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Ausschreibungen

Albert Haueisen-Kunstpreis

Der Landkreis Germersheim lobt den Albert-Haueisen-Kunstpreis aus (insgesamt 7.000 Euro). Zugelassen sind Malerei, Grafik und Plastik von Bewerbern aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg oder dem Elsass. Einzureichen sind Fotos (Format max. DIN A 4) von max. fünf Arbeiten, die nicht älter als fünf Jahre sind und noch in keinem Wettbewerb prämiert wurden. Deadline: 26. Mai 2017. Adresse: Kreisverwaltung Germersheim, Kreisvolkshochschule, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, 76726 Germersheim. www.kreis-germersheim.de/haueisenpreis

Aktionen & Projekte

Athen: Documenta-Eröffnungsprogramm

Am 8. April 2017 wird die Documenta in Athen offiziell eröffnet. Die vier Hauptausstellungsorte sind in der Regel Di-So von 11-23 Uhr zugänglich. Das sind das EMST-Nationales Museum für zeitgenösische Kunst, das Benaki-Museum, das Konservatorium Odeion Athinon und die Hochschule der bildenden Künste Athen. Zur Eröffnung sind an Veranstaltungen für den 8. April 2017 angekündigt:

Nikhil Chopra Drawing a Line through Landscape, Performance, Archimedous-Straße 15 (Moschato), fortlaufend Jani Christou Epicycle, 1968–2017, Adaption für eine Realisierung von Rupert Huber, Performance, Athener Konservatorium (ΩA.2) und alle anderen Veranstaltungsorte, 11–21 Uhr Nevin Aladağ Music Room (Athens), Performance, Athener Konservatorium (ΩA.4), 11 und 17 Uhr Marie Cool Fabio Balducci Dauerhafte ganztägige Installation mit täglichen Aktionen sobald die Sonne in die Galerieräume scheint, Aktivierung durch Florent Frizet, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst (4. Stock), 11–13 Uhr Prinz Gholam My Sweet Country, Performance, Tempel des Olympischen Zeus, 11–13 Uhr, 8 €, ermäßigt 4 € Sanja Iveković Monument to Revolution, kollektiv gesprochener Akt, Avdi-Platz, 11–21 Uhr Guillermo Galindo Original Composition from the Series Exit/έξοδος, Musikperformance, Athener Konservatorium (ΩA.4), 12 Uhr Collective Exhibition for a Single Body Tanzperformance, Archäologisches Museum Piräus, 12–14:30 Uhr, 4 €, ermäßigt 2 € Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Athen (AFSA) Offenes Studio, Hochschule der Bildenden Künste Athen (AFSA) – Pireos-Straße, 12–20 Uhr Rasheed Araeen Shamiyaana–Food for Thought: Thought for Change, Kochen und Essen, Kotzia-Platz, 13–14:30 und 15–16:30 Uhr Gilles Aubry & Robert Millis, Every Time A Ear di Soun, ein Radioprogramm der documenta 14 The Gramophone Effect, Cannibal Radio, KW 15560 kHz weltweit, UKW 90.4 MHz in Kassel oder auf www.documenta14.de, 13 Uhr Annie Vigier & Franck Apertet (les gens d’Uterpan) Géographie-Athènes (Geography-Athens), Performance, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst (4. Stock), 14–21 Uhr Joar Nango European Everything, Performance, Athener Konservatorium (Garten), 14, 16 und 19 Uhr Pope.L Whispering Campaign (2016–17), Performance, fünf bis sechs öffentliche Orte, 14–19 Uhr Narimane Mari Le Fort des Fous, Vorpremiere, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst (Auditorium), 15 Uhr Marta Minujín Payment of Greek Debt to Germany with Olives and Art, Performance, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst (Eingang), 16 Uhr Georgia Sagri Dynamis (Askese–on Empathy), Workshop, Parko Eleftherias, Städtisches Kunstzentrum Athen, 17–22 Uhr Alvin Lucier I Am Sitting in a Room, Musikperformance, Athener Konservatorium (ΩA.4), 18 Uhr Beth Stephens & Annie Sprinkle Cuddling Athens, Performance, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst, 18 Uhr Aki Onda, Every Time A Ear di Soun, ein Radioprogramm der documenta 14 Nam June's Spirit Was Talking To Me, Paranoise Radio, KW 15560 kHz weltweit, UKW 90.4 MHz in Kassel oder auf www.documenta14.de, 18 Uhr Anton Kats Giant Steps, Performance, Kiosk Psyrri, 18:30 Uhr Manthia Diawara An Opera of the World, Vorpremiere, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst (Auditorium), 19 Uhr Mattin mit Dafni Krazoudi, Danai Liodaki, Ioannis Sarris und Eleni Zervou Social Dissonance, Performance, Athener Konservatorium (ΩA.3), 19 Uhr Kettly Noël Zombification, Performance und szenografische Installation, Athener Konservatorium (ΩA.1), 20 Uhr Alexandra Bachzetsis Private Song, Performance, Stadttheater Piräus, 20:30 Uhr, 10 €, Eintrittskarten Ross Birrell und David Harding, Athens State Orchestra und Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) Henryk Górecki, Symphony No. 3, Op. 36, Symphony of Sorrowful Song, Musikperformance, Megaron – Die Athener Konzerthalle, 20:30 Uhr, Eintrittskarten Die Musikperformance ist eine Koproduktion der documenta 14, des Athener Staatsorchesters und der Athener Konzerthalle Megaron. Ein Teil der Erlöse wird der Initiative des Athener Staatsorchesters „Pink Box“ für Flüchtlingskinder sowie den Programmen von Ärzte ohne Grenzen für Geflüchtete innerhalb und außerhalb der griechischen Grenzen zugutekommen. Informationen für Events an den folgenden Tagen findet man auf der Website www.documenta14.de/de/

