Band 158, 2002, Ausstellungen: Wien, S. 362

VITUS H. WEH

Florian Pumhösl

Galerie Krobath Wimmer, Wien, 9.11. - 22.12.2001

Die Ästhetik der Moderne versprach einst nichts weniger als die Aussöhnung mit einer immer weiter zersplitternden Welt. Der Schlüssel dazu war die Suggestion von Ähnlichkeit. Selbst die disparatesten Dinge wurden durch visuelle Analogisierungen seelenverwandt, und die in viele autonome Disziplinen mit jeweils eigenen Sprachen aufgesprengte Welterfahrung schien gerade im kristallinen Formenvokabular der Moderne im doppelten Sinne aufgehoben zu sein. Die weißen Kuben der Moderne und die autopoetischen Kristallstrukturen der Natur - das war eine geradezu alchimistische Entsprechung.  

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