Band 231, 2015, Titel: Kunstverweigerungskunst I, S. 156

Die Kunst im Exil des Denkens

Anmerkungen zu Francesco Matarreses Grenzgängen zwischen Kunst und ästhetischer Theorie

von Herbert Kopp-Oberstebrink

Auf der Documenta des Jahres 2012 betrat ein Künstler die große Ausstellungsbühne, der bis dahin einem größeren Publikum kaum bekannt gewesen sein dürfte. Ein Künstler? Im Jahre 1978 hatte der 1950 geborene Matarrese seinen Ausstieg aus der Kunstproduktion, und damit letztlich aus der Institution Kunst, bekanntgegeben, indem er als Antwort auf die Einladung zu einer Ausstellung ein Telegramm mit folgendem Inhalt schickte: „Bestätige Ablehnung der abstrakten Arbeit in der Kunst, Unmöglichkeit teilzunehmen und meine künstlerische Produktion zur Verfügung zu stellen. Führe zurückgezogenes Leben in Bari für konsequente Forschungen über Post-Kunst oder über das, was nach der Kunst kommt.“ Die erste Erklärung des Endes der Kunst durch den Philos

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