Personalien

James Rosenquist gestorben

James Rosenquist starb im Alter von 83 Jahren. Er zählt zu den Pionieren der Pop Art – zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt das 26 Meter lange und 3 Meter hohe Bild „F-111“, das 1964 während des Vietnam-Kriegs entstand und das Motiv eines Kampfbombers mit Spaghetti, Glühbirnen, einem Haarföhn und einem Atompilz kombiniert. Es wurde von der Kunstkritik als Anti-Kriegs-Bild interpretiert und hängt heute im Museum of Modern Art in New York hängt. Zwei Jahre zuvor, 1962 hatte Rosenquist seine erste Einzelausstellung in der New Yorker „Green Gallery“ gehabt; Kunstjournalisten, die über Pop Art schrieben, nannten ihn bald in einem Atemzug mit Andy Warhol und Roy Lichtenstein. Von deren eher plakativ angelegter zweidimensionaler Bildwelt hob sich Rosenquist allerdings ab, indem er in seinen Bildern bewusst räumliche Tiefe suggerierte. Typisch für seine komplexe Bildanlage ist auch die Farbexplosion, die sich von der Bildmitte her in alle Richtungen ausdehnt, wie sie Rosenquist in seinem Werk „The Stowaway Peers Out at the Speed of Light“ (2000) vorführt. James Rosenquist wurde u.a. mit dem „Golden Plate Award“ der American Academy of Achievement 1988 ausgezeichnet. Im November 2017 zeigt das Museum Ludwig Köln eine umfangreich angelegte Werkübersicht.

Museen & Institutionen

Beuys! in Moyland

Ute Klophaus, Graffiti nach Beuys´ Kündigung, 1972 Ernst von Siemens Kunststiftung / Stiftung Museum Schloss Moyland, Joseph Beuys Archiv © bpk, Berlin 2017

Ab dem 2. April 2017 bietet das Museum Schloss Moyland eine neue Dauerpräsentation zu Joseph Beuys. "Informationsräume und multimedial ausgestattete Kabi-nette bieten vielfältige Zugänge zu Joseph Beuys. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist das Hörstück Joseph Beuys und der Hase, in das sich Kinder und Erwachsene im neuen Familienraum auf der Beuys-Etage vertiefen können..." Das Drehbuch dazu schrieb die Hörspielautorin Maria Riederer. Zum Ausstellungskonzept heuißt es außerdem: "Besucher können anhand unterschiedlicher, zum Teil multimedialer Informationsmedien Beuys aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen. Darüber hinaus zeigt eine thematische Sonderpräsentation Werke zum 1-Sekunden-Stück von Joseph Beuys... Angeregt von Fluxus, einer Aktionskunst, die Elemente von Theater- und Musikaufführungen mit Objektkunst und Collage verbindet, schrieb Joseph Beuys Anfang der 1960er Jahre eine Reihe von „Stücken“. Darin ließ Beuys eigene Werke – Zeichnungen, Collagen und Objekte – als Akteure „auftre-ten“. Im 1-Sekunden-Stück zählt Beuys Werke auf, deren Titel als Namen von Personen gelesen werden können".

Aktionen & Projekte

Athen: Maria Hassabi im Onassis Kulturzentrum

Maria Hassabi führt ihre Performance STAGED? im Onassis Kulturzentrum am 7. und 8, April 2017 jeweils um 20:30 Uhr auf und am 9. April um 17:30 und um 20:30 Uhr. Die in New York lebende Künstlerin un Choreografin hat eine choreografische Praxis enmtwickelt, die eine enge Beziehung zwischen Körper und Bild visualisiert, dies in Auftritten von ausgedehnter Dauer und durch eine "skulpturale PHysis" definiert: dabei geht es immer um eine Sapnnung zwischen menschlichem Subjekt und künstlerischem Objekt, zwischen dem Tänzer als Performer und als "physische Entität". In Athen treten neben Hassabi drei Tänzer aus New York auf.  www.sgt.gr

