Band 149, 2000, Titel: Kunst und Geld, S. 94

p.t.t. red: Wallstreet – Moneyfield

1995/96 hatten Stefan Micheel und HS Winkler (Gruppe p.t.t. red) vom Berliner Kultursenat das PS 1-Stipendium für einen einjährigen New-York-Aufenthalt erhalten. "Die Gesamtsumme der monatlichen Zuwendungen wurde mit ,p.t.t. red-Dollar /Geld für kulturelle Angelegenheiten' gestempelt und in Umlauf gebracht" – für Ausgaben des täglichen Bedarfs. Echtes Geld wurde also künstlerisch angereichert, es behielt seinen Wert, wurde aber nicht zum Kunstwerk, sondern blieb so lange Zahlungsmittel, bis die amerikanische Notenbank beim routinemäßigen Einziehen verschmutzter und beschädigter Geldscheine auch diese gestempelten Noten aus dem Geldkreislauf herausnahm. Eine künstlerische Geste fand allgemeine Verbreitung im Alltag, durch simples Weiterreic

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