Band 251, 2017, Ausstellungen: München, S. 266

Seth Price

Social Synthetic

Museum Brandhorst 21.10.2017 – 08.04.2018
von Cornelia Gockel

Die Bilder, mit denen uns Seth Price in seiner Videoinstallation „Digital Video Effect: Holes“ (2003) konfrontiert, sind gleichermaßen schockierend wie ästhetisch. Auf einem schwarzen Bildgrund gruppieren sich farbige Punkte zu abstrakten Mustern. Erst mit der Zeit wird erkennbar, dass die Punkte den Blick auf darunterliegende Bilder freigeben – schockierende Fotos von grausam zugerichteten menschlichen Körpern. Dazu ist ein elektronischer Soundtrack zu hören, der an frühe Computerspiele erinnert, in Wirklichkeit aber die verzerrte Stimme des Künstlers wiedergibt. Price spielt mit dem voyeuristischen Verlangen, das den Menschen schon seit ewigen Zeiten bewegt, aber durch die Etablierung des Internets heute seltsame Blüten treibt.  

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