Aktionen & Projekte

Public Art Munich

Mit der Projektreihe „Public Art Munich“ bietet die Stadt München „mit ihrem öffentlichen Raum und ihren gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und historischen Koordinaten internationalen Kuratoren und Künstlern“ ein Forum. Im Sommer 2018 kuratiert Joanna Warsza das Programm. und ihrem Blick von außen zur Verfügung. „Ihr Projekt wird den Status von Demokratie in einer Zeit untersuchen, in der das Leben so öffentlich und so überwacht wie nie stattfindet.“ Eingeladen sind etwa 15 Künstler aus den Bereichen darstellende Kunst, Film, Oper und Musik, Architektur, Theater und Theorie, um „gemeinsam mit lokalen Akteuren Kunstaktionen für den Münchner Stadtraum entwickeln. Es wird um Meinungsfreiheit, Transparenz, Whistleblowing, Privatsphäre, Überwachung und soziale Mobilisierung gehen. Die Kunstaktionen mit meist performativem Charakter finden als Kongresse im Freien, mit Bürgerorchestern für einen Tag, temporären Installationen oder Darstellungen und als architektonische Pop-Ups statt.“ www.muenchen.de

Aktionen & Projekte

Berlin: Studio im Hochhaus

Im Berliner Bezirksamt Lichtenberg steht das „Studio im Hochhaus“ für Kunstprojekte zur Verfügung. Bis zum 7. Juni 2017 gastieren hier die beiden Berliner Künstlerinnen Sonja Alhäuser und Heike Kati Barath mit ihrer Ausstellung „Ein Rest bleibt immer“. Die Exponate bestehen aus Skulpturen mit Margarine und Schokolade und einer Malerei-Installation. „Zentrum der Ausstellung ist eine Tischvitrine. Hier kommen sowohl Objekte als auch Papierarbeiten der Künstlerinnen zusammen, die den Prozess der Kommunikation fortsetzen, eine ganz eigene Sammlung von Ideenfetzen, Denkmustern, Aufzeichnungen zum Tagesgeschehen und Persönlichem“. Außerdem ist im genannten Zeitraum Matthias Beckmann mit einer Videoarbeit „Atlas der Anatomie“ im „Hochhaus“ vertreten: „Das Thema des Skeletts und der Puppe als Stellvertreter für den menschlichen Körper beschäftigt den Zeichner Matthias Beckmann schon seit langer Zeit. Die Bleistiftzeichnungen für diesen Film, der mit Vanitasmotiven spielt, entstanden ohne Korrekturen oder fotografische Hilfsmittel vor dem Motiv. Die Modelle bewegen sich, drehen sich und werden dabei zuweilen durch mehrere Spiegel vervielfacht...“ Bei der Ausstellung mit dem Titel „Sozialer Wohnungsbau und Selbsthilfe“ geht es „um die Kostenreduktion beim Bauen, die durch Selbsthilfe kompensiert werden kann“. Ein Beispiel aus Chile wird vorgeführt, nämlich die Villa Verde von Elementa, „bei der für Erdbebenopfer eine neue Reihenhaussiedlung gebaut wurde“. Aufgrund der begrenzten Mittel wurden aber nur 40 qm fertig gestellt „und die andere Hälfte zum Selbstausbau vorbereitet“. Im Pressetext heißt es dazu weiter: „Für das städtische Wohnen ist Villa Verde natürlich kontraproduktiv und eher als Wahrnung zu verstehen, der Hang zum Eigenheim in einer Phase der Verstädterung muss als Antagonismus bezeichnet werden. Leider werden in Berlin und hier nicht zuletzt in Lichtenberg immer noch große innerstädtische Fläche für Einzel- oder Reihenhaussiedlung, heute als Townhouses bezeichnet, ausgewiesen, was die Flächen für Alternativen immer weiter verkleinert...“ www.studio-im-hochhaus.de

Museen & Institutionen

Stockholm: Fotopioniere

Oscar Gustave Rejlander, Lesson, 1860 Albumen silver print, Courtesy: Moderna Museet Stockholm

Zwei markante technische Innovationen bestimmten die Geschichte der Fotografie: das umständliche Hantieren mit den Plattenkameras der Pionierzeit wurde durch die Erfindung des Rollfilms aus Zelluloid vereinfacht, der sich ab etwa 1908 im Alltag durchsetzte – es kamnen dann auch kleinere Kameras für den Hausgebrauch auf den Markt. Der zweite Einschnitt in der Technikgeschichte ist die Digitalisierung, d.h. das Abspeichern von Fotos, als sich ab etwa 1992 Digitalkameras im Alltag durchsetzten. Das Moderna Museet Stockholm widmet eine Ausstellung mit dem Titel Written in Light – The First Photographers der Fotografie in ihren Anfängen: das Julia Margaret Cameron, Oscar Gustave Rejlander oder Carleton E. Watkins. Laufzeit: 8. April bis 3. September 2017. Zeitgleich wurd auch eine zweite Ausstellung film inside an image gezeigt: der Film wurde im Biologischen Museum Stockholm mit ausgestopften Tieren gedreht, vor den Kulissen, die der Künstler Bruno Liljefors gemalt hat. In dem 18932 eröffneten Museum waren dies eine der ersten Diarama-Präsentationen, die naturkundliche Objekte und ausgestopfte Tiere in der räumlichen Illusion ihres natürlichen Vorkommens darboten. www.modernamuseet.se

