Band 191, 2008, Titel: Schönheit I, S. 132

Jürgen Raap

Naturwahrnehmung

Physische Attraktivität und ihre Vergänglichkeit

Max Ernst berichtet in seinen biografischen Notizen von der Kindheit in der rheinischen Kleinstadt Brühl: Eines der ihn künstlerisch prägenden Erlebnisse war an jenem Tag passiert, an dem sein Vater Philipp Ernst als Hobbymaler „nach der Natur“ ein Aquarell von der Ansicht des Gartens hinter dem Wohnhaus der Familie schuf. Weil jedoch ein Baum in der Mitte des Gartens die Bildkomposition störte, verzichtete der Vater einfach darauf, ihn zu malen. „Jetzt kommt der Gewissenskonflikt: Muss der Baum im Garten ebenfalls ‚daran glauben’? Max erinnert sich heute nicht mehr mit Sicherheit, ob er daran glauben musste oder nicht. Er erinnert sich jedoch (mit Sicherheit), dass ihm damals eine Ahnung aufging: Da muss etwas nicht stimmen in der Wechselb

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