Band 240
Get involved!
Partizipation als künstlerische Strategie
„Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie“ stellt sich einem hochaktuellen und umstrittenen Thema. Längst setzen das Web 2.0 und neoliberale wie alternative Wirtschaftsformen erfolgreich auf Partizipation, sind Forderungen nach ...
„Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie“ stellt sich einem hochaktuellen und umstrittenen Thema. Längst setzen das Web 2.0 und neoliberale wie alternative Wirtschaftsformen erfolgreich auf Partizipation, sind Forderungen nach direkter politischer Teilhabe im rechten wie linken Mainstream angekommen. Und was macht die Kunst? Auch sie setzt auf aktive Mitwirkung des Publikums. Wie der vorliegende Band zeigt, hat sie Partizipation als künstlerische Strategie schon seit den Anfängen der Moderne und mit Nachdruck in den Neoavantgarden der 1960er-Jahre auf ihre Fahnen geschrieben. Bis heute wurde im Anschluss und dagegen eine unübersehbare Zahl an unterschiedlichen partizipatorischen Ansätzen und Formaten hervorgebracht. Vierzehn Autoren, Künstler und Kuratoren machen sich daher an eine vorläufige Bestandsaufnahme, die versucht, unter dem Horizont eines neuen systematischen Ansatzes, der die Partizipation in ihre Modi der Kollaboration, Kooperation und Interaktion auffächert, die Fülle partizipatorischer Kunst an ausgewählten Beispielen zur Diskussion zu stellen: „Get involved!“
Alle Beiträge aus dieser Ausgabe
Titelbeiträge


Get involved!
Partizipation als künstlerische Strategie, deren Modi Interaktion, Kooperation und Kollaboration und die Erfahrung eines „Mittendrin-und-draußen“
Eine Einführung von Max Glauner

Die Unausweichlichkeit von Partizipation
Überlegungen zur Ubiquität von Partizipation und ihre Folgen für die künstlerische Produktion

Schlachtfeld Historie
Künstlerische Reenactments als partizipative De-Konstruktion von Geschichte

Let’s act together!
Vom Happening bis zu den Polit-Aktionen der 68er
Formen und Ideen der Partizipation in der Neo-Avantgarde

Partizipation und Marketing.
Zum Erfolgsmodell Theaster Gates

Intensivierte Beziehungen
Spielarten der Partizipation im deutschen Gegenwartstheater.
Drei paradigmatische Beispiele

Der Algorithmus und wir
Über die Partizipation nicht-menschlicher Akteure




























