Aktionen & Projekte

Documenta-Filmprogramm

Bis zum 18. September 2017 geht jeden Montag um Mitternacht auf ERT 2 das Keimena-Documenta-Filmprogramm an den Start. Nach den jeweiligen Ausstrahlungsterminen sind die Filme weitere sieben Tage auf webtv.ert.gr von Griechenland aus verfügbar."Keimena ist ein von Hila Peleg und Vassily Bourikas kuratiertes wöchentliches Filmprogramm, das von dem griechischen Fernsehsender ERT ausgestrahlt und von der documenta 14 koordiniert wird". Die Kooperation mit der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt Griechenlands ERT soll die Reichweite der documenta vergrößern und andere Öffentlichkeiten schaffen. "Das Programm der Keimena-Reihe widmet sich dem experimentellen Dokumentar- und Spielfilm. Es präsentiert Filme, deren Ansätze gesellschaftliche, politische und poetische Anliegen betreffen und deren Konzepte, Themen und Positionen mit den übergreifenden kuratorischen Visionen der documenta 14 im Dialog stehen. Teil des Programms sind Filme, deren Entstehungsdaten bis in die 1970er Jahre zurückreichen, ebenso wie neue Filmarbeiten, die von der documenta 14 in Auftrag gegeben wurden. Sie alle reflektieren zeitgenössische Themen, die in Zeiten ökonomischer Härte und gesellschaftlicher Unruhe in Griechenland wie auch anderswo relevant sind". Am 10. April 2017 wird Ulrike Ottingers Film "Chamissos Schatten...." (2016) ausgestrahlt, und am 24. April von Susanna de Sousa Dias der portugiesische Film "48" (2009). www.documenta14.de/de/public-tv/

Personalien

Werner Spies: 80 Jahre

Prof. Werner Spies, Foto: S. Kallnbach

Werner Spies feierte seinen 80. Geburtstag. Der aus Tübingen gebürtige Kunsthistoriker zog Anfang der 1960er Jahre als Literaturagent, Übersetzer und Lektor nach Paris, arbeitete von dort aus ab 1964 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und für den Süddeutschen Rundfunk. 1966 lernte er Max Ernst kennen und pflegte mit ihm bis zu dessen Tod 1976 eine enge Freundschaft. Er gilt als einer der versiertesten Kenner der Werke von Pablo Picasso und Max Ernst, in letzterem Falle vor allem als Herausgeber (zusammen mit Sigrid und Günter Metken) des sechsbändigen Werkkatalogs über Max Ernst und anderer Publikationen über ihn und den Surrealismus. Spies erhielt mehrere hohe Auszeichnungen des französischen und des deutschen Staates; er ist Ehrendoktor an der FU Berlin und der Universität Tübingen.

Ausschreibungen

Athens Fotofestival

Bis zum 10. April 2017 sind noch Einreichungen zum Athens Photo Festival möglich. Die Ausstellung findet vom 7. Juni bis zum 30. Juli 2017 im Benaki Museum statt, einem der wichtigsten Museen in der Stadt. Aufgerufen sind aufstrebende und etablierte Fotografen, mit ihren Beitrgen die gesamte Breite und Unterschiedlichkeit der zeitgenössischen Fotografie vorzuführen. Infos und Kontakt: www.photofestival.gr

Preise

Kunstpreis Aachen

Franz Erhard Walther mit Hotelmitarbeitern des Park Hyatt Zürich, die seine „Halbierten Westen“ tragen. Foto: Heinz-Norbert Jocks

Franz Erhard Walther nimmt am 1. Juni 2017 im Ludwig Forum für intrnationale Kunst den Kunstpreis Aachen entgegen. Gleichzeitig wird dort auch eine Begleitausstellung eröffnet. Über den Preisträger heißt es: „Kaum ein Kunstschaffender hat die Definition, was Skulptur sein kann, derart frühzeitig und nachwirkend verändert wie er. Durch seine partizipativen Objekte und Textilskulpturen hat er das Verständnis von Kunst sowie das Verhältnis von Kunst und Betrachter einer grundlegenden Neubewertung und Erweiterung unterzogen.“ www.ludwigforum.de

Ausschreibungen

Atelierstipendium in Düsseldorf

Die Lepsien Art Foundation schreibt fünf Stipendienplätze mit Ateliernutzung für „Emerging Artists“ im Düsseldorfer Art House aus. Altersgrenze: 39 Jahre. Gefördert werden Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Voraussetzung für die Bewerbung:abgeschlossenes Kunststudium und erste öffentliche Anerkennungen durch Ausstellungen oder Publikationen. Förderzeitraum: 1. Sept. 2017 bis 31. Aug. 2018. Reisekosten und Kosten fürWohnung/Unterkunft werden nicht übernommen. Bewerbungen bis zum 15. Mai 2017 per e-mail an applyea@lepsienartfoundation.com, www.the-art-house.org

