Band 202, 2010, Titel: Fiktion der Kunst der Fiktion, S. 200

Claudia Wahjudi

Kino verkehrt

Joao Penalvas Videoinstallationen erzählen Fiktionen der Fiktion

Er ist Übersetzer, Rechercheur und ein großartiger Erzähler: Joao Penalva berichtet vom globalen Transfer immateriellen Kulturguts und davon, wie es sich in Bild, Raum und Sprache verändern kann. Seine narrativen Arbeiten greifen große Sagen und kleine lokale Ereignisse auf, sie spielen mit Phänomenen des Alltags genauso wie mit Klassikern des Kulturkanons. Dabei führen besonders die Videoinstallationen des 1949 in Lissabon geborenen Künstlers vom Konkreten ins allgemein Menschliche und von hier ins Ungewisse: Sie sind geprägt von einem Humanismus, dessen Ernst Ironie mildert, und gleichzeitig von einer Skepsis gegenüber den Regeln des menschlichen Zusammenlebens – eine Haltung, die Penalva in die geistige Nähe eines Schriftstellers wie Jo

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