Band 202, 2010, Ausstellungen: Berlin, S. 96

Hermann Pfütze

Wiederkehr der Landschaft

und Verschwinden der Natur

Akademie der Künste, Berlin, 13.3. – 30.5.2010

Ohne Städte keine Landschaft – denn Städte greifen in die Natur ein und machen daraus Landschaft. Auch die von Zersiedelung, Erosion und Müll zerstörte Natur ist ein heute weltweit verbreiteter Landschaftstyp. Mit den Städten entstanden Landschaften als menschenfreundliche, kultivierte Natur (schon Orpheus sang davon) in Distanz zum Eigenleben der unwirtlichen Natur. Landschaften sind Ausdruck unseres gesellschaftlich vermittelten Naturverhältnisses. „Wiederkehr der Landschaft“ heißt mithin nicht Wiederkehr der Natur, sondern meint ein erneuertes kulturelles Verhältnis zwischen Stadt und Landschaft auf der Grundlage eines ökologisch denaturierten, hybriden Naturbewusstseins.  

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