Aktionen & Projekte

Gruppe "Der Kreis": Jubiläum

Die 1947 gegründete Nürnberger Künstlergruppe „Der Kreis“ ist die älteste noch existierende Vereinigung dieser Art in Franken. Die Mitglieder verbindet allerdings nicht ein gemeinsames ästhetisches oder theoretisches Konzept wie bei den klassischen Gruppenbewegungen der Expressionisten, Dadaisten, Surrealisten oder der ZERO-Gruppe, sondern Sinn und Zweck des Zusammenschlusses war uns ist die gegenseitige Unterstützung von Präsentationen nach außen. In den 1980er und frühen 1990er Jahren engagierte sich die Gruppe vor allem für Kunst im öffentlichen Raum. Zum jetzigen 70jährigen Jubiläum bieten die Kunstvilla (4. Mai bis 8. Oktober 2017) und das Kunsthaus im KunstKulturQuartier (18.Mai bis 18. Juni 2017) in Nürnberg zwei großangelegte Ausstellungen. www.kunstkulturquartier.de

Ausschreibungen

DEW21 Kunstpreis

Die Dortmunder Energie-und Wasserversorgung GmbH loben den DEW21 Kunstpreis aus. Zugelassen sind alle Sparten im Bereich der Bildenden Kunst. Wer sich bewirbt, muss entweder im Ruhrgebiet geboren sein, den Wohnsitz dort haben oder dort studiert haben. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Kunststudium oder eine vergleichbare Ausbildung. Einzureichen sind fünf Fotos (bis max. DIN A4) von aktuellen Arbeiten, die nicht älter als zwei Jahre sind. Der Hauptpreis ist mit 10.000 € dotiert. Er setzt sich zusammen aus 2.500 € Preisgeld und 7.500 € für eine Einzelausstellung mit Katalog. Der Förderpreis für junge Bewerber bis einschließlich 30 Jahre) ist mit 2.500 € dotiert. Bewerbungsschluss: 19. Juni 2017. Bewerbungsunterlagen: www.kunstpreis.dew21.de

Biennalen

documenta 14 eröffnet

Adam Szymczyk während der Eröfnung der documenta für Fachbesucher im Athener Konzerthaus Megaro Mousikis am 6.4.2017. Foto: Wolfgang Träger

Der künstlerische Leiter Adam Szymczyk eröffnete vor rund 1000 Besuchern im Athener Konzerthaus Megaro Mousikis mit einer gemeinsamen Performance aller Künstler und Mitwirkenden die documenta 14 in Athen für Fachbesucher. "Wir müssen wieder Verantwortung übernehmen und wie politische Subjekte handeln, anstatt das einfach den gewählten Vertretern zu überlassen", sagte Szymczyk in seiner Rede. "Die aktuelle traurige und gefährliche politische Lage weltweit, die von wirtschaftlichen Interessen und neoliberalen Formeln getragen wird, zeigt uns, dass es nötig ist, kollektiv Energie zu mobilisieren und und zu handeln." Zum ersten Mal findet die Weltkunstausstellung gleichberechtigt in zwei Städten statt. In Athen startet die Ausstellung offiziell am 8. April - in Kassel öffnet sie in gut zwei Monaten am 10. Juni. Die Besucher werden an mehr als 40 Orten die Werke und Performances von rund 150 Künstlern erleben. www.documenta14.de

In eigener Sache

Der neue Band ist erschienen: Kunst lernen?

Wie bilden Kunstakademien heute weltweit aus? Während Hochschulgremien Curricula entwerfen, Abschlüsse internationalen Standards anpassen und Promotionsstudiengänge für Künstler einführen, tauchen Studenten auf der ganzen Welt in das Experiment eines Kunststudiums ein:

Preise

Horst-Janssen-Grafikpreis

Tobias Dostal, Quelle: Tobias Dostal, Courtesy Horst-Janssen-Museum Oldenburg

Tobias Dostal wird mit dem Horst-Janssen-Grafikpreis der Claus Hüppe-Stiftung bedacht (20.000 Euro). Dem Preisträger wird ab dem 21. Oktober 2017 eine Einzelausstellung im Oldenburger Horst-Janssen-Museum ausgerichtet. „Tobias Dostal verbindet in seiner Kunst Zeichnung, Film und Installation auf eine einzigartige Weise. Vor allem die filmische Dokumentation von flüchtigen Motiven, die mit Wasser auf Steine gezeichnet wurden, entwickelt eine besondere Magie. Sie ist technisch ausgeklügelt und in ihrer Wirkung zugleich poetisch“.

