestimmtes Schwesternwohnheim. In ausführlichen Recherchen beschäftigt sich der 1956 in Stuttgart geborene Künstler mit der gesellschaftspolitischen Aufladung und Nutzung der Räume und schreibt sich mithilfe der traditionellen Technik des Holz- und Linolschnitts buchstäblich in sie ein. In monatelanger Arbeit wird der Fußbodenbelag zu einem gigantischen Druckstock. So entsteht ein Dialog zwischen dem Material mit seiner ureigenen Geschichte und den Themen und Motiven d

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