Band 244, 2017, Gespräche mit Künstlern, S. 224

Miriam Cahn

Das Körperliche, der Körper!

Ein Gespräch von Jens Rönnau

In den 1970er Jahren tauchte die gelernte Grafikerin Miriam Cahn in der Schweizer Kunstszene auf und machte sich zunächst vor allem mit verbotenen Arbeiten in Gebäuden und an Autobahnbrücken einen Namen. Ihre nächtliche Zeichenaktion mit Kreidestift an der umstrittenen Baseler Nordtangente im Dezember 1979 brachte ihr eine Verhaftung nebst Anklage und Bußgeld ein. Spätere Einladungen zu Projekten mit Kunst an Autobahnen wies sie brüsk zurück, weil ihre künstlerische Intention offenbar selbst von Kunstexperten nicht begriffen worden war. In ihren Werken geht sie stark von ihrer eigenen Person als Frau aus, arbeitet körperlichperformativ, auch beim Malen von Bildern, wobei erotische Befindlichkeiten oft eine tragende Rolle spielen. Kriege, F

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