Band 159, 2002, Titel: Essen und Trinken, S. 118

JÜRGEN RAAP

Das Auge isst mit

BILDER UND SYMBOLE

Die üppigen Körper von Büffeln, Nashörnern, Mammuts wurden dargestellt, weil man sie essen wollte".1 In den Ursprüngen der Kunst haben Jagdzauber und andere magische Beschwörungsgesten eine Rolle gespielt. Die Sorge um die Sicherung der Nahrung hatte auch in späteren Epochen der Kunstgeschichte eine womöglich viel größere psychische Antriebskraft als die optische Freude am Glanz der Fischschuppen und der funkelnden Trinkkelche. So sind in der älteren Kunst Erntebilder, Marktszenen und Früchtestillleben Visualisierungen von Sehnsüchten bzw. kulinarischen Verheißungen, weil es das Dargestellte für die einfachen Bürger oft nicht oder höchstens zu besonderen Gelegenheiten gab. In der zeitgenössischen Kunst und vor dem Hintergrund

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