Band 193, 2008, Ausstellungen: Berlin, S. 280

Hermann Pfütze

"Mahrem - Anmerkungen zum Verschleiern"

Verhüllungsdiktat und Geschlechterspannung

TANAS in der Galerie René Block, 15.6. - 10.8.2008

"Mahrem" steht im Arabischen "für die männliche Verwandtschaft von Frauen" und umfasst im Türkischen "das breitere semantische Feld dessen, was verboten, unantastbar, geheim und heilig ist, wie auch dessen, was sich auf Reverenz und Respekt bezieht". So die türkische Soziologin Nilüfer Göle im Begleittext der Ausstellung, die sie mit dem Kurator Emre Baykal konzipiert hat. Die Werke zeigen jedoch weder "den islamischen Mahrem, der auf dem Ausschluss von Frauen basiert, noch folgen sie den Mustern säkularer Emanzipation", sondern sie zeigen einen "modernen Mahrem, der beide Seiten durcheinander bringt". Weder religiös noch westlich, weder Mode noch Moschee - so skizziert Nilüfer Göle die doppelte Negation, die den Kopftuchdebatten und Konfli

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