Band 246, 2017, documenta 14 in Athen, S. 216

Auf dem Weg zur Wanderbiennale?

Mit dem Athener Auftakt zur Documenta 14 fällt Adam Szymczyk hinter den eigenen Anspruch zurück

von Ingo Arend

„Documenta is the Botox of Capitalism“. Die Umhängetasche mit diesem Spruch, mit der in Athen ein Biennalen-Aktivist über die Eröffnungstage der Documenta 14 flanierte, war natürlich eine populistische Provokation. Ganz abwegig ist der Spruch nicht. Denn viele der derzeit fast 200 Biennalen in aller Welt verdanken sich politischen Instrumentalisierungen, dienen dem „nation building“ oder lokalem Stadtmarketing. Kein Wunder, dass sie unter dem Generalverdacht stehen, der kulturellen Legitimation von Politik und Ökonomie zu dienen.  

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