Band 160, 2002, Titel: Essen und Trinken II, S. 267

TABUS

< BLUT < KANNIBALISMUS

Der Kunsthistoriker Heinz Peter Schwerfel hat die Kunstskandale der vergangenen vierzig Jahre untersucht.1 Tenor seiner Darstellung: Heute zielen künstlerische Tabuverletzungen weniger auf den Schock, sondern mehr auf Unterhaltsamkeit. Den gegenwärtigen Kulturbetrieb prägt tatsächlich ein "Anything goes"-Begriff, der letztlich alles zulässt, weil ja auch die Gesamtgesellschaft sich daran gewöhnt hat, die intimsten Dinge an die Öffentlichkeit zu zerren, wie man es tagtäglich in diversen TV-Talkshows beobachten kann.  

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