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Kunst und Ökologie

Materialien zu einer latenten Kunstdiskussion

Herausgegeben von Dieter Bogner

In dieser von Dieter Bogner erarbeiteten Dokumentation geht es explizit nicht um das Verhältnis von Kunst und Natur. Fokussiert wird vielmehr das Verhältnis derer zur modernen Kunst, die sich für "Sachwalter" der Natur halten: die Vertreter der so genannten "grünen Szene".
Anlass für die Dokumentation "zum Kunstverständnis der Ökologiebewegung" war das vom Kunstraum Buchberg gemeinsam mit der österreichischen Ludwigstiftung im September 1987 in Schloss Buchberg am Kamp veranstaltete "3.Kunstgespräch" zum seinerzeit höchst virulenten Thema. Mit steigendem Unbehagen, ja mit Sorge wurde die "ästhetische Präferenz" der grünen Bewegung beobachtet, deren Anhänger den meisten Phänomenen der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst desinteressiert bis vehement ablehnend gegenüber standen.
Die in dieser Dokumentation zusammengetragenen Textbeiträge der Buchberger Veranstaltung formieren sich im Rückblick zu einer Zustandsbeschreibung der Mitte der 1980er Jahre höchst Konflikt beladenen Beziehung zwischen Kunsttheoretikern und Ökologen. Sie sind lebendiges Zeugnis des oft reaktionären Kunstverständnisses der Ökologiebewegung, das ja nicht nur in der Theorie verhandelt, sondern im öffentlichen Raum oft ganz konkret manifest wurde. Wie sich Künstler jenseits ideologischer Vereinnahmung mit Umweltfragen und der Natur auseinander gesetzt haben, zeigen zehn künstlerische Konzepte, die parallel zur Tagung in einer Ausstellung präsentiert wurden.

TEIL 1

KÜNSTLERBEITRÄGE

TEIL 2