Band 239, 2016, Zeichnen zur Zeit, S. 184

Monika Grzymala

Diese Arbeit sprengt eingeübte Vorstellungen und ist trotz ihrer medialen Sprengkraft doch sofort als Zeichnung zu erkennen, denn Monika Grzymala arbeitet mit der Linie. Die bewegt sich bei ihr in Form von Klebebändern in den Raum, sie ist integraler Bestandteil ihrer handgeschöpften Washi-Papiere und manchmal existiert sie sogar noch als klassisch überliefertes Notat Schwarz auf Weiß, zum Beispiel in den Skizzenbüchern. „Linealogy“ nennt Catherine de Zegher diesen Umgang mit der conditio sine qua non von Zeichnung schlechthin und Petra Kipphoff beschreibt den dabei jeweils mitlaufenden Grenzgang als „Unabhängigkeitserklärung der Linie“. Vielleicht könnte man auch von einer linearen Selbstreferentialität sprechen, die sich wuchernd und ange

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