Hochschulen

Saarbrücken: Brandolini verabschiedet

Prof. Andreas Brandolini, Foto: Archiv Brandolini

Prof. Andreas Brandolini verließ zum Ende des Wintersemesters 2016/2017 die HBKsaar und tritt nach nahezu 30 Jahren Lehrtätigkeit in Saarbrücken in den Ruhestand. Brandolini vertrat seit Gründung der Hochschule der Bildenden Künste Saar im Jahr 1989 im Studiengang Produktdesign das Lehrgebiet „Möbel- und Ausstattungsdesign“. Er war mit seinen Arbeiten bei zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen beteiligt, u.a. auch bei der documenta 8., bei der Triennale di Milano, dem Internationalen Design-Forum Singapur und im Designcenter Los Angeles. www.hbksaar.de

Preise

August Macke-Medaille

Inge Schmidt, Foto: Manfred Förster

Inge Schmidt wird für ihr künstlerisches Gesamtwerk mit der Bonner August-Macke-Medaille gewürdigt. Mit der Verleihung ist eine Ausstellung im Künstlerforum Bonn im Frühjahr 2018 verbunden.Die Preisträgerin „hat ein vielfältiges und sensibles Werk geschaffen, das sich souverän mit grundlegenden Fragen des Plastischen und des Zeichnerischen auseinandersetzt... Ihre 'plastischen Stücke' widersprechen allen eingeübten Erwartungen an die Skulptur, sie besetzen und verdrängen den Raum nicht durch eine massive Materialität, sondern sind in ihrem Volumen so reduziert, das sie sich mit ihren Flächen, Gelenken, Stützen gerade noch so im Gleichgewicht zu halten scheinen...“  Die August-Macke-Medaille wird im zweijährigen Rhythmus an eine Künstlerin oder einen Künstler der Region vergeben.

Hochschulen

Mainz: Alumni-Ausstellung

Die Kunsthochschule Mainz ermöglicht ihren Absolventen, ihre Arbeiten in der Reihe „Alumni-Ausstellungen“ vorzustellen. Justus Jonas kuratiert nun die fünfte dieser Ausstellungen mit Marten Georg Schmidt vom 19. bis 28. April 2017. Im Ausstellungsraum der Hochschule zeigt der Meisterschüler von Prof. Ullrich Hellmann in der Klasse für Metallbildhauerei Arbeiten, in denen „Objektkunst und Zeichnung eine nahezu gleichwertige Rolle“ spielen. „In beiden treten Aspekte des Prozessualen und des Seriellen deutlich in Erscheinung. Kennzeichnend ist der Gebrauch alltäglicher Materialien und Massenprodukte wie Industrieverpackungen bzw. deren Abformungen sowie mit Schablonen angefertigte Zeichnungen. Dabei sind seine meist installativen Arbeiten in unmittelbarer Auseinandersetzung mit dem Ort entwickelt und betonen ihren zeitlichen Entstehungscharakter. Dieser Direktheit entsprechend wird Marten Georg Schmid für den Ausstellungsraum der Kunsthochschule eine große Wandarbeit ausführen und diese mit freistehenden plastischen Objekten im Raum in Beziehung setzen“. www.kunsthochschule-mainz.de

Messen & Märkte

Internationale Messetermine

Internationale Messetermine: 26.-29.4. 2017 Art Cologne - 28.-30.4. 2017 Kölner Liste -  4.-7.5. 2017 The Original Print Fair London -  4.-8.5. 2017 TEFAF Spring New York - 5.-7.5. 2017 Frieze Art Fair New York - 12.- 14.5. 2017 C.A.R. car art ruhr Medien & Photo Special Essen -  18.-21.5. 2017 Photo London -  18.- 21.5. 2017 ARCO Lisboa - 24.-27.5. 2017 Arte BA Buenos Aires - 25.-27.5. 2017 Loop Fair Barcelona. Alle Terminangaben ohne Gewähr.

Biennalen

AroS Triennale

Meg Webster, Solar Grow Room, 2016. Foto: Anders Sune Berg

15 Installationen umfasst das Programm der AroS Triennale - Aarhus ist die zweitgrößte Stadt Dänermarks und eine der Kulturhauptstädte Europas 2017. Das Leitmotiv lautet "The Garden" und ist in die drei Module "The Past", "The Present" und "The Future" unterteilt. Der erste Teil "The Past" geht jetzt am 8. April 2017 an den Start; die gegenwartsbezogenen Installationen folgen ab dem 3. Juni 2017. Federführend für die Projekte, die schwerpunktmäßig Land Art darstellen, ist das örtliche Kunstmuseum. Zu den Highlights zählt ein "Cruising"-Pavillon der Künstler Elmgreen & Dragset, der den Konflikt zwischen privater und öffentlicher Sphäre thematisiert. en.aros.dk

Hochschulen

Berliner Kunsthochschule: "Edge.Piraeus"

Kiewan Choi, DemOcracY, Mixed Media-Installation

Bis zum 28. April 2017 ist anlässlich der Documenta-Eröffnung auch die weißensee kunsthochschule berlin in der griechischen Hafenstadt Piräus präsent. 50 Studierende aus Berlin und von der Athener Kunstakademie stellen ihre Arbeiten in der Ausstellung "Edge.Piraeus" vor. "Hauptforum des Edge-Projektes wird das »Kastela Art Center« sein, ein Haus am Saronischen Golf, das die griechische Reeder-Familie Vernicos zur Verfügung gestellt hat". Zum Ausstellungstitel heißt es: "Im Englischen bezeichnet »edge« Kante oder Rand und »being edgy« nervös und angespannt zu sein, in der Konfrontation mit einer ernsten Gefährdung, am Rande einer Klippe und einer Katastrophe. In mehrfacher Hinsicht steht dafür in diesen Zeiten die Stadt Piräus, ein Hafen an der »Kante« Europas. Mit Blick auf die Akropolis ist es ein Standort, von dem aus die Frage nach den europäischen Werten zu stellen ist..." Diverse Symposien und Diskussionsveranstaltungen begleiten im Laufe des Monats April das Projekt. www.edgepiraeus.com

