Band 231, 2015, Ausstellungen: Nürnberg, S. 288

Martin Blättner

Reiner Bergmann/Reiner Zitta

»Utensilien aus unserer Privatsphäre«

Kunstvilla, Nürnberg, 23.10.2014 – 8.3.2015

Das Möbelstück, das einem Beichtstuhl ähnelt, ist mit einem Fenster, einer Sitzbank und einem Lichtschalter versehen. Die offene Türe lädt zu einer Meditation ein. Denn drinnen hängt eine Kopie der bekannten Grafik „Melencolia I“ von Albrecht Dürer. Der( 1950 ebenfalls in Nürnberg geborene ) Künstler Rainer Bergmann schuf das Werk „Melancholie“ 1998 – acht Jahre, nachdem er mit einer gewissen Resignation wieder zurückgekehrt war. Diese Heimkehr in den fränkischen Ursprung erschien ihm nach den jahrelangen Ausflügen in die Kunstmetropolen von New-York und Köln eher wie ein schicksalhafter Abbruch, als ein innovativer Neuanfang: Doch eben mit dieser Einsicht entwickelte er in der Folgezeit die ironische Strategie einer „Ästhetik des Scheitern

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