Band 207, 2011, Gespräche mit Künstlern, S. 254

Luisa Kasalicky

Miscellanea - Bilder, die aus der Wand steigen

Ein Gespräch von Ursula Maria Probst

In ihrem für ihre Malerei typischen Mix aus unterschiedlichen Materialien und vorgefertigten Dekorartikeln verfährt Luisa Kasalicky collageartig aus der Fläche heraus durch Schichtungen und Montagen. Anders als die Künstlerinnen Jessica Stockholder oder Rachel Harrison, die in ihren raumbezogenen Installationen den Malereibegriff ebenfalls einer Neudefinition unterziehen, legt Luisa Kasalicky sichtbare Fallen, die mit räumlichen Strukturen brechen. Der von dem Kunsthistoriker Yve-Alain Bois in seinem Essay „Malerei- und die Aufgabe des Trauerns“ formulierte Appell, in der Malerei einen Widerstand gegen den Warenfetischismus im Kunstbetrieb zu leisten, gewinnt hier konkrete Formen. Einerseits berührt ihre Formensprache aktuelle Rekurse in de

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