Band 231, 2015, Titel: Kunstverweigerungskunst I, S. 74

Handlung, Teilnahme und Beteiligung

Partizipation zwischen Politik und Kunst

von Anna Spohn

Von Partizipation ist sowohl in politischen oder pädagogischen Diskursen als auch in Diskussionen um Neue Medien die Rede. Auf Beteiligung angelegte Strukturen werden als Organisationsformen diskutiert, in pädagogischen und didaktischen Konzepten umgesetzt, sie werden in TV-Formate integriert oder als Novum Neuer Medien, dem Internet und sozialer Plattformen, angepriesen. Dass der Terminus ubiquitär scheint, war gar Anlass, um von einer „partizipativen Wende“ zu sprechen oder uns den „Beginn eines partizipativen Zeitalters“1 anzukündigen. Der Begriff Partizipation ist auch Teil einer Rhetorik um künstlerische Praktiken und wird dabei in zweifacher Weise verwendet. Einerseits meint er ein Mitwirken der Rezipienten im Allgemeinen,

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