Band 251, 2017, Titel: II. Museum global, S. 130

Das Museum im Zeitalter seiner neoliberalen Verwertbarkeit

Die Durchökonomisierung der Gesellschaft ist in den europäischen und US-amerikanischen Museen angekommen

von Emmanuel Mir

Wer einen synthetischen Blick auf museale Entwicklungen in Europa und Nordamerika wirft, wird auf neoliberal forcierte Tendenzen stoßen. Auf die Gefahr hin, den N-Begriff – diese Vogelscheuche der traditionell linksorientierten Kunstkritik – überzustrapazieren, weisen wir einerseits auf den Wachstumsdruck und Wachstumswillen von sehr großen, komplexen Strukturen wie Tate, Le Louvre, Guggenheim oder Eremitage hin, die von einer ökonomischen Logik getrieben und teilweise wie Holdings mit internationalen Ablegern geführt werden. Anderseits stellen wir eine nicht endende Museumsgründungsfreude seitens privater Sammler fest, die die von der öffentlichen Hand und ihrer kulturpolitisch gewollten Ohnmacht hinterlassenen Lücken schließt. Bezogen au

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