Band 246, 2017, documenta 14 in Athen: Von Athen lernen - Eine Zwischenbilanz, S. 170

Unerschlossenes, politisches Potential

14. documenta Athen

von Sabine B. Vogel

Alle fünf Jahre findet die documenta als größte und wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Kassel statt. Dieses Jahr aber ist alles anders. Denn die 1955 gegründete Schau startete zwei Monate vor dem üblichen Eröffnungstermin bereits im April in Athen. Kurator Adam Szymczyk beschloss diese Verdoppelung der documenta, als Griechenland wegen der Schuldenkrise kurz vor dem Ausschluss aus der EU stand. Das ist unterdessen vom Tisch, jetzt steht das Land für eine „sehr harte Wirklichkeit“, wie er im Interview mit dem Deutschladradio sagte. Als Titel wählte Szymczyk „Lernen von Athen“ – aber was soll man mit den Mitteln der Kunst aus einem wirtschaftlich instabilen Land lernen, von Banken-, Staats- und Sozialkrisen? Von dem Zwang zu ma

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