Band 246, 2017, documenta 14 in Athen, S. 188

Benaki Museum

Unerschlossenes, politisches Potential

von Sabine B. Vogel

Folgen die Werke im Odeion dem vagen roten Faden Migration und Kapital, so kann man die 16 Beiträge im Benaki Museum unter dem Aspekt ‚Zeitgeschichte‘ zusammenfassen, mal verinnerlicht wie Algirdas ’ beeindruckende „Shaman“-Tuschedrucke, die ein Gesicht in Trance zeigen. Oder Roee Rosens Zeichnungen und Texten, mit denen sie sich in Hitlers Geliebte Eva Braun einzufühlen versucht – ist das Zynismus in der Kombination mit Nilima Sheikh, die auf ihren großen Tüchern von Leid und Gewalt in Kaschmir erzählt, und Arin Rungjang Installation zur thailändischen Widerstandsbewegung? Andere Werke sind dokumentierend angelegt wie Tshibumba Kanda-Matulus naiv gemalte Szenen, in denen er 1973–74 im Auftrag eines deutschen Anthropologen Ereignisse im Ko

Lesen Sie diesen und alle weiteren Artikel der Ausgabe sowie alle Inhalte der bisher 250 erschienen Bände im KUNSTFORUM Probe-Abo. Mehr erfahren

Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich hier ein:


Passwort vergessen

 
 

Erstanmeldung für Abonnenten

< Bitte nur ausfüllen, wenn Ihre Lieferadresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegt.

 

Hinweis: Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse sorgfältig, da Ihnen sonst das Passwort nicht zugestellt werden kann.

Häufigste Tippfehler sind z.B.
@hotmail.de statt @hotmail.com oder @hotmeil.de oder @hormail.de
oder www.name@t-online.de oder @tonline statt @t-online.de