Band 247, 2017, Titel: 57. Biennale Venedig: Analyse, S. 54

Wir müssen unsere Maßstäbe ändern.

Zur 57. Biennale von Venedig 2017 von Klaus Honnef

Seit Tiziano Vecellio mit der „Assunta“ (1516/18) für die Frari-Kirche in Venedig einen neuen Bildtypus schuf, hat sich die Kunst dramatisch verändert. Und mit ihr die Vorstellungen, die sie von anderen Dingen unterscheiden. Eingeschlossen ihr Begriff. Gleichwohl regiert unvermindert die Ansicht, es gäbe unwandelbare Maßstäbe, die eine klare Trennungslinie zwischen Kunst und Nicht-Kunst ziehen würden. Kunst ist Kunst, alles andere ist alles andere, dekretierte Tizians später amerikanischer Nachfolger Ad Reinhardt. Bis vor kurzem verkörperte die Sammlung des New Yorker Museums of Modern Art den verbindlichen ästhetischen Kanon der Kunst der letzten 150 Jahre in repräsentativen künstlerischen Beispielen.  

Lesen Sie diesen und alle weiteren Artikel der Ausgabe sowie alle Inhalte der bisher 250 erschienen Bände im KUNSTFORUM Probe-Abo. Mehr erfahren

Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich hier ein:


Passwort vergessen

 
 

Erstanmeldung für Abonnenten

< Bitte nur ausfüllen, wenn Ihre Lieferadresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegt.

 

Hinweis: Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse sorgfältig, da Ihnen sonst das Passwort nicht zugestellt werden kann.

Häufigste Tippfehler sind z.B.
@hotmail.de statt @hotmail.com oder @hotmeil.de oder @hormail.de
oder www.name@t-online.de oder @tonline statt @t-online.de