Band 236, 2015, Titel: Wendezeiten – Deutschland in der Kunst, S. 66

Cornelia Schleime

Der gute Künstler des Ostens hatte kauzig zu sein, sonst war er ein angepasster Staatsdiener

von Maria Anna Tappeiner

Cornelia Schleime sucht in der Kunst immer nach Ausdrucksformen, die ihr eigenes Lebensgefühl spiegeln. Dafür bedient sie sich verschiedener Medien, sei es die Malerei, die Zeichnung, die Performance, der Film oder das Schreiben. 1953 im Osten Berlins geboren, wurde Cornelia Schleime über einige Umwege zum Kunststudium zugelassen. Schon früh litt sie unter der Provinzialität der DDR, der Unterdrückung von Individualität. Um sich davon zu befreien, begann Cornelia Schleime mit Selbstinszenierungen, Performances und Körpermalaktionen. Daneben drehte sie auch Super-8-Filme. Nach Ausstellungsverboten und mehreren Ausreiseanträgen konnte Schleime 1984 endlich die DDR verlassen. Sie zog nach Westberlin, musste aber wegen der überhasteten Ausreise

Lesen Sie diesen und alle weiteren Artikel der Ausgabe sowie alle Inhalte der bisher 250 erschienen Bände im KUNSTFORUM Probe-Abo. Mehr erfahren

Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich hier ein:


Passwort vergessen

 
 

Erstanmeldung für Abonnenten

< Bitte nur ausfüllen, wenn Ihre Lieferadresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegt.

 

Hinweis: Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse sorgfältig, da Ihnen sonst das Passwort nicht zugestellt werden kann.

Häufigste Tippfehler sind z.B.
@hotmail.de statt @hotmail.com oder @hotmeil.de oder @hormail.de
oder www.name@t-online.de oder @tonline statt @t-online.de