Band 242, 2016, Titel: postdigital 1, S. 142

Heinrich Dunst

„Der Glaube an die Übersetzbarkeit ist nackter Terror“

Ein Gespräch von Kolja Reichert

Als Teil der Wiener Neo-Geo-Bewegung der 1980er-Jahre um Marcus Geiger, Heimo Zobernig und Gerwald Rockenschaub betrieb Heinrich Dunst die Dekonstruktion abstrakter Malerei, indem er sie in minimalistische Installationen überführte. Die Infragestellung von Werk- und Medienformen in der Nachfolge von Marcel Broodthaers brachte ihn ab 2006 dazu, Performances (etwa „Korrektur“, 2013) einzusetzen, die in ihrer Serialität an die Konkrete Poesie anknüpfen, wie sie in den 1950er-Jahren insbesondere die Wiener Gruppe um Konrad Bayer und Friedrich Achleitner entwickelt hatte. Die Sprach- und Zeichenkritik der Konzeptkunst wird von Dunst auf den sprechenden und zeigenden Körper rückbezogen. Performance, Text, Skulptur sowie Filmprojektion kommentier

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