Galerien & Auktionshäuser

Esther Schipper: Neue Räume

Galerie Esther Schipper, Außenansicht Gebäude, Foto: Andrea Rossetti, Courtesy: Esther Schipper, Berlin

Esther Schipper eröffnet zum diesjährigen Berliner Gallery Weekend am letzten Aprilwochenende 2017 neue Räume in der Potsdamer Str. 81 E. Die erste Ausstellung dort bestreitet bis zum 17. Juni 2017 Anri Sala mit einer ersten Einzelausstellung unter dem Titel „Take Over“. Parallel dazu sind ebenfalls neue Skulpturen von Angela Bulloch zu besichtigen. www.estherschipper.com

Aktionen & Projekte

Amsterdam: Art Zuid

Gust Romijn, Skulptur, Pressefoto zu Art Zuid, Amsterdam 2017.

Rudi Fuchs kuratiert die Skulpturenbiennale Artzuid Amsterdam im Art déco-Viertel der Grachtenmetropole. 60 abstrakte Skulpturen illustrieren im südlichen Stadtteil, der ab 1917 von dem Architekten Hendrik Petrus Berlage geplant wurde, haben das Thema „Mondriaan to Dutch Design – 100 Years of De Stijl“ und stellen heraus, wie sehr die De Stijl-Bewegung der Maler auch die niederländische Bildhauerei beeinflusst hat. Die eingeladenen Künstler gehören verschiedenen Generationen an, u.a. sind André Volten, Ad Dekkers, Carel Visser, Joost Baljeu, Auke de Vries, Gust Romijn, Krijn de Koning, Esther Tielemans, David Jablonowski, Hans van de Bovenkamp, Georg Herold und Saskia Noor van Imhoff dabei. An internationalen Namen weist die Künstlerliste Ryszard Winiarski, Arne Quinze, Robert Indiana und Cristóbal Gabarrón auf. Eiji Watanabe reagiert in der Art Chapel mit einer Installation aus Blumen und Schmetterlingen auf den Beatrixpark im Wohnviertel Prinses Irenebuurt, das in den 1950er und 1960er Jahren entstand. Somit rekurrieren alle Beiträge auf eine enge ästhetische Wechselbeziehung zu der städtebaulichen Entwicklung jener Vorstadt, für die der Architekt Berlage vor allem Plätze mit Kirchen als Ausgangspunkt der Planung und als markante optische Akzentuierungen begriff. Die Skulpturenbiennale Art Zuid dauert vom 19. Mai bis zum 17. September 2017.

www.artzuid.nl

Museen & Institutionen

Hamburg: "Help Me Hurt Me..."

Thomas Schütte, United Enemies, 1993, Doppelfigur aus Fimo, Holz, Stoff und Kordel, Holz- und PVC-Sockel, Glashaube, 37,5 x 18 x 23 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk / VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Foto: Elke Walford

Vom 7. April 2017 bis zum 7. Januar 2018 zeigt die Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle anlässlich des 75. Geburtstags von Bruce Nauman die Ausstellung „Help Me Hurt Me. Zwischen Fürsorge und Grausamkeit“. Dabei handelt es sich um den zweiten Teil der Ausstellungstrilogie HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION. „In drei Akten kreist diese Trilogie um grundlegende Erfahrungs-und Erlebnisbereiche des Menschen: Seiner Beziehung zum Ding, zum Mitmenschen und zum Raum.“ Zentrale Werke in der Hamburger Sammlung sind Bruce Naumans raumgreifende Videoinstallation »Anthro/Socio (Rinde Spinning)« (1992), Nan Goldins megrteilige Diaarbeit »The Ballad of Sexual Dependency« (1992) und Gerhard Richters Bilderzyklus »S. mit Kind« (1995). „Sie setzen sich auf eindrückliche Weise mit dem Menschen als Gemeinschaftswesen auseinander“ und mit den komplexen gegenseitigen Abhängigkeiten in Partnerschaften, Familien und gruppendynamsichen Situationen. „Die Ausstellung, deren Titel eine Zeile von Naumans genannter Videoinstallation zitiert, lotet das Spannungsfeld von »Hilfe« und »Verletzung« aus, das zwischenmenschliche Beziehungen charakterisiert. Zudem geht sie anthropologischen Konstanten wie Einsamkeit, Liebe, Hass, Trauer und Hoffnung nach, welche zwar subjektiv und individuell erlebt werden, aber immer in einem Wechselverhältnis mit dem Anderen / den Anderen entstehen...“ www.hamburger-kunsthalle.de

Preview

Mumok Wien: Feministische Avantgarde

Alexis Hunter Approach to Fear: Voyeurism , 1973/2006 Silberbromid - Fotografiert, bemalt mit farbiger Tinte und Lack  (aus einer 12 - teiligen Serie)  © Estate of Alexis Hunter / Courtesy of Richard Saltoun, London / SAMMLUNG VERBUND, Wien, Courtesy: Pressebild zur Ausstellung WOMAN. FEMINISTISCHE AVANTGARDE der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND

Ab dem 6. Mai 2017 Mai 2017 zeigt das Wiener mumok „mit über 300 Kunstwerken aus der SAMMLUNG VERBUND, wie Künstlerinnen in den 1970er-Jahren kollektiv und zum ersten Mal ein eigenes Bild der Frau kreierten. Da diese wichtige künstlerische Bewegung in der Kunstgeschichte bisher zu wenig Beachtung fand, prägte Sammlungsdirektorin Gabriele Schor den Begriff „Feministische Avantgarde“ und brachte ihn in den kunsthistorischen Diskurs ein, um die Pionierleistung dieser Künstlerinnen hervorzuheben. Ziel der Themenausstellung im mumok und des umfassenden wissenschaftlichen Katalogs ist es, den männlich dominierten Kanon der Avantgarden zu erweitern. In den 1970er-Jahren emanzipierten sich die Künstlerinnen von der Rolle als Muse und Modell, das heißt, sie emanzipierten sich von ihrem Objektstatus hin zu einem selbstbestimmten Subjekt, das aktiv an gesellschaftlichen und politischen Prozessen teilnimmt. Die stereotypen Rollenzuweisungen als Mutter, Haus- und Ehefrau wurden mit den Mitteln der Ironie radikal hinterfragt. Zentrale Themen waren: die Entdeckung weiblicher Sexualität, der Einsatz des eigenen Körpers, das Aufbrechen stereotyper Frauenbilder, das Diktat der Schönheit sowie das Schaffen eines Bewusstseins für Gewalt gegen Frauen....“ www.mumok.at

Messen & Märkte

Art Düsseldorf gibt Zulassungsausschuss bekannt

Das Areal Böhler in Düsseldorf © Areal Böhler

Die Art.Fair wandert im Herbst von Köln nach Düsseldorf ab und heißt nun Art Düsseldorf, die vom 16. bis 19. November 2017 auf dem Areal Böhler ihre Premiere hat. Zugelassen sind etwa 110 Galerien. „In der ersten Ausgabe der Messe zeigen etablierte und junge Galerien Kunst von 1945 bis heute. Im Rahmen der „References“ können zudem einzelne Meisterwerke und Werkgruppen aus den Jahren vor 1945 präsentiert werden. Junge Galerien sowie deutsch-ausländische Galeriepartnerschaften werden besonders gefördert“. Zwei Gremien sollen die Qualität des Programms garantieren: Ein kuratorischer Beirat mit Eva Birkenstock, Leiterin Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und Gil Bronner von der Sammlung Philara „unterstützt den Zulassungsausschuss in beratender Funktion“. Diesem Zulassungsausschuss gehören die Galeristen an: Veronique Ansorge, David Zwirner (New York, London) Cristina Guerra (Lissabon), Nikolaus Oberhuber, Galerie KOW (Berlin), Boris Vervoordt, Galerie Axel Vervoordt (Wijnegem, Hong Kong), Gregor Staiger (Zürich) sowie aus Düsseldorf Linn Lühn, Max Mayer und Alexander Sies. Bewerbungen sind bis zum 15. Mai 2017 online möglich. Kontakt: www.art-dus.de.

Museen & Institutionen

Villa Zanders: Jubiläum

Eröffnung Städt. Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach, 1992, Foto: Courtesy Kunstmuseum Villa Zanders

1992 nahm in Bergisch Gladbach vor den Toren Kölns das Kunstmuseum Villa Zanders seinen Betrieb auf, damals noch unter dem Namen „Städtische Galerie“. Sporadisch fanden in der ehemaligen Fabrikantenvilla bereits ab 1974 Ausstellungen statt. Heute führt das Kunstmuseum auf drei Etagen kontinuierlich Wechselausstellungen durch. Im Jubiläumsjahr zeigen dort bis zum 18. Juni 2017 Karin Sander ihre Haarzeichnungen und Michael Toenges Arbeiten auf Papier. Karin Sander stammt aus dem Nachbarort Bensberg und lebt heute in Berlin und Zürich. Neben ihren Haarzeichnungen ist sie vor allem mit „polierten Wandstücken“ und mit ihren „Patina- und Gebrauchsbildern“ bekannt geworden. Michael Toenges lebt in Köln und ist für abstrakte Bilder mit einem opulenten, pastosen Farbauftrag bekannt. Ab dem 9. Juli 2917 stellt die Villa Zanders dann drei Künstlerfreunde aus der Kölner Szene der 1970er Jahre vor: der Maler Rainer Gross lebt heute in New York. Manfred „Schmal“ Boecker und Wolfgang Niedecken studieerten an den Kölner Werkschulen und gründeten Ende der 1970er Jahre die Kölsch-Rock-Band „BAP“. www.villa-zanders.de

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